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Der Karmel in Christchurch/Neuseeland: Die Blüte im Verborgenen

30. Juli 2026 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen
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Karmelitinnen leben in strenger Klausur. Ihr Leben ist geprägt von Gebet, Opfer und Stille – eine unsichtbare, aber mächtige Kraft für die Kirche und die ganze Welt. Viele Betrachter des Videos spüren genau diese Ausstrahlung – VIDEO


Christchurch (kath.net/gro/red) Nach zehn Jahren des Bittens durfte ein Journalist endlich das Karmelitinnenkloster in Christchurch, Neuseeland, betreten. Der Bericht, den er mitbrachte, und vor allem sein letztes Video haben unzählige Seelen berührt und zum Glauben geführt. Ein Ausschnitt aus diesem bewegenden Dokumentarfilm zeigt das stille, opferreiche Leben der Karmelitinnen – Frauen, die sich ganz Jesus Christus hingegeben haben. Bree Solstad schreibt zu einer Kurzfassung des Videos auf X (ehemals Twitter): „Nach zehn Jahren des Bittens durfte ein Journalist endlich das Karmelitinnenkloster in Christchurch, Neuseeland, betreten. Die Geschichte, die dabei entstand, trug dazu bei, unzählige Seelen zu retten, die sein abschließendes Video sahen. Dies ist ein Ausschnitt aus diesem fertigen Beitrag.“ (Video siehe unten).

 Das Video gewährt seltene Einblicke in den Alltag dieser Ordensfrauen der unbeschuhten Karmelitinnen: von der Gartenarbeit über gemeinsame Gebete bis hin zu persönlichen Zeugnissen. Eine ältere Schwester spricht direkt in die Kamera und erzählt mit leuchtenden Augen von ihrer Berufung. Die Bilder zeigen rote Rosen im Klostergarten, stille Gänge, junge Novizinnen bei der Arbeit und die tiefe Freude, die trotz strenger Klausur spürbar ist. Bree Solstad, die selbst zum katholischen Glauben konvertiert war und die Rosenkränzen gestaltet, schließt ihren Post mit den Worten: „Ich kann erfreut berichten, dass Schwester Catherine inzwischen ihre ewige Profess abgelegt hat und ihrer Priorin kürzlich dabei half, 3 Millionen [australische] Dollar für den Wiederaufbau ihrer 92 Jahre alten Klosterkapelle zu sammeln. Ehre sei Jesus Christus und all seinen vielen verborgenen Bräuten, die für die Welt beten und Opfer bringen!“


Schwester Catherine, eine der im Video gezeigten jungen Frauen, hat inzwischen die ewigen Gelübde abgelegt. Gemeinsam mit ihrer Priorin sammelte sie beeindruckende drei Millionen Dollar, um die fast hundert Jahre alte Klosterkapelle zu sanieren. Ein starkes Zeichen der Hoffnung und des Fortbestehens kontemplativen Lebens in einer säkularen Welt. Die Karmelitinnen leben in strenger Klausur. Ihr Leben ist geprägt von Gebet, Opfer und Stille – eine unsichtbare, aber mächtige Kraft für die Kirche und die ganze Welt. Viele Betrachter des Videos spüren genau diese Ausstrahlung: tiefe Freude, Frieden und eine radikale Hingabe, die in der modernen Gesellschaft oft verloren gegangen scheint.Kommentare unter dem Post unterstreichen die Wirkung: Eine Nutzerin schreibt: „Gott segne diese Frauen dafür, dass sie ihrer Berufung zum Gebet folgen. Dank an alle Männer und Frauen, die ein gottgeweihtes Leben führen und für uns beten..“ Eine andere fordert: „Wir brauchen mehr Klöster.“ Und eine Besucherin des Klosters berichtet: „Da war ich auch schon! Diese Nonnen sind großartig und voller Freude! Sie lieben es, Jesus mit ihren Besuchern zu teilen.“

 In einer Zeit, in der viele Klöster schließen, erinnert diese Geschichte daran, dass das kontemplative Leben keineswegs ausgestorben ist. Im Gegenteil: Es blüht dort, wo Seelen sich radikal auf Gott einlassen. Die „verborgenen Bräute Christi“, wie Bree Solstad sie nennt, beten und opfern weiterhin für die Welt – oft ohne dass die Welt es merkt.

Foto: Sr. Catherine (c) X/Screenshot aus dem unten gezeigten Video


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Lesermeinungen

 girsberg74 31. Juli 2026 
 

Diese / Solche stehen in besoonderer Weise für den Gnadenschatz der Kirche.


0
 
 Hardenberg 30. Juli 2026 
 

Wunderbare Schwestern!

Wir brauchen dringend mehr kontemplative Ordensangehörige. Die Früchte, die diese Menschen bringen, sind ungeheuer wertvoll und reichen von Generation zu Generation.


2
 

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