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Ex-Muslima: Ich will kein lauwarmer Christ sein

4. Mai 2013 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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Sabatina James setzt sich für die Rechte muslimischer Frauen ein - Muslimische Frauen, die sich integrieren wollten und zu Opfern der eigenen Familien würden, seien auf sich allein gestellt.


Hamburg (kath.net/idea) „Ich möchte kein lauwarmer Christ sein, für den sich Jesus eines Tages schämen muss, weil er sich nicht eingesetzt hat für diejenigen, die verfolgt wurden.“ Diese Ansicht vertrat die zum Christentum konvertierte ehemalige Muslima Sabatina James (Foto) bei einem Gespräch mit Jugendlichen auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hamburg. Die gebürtige Pakistanerin, die nach einer Zwangsheirat mit ihrem Cousin vor ihrer Familie floh, engagiert sich für die Rechte muslimischer Frauen. „Wenn es in Deutschland um Integration geht, dann geht es nur darum, mehr Moscheen zu bauen“, so die Autorin. Aber die muslimischen Frauen, die sich integrieren wollten und zu Opfern der eigenen Familien würden, seien auf sich allein gestellt. „Die Politik will sich einsetzen, aber sie geht zu oft den Weg des geringsten Widerstandes“, sagte die 30-Jährige.


Gröhe: Für verfolgte Christen beten

CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe (Berlin), der an dem Gespräch teilnahm, erklärte, jeder kleine Einsatz für Menschenrechte lohne sich. Auch Christen, die in anderen Ländern aufgrund ihres Glaubens verfolgt würden, könne man helfen. Gröhe: „Es ist ungemein wichtig, Menschen aus der Namenlosigkeit zu reißen, indem man Briefe schreibt und für sie betet.“

UNTER DEN LINDEN persönlich mit Sabatina James


Die Frau im Islam, gleichgestellt oder abgestuft? Sabatina James


Foto Sabatina James: © Wikipedia/ Thommy Mardo
Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 3.0 Deutschland lizenziert


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