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Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen

vor 5 Stunden in Österreich, 1 Lesermeinung
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Diözese hat kirchliche Verfahrensschritte zur Klärung von Vorwürfen eingeleitet, die bei diözesaner Ombudsstelle eingebracht wurden - Buemberger weist in Schreiben an Mitarbeiter Vorwürfe zurück.


Innsbruck (kath.net/ KAP)
Der Generalvikar der Diözese Innsbruck, Roland Buemberger, hat Bischof Hermann Glettler ersucht, seine Ämter und Funktionen in der Diözese vorübergehend ruhen zu lassen und der Bischof hat diesem Ansuchen entsprochen. Das hat die Diözese am Samstag mitgeteilt. Mit dieser Vorgangsweise wolle man kirchlicherseits einen weiteren Schritt zur Klärung der Situation setzen, die durch eine Meldung an die diözesane Ombudsstelle ausgelöst worden war. Dabei gehe es um Vorwürfe, die Buemberger betreffen und zeitlich vor seiner Tätigkeit als Generalvikar und Regens liegen. Sie stehen in keinem Zusammenhang mit seiner aktuellen Amtsführung, wurde betont.
"Die vorgesehenen kirchlichen Verfahrensschritte wurden eingeleitet, eine abschließende Klärung steht jedoch noch aus. Zudem hat Bischof Glettler eine kirchenrechtliche Voruntersuchung veranlasst", teilte die Diözese und verwies darauf, dass weitere inhaltliche Angaben aufgrund des laufenden Verfahrens derzeit nicht möglich seien.


"Kein Schuldeingeständnis"
Die Diözese erwähnte zudem, dass Buemberger in einem Schreiben an die Mitarbeitenden der Diözese seinerseits betont habe, dass das Ruhen seiner Funktionen dazu dienen solle, die laufende Klärung unbeeinflusst zu ermöglichen. Buemberger stellte überdies klar, dass dieser Schritt "kein Schuldeingeständnis" sei und er wies die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurück.

Für die Diözese habe "ein verantwortungsvoller Umgang mit dieser Situation oberste Priorität. Der Schutz aller Beteiligten steht im Mittelpunkt. Es gilt die Unschuldsvermutung", hieß es in der Pressemitteilung. Die Diözese werde über weitere Entwicklungen zu gegebener Zeit informieren.
Gleichzeitig wurde bekannt gegeben, dass die Aufgaben des Generalvikars stellvertretend vom diözesanen Offizial, Norbert Zur, übernommen werden. Die interimistische Leitung des Priesterseminars wurde P. Markus Schmidt SJ übertragen.

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Lesermeinungen

 Versusdeum vor 4 Stunden 
 

Möge die Wahrheit ans Licht kommen,

damit keine Opfer still leiden müssen oder gar selbst der Lüge beschuldigt werden, aber auch nicht Unschuldige zu Unrecht unter die Räder der kommen.
Ansonsten gilt: Innsbruck kommt einfach nicht zur Ruhe, auch, wenn dieses Mal nicht der Bischof selbst der Grund ist.


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