Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  5. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  9. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  10. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  11. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  12. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  13. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  14. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  15. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“

'Wer im Dienst der Kirche verspottet wird, hat Teil am Leiden Jesu'

25. Jänner 2014 in Spirituelles, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bamberger Erzbischof Schick bei Verleihung der Missio Canonica: „Was Jesus erlebt hat, das zieht sich durch die ganze Kirchengeschichte hindurch und trifft die Kirche zu allen Zeiten“


Bamberg (kath.net/bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat die Mitarbeiter im kirchlichen Dienst ermuntert, Ablehnung und Spott als Teilhabe am Leiden und Schicksal Jesu zu betrachten. Schon Jesus sei verleumdet worden als Freund der Sünder als Irrlehrer und Aufwiegler, als jemand, der Lehren verbreitete und Forderungen erhebe, die „unerträglich“ und unerfüllbar seien. Dafür sei er den Verbrechertod am Kreuz gestorben. Schick sprach am Donnerstagabend bei der Verleihung der Missio Canonica, der kirchlichen Lehrbeauftragung an Referendarinnen und Referendare in Bamberg.


Kritik an der Kirche und ihrem Personal sei zu prüfen und bei Berechtigung sei sie Aufruf zur Bekehrung. Ablehnung und Spott, die die Kirche und die kirchlichen Mitarbeiter für den Glauben und die Botschaft Jesu erfahren, indem sie von Agnostikern, Andersgläubigen und kämpferischen Atheisten für gestrig und schädlich erklärt würden, habe es schon immer gegeben. „Was Jesus erlebt hat, das zieht sich durch die ganze Kirchengeschichte hindurch und trifft die Kirche zu allen Zeiten“, sagte Schick. Es sei zu bedauern, dass manche Kirchenmitarbeiter als Konsequenz daraus in der Öffentlichkeit nicht zu ihrer Kirche stünden oder sich sogar selbst ablehnend äußerten. „Das ist sehr unfair, das entspricht nicht der kirchlichen Gesinnung“, sagte Schick.

Der Erzbischof rief die angehenden Religionslehrkräfte auf, ihren Dienst in Weisheit und Wahrheit zu verrichten. „Es gibt keine Wahrheit ohne Weisheit und keine Weisheit ohne Wahrheit.“ Es dürfe nichts vertuscht oder verdreht werden, nur oberflächlich betrachtet und kritisiert werden. „Nur der Ehrliche, der Lautere, der Durchsichtige, der Wahrhaftige ist wirklich weise. Und der Weise weiß, dass allein die Wahrheit frei macht für die Weisheit Gottes, die in Jesus Christus Mensch geworden ist, die den Menschen Gerechtigkeit und Frieden sowie das Leben in Fülle schenkt. Weisheit und Wahrheit führen zur Authentizität der Lehrer und zum Erfolg in der Verkündigung“, so Erzbischof Schick.

Foto Erzbischof Schick (c) Erzbistum Bamberg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche

  1. Das kirchliche Amt zwischen Wahrheit und Selbstreferenz – Vom Selbstausdruck zum Christuszeugnis
  2. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  3. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  4. „Je besser die zentralen Ämter der Kirche geführt werden, desto größer der Nutzen für die Kirche“
  5. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  6. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  7. Erzbistum Brisbane/Australien: Messbesucherzahlen wachsen seit drei Jahren
  8. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  9. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Frankreichs neue „Generation Leo“: Warum die Jugend plötzlich wieder zum Papst strömt
  3. „Er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen“ (Psalm 91)
  4. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  5. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  6. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  7. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  8. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  9. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  10. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  11. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  12. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  13. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  14. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  15. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz