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Papst gratuliert neuer Erzbischöfin von Canterbury

vor 2 Stunden in Weltkirche, 11 Lesermeinungen
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Leo XIV. an neues geistlichen Oberhaupt der Anglikanischen Gemeinschaft: "Dialog fortsetzen" - Anglikaner-Primas Mullally betete mit Kardinälen in Kathedrale von Canterbury


Vatikanstadt/Canterbury (kath.net/KAP) Papst Leo XIV. hat dem neuen geistlichen Oberhaupt der Anglikanischen Gemeinschaft, Sarah Mullally, zur Amtseinführung als Erzbischöfin von Canterbury "herzliche Grüße" gesendet. Zugleich erinnert er in dem am Donnerstag vom Vatikan veröffentlichten Schreiben an gemeinsame ökumenische Anstrengungen und Herausforderungen. Der auf Englisch verfasste Gruß an die erste Frau in dem Spitzenamt beginnt mit der förmlichen Anrede "An die Hochwürdigste und Ehrenwerte Dame Sarah Mullally, Erzbischöfin von Canterbury". 

"Ich weiß, dass das Amt, für das Sie berufen wurden, eine große Verantwortung mit sich bringt, nicht nur in der Diözese Canterbury, sondern in der gesamten Kirche von England und der Anglikanischen Gemeinschaft", schreibt der Papst. "Zudem treten Sie Ihr Amt in einer herausfordernden Zeit für die anglikanische Familie an." Er bete um Weisheit und Heiligen Geist für die neue Erzbischöfin, und dass sie sich am Beispiel Marias, der Mutter Gottes, orientiere, so das katholische Kirchenoberhaupt.


Gebet mit Kardinälen in Canterbury

Laut Vatikan-Medien wurde Mullally das Schreiben des Papstes Donnerstagfrüh in der Kathedrale von Canterbury persönlich überbracht. Zuvor fand dort ein gemeinsames Gebet unter Vorsitz der neuen Erzbischöfin von Canterbury und des päpstlichen Gesandten, Kardinal Kurt Koch, statt. Neben Kardinal Koch, dem Präfekten der Vatikanbehörde für die Einheit der Christen, nahmen unter anderem auch die britischen Kardinäle Vincent Nichols und Timothy Radcliffe teil.

Die langjährige Bischöfin von London Mullally (64) war am Mittwoch als erste Frau in ihr Amt als geistliches Oberhaupt der anglikanischen Staatskirche von England eingeführt worden. Weltliches Oberhaupt der Church of England ist König Charles.

Papst: "Dialog fortsetzen"

Leo XIV. erinnert in seinem Schreiben an die neue Anglikaner-Primas auch an die Gemeinsame Erklärung zu den Beziehungen zwischen Anglikanern und Katholiken, die Papst Paul VI. und der damalige Erzbischof von Canterbury, Michael Ramsey, vor genau 60 Jahren am 24. März 1966 unterzeichnet hatten. "Dieses neue Kapitel respektvoller Offenheit hat in den vergangenen sechs Jahrzehnten reiche Früchte getragen und wirkt bis heute fort."

Auch die Internationale Anglikanisch-Römisch-Katholische Kommission (ARCIC) trage zu einem tieferen gegenseitigen Verständnis bei. "Die Früchte dieser wertvollen Arbeit haben uns die Freiheit gegeben, gemeinsam wirkungsvoller Zeugnis abzulegen", so Leo XIV. "Dies ist angesichts der vielfältigen Herausforderungen, vor denen unsere Menschheitsfamilie heute steht, von besonderer Bedeutung. Ich bin daher dankbar, dass dieser wichtige Dialog fortgesetzt wird."

"Einander als Brüder und Schwestern in Christus erkennen"

Trotz Meinungsverschiedenheiten seien beide Seiten ihren gemeinsamen Weg weitergegangen, "denn Unterschiede können uns nicht daran hindern, einander aufgrund unserer gemeinsamen Taufe als Brüder und Schwestern in Christus zu erkennen", betonte Leo. "Es wäre ein Skandal, wenn wir aufgrund unserer Spaltungen unserer gemeinsamen Berufung, Christus bekannt zu machen, nicht nachkämen", zitierte Leo seinen Vorgänger Franziskus.

"Liebe Schwester, ich mache mir diese Worte gern zu eigen, denn nur durch das Zeugnis einer versöhnten, brüderlichen und geeinten christlichen Gemeinschaft wird die Verkündigung des Evangeliums am deutlichsten erklingen", so der Papst. "In diesen brüderlichen Worten bitte ich Sie um den Segen des allmächtigen Gottes, während Sie Ihre hohen Aufgaben übernehmen. Möge der Heilige Geist auf Sie herabkommen und Sie im Dienst des Herrn fruchtbar machen", schließt der Papst.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Foto: Archbishop of Canterbury/X


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Lesermeinungen

 SpatzInDerHand vor 47 Minuten 

aaaalso... das ist doch nur noch Folklore, fürchte ich.

erstens: Das Bild- und Videomaterial, das ich bisher dazu gesehen habe, hat mich nirgends in Punkto "Glauben" wirklich abgeholt!

Und zweitens: Also Mullally ist nach unseren römisch-katholischen Maßstäben nicht nur unerlaubt, sondern auch ungültig "geweiht", ja, es handelt sich um eine klare Weihesimulation, die bei Katholiken die Exkommunikation nach sich ziehen würde! Wenn der Papst hier gratulieren kann, wird er dann auch bei den künftigen neuen Bischöfen der Piusbruderschaft gratulieren? Diese werden ja immerhin "unerlaubt aber gültig" geweiht werden, da müsste die Gratulation doch viel leichter fallen ;) (PS: ich bin kein Tradi und erst recht kein Fan der FSSPX, aber ich bin ein Fan von Gerechtigkeit...)


0
 
 rosenstaedter vor 49 Minuten 
 

Youtube Beitrag zur Erhebung zum geistlichen Oberhaupt der Anglikanischen Gemeinschaft, Sarah Mullal

Zum Glück ohne Kommentare:

https://www.youtube.com/watch?v=MjLK48OWDRc


0
 
 anjali vor 52 Minuten 
 

Traurig

Diese Frau ist für Abtreibung! Deshalb finde ich persönlich dass sie nicht einmal Christlich ist.


1
 
 antony vor 1 Stunden 

@ Medusa: Wenn die FSSPX sich komplett abspaltet, wird in 500 Jahren...

... ein Papst sicher auch zur Bischofsweihe gratulieren. Dann wird eine unerlaubte Bischofsweihe nämlich nicht mehr als Stachel im eigenen Fleisch empfunden, sondern als Angelegenheit einer anderen Kirche.


1
 
 Bilbo B. vor 1 Stunden 
 

Schauspielerei

Frau Mullally ist keine Erzbischöfin, spielt aber
mit ihrer Entourage „Erzbischöfin“. Ausserdem repräsentiert sie nach Ansicht des grössten südlichen Teils der „Church of England“ - Global Anglican Future Conference (GAFCON) - nicht die anglikanische Gemeinschaft. Vor allem ihre zweispältige Haltung zur Abtreibung empfinden viele Christinnen und Christen als Schande.


2
 
 girsberg74 vor 1 Stunden 
 

Bei allen ausgetauschten Freundlichkeiten frage ich mich,

ob damit nicht der Synodale Weg gefüttert wird.


2
 
 Couperin vor 1 Stunden 
 

Liebe Poster/innen, wollt Ihr päpstlicher als der Past sein?


2
 
 ottokar vor 1 Stunden 
 

Diese päpstliche Reaktion verstehe ich nicht.

Eine Frau im höchsten Amt einer christlichen Kirche widerspricht den Grundsätzen unserer katholischen Kirche. Hohe angelikanische Geistliche auch Bischöfe sind deshalb bereits aus der englischen Staatskirche ausgetreten. Die päpstliche Reaktion klingt nach Anerkennung . Die angelikanische Kirche wurde durch eine bewusste Abspaltung vom Papst gegründet, weil dieser eine erneute Ehe des englischen Königs nach Trennung von dessen erster Frau nicht genehmigte.


2
 
 Medusa vor 1 Stunden 
 

wird der Papst auch den zukünftigen Bischöfen der FSSPX herzliche Grüße ausrichten lassen?


0
 
 gebsy vor 1 Stunden 

Ist da der Heilige Geist überfordert,

oder ist es eine apokalyptische Manifestation?


2
 
 Jothekieker vor 2 Stunden 
 

Was gibt es da noch zu dialogisieren?

Viel mehr als ein paar freundliche Textbausteine auszutauschen, macht bei der Distanz zur Kirche, die diese Person verkörpert, wenig Sinn.


2
 

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