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Herr Bischof, auch Homosexuellen darf man die Wahrheit zumuten!

1. Februar 2016 in Kommentar, 81 Lesermeinungen
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BRIEFE aus SIENA: kath.net-Mitarbeiterin Victoria Bonelli schreibt an Persönlichkeiten der katholischen Kirche. Diesen Monat an Heiner Koch, Erzbischof von Berlin.


Wien (kath.net/vb) Hochwürdigster Herr Erzbischof Koch!

Letzte Woche war ich in Stuttgart bei einer hervorragenden Fachtagung über Gender und Sexualpädagogik. Da ging es um den reizvollen Unterschied zwischen den zwei Geschlechtern, der das Leben so schön und bunt macht. Was für ein beglückendes gegenseitiges Geschenk ist doch, dass die beiden Geschlechter so harmonisch aufeinander und füreinander geschaffen sind und sich so wunderbar ergänzen können!

Nachdenklich gemacht hat mich dort, dass wir 1000 Kongressteilnehmer von über 100 teilweise berittenen Polizisten bewacht werden mussten, denn empörte Aktivisten versperrten uns den Weg, gingen teils aggressiv auf uns los und beschimpften uns als „homophob.“ Dass wir krank seien, wurde gebrüllt, denn Homophobie sei ja die schlimmste Krankheit. Bizarrerweise ging es in der Fachtagung aber gar nicht um dieses Thema. Woher diese Aggression, woher diese negative Energie? Warum müssen sie uns abwerten und krampfhaft versuchen, uns zu beleidigen – nur weil wir einen interessanten Kongress besuchten? Aber ich will auf etwas anderes hinaus. Ein großgewachsener LGBT-Aktivist schrie uns bei unserem Spießrutenlauf an: „Sogar euer Bischof sagt, dass Schwulsein keine Sünde mehr ist“.

Die Kommunikationswissenschaftlerin in mir horchte sofort auf. Wie? Was hat der denn da wieder missverstanden?! Mit Baby auf dem Arm hatte ich aber keine gesteigerte Lust mich ins Getümmel zu werfen und den erregten, regenbogenbeflaggten, grünhaarigen Hünen zu interviewen. Ich brachte uns in Sicherheit und bevorzugte es, per Google zu recherchieren. Und da finde ich tatsächlich ganz schnell ...Sie, den deutschen Familienbischof! „Homosexualität als Sünde darzustellen, ist verletzend“, sagen Sie tatsächlich im Interview mit der Oldenburger Nordwest-Zeitung. Die Meldung wird in diversen Homozeitschriften bis heute hochgejubelt – wohlgemerkt die Meldung wird hochgejubelt, Sie, Herr Bischof, werden dort trotzdem verspottet und lächerlich gemacht. Denn Unterwürfigkeit führt auch beim Gegner nicht zu Respekt.

Exzellenz, dieser kleine Ausrutscher ist im Interview nur ein paar läppische Zeilen lang – kommunikationstechnisch ist er aber eine Katastrophe, auch wenn es im wortwörtlichen Sinn vielleicht ein klitzekleines Schlupfloch zu Ihrer Ehrenrettung gäbe. Ihr Satz stimmt nämlich so sehr wie der Satz „Pädophilie als Verbrechen darzustellen, ist für Pädophile verletzend“. Weil Sie inhaltlich nur dann recht behalten, wenn Sie auf der Gefühlsebene bleiben („Verletzung“) und die Wahrheitsfrage außen vor lassen.


Die Frage der Oldenburger Nordwest-Zeitung, auf die Sie so unglücklich geantwortet hatten, lautete präzise: „Stichwort Homosexualität: Hält die Kirche gleichgeschlechtliche Partnerschaften für Leben in Sünde?“ Die korrekte Antwort auf solch eine – zugegebenermaßen politisch unangenehme – Frage lautet nach unserem Katechismus (KKK 2357) ohne wenn und aber „Ja“, wie Sie und ich wissen. Denn mit dem Wort „gleichgeschlechtliche Partnerschaften“ ist wohl kein asexuelles, freundschaftliches Verhältnis gemeint. Sie beantworten diese eindeutige Frage aber durch Ihr Schlingern kommunikationspsychologisch de facto mit Nein. Und so ist es auch durch die deutschsprachigen Leitmedien gepeitscht worden.

Herr Bischof, ich verstehe, dass man als medienunerfahrener, konfrontationsunwilliger Theologe vor den Journalisten manchmal zu viel Angst hat, im Getümmel die Nerven und die Schäfchen aus dem Blick verliert und nur mehr seine Haut retten will. Aber: wo bleibt Ihr Dementi danach?

Der bekannte Sexologe Robert L. Spitzer, der maßgeblich an der Entpathologisierung der Homosexualität beteiligt war, hat im renommierten Journal „Archives of Sexual Behaviour“ über zweihundert geprüfte Fälle von Homosexuellen publiziert, die zu einer glücklichen heterosexuellen Partnerschaft und damit zu einer normalen Familie gefunden haben. Auf diese Möglichkeit haben Sie leider nicht hingewiesen. Das ist schade, denn die meisten Betroffenen wünschen sich sehnlichst eine Familie, weswegen sie versuchen diese umzudeuten („Regenbogenfamilie“) und sogar Kinder adoptieren wollen. Aber diese Konstrukte halten nicht, bleiben trotz allem eine blasse Epigone, eine schlecht funktionierende Kopie, weil die Aufgaben von Vater und Mutter nicht beliebig austauschbar sind.

Sie verschweigen, dass Homosexuelle von der Kirche, deren Bischof Sie sind, zur Keuschheit gerufen sind (KKK 2359). Sie verschweigen, dass Homosexuelle sich durch die Tugend der Selbstbeherrschung und das Gebet der christlichen Vollkommenheit annähern können (ebd.). Unser Papst Franziskus sagte vor drei Tagen, dass das absolut Schlimme bei einem verdorbenen und korrupten Menschen darin bestehe, dass „er nicht das Bedürfnis hat, um Vergebung zu bitten“, sondern sogar noch stolz ist auf seine Verfehlung. Sigmund Freud hat in der Homosexualität viel Selbstverliebtes gesehen: wenn man vor lauter Eigenliebe unfähig wird, das Andere zu lieben. Das würde auch die oben beschriebenen Aggressionen erklären, die aus einer selbstverliebten Kränkung kommen könnten. Dass sich die Homolobby heute den Ausdruck „Pride“ – also Hochmut – auf ihre Fahnen schreibt, finde ich gleichermaßen bezeichnend wie bedrückend.

Das mit der Keuschheit des Homosexuellen ist keine Theorie: Bei der Demo für Alle in Stuttgart hat vor wenigen Wochen ein Marcel von der ökumenischen Bruderschaft des Weges, einer Gemeinschaft von homosexuell empfindenden Männern, die ihre Homosexualität aus persönlicher Überzeugung nicht ausleben wollen, sehr offene und berührende Worte gesprochen (siehe Video). Diese kurzen fünf Minuten gehen unter die Haut. Im Hintergrund hört man das verstörende Gegröle des gehässigen Mobs während Marcel sein Herz öffnet und in gewinnender Weise seine Intimität preisgibt.

Das Video ist auf Youtube über 5.500mal aufgerufen worden – und hochaggressive Kommentare sind darunter gepostet wie etwa „Ihr schreckt auch vor nichts zurück Ihr verfluchten Christenschweine!“ oder „Diese Religiösen Fanatiker sind psychisch schwerkranke armselige Würstchen.“ Da ist ein enormer Hass spürbar gegen jeden Schwulen, der nur schlicht und bescheiden und ohne Vorwurf vorzeigt, dass Keuschheit möglich ist! „Schwachsinn! Warum will man darauf verzichten, Liebe zu leben! Der Typ sagt ja selber, dass er weiter homosexuell fühle! Wo hat er denn das Problem damit? Weshalb zwingt er sich zu solch einem Unsinn? Weiterentwickeln - nennt er das! Ich nenne es krank, wenn jemand seine Sexualität nicht annehmen kann! Ja, es ist die Gesellschaft, die das Problem mit anderen Menschen hat, denn an der Homosexualität ist nicht problematisch!“ Ich sage nur: selbstverliebte Kränkung! Diese Poster haben offensichtlich die Schönheit der Keuschheit noch nicht entdeckt, bezeichnen sie als „krank“ und empfinden die Lösung als Vorwurf! Weil es ihnen niemand väterlich-liebevoll erklärt. Auch Bischöfe wagen das zunehmend nicht mehr.

Noch ein Posting ist mir aufgefallen: „Was habt Ihr den armen, süßen schnuckeligen Kerl nur angetan. Der muss unbedingt zurück auf den rechten Pfad der Schwulen. Spätestens jetzt ist die Christliche Kirche und alles was damit zu tun hat für mich endgültig gestorben.“ Für mich klingen diese spöttischen Sätze diabolisch. Menschen wie diesen mutigen, männlichen, keuschen Marcel, der die Anfeindungen seiner unkeuschen Kollegen gelassen erträgt, ist ihr unbedachtes Statement als katholischer Bischof – das feige und anbiedernd wirken könnte – ein Schlag ins Gesicht. DAS ist verletzend! Viel verletzender als die Wahrheit.

Marcel sagte über das unkritische Hochjubeln des homosexuellen Lebens: „Wenn ich diesem Denken gefolgt wäre, dann hätte ich niemals entdeckt, dass meine Sexualität von Missbrauchserfahrungen in der Kindheit geprägt wurde.“ Und damit, werter Herr Bischof, meint er auch eine beschwichtigende Verharmlosung dieses sündhaften Verhaltens von Seiten der kirchlichen Hierarchie.

Exzellenz, Sie wissen besser als jeder andere, dass die meisten kirchlichen Missbrauchsfälle von Schwulen begangen wurden (die sogenannte „Ephebophilie“). Das ist ein offenes Geheimnis – und gleichzeitig ein hochauffälliger Befund. Nicht einmal die Homo-Lobby – die ich übrigens sehr scharf vom einzelnen Betroffenen abgrenze, dem ich mit Achtung, Mitgefühl und Takt begegne – leugnet, dass Homosexuelle stark zu psychischen Krankheiten neigen: deutlich mehr Depressionen, mehr Suchterkrankungen, mehr anonyme Promiskuität, mehr Ängste und mehr Selbstmorde im Vergleich zur Normalbevölkerung.

Die Kirche hält sich zu Recht aus der medizinischen Diskussion heraus, ob diese Neigung letztlich eine Krankheit ist – aber sie ist aus theologischer Sicht „objektiv ungeordnet“ (KKK 2358) und die sexuellen Akte sind definitiv sündhaft und „ auf keinen Fall zu billigen“ (KKK 2357). Das zu wissen ist das Recht jedes Menschen. Es wäre schön, wenn die Bischöfe hier die Demut und die Väterlichkeit aufbrächten, den (homosexuellen) Menschen die Wahrheit zu sagen, die sie frei und glücklich macht.

Die österreichische Schriftstellerin Ingeborg Bachmann sagte so schön "Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar". Herr Bischof: auch Homosexuelle sind Menschen. Geben Sie als Hirten bitte auch diesen Menschen die Chance, glücklich und heilig zu werden.

Ihre Victoria Bonelli

Briefe aus Siena erscheinen regelmäßig auf kath.net. In einer Anlehnung an die berühmten Schriften der Hl. Katharina von Siena schreibt kath.net-Mitarbeiterin Victoria Bonelli (Foto) hier an ausgewählte Persönlichkeiten der Kirche. Die Briefe erscheinen exklusiv auf kath.net und werden auch an die Adressaten übermittelt. Copyright der Texte © kath.net!

kath.net-Mitarbeiterin Victoria Bonelli - Brief aus Siena


Foto: (c) cross-press.net/kath.net



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Lesermeinungen

 benedetto05 8. Februar 2016 
 

Sophistische Scheinargumente

@ Descartes,@ myschkin, @adson,@antigone
Wen veruteile ich denn, wenn ich die Homosexualität als abnorm klassifi-
ziere? Niemanden, ich mache lediglich eine Feststellung über die Wirklich-
keit.

Bei der Diskussion mit Ihnen gewinne ich zunehmend den Eindruck, ja - wie
soll ich 's sagen - als ob ich mit Leuten vor einem eindeutig gelbem
Auto stehe, diese Leute aber, entgegen aller Vernunft, das Gelbsein des
Autos hartnäckig bezweifeln. Zum Teil sogar behaupten, das Auto sei doch
rot.

Ich will nicht verhehlen, daß es Naturerscheinungen gibt, bei denen die
Einordnung normal/anormal schwierig ist. Die Medizin und überhaupt die
Biologie kann da sicher einige Beispiele liefern. Bei unserem Thema aber
ist die Sache klar: eine sexuelle Orientierung, die, wenn sie praktiziert
wird, von vornherein den Hauptsinn der Sexualität, nämlich die Fortpflan-
zung, verfehlt, kann nicht normal sein.

Welche Konsequenzen, u.a. gesellschaftlicher Art, das haben sollte, ist
dann ein separates Thema.


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 Rolando 8. Februar 2016 
 

Descartes

Der katholische Katechismus ist keine Anleitung für die Heilung von Homosexuellen, sondern eine Anleitung für den Umgang mit ihnen, inclusive dem Hinweis das homosexuelles Handeln Sünde ist. Was die Humanwissenschaften betrifft, haben die kein Ahnung davon das die Homosexualität eine Einwilligung zur Sünde ist, und somit eine geistige Bindung ist, durch Jesus gelöst werden kann, nach Aufarbeitung der Ursachen, (Vorfahrenschuld, traumatische Kindheitserlebnisse, oder einfaches Ausprobierenwollen mit gleichem Geschlecht), es ist die Vergebung entscheidend, die sehr schwer und schmerzlich sein kann, aber mit Jesus möglich ist, und somit heilbar ist. Die Humanwissenschaften kennen die geistigen Vorgänge nicht, wie auch? Durch das kräftige herumgeeiere der Homolobby ist eine seriöse Beurteilung der HS gar nicht mehr möglich, doch die Kirche kann helfen, wenn sich ihr Personal nicht vor dem HS- Karren spannen lässt.


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 Descartes 7. Februar 2016 
 

@benedetto05 3 und @Adson

...Ihnen aber großzügigerweise Ihr Empfinden nicht verurteilt und sagt, dass man menschlich mit Ihnen umgehen müsse. Auch wenn es eine Krankheit sei, die Sie am besten schnellstens kurieren lassen sollten, dabei aber betont, dass Sie sich bewusst dafür entscheiden müssten, damit Ihnen geholfen werden könne.
Und Danke, @Charles X, auch an Adson.

Lieber @Adson, es mag zwar sein, dass der Katechismus "die Humanwissenschaften berücksichtigt", aber inwiefern? Dass HS keine Krankheit ist, die behandelt werden kann? Weiter geht er aber nicht, sondern mit dem Rest verbleibt er in der Vergangenheit unserer Zivilisation, meine ich. Und dass HS heilbar sei, das wird immer noch von vielen vertreten, auch von Katholiken. Also kann da der Katechismus zumindest nicht so eindeutig sein, wie er es doch als Richtschnur anpeilen sollte.


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 myschkin 5. Februar 2016 
 

Ich möchte einen Gedanken

von @Adson_von_Melk fortführen. Wer auf seine sexuelle Orientierung stolz wäre, würde sich ziemlich eindimensional definieren. Die sexuelle Orientierung ist lediglich eine Gegebenheit, die letztlich nur für jemanden persönlich und den jeweiligen Partner, bzw. die jeweilige Partnerin von Relevanz sein sollte. M. E. sollte man das alles tiefer hängen.


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 Adson_von_Melk 5. Februar 2016 

Wohl gesprochen, @Antigone

Jedenfalls müssen sich Leute mit Gesundheitsproblemen sonst eher keine (und teils aggressiven) Vorhaltungen anhören. Das gilt sogar für Trunksucht, die man früher als Charakterproblem und letztlich auch "Sünde" gebrandmarkt hat.

Ein zweites ist die Frage, was die "Norm" ist. Das, was die Mehrheit tut? Dann hätte @Descartes (freut mich Sie zu sehen) mit Recht daruf hingewiesen, dass wir Beter und Kirchgänger hier alle nicht "normal" sind. Aber darauf sind wir doch eher stolz, nicht wahr?

Fronleichnam als "Catholic Pride Festival" ;-)

Noch schwieriger wird es, wenn die Norm sein soll, was von Natur aus vorkommt. Welche Haar- oder Hautfarbe ist denn dann die Norm?

@Antigone hat recht mit ihrem Hinweis auf den Katechismus. Das ist der Stand der Lehre, die auf dem Glauben ruht, aber auch die Humanwissenschaften berücksichtigt.
Natürlich ist es nicht egal, wie man 'in sexualibus' lebt. Die Moraltheologie beachtet aber auch Einsicht und ob eine Entscheidung frei ist.


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 Antigone 5. Februar 2016 
 

Naajaa, benedetto05,

wenn jemand Schuppenflechte hat, geht die Öffentlichkeit im allgemeinen diskret darüber hinweg...
Bei der Homosexualität redet halt jeder mit, auch wenn er überhaupt keine Ahnung davon hat. Einfach nur an den Katechismus halten!


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 Null8fünfzehn 5. Februar 2016 
 

@benedetto05

Richtig! Gute Antwort auf Descartes


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 benedetto05 4. Februar 2016 
 

Ihre Abwandlung hinkt!

@Descartes
Ihre Abwandlung hinkt doch ziemlich arg, finden Sie nicht?
Aber okay, es ist für mich in Ordnung, wenn Sie als nicht-gläubiger Mensch
(Ihr Pseudonym hier bei kath.net verrät das ja schon)so über Glauben und
Religion denken.

Meine beschriebene Einschätzung der Homosexualität (=nicht der Norm entsprechend)halte ich aber für die Allgemeinheit und auch für homosexuell empfindende Menschen selbst mit dem Lichte der Vernunft für erkennbar und annehmbar.

Warum soll ein Homosexueller nicht einsehen, dass seine/ihre sexuelle Orientierung nicht der Norm entspricht? Deshalb muss man doch nicht gekränkt
sein.

Wenn ich Schuppenflechte habe (nur als Beispiel), entspreche ich hautmäßig
auch nicht der Norm und muss gewisse Verhaltensmaßregeln mein Arztes beherzi-
gen. Warum sollte ich mich deshalb verletzt fühlen?


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 Charles X. 4. Februar 2016 
 

@ Descartes

Chapeau, gut pariert!


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  4. Februar 2016 
 

@Holunder, @Glocke

Ich habe lediglich - durchaus kritisch - angemerkt, dass ich meine, hier eine bekannte rhetorische/ mediale Technik ausgemacht habe.
Solche anzuwenden ist ja auch völlig i.O. und ich hätte mich nicht dazu geäußert, wenn es nicht ausgerechnet von einer ausgewiesenen Expertin für solche Techniken im Kontext eines Schreibens genutzt würde, in dem sie dem Adressaten bescheinigt, wenig Erfahrung mit solchen Techniken zu haben.
Ich kann auch gut nachvollziehen, dass man als Mutter mit Kind auf dem Arm nicht auf eine demonstrierende Menge zuläuft - völlig i.O. .
Aber so wie ich das sehe ist diese Information für ihre weitere Argumentation völlig irrelevant. Oder würde es irgendeinen Unterschied machen, wenn eine ältere Dame in einem Fernsehinterview diesen Satz gesagt hätte?

Was den ganzen restlichen Inhalt angeht, so habe ich weder den "Hünen" oder die Demonstranten verteidigt.


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 Descartes 4. Februar 2016 
 

@benedetto05

Ich erlaube mir, Ihren letzten Post etwas abzuwandeln, um Ihnen ein Gefühl dafür zu geben, wie er aus einer anderen Perspektive wirken kann:
'Da kann ich nur klar widersprechen: Religiöser Glaube als Variation des Normalen zu klassifizieren, wie Sie es tun, mag der political correctness entsprechen, hat aber mit der Wahrheit nichts zu tun. Eine geistliche Orientierung, die von vornherein die grundlegende Gegebenheit des Daseins, nämlich den Bezug zur Realität, verfehlen muss, kann nicht normal sein.
Das gläubige Empfinden an sich macht aber einen Menschen noch nicht zum abnormen Menschen i.S. der wissenschaftlich begründeten Vernunft. Diese ordnet nur die praktizierte Religiosität als Krankheit ein, weil sie allen Erkenntnissen widerspricht.'


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 Adson_von_Melk 4. Februar 2016 

Wie sagt man die Wahrheit?

http://www.echoromeo.blogspot.de/2016/02/wie-sagt-man-die-wahrheit.html

Goldene Worte!


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 Steve Acker 4. Februar 2016 
 

David Berger im European

Vor kurzem las ich einen bemerkenswerten Beitrag von David Berger,katholischer Theologe und homosexuell. Er war früher ein intensiver Homoaktivist und hatte mal die Forderung aufgestellt, dass aus den Talkshows alle verbannt werden die gegen die homoehe sind.
Inzwischen merkt Berger, dass die Homolobbyisten die intolerantesten überhaupt sind, und distanziert sich von diesen.


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 Steve Acker 4. Februar 2016 
 

Menam- warum sollte eine Lesbe nicht einen

Psychologen aufsuchen?
Verschiedene Leute tun das, aus den verschiedensten Gründen.
Ich hab auch nicht behauptet, dass die Beobachtung des mir persönlich bekannten Psychologen Allgemeingültigkeit hat. Aber ich finde das es ein interessanter Aspekt ist, und auch die Aussage von Marcel, den Frau Bonelli erwähnt bestätigt.
Die Homolobby behauptet ja immer, dass Homosexualität angeboren sei, und man man absolut nichts daran ändern könnte.
Die genannte Beispiele zeigen aber, dass es häufig Ereignisse oder Personen gibt, die dazu führen, dass Menschen in die praktizierte Homosexualiät geraten.
Auch noch andere Beispiele, von jemand der mal in einem Heim für Strassenjugendliche in den USA gearbietet hat. Da gab es einige die als Teenager auf den Schwulenstrich gingen, um sich Geld zu beschaffen.
Sie wurden später alle selbst schwul.


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 benedetto05 3. Februar 2016 
 

Homosexualität ist nicht normal

@ Turi
Da kann ich nur klar widersprechen: Homosexualität als Variation des Normalen zu klassifizieren, wie Sie es tun, mag der political correctness entsprechen, hat aber mit der Wahrheit nichts zu tun. Eine sexuelle Orientierung, die von vornherein den grundlegenden Zweck der Sexualität, nämlich die Fortpflanzung, verfehlen muss, kann nicht normal sein.

Das homosexuelle Empfinden an sich macht aber einen Menschen noch nicht zum Sünder i.S. des KKK. Dieser ordnet nur die praktizierte Homosexualität als Sünde ein, weil sie der göttlichen Schöpfungsordnung widerspricht.

Der Kontext der Interviewfrage zielte aber eindeutig auf eben diese prakti-
zierte Homosexualität ab und, da muss man Frau Bonelli Recht geben, da hat
der Bischof katastrophal geantwortet. Die Kritik von Frau Bonelli ist in-
haltlich voll berechtigt.


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 Holunder 3. Februar 2016 
 

@ Glocke und Scepticael

Ich war auch dort, in Stuttgart, in der Liederhalle. Und ich kann absolut nachvollziehen, dass Frau Bonelli sich mit ihrem Baby auf dem Arm nicht mitten zwischen die Demonstranten begeben hat. Das würde niemand tun. Ich glaube auch nicht, dass sie das in ihren Brief hat einfließen lassen, um damit etwas zu erreichen. Sie wollte einfach nur erklären, warum sie auf die Äußerung des großgewachsenen Demonstranten nicht einging, sondern zusah, dass sie in die Liederhalle hineinkam.


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 Helena_WW 3. Februar 2016 
 

Prioritäten : Kinderschutz In Deutschland 5000 Flüchtlingskinder vermisst

siehe :
http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/deutschland-vermisst-viele-minderjaehrige-fluechtlinge-14049305.html

Fast 5000 Flüchtlingskinder in Deutschland vermisst

Mehrere Tausend minderjährige Flüchtlinge in Deutschland sind nach Angaben des Bundeskriminalamts nicht auffindbar. Viele von ihnen könnten Opfer Krimineller sein, sagt der Kinderschutzbund.


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 Paddel 3. Februar 2016 

@Descartes

Ich sage nur "Christian Morgenstern"


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 Null8fünfzehn 3. Februar 2016 
 

@Glocke

Bravo! Ich bin begeistert von Ihren Beiträgen und kann dem nur zustimmen!


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 Seramis 3. Februar 2016 
 

@Gandalf

Einen Bischof "medienunerfahrener, konfrontationsunwilliger Theologe" zu nennen, der "Angst hat" und "im Getümmel die Nerven [...] verliert und nur mehr seine Haut retten will", ist demnach keine Beschimpfung?


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 Gandalf 3. Februar 2016 

Spannend

Da gibt's ja bei kath.net-Facebook Beschimpfungen von vers. Leuten (frommen Schwestern usw.), die dann gelöscht werden und dann kommt die Beschwerde, dass man Zensur ausübt. Man muss sich hier eher wundern, dass Leute, die sich Christen nennen, andere ganz offen beschimpfen und dann ernsthaft meinen, dann ein Anrecht zu haben, dass diese Beleidigungen veröffentlicht werden soll. Aja, nächste Woche beginnt die Fastenzeit.


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 SpatzInDerHand 3. Februar 2016 

@Charles X. :

Mooooment: Organtransplantationen sind erlaubt, schreiben Sie so lapidar! Sind sie es? Sie sind "ex cadavere" erlaubt, aus dem Kadaver. Sie sollten aber, werter Charles, nicht verschweigen, dass es durchaus umstritten ist, dass eine warme "Leiche", die sogar noch Kinder über Monate hinweg austragen kann und bei der die Männer Erektionen haben, ein "Kadaver" ist. Ich persönlich gehöre nämlich zufällig zu jenen, die das stark bezweifeln!


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 Glocke 3. Februar 2016 
 

@,Skepticael

In Ihren postings erlebe ich Sie immer als Verteidiger der Demokratie!

Warum so überkritisch gegenüber Frau Bonelli? Sie ist eine Mutter mit Baby und kann in drangvoller Nähe genauso wie viele andere normale Bürger diese hasserfüllten, intoleranten Leute nicht begreifen!

Wenn Menschen immer energisch und lautstark Toleranz für sich selbst einfordern, sie anderen aber partout nicht zugestehen wollen, was ist das Ihrer Meinung nach? Demokratie? Toleranz = tolerare = übersetzt ertragen! Warum kann z.B. dieser "Hüne" eine Tagung, die ihn so gar nichts angeht, nicht ertragen? Ist er so wütend, weil Frau Bonelli recht hat? Schlechtes Gewissen?

Ist "Christenschweine" eine friedliche Vokabel? Atemberaubendes Niveau!


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 Glocke 3. Februar 2016 
 

@Descartes

Sie schreiben, @"die Wahrheit des Katechismus, so wie Sie ihn verstehen, steht für Sie nicht zur Disposition . . "

JA und nochmal JA, aus folgendem Grund:
Die Wahrheit des Katechismus, so wie ihn DIE KIRCHE versteht, steht für DIE KIRCHE nicht zur Disposition!

Was meinen Sie mit "andere göttliche Gegebenheiten", die - so verstehe ich Sie - den Lehren des Katechismus scheinbar widersprechen? ?

SICHERE (! !) Erkenntnisse der Naturwissenschaften z. B. KÖNNEN NICHT den Inhalten der Göttlichen Offenbarung widersprechen, denn der Allmächtige, Dreifaltige Gott ist DIE WAHRHEIT! In Ihm kann es keinen Widerspruch geben! Er ist die Ursache von Allem!

Widerspruch kann nur vom Widersacher kommen! Und der ist hochintelligent! Und wir sündige Menschen erliegen allzu leicht Verwirrung und Täuschung !


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 Glocke 3. Februar 2016 
 

@myschkin,

der Katechismus ist insofern das "Werk" auch von Menschen, weil schließlich Menschen die Empfänger der Göttlichen Offenbarung sind.Diese Inhalte finden wir in der Lehre der Kirche, die Quellen sind

1. die Heilige Schrift
2. die Tradition!

Zuerst war die Tradition - die Apostel und die Schar Seiner Jünger haben Jesus gehört, erlebt, haben Seine Wunder gesehen - und schließlich wurde begonnen, alles aufzuschreiben - was wir als Evangelium bezeichnen, die Hl. Schrift!

Unter dem Beistand des Hl. Geistes wurde im Laufe der Geschichte aus Schrift und Tradition die Lehre unserer Hl. Kirche formuliert, z.B. in den Dogmen! Genau diese sichere Lehre finden wir im Katechismus, der absolut kein Gegensatz zum Evangelium sein kann!

Der Katechismus kann sich inhaltlich niemals ändern, höchstens sprachlich einer anderen Zeitepoche angepaßt werden!
Der Hl. Geist täuscht Seine Kirche nicht!


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 Charles X. 3. Februar 2016 
 

@myschkin, null8fünfzehn

Sie haben beide nicht ganz recht. Es gibt im KKK Passagen, die ganz eindeutig definiert sind, d.h. wer katholisch sein will, muss sie glauben. Und dann gibt es Passagen, die eben nicht Dogmen sind, aber gegenwärtige Überzeugungen. Schauen Sie sich in den Katechismen des vergangenen Jahrhunderts an, wie Organtransplantationen zuerst als Eingriff in die körperliche Unversehrtheit abgelehnt wurde, aber heute als Akt größter Barmherzigkeit empfohlen wird. Es gibt natürlich eine gewisse Flexibilität, aber eben auch einen Grundbestand an Unabänderlichem (diesen würde ich aber als recht klein ansehen).


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 Antigone 2. Februar 2016 
 

@Biggi1811

Danke! Dem stimme ich auch zu.


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 marguerite 2. Februar 2016 

er hat ja recht

homosexualität, "schwulsein" an sich ist keine sünde. dafür kann man ja zumeist wohl auch nichts.
davon zu unterscheiden sind homosexuelle akte.
ich vermisse diese unterscheidung. - aber vielleicht hab ich in der eile auch was überlesen.


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 Bernardo 2. Februar 2016 
 

harter Tobak

ich steh voll hinter der Grundausrichtung von Fr. Bonelli. Allerdings stimme ich @Biggi zu: Manches in dem Brief ist echt harter Tobak, hat mit der brüderlichen Zurechtweiung wenig zu tun und ist eher als Verurteilung zu sehen, z.B.:
"Exzellenz, dieser kleine Ausrutscher... " oder
"Herr Bischof, ich verstehe, dass man als medienunerfahrener, konfrontationsunwilliger Theologe vor den Journalisten manchmal zu viel Angst hat, im Getümmel die Nerven und die Schäfchen aus dem Blick verliert und nur mehr seine Haut retten will." -
Manches hier geschriebene finde ich im Ton schon unangemessen und besserwisserisch, insbesondere, da die Verfasserin die Form des offenen Briefes gewählt hat.


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 Helena_WW 2. Februar 2016 
 

Prioritäten/Bevorzugungen bei Flüchtlingsunterkünften vs. Prinzip der christlichen Seefahrt

Aus Berlin und München war zu lesen, dass es extra Flüchtlingsunterkünfte für Homosexuelle gibt. Kinder und Frauen sind hingegen nachwievor schutzlos den Übergriffen in Flüchtlingsheimen in Deutschland, in Großflüchtlingslagern in Nah Ost ausgeliefert. Die Verschleppung und Versklavung von Kindern und Frauen durch und in Folge des IS Terrors wird kaum thematisiert, geschweige denn Maßnahmen ergriffen. Ein ausgewachsener Mann kann sich besser selbstbehaupten, verteidigen ob homosexuell oder nicht, als ein Kind oder eine Frau. Das eine Frau eine Frau ist und ein Kind ein Kind ist, kann es nicht verbergen das ist direkt sichtbar und es ist entsprechend schutzbedürftiger. Auch hier wäre Wahrheit zumutbar, die Priortät bei Schutzsuchenden nach Schutzbedürfnis, nach christlichen Prinzip : Kinder und Frauen zuerst.


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 Descartes 2. Februar 2016 
 

@Glocke

Die Wahrheit des Katechismus, so wie Sie ihn verstehen, steht für Sie nicht zur Disposition. Weil göttlich gegeben. Macht es Sie nicht nachdenklich, dass es so viele andere göttliche Gegebenheiten auf dieser Welt gibt, die denen widersprechen, die Sie als solche sehen?


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 Null8fünfzehn 2. Februar 2016 
 

@myschkin

Sie irren: der Katechismus fasst verbindlich die Lehre der Kirche zusammen, die dogmatisch abgesichert ist.


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 Null8fünfzehn 2. Februar 2016 
 

@louisms

Eine Beichte ist ohne Reue ungültig.

Bitte verwechseln Sie hier nichts - Ihre selbstgestrickte Exegese ist falsch weil die der Lehre unserem heiligen Kirche widerspricht..


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 myschkin 2. Februar 2016 
 

@Glocke

Sie schreiben: "Die "Wahrheit des Katechismus der RKK" enthält die Inhalte der Göttlichen Offenbarung!"

Das ist nicht richtig. Der Katechismus ist ein menschliches Werk, der seine Inhalte im Laufe der Geschichte häufig gewandelt hat und auch künftig wandeln wird. Er ist eine innerkirchliche Übereinkunft darüber, wie die Kirche zur Zeit der jeweiligen Gültigkeit der katechetischen Vereinbarungen die Offenbarung versteht. Anders als das Evangelium Jesu Christi ist der Katechismus ein zeitlich Ding mit begrenzter Dauer. Nicht der Katechismus ist der Maßstab sondern Jesus Christus.


5

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 louisms 2. Februar 2016 

Jesus jedenfallslebte die Pastoral

Vergebung zuerst! - @Zwerg
So beim Gelähmten, der ihm durch das Dach vor die Füße gelegt wird;
so bei Zachäus, den er ohne Vorbedingung besucht usw.

@Null8fünfzehn Auch bei der Ehebrecherin sagt er zuerst: "Auch ich verurteile dich nicht!" - nachdem er die religiösen Eiferer zuerst dazu geführt hatte, ihre eigenen Sünden wahrzunehmen. Dann empfiehlt er ihr natürlich, nicht mehr zu sündigen; aber nicht als Bedingung für die Vergebung sondern als Konsequenz.
Überhaupt dürfte bei Jesus die Reue nach der Vergebung kommen.
Auch ich habe das immer so erlebt: Vor der Beichte überwiegt die Scham - erst nach der Lossprechung quillt die Reue aus dem Herzen.


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 Biggi1811 2. Februar 2016 
 

Das kann man auch anders sehen!

http://www.echoromeo.blogspot.de/2016/02/so-geht-es-nicht.html

- Und dem stimme ich zu!


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 Zwerg 2. Februar 2016 
 

@louisms

ich bin ganz verwirrt: meinen Sie das wirklich ernst?

Mann muss den Sündern vor der Vergebung in Liebe sagen, wie sie heilige werden können - und wie sie in die Verdammnis geraten.

EB Koch bestärkt die Sünder in der Sünde! Das ist katastrophale Pastorale!


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 menam 2. Februar 2016 
 

@Steve Acker

... wenn die Einleitung mit "mir hat mal einer erzählt" überkommt mich immer ein komisches Gefühl.
Die Aussage des Psychologen glaube ich gerne. Aber welche Lesbe geht zum Psychologen? Ich kann mich auch morgens an den U-Bahn Ausgang stellen und die Ankommenden fragen wie sie morgens zur Arbeit kommen. Das man daraus den Schluss ziehen kann, das alle Pendler mit der U-Bahn zur Arbeit kommen halte ich für abenteuerlich.


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 Null8fünfzehn 2. Februar 2016 
 

@ Descartes

Also nett das Sie diesen schrägen, eitlen Krzysztof Charisma "berührend" finden. Das sagt mehr über Sie als als über die Sache.

Ich persönlich finde den Katechismus, den Sie da schlecht machen, so schön klar und barmherzig, so menschennah und doch unbestechlich.

Aber wer nicht hören will, der wird die Wahrheit nicht erfassen...


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 Null8fünfzehn 2. Februar 2016 
 

@ louisms

Achtung Denkfehler!

Wenn Jesus sagt "Geh und sündige nicht mehr" oder "Die Sünden sind Dir vergeben" dann setzt er voraus, dass es senden gibt. Und homosexuelle Akte sind in der heiligen Schrift ganz deutlich als Sünde bezeichnet, als "schwere Abirrung".

Dazu kommt: die Sünden können nur vergeben werden, wenn sie bereut werden. Klassische katholische Lehre. Solange einer stolz ist auf seine Abirrung ist Vergebung natürlich nicht möglich und führt zum ewigen Selbstausschluss vom Himmel.

Darf ich fragen: sind Sie katholisch oder irgendwie anders sozialisiert?


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 Rolando 2. Februar 2016 
 

Steve Acker

"Mir hat mal ein Pschychologe
erzählt, das alle Lesben die er kennt,
als Kind Opfer von Missbrauch waren."
Und da setzt die Heilung an, mit Hilfe von guten Seelsorgern, den Tätern des Mißbrauchs in der Kindheit im Namen Jesu zu vergeben, sich vom eigenen Hass auf den Täter vom Priester (Beichtvater) lossprechen lassen. Es ist eine schmerzliche aber heilsame Prozedur.


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 louisms 2. Februar 2016 

NEIN

Jesus sagte nie, dies oder das sei Sünde, sondern immer: Deine Sünden sind dir vergeben!
Auch wenn der KKK bezüglich gelebter HS von sündhaftem Verhalten spricht, wird über das Sündenbewusstsein keine Aussage gemacht.
Auf dieser Linie sagt P. Franziskus:
"Wer bin ich, dass ich urteilen könnte?"
und so warnt auch EB Koch ganz auf der Linie Jesu vor der Verletzung durch (Ver-)Urteilen.


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 Stefan Fleischer 2. Februar 2016 

@ Descartes

Reden Sie doch nicht immer von homophob! Ich gehe davon aus, dass auch Sie die Pädophilie aufs Entschiedenste ablehnen. Und trotzdem werde ich Sie nicht als pädophob bezeichnen.
Im Übrigen, die Kirche verkündet das, was sie als Wahrheit erkannt hat. Sie zwingt dies niemandem auf, denn nach ihrer Lehre ist der Glaube etwas, das man aus freiem Willen annehmen muss, wenn er Glaube sein soll. Sie fühlt sich nur auf Grund des Auftrags ihres Herrn "lehret sie alles halten" verpflichtet, jedem die Möglichkeit zu geben, diese zu kennen (so wie ich einmal annehme, dass auch die Homolobby niemandem ihre Wahrheit auzwingen will, aber aus (einer meines Erachtens irrigen) Überzeugung diese verkündet. Dass beide Seiten nicht immer die Grenzen zwischen Verkündigung und versuchtem Zwang eingehalten haben, und einhalten, ist auch mir klar. Für eine beidseitige, wahre Toleranz gibt es noch viel zu tun.


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  2. Februar 2016 
 

Der Meinungsaustausch zwischen Bischof und Gläubigen ...

... ist normalerweise ein Gebiet, zu dem ich mich nicht äußere. Insofern ist mir inhaltlich die Kritik auch gleich.

Aber was mir ins Auge sprang ist dies:
Die Autorin hebt mehrmals implizit und explizit darauf ab, dass sie Kommunikationswissenschaftlerin ist (und der Bischof nicht).
Dann muss ihr aber auch die Wirkung dieses Satzes klar sein: "Mit Baby auf dem Arm hatte ich aber keine gesteigerte Lust mich ins Getümmel zu werfen und den erregten, regenbogenbeflaggten, grünhaarigen Hünen zu interviewen."

(Junge) Mutter mit Kind auf dem Arm versus Hüne. Verzeihung, aber das Bild ("Kopfkino") subtil in den vornehmlich sachlichen Text einzustreuen ist eine bekannte Werbe-/ Beeinflussungsstrategie. Und einer Expertin passiert das nicht aus Versehen. Somit bleibt die Frage: Warum diese Technik einsetzen?


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 Steve Acker 1. Februar 2016 
 

Mir hat mal ein Pschychologe

erzählt, das alle Lesben die er kennt,
als Kind Opfer von Missbrauch waren.


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 Aschermittwoch 1. Februar 2016 
 

Seelsorge

Wer ist hier der grössere Sünder? Der Homosexuelle oder der Erzbischof. Ich glaube , es ist der Seelsorger!!!!


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 Descartes 1. Februar 2016 
 

Bitte nicht die Wahrheit des Katechismus der RKK allen als allgemeine Wahrheit aufdrängen.

Nach dem (wie ich finde) eindrucksvollen und berührenden Auftritt von Krzysztof Charamsa in der Sendung "Nachtcafé" am 29.01.2016 sollte das Thema doch endlich durch sein. Die Sendung gab einen tiefen und persönlichen Einblick in die Thematik, im Gegensatz zu einem unpersönlichen Katechismus. Aber jetzt wieder dieser Artikel, dieser Brief.

Charamsa sagte unter anderem: "Sehr viele Priester, die schwul sind, sind auch homophob. Und ich muss sagen, dass sie auch irgendwo zu rechtfertigen sind in vielen Fällen. Denn das ist eine Art, sich zu verteidigen. Über Homophobie. Die eigene Situation, das eigene Leiden, das innerliche Leiden im Grunde entgegenzuwirken, wie eine Maske."
Link zur Sendung: https://youtu.be/fR_gKTworWo


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 Kant 1. Februar 2016 

Seien Sie nicht der Knecht, der flieht!

Lieber Erzbischof Koch, ich möchte mich der Autorin anschließen: knicken Sie nicht ein! Um die political correctness zu brechen, brauchen die Gesellschaft immer mutige Menschen des öffentlichen Lebens, die es einfach tun und dafür Prügel einstecken. Es ist kein Problem, wenn man Sie für katholische Lehre homophob nennt, im Gegenteil in der derzeitigen Lage wäre es ein Problem, wenn man es nicht tut. Holen Sie sich als Familienbischof Rückendeckung von der Bischofskonferenz, tun Sie sich mit anderen Bischöfen zusammen, und brechen Sie gemeinsam die political correctness. Seien Sie nicht der Knecht, der flieht, wenn der Wolf kommt, sondern der Hirt, der sich mutig schützend vor die „Herde“ stellt ... zum Schutz unserer Gesellschaft, die immer instabiler wird, zum Schutz der Katholiken, die in moralischen Fragen immer mehr die Orientierung verlieren, und sogar zum Schutz vieler Homosexueller, die nicht wissen, das Homosexualität kein unveränderbares Schicksal ist.


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 Null8fünfzehn 1. Februar 2016 
 

@Katholik

Naja, "nicht antworten": er HAT leider geantwortet und ist implizit eingeknickt. Bonelli hat das messerscharf analysiert. Nicht antworten wäre: "Dazu möchte ich nichts sagen". Das wäre noch ok gewesen.


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 Joy 1. Februar 2016 
 

Kompliment mit Anfragen

Alles richtig, was Bonelli schreibt. Hut aber vor der scharfen Diagnostik der Jugend, dennoch zwei Fragen:
- warum dieser Brief einer Österreicherin an Bischof Koch und nicht an Kardinal Schönborn, der dem Berliner Kollegen bei diesem Thema ja um nichts nachsteht, ihn eher oftmals schon übertroffen hat an Liberalität?
- und: ist es nicht ein wenig hochgegriffen, sich - wie es im Artikel mehrmals heißt "als Kommunikationswissenschafterin" gleich der hl. Katharina von Siena an die Seite zu stellen (vgl. Briefe aus Siena)?


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 Colonia 1. Februar 2016 
 

Leider "Wiederholungstäter"

Für Ihre zutreffende präzise Analyse sei Frau Bonelli auch zu diesem bischöflichen "Ausrutscher" herzlich Dank gesagt. Leider handelt es sich im einschlägigen Interview nicht um einen "einmaligen Ausrutscher". Erinnert sei daran, dass Erzbischof unlängst nicht etwa eine Flüchtlingseinrichtung für christliche Flüchtlinge besucht hat, sondern eine solche für schwule und lesbische Flüchtlinge. Die Jahre als Weihbischof Kardinal Meisners haben leider keine positiven Früchte getragen. Auch als emeritierter Erzbischof ist Kardinal Meisner ein Leuchtturm im Dunkel aktueller bischöflicher "Dunkelheit", was man von seinen ehemaligen Weihbischöfen auf Bischofsstühlen leider sagen kann. Der Katholische Katechismus scheint dort wohl als "überholt" abgeheftet worden zu sein.


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 Katholik 1. Februar 2016 

Der Bischof wollte einfach nicht antworten...

Frage: Stichwort Homosexualität: Hält die Kirche gleichgeschlechtliche Partnerschaften für Leben in Sünde?

Koch: Homosexualität als Sünde darzustellen, ist verletzend. Die Kirche braucht eine andere Sprache, wenn es um Homosexuelle geht. Wichtig ist vor allem ein gutes Miteinander, vor Ort in den Pfarreien. Vieles lässt sich nicht über Thesen in Zeitungen lösen, sondern im Gespräch und Austausch. Ich kenne homosexuelle Paare, die Werte wie Verlässlichkeit und Verbindlichkeit in vorbildlicher Weise leben.

www.nwzonline.de/interview/homosexualitaet-als-suende-darzustellen-ist-verletzend_a_24,0,1242641575.html


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 Lamartine 1. Februar 2016 
 

Studie

Die intellektuelle Redlichkeit hätte es meines Erachtens der Autorin geboten, zu erwähnen, dass Spitzer seine Studie 2012 zurückzog wegen methodischer Fehler (sie beruhte auf bloßen telefonischen Selbstauskünften der Beteiligten ohne weitere Untersuchung) und sich für das fehlerhafte wissenschaftliche Design entschuldigte. Es handelte sich auch nicht um 1000 sondern nur um 200 wovon 65% zufriedenstellenden heterosexuellen Erfahrungen berichteten.


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 Zwerg 1. Februar 2016 
 

@ JP2B16

Ganz ihre Meinung!

Das haben die Kirchenväter SENSU FIDEI genannt!


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 gebsy 1. Februar 2016 

werde nicht müde,

dafür Multiplikatoren zu finden:
http://www.kathtube.at/player.php?id=38975
! JEDER MENSCH DARF DAS BESSERE ERWÄHLEN !


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 Turi 1. Februar 2016 
 

Mit Verlaub

das ist völliger Unsinn. Die Menschen die homosexuell oder lesbisch sind, sind weder krank noch sonst irgend etwas. Sie haben halt eine andere Sexualität. Nicht mehr oder weniger. Also mehr Mäßigung.


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 Metscan 1. Februar 2016 
 

Herr Bischof....

Bitte vergessen Sie nicht, daß auch Woelki als er nach Berlin kam, sich sofort den Homosexuellen gegenüber "barmherzig" oder wohlwollend gezeigt hat. Die Schwulenlobby in Berlin ist sehr einflußreich. Berlin und Köln sind Hotspots für Homosexuelle. "Haben sie mich verfolgt, werden sie auch euch verfolgen", davon halten unsere "Hirten" nichts.


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 agnese 1. Februar 2016 
 

agnese

Die Bischöfe trauen sich oft die Wahrheit deshalb nicht sagen,weil sie befürchten, von der Masse so bekämpft und fertiggemacht zu werden, wie es dem,von mir hochverehrten limburger Bischof ergangen ist.Diese verirrte Masse ist aber in der Mehrheit,deshalb kann man dagegen nichts effektiv erreichen. Dazu kommen noch einige Bischöfe, die den
rechten Glauben verloren haben,(für die wir nicht genug gebetet haben), die schaden enorm viel.
Wir sehen aber, was für eine Kraft Bischöfe austrahlen, die die Wahrheit aussprechen,wie card.Meisner bf.Oster,wbf.Laun usw.
usw.


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 Ebu 1. Februar 2016 
 

Danke für den Mut zur Wahrheit

Frau Bonelli sei für dieses Schreiben an den Berliner Familienbischof herzlich gedankt. Gott segne sie, ihr Baby und natürlich auch ihren Mann, dessen ausgezeichnete Vorträge ich ebenfalls sehr schätze! Gott segne aber auch den jungen Marcel, dass er die Kraft hat, weiterhin den guten Weg zu gehen, den er sich mit einer Gemeinschaft Gleichgesinnter vorgenommen hat. Danke für diese unerwartete Unterstützung im Kampf gegen Gender und für die Wahrheit.


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 Glocke 1. Februar 2016 
 

warum ist es für Bischöfe so schwer

mutig katholisch Flagge zu zeigen?

Objektiv ist praktizierte Homosexualität eine schwere Sünde - Punkt - die subjektive Seite der Medaille, das forum internum, kennt ohnehin nur Gott allein - deshalb haben wir auch niemanden zu verurteilen! Immer hat uns unsere Heilige Kirche aufgefordert, die Sünde leidenschaftlich abzulehnen, aber den Sünder zu lieben. Nächstenliebe = bene volentiae = der gute Wille!

Gehört nicht dieser gute Wille geradezu zur Pflicht der Hirten, mutig die Wahrheit zu sagen und so junge Menschen mit entsprechender Neigung von vornherein von diesem - auch gefahrvollen - Weg abzuhalten?
Wo bleibt hier Verantwortung?

Auch ein Arzt braucht manchmal Mut - oder soll er z.B. einem Patienten mit Magenkrebs erklären, seine Beschwerden ließen sich durch fleißiges Trinken von Kamillentee beheben?

Und wir Laien stehen im Regen, wenn wir bei diesbezüglichen Fragen klar mit der kirchl. Lehre antworten und werden verspottet!


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 Lilli-Lou 1. Februar 2016 
 

Sehr verehrte Frau Bonelli,

nochmal, ein ganz großartiger Aufsatz. Und Ihre beiden letzten Abschnitte sind die Krönung. Ja, die Homosexuellen haben ein Anrecht auf die Wahrheit. Viele in dieser Subgesellschaft leiden nämlich, fühlen sich ausgebeutet, ja sogar versklavt. Ihnen wird das Recht verweigert, sich umorientieren zu können. Es wird ihnen diktatorisch und intolerant eingehämmert, dass das schlecht sei. Hilfsangebote werden aggressiv bekämpft. Es ist wirklich wunderbar, dass Sie den Mut hatten, dieses heiße Eisen anzupacken. Hinter der Aggressivität verbirgt sich eine Abwehrhaltung, die Wirklichkeit wahrnehmen zu müssen. Sie arbeitet mit Abwertungen, Überempfindlichkeit und Egozentrik. Ich bin dankbar für die Entzauberung dieser "neuen Gurukaste".


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 Lilli-Lou 1. Februar 2016 
 

Großartig, super, excellent, ausgezeichnet,

diese Abhandlung von Frau Bonelli. Sie hilft mir ungemein in meinem Bestreben, das Phänomen der sich so aggressiv gebärdenden Homosexuellen zu verstehen. Das ist ja nur ein ganz kleiner Teil der Gesamtkommunity. Was mich zum Gegner dieser Aktivisten macht, ist eben die Übergriffigkeit in Schulplänen, ist der Versuch, Gott zur Segnung von "Homotrauungen" zu zwingen und ist die Forderung, bestimmte Pastoren mit Rede- und Raumverbot zu belegen. Da behaupten schwule Foristen, dass sie Christen seien, lehnen aber Gottes Schöpfungsordnung ab. Nun habe ich mir mit dem Narzissmusansatz von Prof. Dr. Bonelli und den Begriffsmerkmalen von Prof. Dr. Haller diesen Antrieb und die Motive klar machen können. Die sind so in ihrer Ideologie verhaftet, dass jeder Hinweis auf die Realität und die Bibel schmerzhaft ist und in totalitärer und intoleranter Weise abgeschafft werden muss, weil es sie kränkt und Schmerz verursacht. Sie können es nicht aushalten. Es ist eine narzisstische Störung. Danke!


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 JP2B16 1. Februar 2016 
 

... ergänzend zu dem Thema

... folgende beide Links. evt. auf dieser Platform hier schon bekannt:

http://www.dijg.de/blog/homosexualitaet/lesbische-aktivistin-camille-paglia-sexuelle-orientierung-ist-fliessend-und-kann-sich-veraendern-349

http://www.die-entdeckung-des-eigenen.de/2015/12/03/homosexualitaet-ist-ein-gross-angelegtes-taeuschungsmanoever/


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 JP2B16 1. Februar 2016 
 

... auf dem freien Felde geht sie auf ... die Saat

... es war August 2000 und ich fuhr über die Alpen gen Rom zum WJD. Neben mir auf dem Beifahrersitz ein junger Patres einer neuen Gemeinschaft, entweder das Brevier oder mit uns den Rosenkranz betend, ansonsten Katechese haltend, waren wir so schnell in Rom wie noch nie. Nie werde ich seine Worte vergessen: "Nicht in den Priesterseminaren (außer Heiligenkreuz betonte er schon damals ausdrücklich) geht die neue von Johannes Paul den Großen ausgestreute Saat auf, sondern auf dem freien Felde, dort wo man sie nicht gleich vermutet." Es sei ein großes Wirken des Hl. Geistes, oftmals von der Kirche selbst gar nicht wahrgenommen. Frau Victoria Bonelli ist dafür DAS Beispiel! Ihre Erzählung von dem Zeugnis von Marcel spricht Bände: es geht der Homo-Lobby (incl. ihrer Förderer bei den Medien) nicht um den Menschen, sondern es geht ihnen in ihrem Narzissmus einzig um die totale sexuelle! Libertinage in der Gesellschaft, damit falsches Tun als solches nicht mehr sichtbar wird.


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 Rosengarten 1. Februar 2016 
 

@Rosengarten 1997
Gerade eben habe ich ihren Benutzernamen entdeckt, der nur durch den Zahlenzusatz sich von meonem unterscheidet. Ich bin nicht kleinlich, aber dies kann künftig zu Missverständnissen und Irritationen führen.
Ich darf sie höflich bitten, sich eine andere Bezeichnung anzueignen. Es gibt so viele Blumenarten, die sie in einem Garten finden können. Ansonsten müsste ich
nach einem neuen Benutzernamen suchen, was ich aber ungerecht finde.


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 wandersmann 1. Februar 2016 
 

@Null8fünfzehn

Vielleicht haben Sie sogar recht. Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert.


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 Zwerg 1. Februar 2016 
 

@Stefan Fleischer

"Mann kann niemandem die Wahrheit aufzwingen."

Nein, kann man nicht. Aber hier versucht die Homelobby, die Wahrheit totzumobben, im wahrsten Sinn des Wortes. Und die Hirten haben Angst und beginnen sich zu beugen.


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 Null8fünfzehn 1. Februar 2016 
 

@ wandersmann

Wenn wir alle so mutig wären wie Bonelli, einfach flächendeckend, dann würde viel mehr homosexuell empfindende Menschen den Weg dieses Marcel gehen. Insofern muss ich Ihnen da widersprechen...


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 Stefan Fleischer 1. Februar 2016 

Mann kann

niemandem die Wahrheit aufzwingen. Aber man muss sie immer sagen, besonders wenn jemand - auch in der Form eines Angriffs auf die Wahrheit - nach ihr fragt.
Übrigens: "Zur Demut durch Erniedrigung – der Weg der Heiligkeit", diese Aussage unseres Heiligen Vaters heute dürfen wir auch in diesem Zusammenhang nie vergessen.


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 nicodemus 1. Februar 2016 
 

Die Wahrheit wird euch freimachen!

Danke,Frau Bonelli!
Mutig,offen,nicht verletzend und wahr!
Wahrheit o h n e Liebe wäre LÜGE!
Ihre Worte dagegen geben Zeugnis von der Liebe!


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 bernhard_k 1. Februar 2016 
 

Vergelt's Gott vielmals!!!


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 wandersmann 1. Februar 2016 
 

Bischof Koch - Ratzinger

Ratzinger schreibt in Salz der Erde:

"Dazu gehört natürlich, ich zitiere wieder Augustinus, zurechtzuweisen, zu tadeln, und sich damit selbst Ärger einzuhandeln. Augustinus stellt das in einer Predigt so dar: Du willst, dass du schlecht lebst, du willst, dass du zugrunde gehst. Ich darf es aber nicht wollen, antwortet er. Ich muss dich trotzdem tadeln, auch wenn es dir nicht passt."

Das triff ja auf Bischof Koch offenbar so gar nicht zu. Er hat zwar die Schwulen besucht, aber sicher hat er das mit dem Zurechtweisen und dem Tadeln unterlassen. Und nicht nur bei dem Besuch.

http://www.kath.net/news/53569

Es gibt nicht m. E. keine Möglichkeit des Verhalten von Bischof Koch zu rechtfertigen.

Entweder er glaubt nicht das praktizierte Homosexualität eine Form des schlechten Lebens ist, dann ist er Häretiker

oder

er will sich keinen Ärger einhandeln auch wenn er sieht wie Menschen sprituell zugrunde gehen, dann ist er einfach nur bequem und feige.


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 rosengarten1997 1. Februar 2016 

Wenn Bischöfe nicht die Wahrheit sagen,

bleibt uns nur mehr das Gebet für sie. Gott sei Dank gibt es Menschen wie Victoria Bonelli, die klar die Wahrheit sagen, auch gegenüber einem Bischof der sich irrt!


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 Faustyna-Maria 1. Februar 2016 
 

Eigentlich stimmt es nicht, dass es verletzend ist, Homosexualität als Sünde darzustellen. Es ist die Wahrheit, dass homosexuelle Akte Sünde sind. Diese Wahheit auszusprechen, mag einem homosexuell lebenden Menschen wehtun, aber verletztend und schmerzverursachend ist die Sünde selber.

Danke an dieser Stelle an Frau Bonelli, dass sie so viele Aspekte der Problematik der Homosexualität und der Homo-Lobby so gut ausführt. Und danke, dass sie unseren Hirten engagiert den Spiegel vorhält!


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 wandersmann 1. Februar 2016 
 

Wieder ein hervorragender Beitrag

"Diese Poster haben offensichtlich die Schönheit der Keuschheit noch nicht entdeckt, bezeichnen sie als „krank“ und empfinden die Lösung als Vorwurf! Weil es ihnen niemand väterlich-liebevoll erklärt. Auch Bischöfe wagen das zunehmend nicht mehr."

Hier stimme ich allerdings nicht zu. Meiner Meinung nach liegt bei den Schwulen nicht einfach ein Informationsdefizit vor, "weil es ihnen niemand väterlich-liebevoll erklärt."

Die wenigsten Schwulen würden ihre Ansicht durch solch eine Erklärung - wie immer diese auch aussehen könnte - ändern.

Dieser Weg scheint mir nicht erfolgversprechend, aber natürlich, die Wahrheit muss Ihnen schon gesagt werden. Aber es wird bei der Konfrontation bleiben, denn zumindest bei den Aktivisten scheint ja jeder gute Wille zu fehlen.


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 hortensius 1. Februar 2016 
 

Wahrheitsbeweis der Kirche

Kardinal Hoeffner sagte einmal: " Dass es uns Bischöfen nicht gelungen ist, die Kirche zugrundezurichten, ist ein Beweis dafür, dass die Kirche wirklich eine Stiftung Jesu Christi ist." Auch dem jetzigen Berliner Bischof wird es nicht gelingen - trotz seines falschen Zeugnisses - die Kirche zugrundezurichten zugrundezurichten."
Der Hahn kräht zwar laut, was hilft es, wenn die Bischöfe keine Hörgeräte haben.


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 Philipp Neri 1. Februar 2016 

Wahrheit

Joh. 8.32

Die Wahrheit wird Euch freimachen.


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 hauch 1. Februar 2016 
 

Reaktion

Wunderbar geschrieben und wie wahr! Dies sollten wir Christen alle beherzigen dass die Wahrheit zumutbar ist,
Was mich interessieren würde: wie hat der ehrenwerte Bischof darauf reagiert????


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 Null8fünfzehn 1. Februar 2016 
 

Großartig!

"Denn Unterwürfigkeit führt auch beim Gegner nicht zu Respekt."

Wie wahr ist das! I have a dream: wie wäre das, wenn alle so unerschrocken wären wie diese junge Frau. Dann würde man die Kirche ernst nehmen und hören!

Wir Katholiken brauchen mehr Selbstvertrauen!


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 Zwerg 1. Februar 2016 
 

Wow! Was für ein toller Brief!

Was für ein Brief! Ohne Angst alle Tabus angesprochen! Danke, Frau Bonelli!! Wieso sagen die Bischöfe das nicht mehr?


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 Max Emanuel 1. Februar 2016 

Super Antwort!!!

Ganz, ganz tolle Stellungnahme von Victoria Bonelli!
Gratulation!!!


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