Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  8. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  9. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  10. Streit um Papstkreuz im Wiener Donaupark
  11. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  12. Zeitliche und ewige Zukunft
  13. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  14. Schweiz: Bischöfe beten für Opfer der Brandkatastrophe in Skiort
  15. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung

Menschenrechtsgericht billigt Priestergewerkschaft in Rumänien

1. Februar 2012 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das orthodoxe Erzbistum Oltenia (Kleine Walachei) hatte sich den Plänen zur Gewerkschaftsgründung widersetzt, der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschied dafür


Straßburg (kath.net/KNA) Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof erklärt die Gründung einer orthodoxen Priestergewerkschaft in Rumänien für rechtmäßig. Ein entsprechendes Verbot verstoße gegen das Recht auf Gewerkschaftsfreiheit, urteilten die Richter am Dienstag in Straßburg.

2008 hatten 35 Mitglieder Kleriker und Laienangestellte der rumänisch-orthodoxen Kirche eine Gewerkschaft gründen wollen. Das Erzbistum Oltenia (Kleine Walachei) widersetzte sich den Plänen.


Staatliche Stellen und Gerichte erkannten zwar zunächst die Gewerkschaft an. Im Berufungsverfahren wurde die Gründung jedoch gerichtlich untersagt. Die rumänischen Richter entschieden, die Statuten der orthodoxen Kirche sähen keine Gewerkschaften vor.

Der Menschenrechtsgerichtshof entschied nun, Priester und Laien, die von der orthodoxen Kirche in Rumänien beschäftigt werden, erhielten ihr Gehalt hauptsächlich vom Staat. Sie seien sozialversicherungspflichtig. Die Verträge könnten daher nicht so eingestuft werden, als stünden sie völlig außerhalb des Zivilrechts. Dies gelte besonders für die Laien. Einschränkungen der Gewerkschaftsrechte dürfe es nur in besonderen Ausnahmefällen geben. Das Verbot sei daher unverhältnismäßig. Die Kläger erhielten 10.000 Euro Entschädigung zugesprochen.

(C) 2012 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Rumänien

  1. Bukarest: Kirche hilft bei Aufbewahrung der Corona-Toten
  2. Papstbesuch: Rumäniens Orthodoxe sehen positive Ökumene-Effekte
  3. Papst besucht ungarische Minderheit in Rumänien
  4. Papst ruft Menschen in Rumänien zum Zusammenhalt auf
  5. Franziskus pilgert in größten Marienwallfahrtsort Rumäniens
  6. Hohe ökumenische Erwartungen an Rumänien-Besuch des Papstes
  7. Papst besucht Ende Mai Rumänien
  8. Was am Katholizismus so klasse ist: Der Rosenkranz!
  9. Rumänisches Parlament votiert für die klassische Familie
  10. Rumänien: Kardinal Meisner Papstdelegat bei Maria-Radna-Feiern






Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  4. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  5. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  6. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  7. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  8. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  9. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  12. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  13. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  14. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  15. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz