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| ![]() Sender RBB muss Ex-Direktorin mehr als 8.000 Euro monatlich Ruhegeld zahlen – bis an ihr Lebensende13. Dezember 2025 in Deutschland, 6 Lesermeinungen Das vertraglich vereinbarte Ruhegeld für die ehemalige Programmdirektorin Claudia Nothelle, die auch Vizepräsidentin des ZdK ist, bleibt gültig, urteilte das Arbeitsgericht Berlin. Berlin (kath.net/jg) Nothelle war von 2009 bis 2016 Programmdirektorin des RBB. Ihr Vertrag wäre noch bis 2019 gelaufen, doch Nothelle verließ den Sender auf eigenen Wunsch bereits Ende 2016. Seit Ende des Vertrages im Jahr 2019 erhielt sie zusätzlich zu ihrer Abfindung ein vertraglich vereinbartes monatliches Ruhegeld in Höhe von 8.437 Euro. Der RBB stellte die Zahlungen des Ruhegeldes im Dezember 2023 ein. Hintergrund war die Affäre um die damalige Intendantin Patricia Schlesinger, die 2022 nach Vorwürfen von Vetternwirtschaft zurückgetreten war. Zunächst wurde eine Einigung zwischen Nothelle und dem Sender versucht. Nachdem diese nicht gelungen war, gingen beide Seiten vor Gericht. Das Arbeitsgericht Berlin stellte im April 2025 fest, dass die vertraglich vereinbarte Zahlung des Ruhegeldes in Kraft bleibt. Der RBB muss damit auch die zurückgehaltenen Beträge an Nothelle auszahlen, berichtet die Welt. Insgesamt betrug der Streitwert in dem Prozess 503.690 Euro, berichtet die FAZ. Die Mitteldeutsche Zeitung hat errechnet, dass sich bei durchschnittlicher Lebenserwartung die Ruhegeldzahlungen auf etwa 4,1 Millionen Euro belaufen. Das Urteil vom April wurde beiden Seiten im September zugestellt. Da keine der beiden Seiten innerhalb der Frist Berufung eingelegt habe, sei das Urteil mit Ende Oktober rechtskräftig, gab eine Sprecherin des Gerichts bekannt. Seit 2017 ist Claudia Nothelle Professorin für Fernsehjournalismus an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Zunächst hatte sie eine Vertretungsprofessur inne, seit April 2018 ist sie ordentliche Professorin der Hochschule. Laut Gehaltstabelle für Professoren erhält sie ein monatliches Gehalt in Höhe von rund 7.000 Euro. Seit November 2021 ist sie Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK).
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