Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  2. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  3. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  4. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  5. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  6. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  7. Beschließen ohne zu entscheiden?
  8. Der stumme Gott unserer Zeit
  9. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  10. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  11. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  12. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  13. Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten
  14. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  15. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an

Europas Bischöfe befassen sich mit Antidiskriminierungsgesetz

5. Oktober 2013 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Antidiskriminierungsgesetze sind nicht immer mit dem Menschenrecht auf Religionsfreiheit oder mit anderen Grundrechten vereinbar


Bratislava (kath.net/KNA) Die Ausweitung von Antidiskriminierungsgesetzen in alle Bereiche des Dienstleistungssektors sind ein Thema bei der derzeit tagenden Vollversammlung des Rates der europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) gewesen. Solche Gesetze seien nicht immer mit dem Menschenrecht auf Religionsfreiheit oder mit anderen Grundrechten vereinbar, betonte der Wiener Historiker und Mitarbeiter der christlichen Lobbyorganisation «Observatory on intolerance and discrimination against Christians in Europe», Martin Kugler, am Freitag in Bratislava.

Kugler verwies auf den Fall eines österreichischen Bischofs, der eine Sekretärin einstellen wollte. Ihm sei gesagt worden, er dürfe diese Stelle einer Kopftuch tragenden Muslimin nicht verweigern.


Solche Gesetze kämen durch Pressure Groups wie radikale Feministinnen, Homosexuellen-Gruppierungen oder Säkularisten auf den Weg, erklärte der Historiker. Für radikale Feministinnen sei eine tatsächliche Gleichstellung von Männern und Frauen erst dann gegeben, wenn Möglichkeiten zu Abtreibung, Verhütung und Biotechnologie breit angeboten und Gewissensvorbehalte für Ärzte und Pflegepersonal ausgeschlossen seien.

Homosexuellen-Bewegungen wollten zur Erreichung völliger Gleichbehandlung die Erlaubnis zu Eheschließung sowie volles Adoptionsrecht erreichen, führte Kugler aus. Dies erfordere, dass Kirche und Gläubige über moralische Aspekte schwiegen, dass die Kirchen keine Sonderrechte als Arbeitgeber hätten und dass sich Standesämter oder -beamte der Durchführung gleichgeschlechtlicher Hochzeiten nicht entziehen könnten.

Radikale Säkularisten versuchen nach Worten Kuglers, religiöse Standpunkte aus dem öffentlichen Leben auszuschließen und die Finanzierung religiöser Einrichtungen mit öffentlichen Mitteln zu unterbinden. Sie richteten sich gegen religiöse Kleidung und das Kruzifix in der Öffentlichkeit. Auch richteten sie sich gegen die Übernahme politischer Ämter durch dezidierte Christen.

Gemeinsam sei diesen unabhängig voneinander agierenden Gruppen, «im Namen der Toleranz intolerant zu agieren», betonte Kugler. Die Kirche sei «eines ihrer größten Hindernisse». Sie müsse in dieser Situation besser kommunizieren, dass der Glaube nicht nur etwas Privates sei.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Diskriminierung von

  1. BBC diskriminiert katholischen Abgeordneten
  2. Sängerin Rihanna als weiblicher Papst - Met-Gala in der Kritik
  3. OIDAC-Bericht: "Höfliche Form" der Diskriminierung von Christen
  4. Öst. Medien verunglimpfen Gudrun Kugler als 'katholische Hardlinerin'
  5. Kanada: Keine Förderung für Ferialjobs bei Kirchen, Lebensschützern
  6. Großbritannien: Wenn die hl. Drei Könige eine Bratwurst anbeten
  7. Kanada: Diskriminierung von Christen bei der Adoption
  8. Nach Anschlag auf FTH Gießen: Linkes Bekennerschreiben aufgetaucht
  9. Die Intoleranz europäischer Antidiskriminierung
  10. 2014 gab es 150 Übergriffe gegen Christen in Europa







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  5. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  6. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  7. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  8. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  9. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  10. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  11. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  12. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  13. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  14. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  15. Beschließen ohne zu entscheiden?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz