SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
- Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
- 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
- Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
- Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
- Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
- ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
- Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
- 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
- Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
- Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
- Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
- Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
- US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
- 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
| 
Der Karmel in Christchurch/Neuseeland: Die Blüte im Verborgenen30. Juli 2026 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Karmelitinnen leben in strenger Klausur. Ihr Leben ist geprägt von Gebet, Opfer und Stille – eine unsichtbare, aber mächtige Kraft für die Kirche und die ganze Welt. Viele Betrachter des Videos spüren genau diese Ausstrahlung – VIDEO
Christchurch (kath.net/gro/red) Nach zehn Jahren des Bittens durfte ein Journalist endlich das Karmelitinnenkloster in Christchurch, Neuseeland, betreten. Der Bericht, den er mitbrachte, und vor allem sein letztes Video haben unzählige Seelen berührt und zum Glauben geführt. Ein Ausschnitt aus diesem bewegenden Dokumentarfilm zeigt das stille, opferreiche Leben der Karmelitinnen – Frauen, die sich ganz Jesus Christus hingegeben haben. Bree Solstad schreibt zu einer Kurzfassung des Videos auf X (ehemals Twitter): „Nach zehn Jahren des Bittens durfte ein Journalist endlich das Karmelitinnenkloster in Christchurch, Neuseeland, betreten. Die Geschichte, die dabei entstand, trug dazu bei, unzählige Seelen zu retten, die sein abschließendes Video sahen. Dies ist ein Ausschnitt aus diesem fertigen Beitrag.“ (Video siehe unten).
Das Video gewährt seltene Einblicke in den Alltag dieser Ordensfrauen der unbeschuhten Karmelitinnen: von der Gartenarbeit über gemeinsame Gebete bis hin zu persönlichen Zeugnissen. Eine ältere Schwester spricht direkt in die Kamera und erzählt mit leuchtenden Augen von ihrer Berufung. Die Bilder zeigen rote Rosen im Klostergarten, stille Gänge, junge Novizinnen bei der Arbeit und die tiefe Freude, die trotz strenger Klausur spürbar ist. Bree Solstad, die selbst zum katholischen Glauben konvertiert war und die Rosenkränzen gestaltet, schließt ihren Post mit den Worten: „Ich kann erfreut berichten, dass Schwester Catherine inzwischen ihre ewige Profess abgelegt hat und ihrer Priorin kürzlich dabei half, 3 Millionen [australische] Dollar für den Wiederaufbau ihrer 92 Jahre alten Klosterkapelle zu sammeln. Ehre sei Jesus Christus und all seinen vielen verborgenen Bräuten, die für die Welt beten und Opfer bringen!“ 
Schwester Catherine, eine der im Video gezeigten jungen Frauen, hat inzwischen die ewigen Gelübde abgelegt. Gemeinsam mit ihrer Priorin sammelte sie beeindruckende drei Millionen Dollar, um die fast hundert Jahre alte Klosterkapelle zu sanieren. Ein starkes Zeichen der Hoffnung und des Fortbestehens kontemplativen Lebens in einer säkularen Welt. Die Karmelitinnen leben in strenger Klausur. Ihr Leben ist geprägt von Gebet, Opfer und Stille – eine unsichtbare, aber mächtige Kraft für die Kirche und die ganze Welt. Viele Betrachter des Videos spüren genau diese Ausstrahlung: tiefe Freude, Frieden und eine radikale Hingabe, die in der modernen Gesellschaft oft verloren gegangen scheint.Kommentare unter dem Post unterstreichen die Wirkung: Eine Nutzerin schreibt: „Gott segne diese Frauen dafür, dass sie ihrer Berufung zum Gebet folgen. Dank an alle Männer und Frauen, die ein gottgeweihtes Leben führen und für uns beten..“ Eine andere fordert: „Wir brauchen mehr Klöster.“ Und eine Besucherin des Klosters berichtet: „Da war ich auch schon! Diese Nonnen sind großartig und voller Freude! Sie lieben es, Jesus mit ihren Besuchern zu teilen.“
In einer Zeit, in der viele Klöster schließen, erinnert diese Geschichte daran, dass das kontemplative Leben keineswegs ausgestorben ist. Im Gegenteil: Es blüht dort, wo Seelen sich radikal auf Gott einlassen. Die „verborgenen Bräute Christi“, wie Bree Solstad sie nennt, beten und opfern weiterhin für die Welt – oft ohne dass die Welt es merkt.
Foto: Sr. Catherine (c) X/Screenshot aus dem unten gezeigten Video
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | girsberg74 30. Juli 2026 | | | | Diese / Solche stehen in besoonderer Weise für den Gnadenschatz der Kirche. |  0
| | | | | Hardenberg 30. Juli 2026 | | | | Wunderbare Schwestern! Wir brauchen dringend mehr kontemplative Ordensangehörige. Die Früchte, die diese Menschen bringen, sind ungeheuer wertvoll und reichen von Generation zu Generation. |  2
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 






Top-15meist-gelesen- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Britisches Unterhaus stimmt erneut über Sterbehilfe-Gesetz ab
- 'Gott ist gut'
- 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
- Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
- Spanischer Erzbischof erinnert angesichts der Migrationskrise an die Reconquista
- Drei katholische Bischöfe werden am Marsch für das Leben teilnehmen
- Archäologen ‚absolut‘ sicher: Bethsaida gefunden
- Vatikan erinnert neue Missionsbischöfe: „Liturgie ist nicht unser eigenes Werk“
- Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
- YouTube-Kanal der Erzdiözese Łódź wurde ohne Wissen oder Zustimmung der Administratoren entfernt
- 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
- Die Würde des Menschen ist unverfügbar
- US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
- Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
|