SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
- Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
- Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
- Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
- Wahrheit ist heilsrelevant
- 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
- Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
- Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
- Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
- Papst an Pfadfinder: „Ihr verbindet auf kluge Weise das Buch der Natur mit dem Wort Gottes“
- Schönborn: Glaube braucht Tradition und kirchliche Einheit
- Die große Kraft der Marienverehrung in der Endzeit
- "Ich glaube, dass ich glaube"
- Früherer Zeremoniär: Johannes Paul II. verband Humor und Spiritualität
- RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
| 
Der Patriarch von Venedig und die Entweltlichung2. April 2012 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Erzbischof Moraglia: Wenn die Kirche Geld verwaltet, wird sie darüber vor Gott Rechenschaft ablegen müssen. Das Vermögen der Kirche ein Erbe des Glaubens des Gottesvolkes
Rom (kath.net/as) Wenn die Kirche Geld verwaltet, wird sie darüber vor Gott Rechenschaft ablegen müssen: Nicht immer wird der Gebrauch, der von Geld gemacht wird, von Gott gebilligt. Doch ich kann garantieren, dass es Menschen gibt, die auch mit großen Geldsummen zu tun haben, und dass nichts davon an ihnen hängen bleibt. Ich kann aber nicht garantieren, dass das immer so geschieht. Und dies ist gewiss etwas, das vor Gottes Angesicht nach Rache schreit.
Mit diesen Worten antwortete, so Vatican Insider, der Patriarch von Venedig, Erzbischof Francesco Moraglia, bei einer Begegnung mit den Verlobten des Bistums in der Basilika San Marco auf eine Frage nach der Armut der Kirche.
Für den Erzbischof bedarf es bei der Gestaltung des Lebens als Männer und Frauen der Kirche einer größeren Genügsamkeit: Ich glaube, dass die Priester und Bischöfe sehr viel über ihren Lebensstandard nachdenken müssen. Es gebe jedoch ein künstlerisches und kulturelles Erbe, das Ergebnis des Glaubens des Gottesvolkes sei. So gebe es Zeiten und Epochen, in denen den wirklichen objektiven Situationen Rechnung zu tragen sei. Wir haben Bischöfe und Priester, die zurecht auch liturgische Gegenstände verkauft haben, um die Bedürfnisse erfüllen zu können, so Moraglia: Ich glaube, dass man das in Notlagen tun muss.
Der Patriarch führte seine Ansicht mit einem Beispiel aus: Nehmen wir einmal an, ich würde den Markusdom verkaufen. Hat er einen Preis? Nein. Doch nehmen wir an, ich begegne einer sehr reichen Person, die mir viel Geld gibt. Ich denke, dass dies das Problem nicht löst. Gewiss ist es aber notwendig, genügsam zu sein. Man muss sich das kleinere Auto kaufen, wenn es möglich ist. Man muss versuchen, die Kleider zu sehen, die wir im Schrank haben.
Es gibt da ein Wort eines Kirchenvaters, das mich nachdenken lassen hat, so der Patriarch von Venedig abschließend: Die Schuhe, die du hast und die du nicht brauchst, hast du einem Armen gestohlen. Als Männer und Frauen der Kirche müssen wir aufmerksamer sein. Doch wenn es um das Vermögen der Kirche geht, das Ergebnis des Glaubens unserer Vorfahren ist, wäre ich sehr vorsichtig und wäre sehr im Zweifel, dass die Lösung darin bestehen könnte, dieses abzustoßen.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuKirche- Das kirchliche Amt zwischen Wahrheit und Selbstreferenz – Vom Selbstausdruck zum Christuszeugnis
- Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
- Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
- „Je besser die zentralen Ämter der Kirche geführt werden, desto größer der Nutzen für die Kirche“
- Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
- „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
- Erzbistum Brisbane/Australien: Messbesucherzahlen wachsen seit drei Jahren
- „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
- „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
- Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
| 





Top-15meist-gelesen- SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
- Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
- Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
- EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
- RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
- Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
- Das brennende Herz des heiligen Philipp Neri: Ein wissenschaftlich dokumentiertes Pfingstwunder
- Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
- Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
- Arche-Noah-Nachbildung feiert 10-jähriges Jubiläum
- Die große Kraft der Marienverehrung in der Endzeit
- Schönborn: Glaube braucht Tradition und kirchliche Einheit
- Fossile Bäume lösen Debatte um Arche Noah und die Sintflut aus
- Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
- Wahrheit ist heilsrelevant
|