Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  4. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  5. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  6. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  7. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  10. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  11. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  12. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  13. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  14. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  15. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"

Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?

27. März 2026 in Aktuelles, 18 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Laut aktuellen Berichten ihres Rechtsanwalts soll der jungen Frau in letzter Minute untersagt worden sein, ihren Antrag auf Euthanasie zurückzuziehen. Die Begründung der Behörden: Ihre Organe seien bereits "anderen Patienten" zugesagt worden


Barcelona (kath.net) Der ohnehin hochumstrittene Fall der 25-jährigen Noelia Castillo Ramos (wir berichteten) nimmt eine erschütternde Wendung. Laut aktuellen Berichten ihres Rechtsanwalts soll der jungen Frau in letzter Minute untersagt worden sein, ihren Antrag auf Euthanasie zurückzuziehen. Die Begründung der Behörden macht fassungslos: Ihre Organe seien bereits „anderen Patienten zugesagt“ worden.

Noelia Castillo Ramos, die nach einer Gruppenvergewaltigung in staatlicher Obhut und einem darauffolgenden Suizidversuch querschnittsgelähmt und schwer depressiv ist, ist am gestrigen Donnerstag durch Mithilfe des spanischen Staates umgebracht worden. Doch was als Akt der „Selbstbestimmung“ deklariert wurde, scheint sich nun in einen Akt staatlicher Instrumentalisierung verwandelt zu haben.

Der Anwalt der jungen Frau erhebt schwere Vorwürfe gegen das medizinische System in Barcelona. Demnach habe Noelia vor dem geplanten Eingriff Anzeichen eines Überdenkens gezeigt oder aktiv versucht, den Prozess zu stoppen. Dies sei ihr jedoch mit dem Hinweis verwehrt worden, dass die logistische Kette der Organtransplantation bereits in Gang gesetzt worden sei und Empfänger für ihre Organe bereitstünden.

Auch in Spanien wächst der Druck auf die Regierung Sánchez. Kritiker fragen, wie ein Gesetz, das angeblich „Leid lindern“ soll, dazu führen kann, dass eine verzweifelte junge Frau gegen ihren Willen festgehalten wird, um ihre Organe zu verwerten.

Das Krankenhaus in Barcelona und die zuständigen Gesundheitsbehörden haben sich zu den konkreten Vorwürfen des Anwalts bislang nicht geäußert und verweisen auf den Patientenschutz. 


Doch auch auf politischer Ebene dürfte der Fall ein Nachspiel für die regierenden Sozialisten haben. Der VOX-Abgeordnete Carlos Flores sagte am Donnerstag während der Plenarsitzung des Kongresses zu den spanischen Kongressabgeordneten: „Wenn Sie das nächste Mal an dieses Rednerpult treten, um uns über Menschenrechte zu belehren, denken Sie daran, dass heute in Spanien ein 25-jähriges Mädchen hingerichtet wird.“

Auf X kursieren jetzt auch Videos von der Abholung von Noelia durch die Behörden und den verzweifelten Rufen der Großmutter und der Mutter.  Sie brachen die Tür auf und holten die depressive Frau ab, während ihre Großmutter und Mutter bettelten und flehten! Später wurde die junge Frau unter Obhut des spanischen Staates das Opfer einer Gruppenvergewaltigung.

Der Präsident der spanischen Bischofskonferenz, Erzbischof Luis Argüello, erklärte über seinen persönlichen Account auf X: "Wenn der herbeigeführte Tod die Lösung für Probleme ist, dann ist alles erlaubt. Ein Arzt darf kein Todesurteil vollstrecken, egal wie legal, befugt oder mitfühlend es auch erscheinen mag. Lasst uns für Noelia beten; ihr Leid ist herzzerreißend, aber ihre wahre Erlösung liegt nicht im Selbstmord."

 

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  2. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  3. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  4. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  5. Papst-Vigil in Paris mit Jesus zugeschriebener "Heiliger Tunika"
  6. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  7. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  8. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  9. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben
  10. Zum Abschied einer Pastoralraumleiterin
  11. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  12. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  13. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  14. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  15. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz