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| ![]() Papst Leo XIV. trank in Peru seinen Kaffee gerne schwarz und starkvor 41 Minuten in Chronik, keine Lesermeinung Wirt des peruanischen Restaurants, in welchem Bischof Prevost regelmäßig frühstückte: Prevost setzte sich gern an einen Tisch mit Blick auf die Kathedrale von Chiclayo, war beim Frühstück kein großer Plauderer. Von Petra Lorleberg Chiclayo (kath.net/pl) Als Robert Prevost Bischof von Chiclayo in Peru war, machte er sich die lokale Kaffeekultur zu eigen, obwohl es in Chiclayo immerhin zwei Starbuck-Filialen gibt, bei denen es auch Kaffees in US-amerikanischer Sitte gibt. Doch der geborene US-Amerikaner inkulturierte sich auch in die hochstehende Kaffeekultur des Landes trank den Kaffee so, wie ihn die Peruaner lieben. Das System, das oft (frei übersetzt) „Omas Kaffeefilter“ oder auch „Tropfen für Tropfen“ genannt wird, produziert eine starke Essenz, bis zu viermal stärker als herkömmlicher Filterkaffee. Diese Essenz wird in eine Tasse gefüllt und mit einem Kännchen heißes Wasser serviert, jeder kann also selbst entscheiden, wie stark er seinen Kaffee trinken möchte. Klassischerweise wird diesem Gebräu keine Milch hinzugefügt. Darüber berichtet das „National Catholic Register“. Kronzeuge dafür ist im Beitrag des „National Catholic Register“ Eduard Montoya Altamirano, der Inhaber des Restaurants „Trébol“, wo Bischof Prevost regelmäßig gefrühstückt hatte. Montoya erläuterte, dass es in seinem Restaurant üblich sei, „Kaffee und Wasser herumzureichen, und jeder kann hinzufügen, was er möchte“. Es sei bekannt gewesen, dass Bischof Prevost seinen Kaffee am liebsten stark getrunken hatte, außerdem fügte der Bischof niemals Milch hinzu, sondern trank seinen peruanischen Kaffee „nur mit Wasser“. Montoya schildert weiter, dass Bischof Prevost oft an einem Tisch mit Blick auf die Kathedrale Santa Maria von Chiclayo gesessen habe, die direkt gegenüber lag. Der Wirt vermutet, dass der Bischof auf diese Weise auch beim Kaffeetrinken die Verbindung zu der Kirche wahren wollte, der er diente. Im Trébol bestellte Bischof Prevost zu seinem Kaffee oft einen Teller „Frito Chiclayano“ – ein deftiges lokales Frühstücksgericht aus mariniertem und frittiertem Schweinefleisch, serviert mit Maniok und Salsa. Meist trank er dazu ein Glas Saft, entweder aus Orangen oder Papayas. Laut Montoya war sein bischöflicher Stammgast beim Frühstück kein großer Plauderer. Zuweilen speiste er in Begleitung von Diözesanpriestern oder anderen Gästen, doch ansonsten blieb er für sich. „Er war ein Gast, der keine großen Ansprüche stellte“, sagte Montoya. „Ein ganz normaler Kunde: höflich, bescheiden und ein guter Esser.“ Ob Papst Leo diese peruanische Kaffeekultur nun auch im Vatikan pflegt, darüber ist nichts bekannt. Da aber sein Sekretär sowie offenbar eine Gruppe peruanischer Ordensfrauen um ihn sind, hätte er auf jeden Fall die Möglichkeit dazu, überlegt der Verfasser des NCR-Beitrags, Jonathan Liedl. Robert Prevost war von 2015 bis 2023 Bischof von Chiclayo gewesen. Archivfoto: Bischof Prevost unterwegs in den Anden Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zu | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
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