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'Der Papst sollte diese wöchentlichen Presse-Mehrkämpfe unterlassen'

10. Mai 2026 in Chronik, 5 Lesermeinungen
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Raymond Arroyo, der bekannte katholische US-Journalist von EWTN und Fox News, hat Kritik daran geübt, dass nun auch Papst Leo XIV. regelmäßig Reporterfragen beantwortet.


Rom (kath.net)

Raymond Arroyo, der bekannte katholische US-Journalist von EWTN und Fox News, hat Kritik daran geübt, dass nun auch Papst Leo XIV. regelmäßig Reporterfragen beantwortet. Auf X schrieb Arroyo: „Der Papst sollte diese wöchentlichen Presse-Mehrkämpfe unterlassen. Es ermöglicht den Medien, den Ton anzugeben und die Zeugen zu lenken. Die meisten Vorgänger von Leo machten die Nachrichten – sie reagierten nicht darauf.“ In diesem Szenario werde der Papst bloß als ein weiterer „Sprechkopf“ dargestellt, was sein Amt mindere. „Die Medien lenken den Hund, und der Papst spielt mit – er wird in ‚Nicht-Kontroversen-Kontroversen‘ hineingezogen.“


Auch am vergangenen Dienstag hatte sich der Papst nach der Rückkehr von Castel Gandolfo erneut den Fragen von Berichterstattern gestellt. Dabei wurden die üblichen Themen wie Donald Trump, der Iran und die Lehre vom gerechten Krieg angesprochen. Leo XIV. erklärte dazu: „Selbstverteidigung wurde von der Kirche traditionell immer erlaubt. Heute über einen ‚gerechten Krieg‘ zu sprechen, ist ein sehr komplexes Problem. Seit dem Eintritt in das nukleare Zeitalter muss das gesamte Konzept von ‚Krieg‘ neu bewertet werden.“


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Lesermeinungen

 lesa 18. Mai 2026 

Mehr Zeit für Vertiefung und Studium nötig?

Trotz und gerade wegen der Herausfoderungen dieser Zeit: Ob nicht auch Päpste und Bischöfe sich eher mehr Zeit für Vertiefung in das Studium der Glaubensgrundlagen nehmen sollten?


0
 
 Xaverflo 10. Mai 2026 
 

Selbstverteidigung von Kirche immer erlaubt.

Zitat: "Selbstverteidigung wurde von der Kirche traditionell immer erlaubt."
Selbst so kann ein Papst eigentlich nach dem Holocaust eigentlich nicht mehr sprechen. In mir löst das einen inneren Schmerz aus. Johannes Paul II. und Benedikt XVI. hatten ähnliches geahnt. Ich wünsche mir von Leo, daß er die Brücke zum Judentum schlägt. Wo es im Glauben hapert gibt es immer noch die Liebe.


1
 
 LionardoLoredan 10. Mai 2026 
 

2 Tim 4,2

"Predige das Wort, stehe bereit zu gelegener und ungelegener Zeit; überführe, weise zurecht, ermahne mit aller Langmut und Lehre!"

Ich bin überzeugt, dass Leo XIV. hinreichend vom Heiligen Geist geführt wird, Situationen und den Umgang damit im Rahmen seines Auftrags ohne Fremdkonsultationen zu leisten.


4
 
 H.v.KK 10. Mai 2026 
 

H.v.KK

Ich schließe mich der Meinung von "Paddel" an!
Außerdem finde ich es arrogant und präpotent,dem Heiligen Vater vorschreiben zu wollen, wann er was und wo zu sagen hat!


4
 
 Paddel 10. Mai 2026 

Je nach dem

"Seit dem Eintritt in das nukleare Zeitalter muss das gesamte Konzept von ‚Krieg‘ neu bewertet werden."

Also, fürs Erste finde ich diese Aussage nachdenkenswert und seriös.

Presseantworten von Papst Franziskus haben mich oft verwirrt.

Wenn ich von mir aus gehe, ich wäre nicht der Typ, der spontan auf Pressefragen gute Antworten liefern würde. Es gibt aber durchaus Menschen, die können das. Papst Leo scheint Jemand zu sein, der das kann.

Deshalb würde ich das nicht pauschal verurteilen.


9
 

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