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Ein Brief aus Trier

24. Februar 2014 in Kommentar, 47 Lesermeinungen
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Ein Brief aus Siena - Bischof Ackermann lässt antworten: "Der Herr Bischof bedauert es, wenn der Bericht Frau Fender irritiert und enttäuscht hat"


Trier (kath.net)
Vor einigen Tagen hat Kath.net-Mitarbeiterin Victoria Fender einen Brief aus Siena an den Bischof von Trier, Stephan Ackermann, geschickt. Jetzt bekam kath.net eine schriftliche Antwort des Bischofs. André Uzulis, Direktor für Kommunikation und Medien des Bistums Trier, schrieb im Auftrag des Bischofs den Antwortbrief.

Der Brief im WORTLAUT:

Lassen Sie mich zunächst einmal klarstellen, dass es sich in den Beiträgen vom 6. und 8. Februar 2014 in der Allgemeinen Zeitung, Mainz, nicht um ein Interview mit dem Herrn Bischof handelte, sondern um die Zusammenfassung eines Redaktionsgespräches, in dem es in besonderer Weise um die Antworten der deutschen Bischöfe auf den Fragebogen des Vorbereitungsdokuments für die außerordentliche Bischofssynode zum Thema Familie im Kontext der Evangelisierung im kommenden Herbst ging. Es liegt in der Natur der Sache, dass die knappe Zusammenfassung eines mehr als einstündigen Gespräches nicht dem differenzierten Gesprächsverlauf im Einzelnen gerecht wird. Da besteht die Gefahr der Verkürzungen. Sie konnte auch in diesem Fall leider nicht vermieden werden. Der Herr Bischof bedauert es, wenn der Bericht Frau Fender irritiert und enttäuscht hat.


Wie Frau Fender schreibt, ist sie persönlich von der Botschaft des Evangeliums ganz erfüllt und erfährt für Ihr Glaubens- und Lebenszeugnis durchaus Respekt von ihren Kommilitonen. Darüber kann man sich nur freuen. Die Rückmeldungen auf die Umfrage zur Synode haben ja auch deutlich gezeigt, dass die Grundwerte, die die Kirche mit ihrer Lehre zu Ehe und Sexualität vertritt, von der großen Mehrheit der Katholiken geteilt wird: lebenslange Treue, die Bereitschaft zur Weitergabe des Lebens, der Respekt vor der Person der Partnerin/ des Partners … Es ist aber auch eine unbestreitbare Tatsache, dass es im Leben jedes Menschen eines ganz persönlichen Entwicklungsweges bedarf, um dem Ziel der christlichen Werte immer näher zu kommen. Nicht immer verläuft dieser Weg linear.

Ein Bischof ist in seinem Dienst sowohl Lehrer der Wahrheit als auch Seelsorger. Frau Fender selbst hat in ihrem „Brief aus Siena“ an das Jesuswort vom Guten Hirten erinnert. Für einen Bischof heißt dies, dass er auch Verantwortung trägt für diejenigen, die den Idealen der christlichen Moral nicht in allem gerecht werden. Soll er als Guter Hirte nicht auch dem Schaf nachgehen, das sich verlaufen hat, um ihm in der Kraft der Barmherzigkeit Jesu einen Weg zurück zur vollen Gemeinschaft zu eröffnen? Papst Franziskus mahnt uns in seiner Verkündigung immer wieder, die Menschen nicht zu entmutigen, sondern ihnen zu helfen, die Schönheit des Glaubens zu entdecken, damit sie in diesem Glauben wachsen können. Diesem Auftrag weiß sich Bischof Dr. Ackermann verpflichtet. In nicht wenigen Rückmeldungen, die uns in den vergangenen Tagen erreicht haben, wurde dies dankbar wahrgenommen.

Mit freundlichen Grüßen aus Trier

Dr. André Uzulis M.A.


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Lesermeinungen

 Randolf 3. März 2014 
 

Antwort ?

Der Eingangssatz ist nur teilweise richtig. Bischof Ackermann läßt einen Brief schreiben, aber um eine "Antwort" handelt es sich nicht dabei. Ein persönliches Schreiben wäre hier schon am Platz gewesen. So viel Zeit hat auch ein Bischof, er hatte ja auch Zeit für das Interview.


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 Null8fünfzehn 26. Februar 2014 
 

@ Filius Custodis

Na, hast Dich aber noch nicht sehr mit der katholischen Lehrer beschäftigt, oder?


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 Fides Mariae 26. Februar 2014 
 

Prima

Dann ist ja alles in Ordnung. Die Welt ist schön und der Bischof lieb. Alles nicht so gemeint. Und die Kunden sind auch zufrieden mit dem Bischof, wie die dankbaren Rückmeldungen zeigen.


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 Victor 25. Februar 2014 
 

Psst!

Diese Antwort aus Trier auf Frau Fenders Brief ist an Gleisnerei nicht zu übertreffen.
"Man hüte sich vor dem Sauerteig der Pharisäer und Schriftgelehrten" sagte der Herr mal an einer Stelle.


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 Marienzweig 25. Februar 2014 

@osmose

Es wäre denkbar, dass Bischof Ackermann höchst verständnisvoll und seelsorgerlich einer Frau geantwortet hätte, die ausserhalb der Kirche steht, ihre zahlreichen Forderungen an sie stellt und nur in einer Anspruchshaltung gegenüber der Kirche lebt.
Doch auch Frau Fender, eine treugläubige junge Frau hat einen Anspruch darauf, ernstgenommen und einer Antwort für würdig empfunden zu werden.
Dafür dürfte sich Bischof Ackermann nicht zu schade sein, trotz eines vollen Terminkalenders.
Manche Briefe sollte man selbst beantworten!


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 osmose 25. Februar 2014 
 

War zu erwarten

Liebe Frau Fender,
ja Sie haben in Ihrem Brief Ihre Anliegen klar auf den Punkt gebracht in der Hoffnung, Herr Bischof Ackermann würde Ihnen als Seelsorger antworten.
Die Antwort auf Ihr Schreiben ist eines Seelsorgers nicht würdig. Sie ist oberflächlich und zugleich eines Bischofs unwürdig, zumal er als Seelsorger hätte antworten müssen. Diese herablassende Art lässt einfach Glaubenssubstanz vermissen. Und daran krankt die hl.Katholische Kirche in Deutschland mehr und mehr.
Mein Jesus Barmherzigkeit!!!


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 Antigone 25. Februar 2014 
 

@Filius Custodis

Eine Kirche, in der die Marienfrömmigkeit substantiell ist, schenkt Frauen keine Beachtung? Dieser Kommentar ist etwas unüberlegt, scheint mir!


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 Filius Custodis 25. Februar 2014 
 

Der Bischof schenkt Frau Fender

genau das, was in der katholischen Kirche gg. Frauen üblich ist: Keine Beachtung. Und als konservative Katholikin sollte sie doch wohl nicht mehr erwartet haben.


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 Hadrianus Antonius 25. Februar 2014 
 

Leere Sprache

Der hochgeehrte @Kant hat alles pointiert und meisterhaft gesagt:
Gerade wenn in voller Öffentlichkeit solche fehlerhafte Aussagen verbreitet werden, wenn die Gemüter so erregt werden, ist die Anwesenheit des Generals in den ersten Frontlinien notwendig-d.h. gehört das ernste, höfliche und fundamentale Schreiben v. Frau Fender persönlich beantwortet.
Das ist nicht die Aufgabe eines Adlaten, hier sind keine hohle Worte und lange Phrasen gefragt(der erste Satz enthält 91(!) Worte und ist damit total unverständlich), keine beschönigende Aussagen und Erklärungen um die Sünde nochmals begehen zu können- hier ist der Mann selber gefragt.
Sehr schwach.


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 Hadrianus Antonius 25. Februar 2014 
 

Relativismus & Positivismus @eggi @Trierer

Das 2. Vatican. Konzil nennt die Verkündigung als das erste der "munera", der Dienste des Bischofs: die Verkündigung des Evangeliums, der Lehre, ohne Abstriche und ohne Zusätze- wie in den Enzykliken Pascendi und Humani generis ausdrücklich geschrieben.
Der kardinale Fehler von. B. Ackermann ist daß er die unendliche Gerechtigkeit und Gnade Gottes verwechselt mit billiger Gnade für Alles und Jedenmann (Bonhoeffer), daß die Botschaft Unseres Herrn parzelliert und adaptiert, wenn nicht verdrechselt wird auf die persönliche und lokale Situation: auf Relativismus und Personalismus, auf eine "Erreichbarkeitsmoral" (das Steckenpferd v. Th. Burggraeve und Kard. G. Danneels, mit abscheulichsten Resultaten in praxi).
Es ist Rosinenpickerei- da hat @Quirinusdecem mit der Tortenmetaphor recht.


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 speedy 25. Februar 2014 
 

im brief des Jakobs 4,1-10 steht unter anderem folgendes:
ihr Ehebrecher, wisst ihr nicht, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer also ein Freund der Welt sein will, der wird zum Feind Gottes.


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 Martin Lohmann 25. Februar 2014 
 

episcopus mansisses.


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 Martin Lohmann 25. Februar 2014 
 

episcopus mansises.


2

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 Martin Lohmann 25. Februar 2014 
 

Si tacuisses .....


6

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 Randolf 25. Februar 2014 
 

Kein Dementi

Damit hat Bischof Ackermann die Aussagen, die Frau Fender Anlass zu einem Brief gaben, nicht dementiert. Es war auch gar nichts Anderes zu erwarten. Dass Bischof Ackermann einen besonderen göttlichen Auftrag haben könnte, halte ich nicht für real. Er soll das tun, was Aufgabe eines Bischofs ist und zwar im Gehorsam zur Kirche.


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 Quirinusdecem 25. Februar 2014 
 

Der Sinn im "Un-Sinn"

Mein lieber "Trierer". Ich wollte Ihnen mit meinem Beitrag nicht zu nahe treten, jedoch sind wir frei in dér Wahl unsere Mittel einen Sachverhalt zu schildern, oder zu überspitzen. Hier gibt es keine Vorgaben, die eventuell angemessen wären, es sei denn die sogenannte "political Correctness" und davon bin ich weit entfernt (hoffentlich) Der Sinn im "Un-sinn" erschließt sich Ihnen sicherlich bei nochmaligem lesen und glauben Sie mir, daß ich den Ernst der Lage schon länger erfasst habe....
Nichts für Ungut und noch einen schönen Tag


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 Kephas_de 25. Februar 2014 

Das Hirtenamt besteht …

… darin, daß der Hirte das Verlorene Schaf aus den Dornen zieht. Und nicht darin, daß der Hirte die Dornen als besonders saftigen Weidegrund umdefiniert.


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 Kant 25. Februar 2014 

Lieber Bischof Ackermann, Sie haben den falschen Job, denn ...

1. ein guter Hirte läßt nicht zu, daß seine Worte so verkürzt werden, daß sie dann im Widerspruch zur Lehre seines Herrn stehen.
2. ein guter Hirte spielt kein doppeltes Spiel: auch wenn verkürzt – was zu lesen war, bleibt Ihre Meinung, sonst hätten Sie es hier nicht weiter verteidigt.
3. ein guter Hirte macht nicht Seelsorge, indem er öffentliche Erkärungen gegen die Lehre seines Herrn abgibt.
4. ein guter Hirte hat keine Angst vor der Wirklichkeit: die Vatikan-Umfrage hat nicht gezeigt, daß der katholischen Kirchen-Steuerzahler in Deutschland die Lehre der Kirche teilt, sondern daß er nicht wesentlich anders lebt als der Rest der Bevölkerung.
5. ein guter Hirte geht dem verloren Schaf nach und zeigt ihm die Schönheit des Glaubens, auch ohne öffentlich den Lehren seines Herrn zu widersprechen.
Liebe Exzellenz, das günstigste, was man Ihrem Fall sagen kann, ist: Sie haben einfach den falschen Job, denn als Bischof braucht man viel Mut, Gottvertrauen ... und gesunden Menschenverstand!


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 newtube 25. Februar 2014 
 

@ duesi

Es scheint diesmal, dass die Schafen sich auf die Suche nach dem verloren Hirten begeben und für ihn beten sollen.
Da haben Sie recht!
Der Beitrag von Fels (vor 4 Stunden)sei Ihrer gefl. Lektüre herzlich empfohlen.


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  24. Februar 2014 
 

Leute, regt Euch nicht auf!

Leute, regt Euch nicht auf! Die Kirche hat schon öfter den Umgang mit der Sakramentenspendung geändert. Man erinnere sich nur an J.B.Moliere, wie der um den Sakramentenempfang kämpfen mußte, nur weil er (ordentlich verheirateter) Schauspieler war, wie unehelichen Kindern das Sakrament der Priesterweihe verweigert wurde oder wie im tridentinischen Konzil alle klandestienen Ehen (sie waren in Gegenwart eines Priesters geschlossen) für null und nichtig erklärt wurden. Man darf wohl der aktuellen gesellschaftlichen Situation noch ins Auge sehen!


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 Fels 24. Februar 2014 

@eggi: Erst mal die Situation ansehen!

Leider, leider, leider wurde Bischof Ackermann richtig zitiert, sowohl bei dem Zitat: "Die Kirche muss lutherischer werden", wie auch in der Wiedergabe des Redaktionsgesprächs, auch wenn da nicht alles, was er sagte, nachher in der Zeitung abgedruckt wurde. Dass aber das, was abgedruckt wurde, der Intention des Bischofs entspricht, sieht man 1. daran, dass er den Artikel der Zeitung sogar auf seiner Bistumsseite publizierte (unwidersprochen!), 2. daran, was er dazu anschließend verlauten (oder NICHT verlauten) ließ und 3. an oben stehendem Antwortbrief usw...
So eindeutig ist die Lage in diesem Fall - wie gesagt: LEIDER!


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 duesi 24. Februar 2014 
 

Beten

Kritik an Bischof Stephan ist womöglich berechtigt. Dennoch sollten wir ihm als Bischof auch mit Wohlwollen begegnen und für ihn beten. Vielleicht ist seine Motivation aufrichtig. Schade finde ich, dass immer nur die armen Schafe betrachtet werden, die die Sexualmoral der Kirche nicht als Richtschnur annehmen. Auf der anderen Seite sind auch ganz viele junge Menschen, die sich in der Fülle nach Informationen nach Orientierung sehnen. Die sich denken, dass die Kirche ja keine klare Richtschnur bietet. Und dann zum Islam konvertieren oder zu den Zeugen Jehovas. Oder zu esoterischen Sekten. Auch diese Leute brauchen Barmherzigkeit und einen Hirten.


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 Trierer 24. Februar 2014 

@ Quirinusdecem, Kritik ja, Unsinn nein!

Ihr Beitrag ist dem Ernst der Sache überhaupt nicht angemessen. Die meisten von uns haben den Bischof zu Recht in aller Eindeutigkeit kritisiert. Daran habe auch ich es auf diesen Seiten nicht fehlen lassen, obwohl es mir sehr wehgetan hat. Was Sie da allerdings von sich geben, ist schlicht "unterirdisch". Das Schwadronieren über "Figuren und Backwaren" mag Ihnen ja Spass machen, bitte sehr. Dem Bischof aber Gleichgültigkeit gegenüber Lüge und Gottesleugnung, ja Mord nachzusagen ist üble Nachrede. Wie können Sie einem Menschen, den Sie überhaupt nicht kennen, solche Verleumdungen anhängen. Dadurch entwerten Sie alle ernsthaften Einwände, die ja wahrhaftig angebracht sind, und führen sie ad absurdum.
Übrigens hört man aus glaubwürdigen "diözesanen Kreisen", vom enormen Echo auf die bischöfl. Aussagen. Offenbar soll es dokumentiert werden. Und das eine riesige Mehrheit dem Bischof zustimmt, liebe Freunde, das wird Sie wenig verwundern. Unsere Kirche ist zerrissen mitten durchs Herz.


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 treuesKreuz 24. Februar 2014 
 

Die Antwort macht es noch schlimmer

Ich finde diese Antwort hätte er sich echt sparen können. Sie bekräftigt nur noch mehr, dass er an dieser Meinung festhält


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 Stefan Fleischer 24. Februar 2014 

@eggi

Wenn er verdreht wiedergegeben worden wäre, so hätte er doch hier die Gelegenheit gehabt, dies hier richtig zu stellen. Dass das nicht überall möglich ist, ist mir auch klar. Aber hier glaube ich nun wirklich nicht, dass eine solche Richtigstellung nicht gerne angenommen wäre.


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 thomasunglaublich 24. Februar 2014 
 

@ eggi

Entschiedener Widerspruch: Frau Fender hat ihn ja gefragt. Er hatte Gelegenheit zu antworten. Er hat nichts klargestellt.
Wer schweigt scheint zuzustimmen. Genau das tut er. Deshalb die berechtigte Empörung über das ungeheuerliche Verhalten von Bischof Ackermann.


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 eggi 24. Februar 2014 

Erwachet

Liebe Mitschreiber hier, ihr müsstet doch am Besten wissen wie die Massenmedien funktionieren.
Ist Euch, auch, wie mir aufgefallen das wir ständig darauf warten unseren Glauben angegriffen zusehen, kann es nicht sein das Bischof Ackermann auch verdreht wiedergegeben worden ist, wurde nicht TvE auch anders wiedergegeben wie er es gesagt hatte. Natürlich in andere Richtung.
Lassen wir uns schon alle in die ein oder andere Ecke schieben, ist das nicht ein Ansinnen der Presse uns zu Uneinigkeit im Glauben nötigen, besser wäre es doch als eine Gemeinschaft zu handeln, lasst uns aufeinander zugehen, tauscht ihr in der heiligen Messe nicht den Friedensgruß mit euren Nächsten. Nehmt doch bitte das Evangelium von diesem Sonntag Evangelium: Mt 5,38-48 oder ist es schon wieder vergessen.


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 Waldi 24. Februar 2014 
 

Es ist ein gewaltiger Unterschied,

ob ein Hirte das verlorene Schaf wieder zur Herde zurückbringt, oder ob er mit der Herde dem verlorenen Schaf nachläuft. Die Meinung von Bischof Ackermann: "Die Kirche muss lutherischer werden", lässt eindeutig auf die zweite Variante schließen! Wie hat sich doch Frau Fender mit ihrem Brief aus Siena ins Zeug geworfen, um solche wankelmütigen und dem trügerischen Zeitgeschmack verfallene Bischöfe an ihre Hirtenpflicht zu erinnern. Und was kommt als Antwort? Im Auftrag: Ein Tänzchen, ganz so nebenbei, um den siedend heißen Brei, ohne die Ursache auch nur zu erwähnen, die Frau Fender aus Sorge um die kath. Kirche zu ihrem Brief bewogen hat!
Ich verstehe es ja, hätte er seine Aussage revidiert, hätte seine Glaubwürdigkeit noch mehr Federn lassen müssen! Wenn schon nicht alle Bischöfe, aber einer wird sich gewiss schon riesig auf das Lutherjahr 2017 freuen, Bischof Ackermann. Trotzdem bleibt es ein bitter zu beweinender Trauertag für die ganze Christenheit und wider den Hl. Geist!


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 Null8fünfzehn 24. Februar 2014 
 

Beschämend...

... dass die junge Victoria Fender mehr Weisheit zu besitzen scheint als ein Bischof und seine aalglatten Handlanger.
Oder irgendwie auch ermutigend: der Geist weht, wo er will.


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 M.Schn-Fl 24. Februar 2014 
 

Sehr geehrter Herr Dr. Uzulis,

Wie man als Bischof in Deutschland mit der säkularen Presse umzugehen hat, sollte nun wirklich jeder der hochwürdigsten Herren wissen.
Wenn Sie sich jetzt hier auf "Verkürzungen" herausreden wollen, "die leider in diesem Fall nicht vermieden werden" konnten ( warum eigentlich nicht?), dann hatten Sie doch als Kommunikationsdirektor des Bistums Trier in Absprache mit dem Herrn Bischof lange genug Gelegenheit, über die vielen Kanäle, über die die Kirche verfügt, dieses klarzustellen.
Zum Inhalt Ihres Schreibens hat unten im ersten Kommentar Herr Stein schon das Nötige gesagt.
Von Bischof Ackermann darf die Kirche und die Öffentlichkeit nun erwarten, dass er sich klar und deutlich in der Sache hinter den katholischen Katechismus stellt und diesen nach der Lehre der Kirche auslegt. Dieses schließt das notwendige pastorale Verhalten nicht aus. Beides ist untrennbar miteinander verbunden. Papst Franziskus macht es uns täglich vor.

Mit freundlichem Gruß
Dr. Michael Schneider-Flagmeyer


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 Fels 24. Februar 2014 

Nachtrag:

Wie sagte doch Trierer Bischof Stephan Ackermann am 13.12.2013:
"Die Kirche muss lutherischer werden."

Was also will man da noch erwarten?


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 Fels 24. Februar 2014 

Erstaunlich...

Kein Wort des Zurücknehmens; kein Wort darüber, dass er zue Lehre der Kirche wie sie im Katechismus steht,zurückkehrt; keine Einsicht in den Schaden, den er in der Kirche und für das Heil der Seelen anrichtet. Und noch nicht einmal eine eigenhänduge Antwort... Ein Mietling.


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 willibald reichert 24. Februar 2014 
 

Aventin

Diese "Antwort" habe ich erwartet.
Das ist nichts anderes, als sich
um den heißen Brei drücken und andere vor-
schicken. Für den Besuch des Homozentrums
und bei der Agentur für Arbeit hatte er
keine Zeitprobleme. Es ist leider so, daß er die Botschaft des Evangeliums
als protestantisierte Ausgabe schmack-
haft zu machen versucht, andererseits
aber nicht die Courage besitzt, das auch
klipp und klar zu sagen. Er täuscht also
die Gläubigen über seine wahren Absich-
ten.


33

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 Paddel 24. Februar 2014 

... ist aber auch eine unbestreitbare Tatsache...

Diesen Satz kann ich bald nicht mehr hören. Zum wiederholten mal begegnet er mir als Antwort auf solche und ähnliche Briefe an verantwortliche Personen.

Sie gehen den verirrten Schäfchen nicht nach und holen es zurück zur Herde. Nein, solche Hirten sind selbst Verirrte.


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 Limburger 24. Februar 2014 
 

Für das "Schaf" wenig hilfreich

Es nützt dem Schaf - um im Bild zu bleiben - wenig, wenn man ihm sagt "Es ist schon in Ordnung, wenn du da drüben in den Dornen weidest, du gehörst trotzdem zur Herde". Das Schaf wird sich dann nur in seinem Verhalten bestätigt fühlen und sich immer weiter verletzen.


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 Quirinusdecem 24. Februar 2014 
 

Ein Stück Torte, sonst nichts.....

.... nicht wirklich, oder ? Übersetzt heißt dies, jeder kann leben, wie er will. Ein bischen Ehe brechen, ein bischen lügen und stehlen, ein bischen morden und Gott leugnen. Sünde ist allein das Stück Torte, das die Bikini Figur torpediert. Ansonsten übernimmt der Bischof die Verantwortung. wir müssen uns um nichts sorgen, oder anstrengen (ausser eben um die Bikini Figur) oder gar bereuen (ausser der Torte).
Was passierte eigentlich als Moses vom Berg kam und den Tanz um das goldene Kalb sah....?


27

0
 
 raph 24. Februar 2014 
 

schwacher Brief

Antwort mag ich das gar nicht nennen, es wird ja nichts be-antwortet. Klingt nach Standard"antwort", zeigt also auch was von Geringschätzung. Liebe Hirten, bitte laßt heute nicht das eine gläubige Schaf zurück und lauft den 99 Abgefallenen nach, um auch "dazu zu gehören.


26

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 Dismas 24. Februar 2014 

Hallo, da hätte sich der Herr Bischof

schon selber brieflich bemühen müssen, hier geht es um SEELSORGE!! DAS ist die Hauptkompetenz eines Bischofs, nicht die Verwaltung des Geldsäckels. Natürlich soll er den verirrten Schafen nachgehen, sie sind doch nicht aus der Kirche ausgeschlossen!! Sie sind auch in die Hl.Messe eingeladen, dieses Mysterium mitzufeiern.Der Empfang des Hl.Sakramentes ist natürlich nicht möglich, da gibt es nichts daran zu rütteln. So bleiben ihre Seelen von der schweren Sünde des Gottesraubes bewahrt. Dies ist auch Barmherzigkeit, dafür muss der Bischof die Kritik der nichtwissenden Welt aushalten. Dies sollte er für CHRISTUS leicht schaffen!! Denn "Barmherzigkeit", wie sie die Gegner der Kirche verstehen ist nur "Laissez fair" und - das ist das Skandalon.


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 Kurti 24. Februar 2014 
 

Was soll der Bischof schon sagen?

Er muß doch so tun als ob er richtig läge und daher geht auch auch nicht auf die Hintergründe ein. Der Mann hätte besser Politiker werden sollen, dann wäre es kaum aufgefallen, daß er nur an der Oberfläche fischt.


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 Udalricus 24. Februar 2014 
 

Kirche in der Welt

...und so handeln auch zunehmend ihre Protagonisten. Was Politikern, Sportlern etc. recht ist, ist natürlich einem Bischof billig. Er wirft mal -ganz bewusst - einen Stein ins Wasser, und wenn der Wellenschlag etwas heftiger wird, wurde er missverstanden bzw. falsch oder verkürzt zitiert. Vielleicht sollte er sein Kommunikationsbüro nächstens im Vorfeld bemühen und nicht erst um lauwarme Beschwichtigungen übermitteln zu lassen. " Euer Ja sei ein Ja, Euer Nein ein Nein", so sagt es Jesus - der hatte aber auch keinen Kommunikationsdirektor zur Hand!


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 Christa 24. Februar 2014 

Was fuer eine wachsweiche Stellungnahme!

Ich gehe davon aus, dass Bischof Ackermann viel Post bekam, auch von mir! bekam jedoch bis jetzt keine Rueckantwort. Aber nun habe ich die Antwort. Sehr enttaeuschend!


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 benefranz 24. Februar 2014 
 

So was hat Frau Fender nicht verdient!

Wer sich so naiv den Medien an die brust schmeißt, muß sich nicht wundern, wenn die einem aus Dankbarkeit an die Gurgel gehen.

Das Bürokratenschreiben bestätigt traurigerweise, daß der Hirt auch keine guten "Hütehunde2 hat.

Jetzt kann es nur noch besser werden, wenn wir das mahnende Wort von Mutter Theresa beherzigen. Das es so ist, wie es ist, liegt also auch an mir.. Darum bitte ich alle ums Mitbeten, damit die Hirten eines guten Sinnes werden.


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 Stefan Fleischer 24. Februar 2014 

die Schönheit des Glaubens zu entdecken helfen.

Ja, sicher. Aber bitte die Schönheit des ganzen, ungekürzten und ungeschminkten Glaubens. Alles andere ist Betrug an den Suchenden, und führt nicht zum Ziel, weder für die Kirche noch für den/die Betroffenen.

Oder um ein modernes Gleichnis zu verwenden: Mit dem Glauben ist es wie bei vielen modernen Kunstwerken. Erst wenn man sie richtig erklärt bekommt, geht einem ihre ganze Schönheit auf.


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 Aventin 24. Februar 2014 
 

Si tacuisses...

Was für eine enttäuschende Antwort auf den ausführlichen Brief von Frau Fender. Da wäre Schweigen wohl besser gewesen. So blamiert sich das Bistum Trier noch mehr.


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 Marcus, der mit dem C 24. Februar 2014 
 

Er hat das Schaf zu suchen und zur Herde zurückzuführen

und es nicht dafür zu loben, daß es weggerannt ist, ebensowenig Formulierungen zu ersinnen, ein rückkehrunwilliges Schaf zur Herde zu rechnen und dies schönzureden.

Pastoral in diesem Fall heißt die Leute aus der Sünde zu führen und sie dabei zu begleiten und sie nicht in der Sünde zu bestärken.


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 GerogBer 24. Februar 2014 

Leider

...ohne Substanz. Auf die einzelnen Punkte geht der Brief nicht ein. So antwortet man in der Industrie und in der Dienstleistung auf eine Kundenbeschwerde.
Arm.


43

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 Stein 24. Februar 2014 
 

?

Das klingt wie die Antwort eines Politikers, viele Worte, wenig Inhalt.
Der eigentliche Kern, die Abkehr des Bischofs von der kirchlichen Lehre wird nicht angesprochen. Statt dessen kommt das Bild vom Guten Hirten. Da kann man dem Herrn Dr. André nur zustimmen. Nur die Sache hat einen Haken, Jesus ging dem verloren Schaf nach, um es zur Herde zurückzubringen, Herr Bischof Ackermann möchte es auch holen, nur wohin will er es bringen? In die Herde Gottes, oder in eine pseudo Kirche, die mit der Lehre Jesu wenig zu tun hat?
Mag sein, das Herr Bischof Ackermann eine göttliche Vision hatte, (so wie die Hl. Hildegard v. Bingen) und nun die Kirche wieder auf göttilchen Kurs bringen soll, nur dann soll er es auch sagen: Ich, Bischof Ackermann, habe von Gott den Auftrag, Irrungen in der Lehre wieder auf den rechten Weg zu bringen.- Hat er aber nicht gesagt, somit erwarte ich von einem (guten) Hirten, daß er mich an die Lehre der Kirche heranführt. Kann er's nicht, soll er besser schweigen.


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