Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  4. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  5. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  6. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  7. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  8. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  9. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  10. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  11. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  12. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  13. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  14. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  15. Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut

Papst: Maria, die Frau des ‚Siehe, hier bin ich’

17. Mai 2012 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Benedikt XVI. zur Aufführung des Zweiteilers ‚Ihr Name war Maria’: Drei Frauengestalten, drei Beispiele für ein Leben. Die tiefe und volle Seligkeit Marias. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Am gestrigen Nachmittag fand in der „Sala Clementina“ im Apostolischen Palast im Beisein von Papst Benedikt XVI. die Aufführung des Zweiteilers „Ihr Name war Maria“ statt. Es handelt sich dabei um eine Koproduktion von RaiFiction, Lux Vide, BetaFilm, Tellux, dem Bayerischen Rundfunk und Telecinco Cinema unter der Regie von Giacomo Campiotti.

Nach der Aufführung wandte sich Benedikt XVI. zunächst mit einem Dankwort an die Produktion. Auf Deutsch sagte der Papst: „Ganz herzlichen Dank sage ich dem Intendanten des Bayerischen Rundfunks Ulrich Wilhelm, dem Produzenten Martin Choroba der Tellux-Film-Gesellschaft München sowie allen Mitwirkenden, den anwesenden Schauspielern und dem Kamerateam für diese Vorführung im Apostolischen Palast“.

Es sei nicht leicht, die Gestalt einer Mutter zu zeichnen, da diese einen schwer beschreibbaren Reichtum an Leben enthalte. Noch schwieriger sei dies im Fall von Maria von Nazareth, der Mutter Jesu, des menschgewordenen Sohnes Gottes, so der Papst.


Der Film folge der Geschichte von drei Frauengestalten, deren Leben sich überschnitten, von denen jedoch eine jede zutiefst unterschiedliche Entscheidungen träfe.

Herodias bleibe in sich verschlossen, in ihrer Welt, und schaffe es nicht, den Blick zu heben, um die Zeichen Gottes lesen. Sie gehe nicht aus dem Bösen heraus.

Bei Maria Magdalena handle es sich um eine komplexere Geschichte. Sie erliege der Faszination eines leichten Lebens, das auf Dingen gründe. Sie benutze verschiedene Mittel, um ihre Ziele zu erreichen, bis zu jenem dramatischen Moment, in dem sie verurteilt und vor ihr Leben gestellt werde. Die Begegnung mit Jesus öffne ihr das Herz und ändere ihr Leben.

Den Mittelpunkt jedoch bilde Maria von Nazareth. In ihr „ist der Reichtum eines Lebens, das ein ‚Siehe, hier bin ich’ zu Gott ist“. Sie sei eine Mutter, die den Wunsch hätte, ihren Sohn immer bei sich zu haben. Doch sie wisse, dass er der Sohn Gottes sei. Maria habe einen so großen Glauben und eine so große Liebe, dass sie es akzeptiere, zu gebären und ihre Sendung zu erfüllen. Sie wiederhole bis zum Kreuz ihr „Siehe, hier bin ich!“, das sie zu Gott im Augenblick der Verkündigung gesprochen habe.

„Drei Erfahrungen, ein Beispiel, wie das Leben geführt werden kann“, so Benedikt XVI.: „Auf der Grundlage des Egoismus, des In-sich-Verschlossenseins, der materiellen Dinge, während man sich vom Bösen führen lässt. Oder auf der Grundlage des Sinnes der Gegenwart eines Gottes, der gekommen ist und mitten unter uns bleibt, der mit Güte auf uns wartet, wenn wir Fehler machen, und uns bittet, ihm nachzufolgen, sich ihm anzuvertrauen.

Maria ist die Frau des vollen und ganzen ‚Siehe, hier bin ich’ gegenüber dem Willen Gottes, und dieses ‚Ja’, das sie auch im Angesicht des Schmerzes über den Verlust des Sohnes wiederholt, findet die volle und tiefe Seligkeit!“.

„Ihr Name war Maria“: Pfingsten, 27. und 28. Mai 2012, 20.15 Uhr in BR-alpha
Ausführliche Inhaltsangaben zu beiden Teilen unter Pressemappen.

Bild © Bayerischer Rundfunk


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Benedikt XVI.

  1. "Derselbe Polarstern"
  2. Namhafter anglikanischer Kanoniker wird katholisch, beeinflusst durch Kard. Newman und Benedikt XVI.
  3. Il Giornale: Benedikt XVI. hatte ‚große Besorgnis‘ wegen des Synodalen Wegs
  4. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  5. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  6. Kardinal Kasper erinnert sich wertschätzend an Benedikt XVI./Ratzinger - „Kennen uns seit 1963“
  7. „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“
  8. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  9. Papst Leo verlieh Ratzingerpreis an den Stardirigenten Riccardo Muti
  10. "Unsere Liebe Frau von Guadalupe" ist "Mutter und Stern der Evangelisierung in Amerika"






Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  4. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  8. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  9. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  10. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  11. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  12. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  13. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“
  14. Redemptoristenorden grenzt sich von "Transalpinen Redemptoristen" ab
  15. Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz