Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  3. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  4. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  5. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  6. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  7. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  8. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  11. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  12. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  13. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  14. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  15. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“

Der Patriarch von Venedig und die Entweltlichung

2. April 2012 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbischof Moraglia: Wenn die Kirche Geld verwaltet, wird sie darüber vor Gott Rechenschaft ablegen müssen. Das Vermögen der Kirche – ein Erbe des Glaubens des Gottesvolkes


Rom (kath.net/as) Wenn die Kirche Geld verwaltet, wird sie darüber vor Gott Rechenschaft ablegen müssen: „Nicht immer wird der Gebrauch, der von Geld gemacht wird, von Gott gebilligt. Doch ich kann garantieren, dass es Menschen gibt, die auch mit großen Geldsummen zu tun haben, und dass nichts davon an ihnen hängen bleibt. Ich kann aber nicht garantieren, dass das immer so geschieht. Und dies ist gewiss etwas, das vor Gottes Angesicht nach Rache schreit“.

Mit diesen Worten antwortete, so „Vatican Insider“, der Patriarch von Venedig, Erzbischof Francesco Moraglia, bei einer Begegnung mit den Verlobten des Bistums in der Basilika „San Marco“ auf eine Frage nach „der Armut der Kirche“.

Für den Erzbischof bedarf es bei der Gestaltung des Lebens als Männer und Frauen der Kirche einer größeren Genügsamkeit: „Ich glaube, dass die Priester und Bischöfe sehr viel über ihren Lebensstandard nachdenken müssen“. Es gebe jedoch ein künstlerisches und kulturelles Erbe, das Ergebnis des Glaubens des Gottesvolkes sei. So gebe es Zeiten und Epochen, in denen den wirklichen objektiven Situationen Rechnung zu tragen sei. „Wir haben Bischöfe und Priester, die zurecht auch liturgische Gegenstände verkauft haben, um die Bedürfnisse erfüllen zu können“, so Moraglia: „Ich glaube, dass man das in Notlagen tun muss“.

Der Patriarch führte seine Ansicht mit einem Beispiel aus: „Nehmen wir einmal an, ich würde den Markusdom verkaufen. Hat er einen Preis? Nein. Doch nehmen wir an, ich begegne einer sehr reichen Person, die mir viel Geld gibt. Ich denke, dass dies das Problem nicht löst. Gewiss ist es aber notwendig, genügsam zu sein. Man muss sich das kleinere Auto kaufen, wenn es möglich ist. Man muss versuchen, die Kleider zu sehen, die wir im Schrank haben“.

„Es gibt da ein Wort eines Kirchenvaters, das mich nachdenken lassen hat“, so der Patriarch von Venedig abschließend: „Die Schuhe, die du hast und die du nicht brauchst, hast du einem Armen gestohlen“. Als Männer und Frauen der Kirche müssen wir aufmerksamer sein. Doch wenn es um das Vermögen der Kirche geht, das Ergebnis des Glaubens unserer Vorfahren ist, wäre ich sehr vorsichtig und wäre sehr im Zweifel, dass die Lösung darin bestehen könnte, dieses abzustoßen“.




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche

  1. Das kirchliche Amt zwischen Wahrheit und Selbstreferenz – Vom Selbstausdruck zum Christuszeugnis
  2. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  3. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  4. „Je besser die zentralen Ämter der Kirche geführt werden, desto größer der Nutzen für die Kirche“
  5. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  6. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  7. Erzbistum Brisbane/Australien: Messbesucherzahlen wachsen seit drei Jahren
  8. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  9. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“







Top-15

meist-gelesen

  1. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  2. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  3. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  4. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  5. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  6. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  7. Eine Stadt im völligen Ausnahmezustand: Hohe Sicherheitsstufe für Papstbesuch in Paris
  8. Priester bei Messer-Attacke in polnischem Kloster getötet
  9. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  10. Pater Stanisław Tasiemski OP vor Papstreise: „Wohin gehst du, Frankreich?“
  11. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  12. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  13. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  14. Über das Dämonische
  15. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz