SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
- „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
- „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
- Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
- Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
- So fühlt sich Nachhausekommen an
- Menschenrecht auf Abtreibung?
- These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
- Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
- Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
- Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
- Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
- BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
- „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
- Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
| 
Papst Leo: „Wer sagt, dass ich nicht gebetet habe? ... Vielleicht bete ich sogar jetzt“10. Dezember 2025 in Spirituelles, 7 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Papst bezeichnet die Behauptungen, er habe in Istanbuls Blauer Moschee nicht gebetet, als „merkwürdig“ – „Tatsächlich bete ich lieber in einer katholischen Kirche in Gegenwart des Allerheiligsten Sakraments“ - VIDEO - Von Petra Lorleberg
Castel Gandolfo (kath.net/pl) Berichte über diesen besonderen Moment in Istanbuls Blauer Moschee bezeichnete Papst Leo XIV. als „merkwürdig“. Er war gestern in Castel Gandolfo von Journalisten gefragt worden, warum er in der Moschee nicht so „sichtbar“ gebetet habe wie seine Vorgänger. Seine Antwort: „Wer sagt denn, dass ich nicht bete? Man hat es behauptet, aber ich habe es ja schon im Flugzeug erklärt – ich erwähnte ein Buch („Die Übung der Gegenwart Gottes“ von Bruder Lorenz) – und vielleicht bete ich ja sogar jetzt.“ Der Papst sagte: „Die Art des Gebets, in diesem Moment und an diesem Ort... Tatsächlich bete ich lieber in einer katholischen Kirche in Gegenwart des Allerheiligsten Sakraments. Aber es wurde viel über diesen Moment gesprochen, aber es erscheint mir etwas merkwürdig…“.
Papst Leo hatte bereits zuvor seinen Besuch der Blauen Moschee während seiner Reisen in die Türkei und den Libanon als ein Erlebnis „in Stille, in einer Atmosphäre der Besinnung und des Zuhörens, mit tiefem Respekt vor dem Ort und dem Glauben der dort Betenden“ beschrieben, wie das Presseamt des Heiligen Stuhls danach mitteilte. 
Dieses Buch „Leben in der Gegenwart Gottes“ von Bruder Lorenz hatte Papst Leo bei der fliegenden Pressekonferenz beim Rückflug von der Apostolischen Reise in die Türkei und den Libanon genannt.
Dort hatte er wörtlich gesagt:
„Was das Konklave selbst angeht, so halte ich mich strikt an die Geheimhaltungspflicht, auch wenn ich weiß, dass es öffentliche Interviews gab, in denen einige Dinge preisgegeben wurden. Am Tag vor meiner Wahl sagte ich zu einer Reporterin, die mich auf der Straße angesprochen hatte, als ich gerade zum Mittagessen zu den Augustinern gegenüber gehen wollte: „Was denken Sie? Sie sind einer der Kandidaten geworden!“ Und ich antwortete einfach: „Alles liegt in Gottes Hand.“ Und daran glaube ich fest. Einer von Ihnen – es ist ein deutscher Journalist hier, der neulich zu mir sagte: Nennen Sie mir ein Buch, abgesehen von Augustinus, das wir lesen könnten, um zu verstehen, wer Prevost ist. Mir sind mehrere eingefallen, aber eines davon ist ein Buch mit dem Titel »Die Übung, in Gottes Gegenwart zu sein». Es ist ein sehr einfaches Buch, geschrieben von jemandem, der nicht einmal seinen Nachnamen angibt, Bruder Lorenz. Ich habe es vor vielen Jahren gelesen.
Aber es beschreibt, wenn man so will, eine Art von Gebet und Spiritualität, bei der man einfach sein Leben dem Herrn übergibt und sich vom Herrn führen lässt. Wenn Sie etwas über mich wissen möchten, dann ist das seit vielen Jahren meine Spiritualität. Inmitten großer Herausforderungen, während ich in Peru in Jahren des Terrorismus lebte und an Orten zu dienen berufen wurde, von denen ich nie gedacht hätte, dass ich dort einmal hinberufen würde. Ich vertraue auf Gott, und diese Botschaft teile ich mit allen Menschen. Wie war es also? Ich habe mich mit der Situation abgefunden, als ich sah, wie sich die Dinge entwickelten, und ich sagte mir, dass dies Wirklichkeit werden könnte. Ich holte tief Luft und sagte: 'Los geht’s, Herr, du hast das Sagen, und du weist mir den Weg.'“ (Quelle: Homepage des Vatikans/Link).
Hintergrund: Bruder Lorenz von der Auferstehung (bürgerlicher Name Nicolas Herman) lebte von 1614 bis 1691. Er war französischer Mystiker und Laienbruder im Karmel. Er suchte danach, die beständige Gegenwart Gottes zu erfahren sowie alle Tätigkeiten aus Liebe zu Gott zu verrichten. Seine Schriften wurden im deutschen Sprachraum anfangs durch den evangelischen Mystiker und Liederdichter Gerhard Tersteegen (1697-1769) übersetzt und verbreitet.
Video: Diese Papstaussagen im italienischen Original mit englischen Untertiteln
Archivfoto (c) Vatican Media
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Domspatz_AT 15. Dezember 2025 | | | | @persona Eine gute Idee haben Sie da eingebracht, neun Likes (auf soviel Zustimmung kommen Beiträge hier selten)!
Das Problem ist, wie so oft: "man" sollte, "man" müsste. Dabei hat versusdeum starke Argumente gebracht, weshalb "man" das Buch an die Bischöfe schicken sollte. Vielleicht findet ihr sehr guter Vorschlag Gehör und wir dürfen von den Rückmeldungen erfahren. |  4
| | | | | barbaletta 11. Dezember 2025 | | | | der Papst und der Islam Sollte also nach Meinung der Medien der Papst nicht in einer Moschee beten, oder doch?
Eigentlich steckt der Papst in einer Zwickmühle - betet er in der Moschee, wird ihm die Nähe zum Islam vorgeworfen. Betet er nicht, ist er unfreundlich und islamophob.
Also, was soll er machen (das Missionieren der Muslime kann er eh vergessen, also warum die ganze Aufregung?)??
Am besten sich um die Probleme seiner Kirche kümmern, ohne sich von den Muslimen koranisieren zu lassen. |  0
| | | | | SpatzInDerHand 10. Dezember 2025 | |  | Spannend die Papstaussage zur Moschee - und noch viel spannender seine Aussage zum Gebet, die darauf schließen lässt, dass er sich bemüht, in der Präsenz Gottes zu leben! Deo gratias für diesen Papst!! |  6
| | | | | heikostir 10. Dezember 2025 | | | |
Ein sehr aufschlussreicher "Schlüssel" zur Persönlichkeit des Papstes. |  2
| | | | | persona 10. Dezember 2025 | | | | "Das Buch sollte man allen deutschen Bischöfen schenken" @Versusdeum: vielleicht bist genau du genau damit berufen...auf geht's...warum nicht? |  11
| | | | | Versusdeum 10. Dezember 2025 | | | | Das Buch sollte man allen deutschen Bischöfen schicken, damit ihnen wieder bewusst wird, wozu Gott sie berufen hat und auf welcher Basis ihre Berufung zu einem Segen für die ihnen anvertrauten Gläubigen und zur Rettung ihres eigenen Seelenheiles werden kann. |  2
| | | | | gebsy 10. Dezember 2025 | |  | Gottes Gegenwart ist die "wirklichste Wirklichkeit" schlechthin; würde ER seine Schöpfung einen Augenblick "vergessen", wäre wieder NICHTS (wie vor SEINEM Schöpferwort) ...
Die Ablenkungen unsererseits sind das einzige Hindernis, um Gottes helfende Liebe zu erfahren. |  2
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuGebet- Papst an Jugendliche: „Bete. Das ist die konkreteste Handlung“
- Die US-Bischofskonferenz lädt zur 14. Pro-Life-Novene ein
- „I do a little prayer time and drink my coffee”
- ‚Gott hat uns nicht verlassen’
- Mexiko: 10 Millionen Pilger zum Guadalupe-Fest erwartet
- Ukrainische Soldaten: ‚Wir spüren Eure Gebetsunterstützung’
- Betet, betet für Österreich! Jeden Tag einen Rosenkranz!!!
Leo XIV.- Papst an Jugendliche: „Bete. Das ist die konkreteste Handlung“
- Kardinal rechnet mit baldiger Papstreise nach Algerien
- Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
- ‚Urbi et Orbi‘ 2025: Weihnachten - Geburt des Friedens
- Der Friede begann zu weinen. Weihnachten - die Gegenwart Gottes im verletzlichen Fleisch
- Wenn Gott Mensch wird. Die angebrochene Morgenröte des neuen Tages
- Eine Treue, die Zukunft schafft!
| 





Top-15meist-gelesen- ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
- „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
- "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
- Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
- Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
- „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
- Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
- Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
- Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
- Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
- „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
- Ich bin Staatsanwältin – und ich bete
- Menschenrecht auf Abtreibung?
- Gott schütze Venezuela!
|