SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
- Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
- „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
- Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
- Der Bischof und der Denunziant
- Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
- 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
- Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
- Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
- Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
- Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
- Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
- ‚Waldbrände in der Kurie‘
- Der Glaube, der Gott nicht loslässt
- Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
| 
Der Karmel in Christchurch/Neuseeland: Die Blüte im Verborgenen30. Juli 2026 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Karmelitinnen leben in strenger Klausur. Ihr Leben ist geprägt von Gebet, Opfer und Stille – eine unsichtbare, aber mächtige Kraft für die Kirche und die ganze Welt. Viele Betrachter des Videos spüren genau diese Ausstrahlung – VIDEO
Christchurch (kath.net/gro/red) Nach zehn Jahren des Bittens durfte ein Journalist endlich das Karmelitinnenkloster in Christchurch, Neuseeland, betreten. Der Bericht, den er mitbrachte, und vor allem sein letztes Video haben unzählige Seelen berührt und zum Glauben geführt. Ein Ausschnitt aus diesem bewegenden Dokumentarfilm zeigt das stille, opferreiche Leben der Karmelitinnen – Frauen, die sich ganz Jesus Christus hingegeben haben. Bree Solstad schreibt zu einer Kurzfassung des Videos auf X (ehemals Twitter): „Nach zehn Jahren des Bittens durfte ein Journalist endlich das Karmelitinnenkloster in Christchurch, Neuseeland, betreten. Die Geschichte, die dabei entstand, trug dazu bei, unzählige Seelen zu retten, die sein abschließendes Video sahen. Dies ist ein Ausschnitt aus diesem fertigen Beitrag.“ (Video siehe unten).
Das Video gewährt seltene Einblicke in den Alltag dieser Ordensfrauen der unbeschuhten Karmelitinnen: von der Gartenarbeit über gemeinsame Gebete bis hin zu persönlichen Zeugnissen. Eine ältere Schwester spricht direkt in die Kamera und erzählt mit leuchtenden Augen von ihrer Berufung. Die Bilder zeigen rote Rosen im Klostergarten, stille Gänge, junge Novizinnen bei der Arbeit und die tiefe Freude, die trotz strenger Klausur spürbar ist. Bree Solstad, die selbst zum katholischen Glauben konvertiert war und die Rosenkränzen gestaltet, schließt ihren Post mit den Worten: „Ich kann erfreut berichten, dass Schwester Catherine inzwischen ihre ewige Profess abgelegt hat und ihrer Priorin kürzlich dabei half, 3 Millionen [australische] Dollar für den Wiederaufbau ihrer 92 Jahre alten Klosterkapelle zu sammeln. Ehre sei Jesus Christus und all seinen vielen verborgenen Bräuten, die für die Welt beten und Opfer bringen!“ 
Schwester Catherine, eine der im Video gezeigten jungen Frauen, hat inzwischen die ewigen Gelübde abgelegt. Gemeinsam mit ihrer Priorin sammelte sie beeindruckende drei Millionen Dollar, um die fast hundert Jahre alte Klosterkapelle zu sanieren. Ein starkes Zeichen der Hoffnung und des Fortbestehens kontemplativen Lebens in einer säkularen Welt. Die Karmelitinnen leben in strenger Klausur. Ihr Leben ist geprägt von Gebet, Opfer und Stille – eine unsichtbare, aber mächtige Kraft für die Kirche und die ganze Welt. Viele Betrachter des Videos spüren genau diese Ausstrahlung: tiefe Freude, Frieden und eine radikale Hingabe, die in der modernen Gesellschaft oft verloren gegangen scheint.Kommentare unter dem Post unterstreichen die Wirkung: Eine Nutzerin schreibt: „Gott segne diese Frauen dafür, dass sie ihrer Berufung zum Gebet folgen. Dank an alle Männer und Frauen, die ein gottgeweihtes Leben führen und für uns beten..“ Eine andere fordert: „Wir brauchen mehr Klöster.“ Und eine Besucherin des Klosters berichtet: „Da war ich auch schon! Diese Nonnen sind großartig und voller Freude! Sie lieben es, Jesus mit ihren Besuchern zu teilen.“
In einer Zeit, in der viele Klöster schließen, erinnert diese Geschichte daran, dass das kontemplative Leben keineswegs ausgestorben ist. Im Gegenteil: Es blüht dort, wo Seelen sich radikal auf Gott einlassen. Die „verborgenen Bräute Christi“, wie Bree Solstad sie nennt, beten und opfern weiterhin für die Welt – oft ohne dass die Welt es merkt.
Foto: Sr. Catherine (c) X/Screenshot aus dem unten gezeigten Video
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | girsberg74 30. Juli 2026 | | | | Diese / Solche stehen in besoonderer Weise für den Gnadenschatz der Kirche. |  0
| | | | | Hardenberg 30. Juli 2026 | | | | Wunderbare Schwestern! Wir brauchen dringend mehr kontemplative Ordensangehörige. Die Früchte, die diese Menschen bringen, sind ungeheuer wertvoll und reichen von Generation zu Generation. |  2
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 





Top-15meist-gelesen- Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
- "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
- "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
- Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
- ‚Waldbrände in der Kurie‘
- Katholisches College erwirbt Freimaurertempel
- Generalstaatsanwalt von Texas: „Baby Gabriel verdient eine Chance auf Leben“
- „Habt keine Angst – Noch sind die Glocken nicht verstummt“
- Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
- Sechste Staffel von „The Chosen“ angekündigt: Fokus auf die Passion Christi
- Orthodoxe bereiten sich mit Fasten auf "Mariä Entschlafung" vor
- „Das menschliche Leben muss von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod geschützt werden“
- Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
- 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
- "Es wird Europa zerstören, für immer!"
|