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Verkündigung braucht Zeugen

6. Jänner 2012 in Deutschland, 14 Lesermeinungen
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Familienbischof Tebartz-van Elst sieht Vorbereitung zur Erstkommunion vor Problemen


Paderborn (kath.net/pm)
„Die Katechese mit Kindern kann ohne eine entsprechende begleitende Katechese mit Eltern kaum fruchtbar werden“, sagte Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst im neuen Bonifatiusblatt. Der Vorsitzende der Familien-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz sieht gravierende Probleme in der Vorbereitung von Kindern auf die Erstkommunion. Die Erstkommunionvorbereitung in der Kirchengemeinde sei zunehmend mit der Situation konfrontiert, das zu kompensieren, was in der Familie an Glaubenseinführung in den ersten neun Lebensjahren der Kinder nicht stattgefunden habe. Der Bischof von Limburg sieht darin eine wachsende Herausforderung für die Kirchengemeinden. Er betont: „Die Verkündigung und Vermittlung unseres Glaubens braucht zuerst Zeugen und nicht Strukturen.“ Nur was von Eltern praktiziert werde, habe eine nachhaltige Chance von Kindern aufgenommen und gelebt zu werden.

Die neue Ausgabe des Bonifatiusblattes beschäftigt sich unter dem Titel „Trau dich zu glauben“ mit der Glaubensvermittlung an Kinder vor der Erstkommunion. Die Zeitschrift des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken greift damit ein Thema auf, das bundesweit katholische Christen beschäftigt: Erstkommunionunterricht ist mittlerweile für viele Kinder keine Hinführung zum Sakrament mehr, sondern Erstverkündigung im Glauben. Diese Situation bringt neue Anforderungen an die Kirchengemeinden mit sich.

Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken setzt sich mit seiner Arbeit für die Glaubensweitergabe an Kinder und Jugendliche in der Diaspora ein. Das Spendenhilfswerk unterstützt Initiativen in Regionen, in denen Katholiken in einer Minderheitensituation ihren Glauben leben. Es nimmt sich zudem neuer Diaspora-Situationen katholischer Christen in Deutschland und einer neuen missionarischen Pastoral an.

Im Interview mit dem Bonifatiusblatt stellt sich Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst außerdem die Frage, ob genügend qualifizierte Erzieherinnen und Erzieher bereitstehen, um Kindertageseinrichtungen in kirchlicher Trägerschaft ein unverwechselbares katholisches Profil zu geben. „Es wächst die Sorge, ob alle derzeitigen Einrichtungen gehalten werden können“, sagte der Vorsitzende der Familien-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz. „So wichtig es für Kirche ist, im Bereich der Kindertagesstätten weiter präsent zu sein, so sehr stehen wir in der Herausforderung, für profilierte Trägerschaften zu sorgen“, betonte der Limburger Bischof.

(C) Foto: Bistum Limburg


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Lesermeinungen

 Papistenfan 7. Jänner 2012 
 

Sehr interessant!

Exzellenz hat ohne Zweifel selber viel Erfahrung im katholischen Unterrichten von Kindern! Wir brauchen noch mehr solche Bischöfe und Kardinäle, die wissen, wovon sie reden! Herzlichen Dank, Seine Exzellenz!


1
 
 Bruder Konrad 7. Jänner 2012 
 

Am Bischof liegt es nicht

Die von unserem Bischof TvE aufgegriffene Problematik – einschließlich der Erweiterungen in den Kommentaren - kann/muss ich nach eigenen Erfahrungen leider bestätigen.Dabei habe ich den Eindruck, dass viele der Erstkommunion Katechetinnen sich der Problematik gar nicht bewusst sind und aus bestem Wollen heraus sich engagieren. Hier könnte als erster Ansatz ein Fragebogen zur Selbsteinschätzung - wo stehe ich in meinem Glaubensleben , bin ich für die vorgesehene Aufgabe geeignet?- hilfreich sein (wäre auch für Kommunionhelfer etc. nicht schlecht).
Proelio: Wegen der im Reli-unterricht verwendeten Materialien habe ich in Limburg mal mit dem zuständigen Referenten gesprochen: Er hat mir haarklein erläutert, welche Gremien bei der Auswahl alles mitreden. Danach hat mich nichts mehr gewundert.
Der Bischof selbst hat wohl eher den geringsten Einfluss.
Ich bete jeden Tag für ihn, dass er angesichts der innerkirchlichen Strukturen, mit denen er sich in unserem Bistum täglich ausein


1
 
 Claudia Caecilia 7. Jänner 2012 
 

@a.t.m.

Können wir nicht einmal über den Artikel diskutieren?
Jeder hat ein Thema, das ihm auf dem Herzen brennt, aber wir können nicht jedesmal alles \"in einen Topf werfen\".
Dieser Bischof, der ein guter Hirte ist, hat auf die schlechte Erstkommunionvorb.hingewiesen. Beim nächsten Mal wird er ein anderes Schwerpunktthema wählen.
Auf den schecklichen Kindermord müssen wir Christen ständig hinweisen, aber auch die anderen Mißstände benennen.
Geduld und Gelassenheit im Vertrauen auf Gott ist hier gefragt und darum können wir bitten.


1
 
 Hartmut8948 7. Jänner 2012 
 

Glaubensgemäße Unterweisung: Natürlich auch in der Firmvorbereitung

Zu \"Anfaenger\": Ich stimme Ihnen voll und ganz zu, dass auch in der Firmvorbereitung gelten muss, was für die Erstkommunion eingefordert wird. Wer von den geneigten Usern hat in seiner Pfarrei schon gehört, dass an Stelle der Beichte ein \"Vier-Augen-Gespräch\", bei Laientheologen, die Beichte ersetzen kann? Es würde mich interessieren, wo dies auch praktiziert wird. Eine Nachfrage bei unserem Ortspfarrer blieb leider ohne Antwort.


0
 
 a.t.m 6. Jänner 2012 

Verkündigung braucht Zeugen,

Ja aber vor allen Kinder dennen man eine Verkündigung angedeihen lassen kann, und nicht so wie in den letzten Jahrzehnden eine geschätzte Anzahl von vermutlich mehr als 8 Millionen die noch in den Leibern ihrer Mütter ermordet wurden. Daher muss es in meinen Augen das oberste Ziel der Kirche sein diesen Massenmaord an ungeborenen Kindern zu verhindern. Denn ohne Menschen braucht es keine Verkündigung mehr, daher soll die Kirche wieder die wahre Liebe im Menschen wecken, und die ist nur mit und in Gott dem Herrn zu finden.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen.


1
 
 Anfaenger 6. Jänner 2012 

Und beim Firmunterricht


0
 
 Kids 6. Jänner 2012 
 

Endlich spricht ein Bischof das aus, was mir seit Jahren auf dem Herzen liegt:
\"Im Interview mit dem Bonifatiusblatt stellt sich Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst außerdem die Frage, ob genügend qualifizierte Erzieherinnen und Erzieher bereitstehen, um Kindertageseinrichtungen in kirchlicher Trägerschaft ein unverwechselbares katholisches Profil zu geben.\"
Gerade die Kinder im Kindergartenalter lassen sich so leicht begeistern für den Glauben. Doch wenn kaum danach geschaut wird, dass die Erzieher in religiösen Einrichtungen auch für den Glauben einstehen, ist das natürlich schwierig. Genau das gilt auch für die Kommunionvorbereitung. Es sollte wieder mehr darauf geachtet werden, dass die Katecheten auch den Glauben leben. Beten wir vermehrt darum, dass die Kinder die unverfälschte Wahrheit gelehrt bekommen und freudig den Glauben leben dürfen.


1
 
 Herbert Klupp 6. Jänner 2012 
 

Immerhin

hat einmal ein Bischof - endlich - dieses Versagen der (deutschen) Kirche aufgespießt.

Der Rückzug der Pfarrer, der Geistlichen, vom Erstkommunionunterricht, samt der \"Überlassung\" des Unterrichts, und gewisser \"Materialien\" an \"die Kommunionmütter\" war eine typische Gutmensch-Aktion:

Scheinbar \"basisdemokratisch\" und \"demütig\" seitens der Kirche, in Wahrheit ein Offenbarungseid aus \"Schiß\" vor einer (68er-)Gesellschaft, die \"Demokratisierung\" forderte.

Es war ein Verrat am Evangelium, an Jesu Auftrag und auch an dem (200jährigen) Selbstverständnis der Kirche.


3
 
 Esperanza 6. Jänner 2012 

Eine Sorge für die Eltern

Der Erstkommunionunterricht ist wirklich für Eltern, die fest im katholischen Glauben verankert sind, eine grosse Sorge.

Einerseits wird an gewissen Orten nicht mehr die ganze Lehre unserer Kirche verkündet (Realpräsenz und Beichte vor der Hl. Kommununion) und andererseits immer mehr auf \"Action in der Gemeinschaft\" Wert gelegt.

Gute Literatur kann diesem \"Phänomen\" entgegensteuern, z.B. Schriften, die für Kinder u n d ihre Eltern verfasst wurden. Es ist wichtig, dass Eltern die Erstkommunion-kinder haben, das Fehlende zu Hause ergänzen.

Link für solche Eltern
http://www.kathtube.com/player.php?id=21936
http://www.kathtube.com/player.php?id=9157


2
 
 proelio 6. Jänner 2012 
 

Was will man den Eltern vorwerfen,

wenn über Jahre kaum ein Priester des Bistums Limburg mehr den katholischen Glauben verkündet?
Der Kommunionunterricht findet in der Praxis ja gar nicht statt; er wird meist von Frauen gehalten, die selbst gar nicht praktizieren,das Heilige Messopfer wird hier nicht erklärt.
Weiterhin muss man feststellen, dass ein katholischer Religionsunterricht, wofür Seine Exzellenz verantwortlich ist, unseren Kindern ebenfalls nicht angeboten wird.
Das Religionsbuch \"Zeit der Freude\" besteht reihenweise aus Irrlehren.
Wie heißt es so schön, Seine Exzellenz, \"der Fisch stinkt immer vom Kopf her\".


3
 
 Claudia Caecilia 6. Jänner 2012 
 

Schlechte Vorbereitung

Solange es Pfarrer gibt, die ein falsches Verständnis zur Hinführung haben, bleibt es schwierig.
Einer sagte mir ´mal: \"Fr... habe ich doch schon lange nicht mehr in der Kirche gesehen. Die Tochter soll zur Erstk., da könnte ich doch die Mutter fragen, ob sie die Vorbereitung hier in der Pfarrei übernehmen will.\"
Wie kann man jemanden fragen, dessen Herz nicht für Gott brennt? Die Kinder sind für das wunderbare Geheimnis empfänglich, aber mit Pizzabacken und anderen hohlen Aktivitäten, verlieren sie eher den Zugang. Das wunderbare Geschenk des Bußsakramentes wird ihnen auch nicht mehr nahe gebracht, denn viele Priester finden das überflüssig und die aktiv, sich so toll einbringenden Laiinnen, ohnehin.
Ich bin wirklich traurig darüber auch auch wütend.


3
 
 antony 6. Jänner 2012 

Na ja: \"Erstkommunionvorbereitung ist mittlerweile...

... für viele Kinder... Hinführung zum Glauben.\"

Schön wär\'s. Für viele Kinder ist das leider keine Hinführung zum Glauben, weil oft weder Material noch Katecheten solchen vermitteln.

Zum Material gibt es hier schöne Rezensionen, auch mit einigen positiven Beispielen:

www.atk-home.de/e-komm-beichte.htm


3
 
 Johannes Stefan 6. Jänner 2012 

Sehr wahr Herr Bischof,

die Vermittlung und Verkündigung unseres Glaubens braucht zuerst Zeugen und nicht Strukturen. Dieses trifft ebenso auf unsere Heilige Kirche zu. Kirche, trau dich zu Glauben.


2
 
 silas 6. Jänner 2012 

so wahr und dennoch nicht ausreichend

Die Feststellung: \"Erstkommunionunterricht ist mittlerweile für viele Kinder keine Hinführung zum Sakrament mehr, sondern Erstverkündigung im Glauben.\"
Ist wahr und dennoch nicht ausreichend um Kinder zur Kommunion zu zu lassen!
Wahr ist jedoch auch, dass gerade Kinder sich vom Geheimniss der Eucharistie ergreifen lassen und Anteil am Glauben der Realpräsens wünschen: \"im eucharistischen Brot ist wirklich Jesus gegenwärtig\" mit seinem ganzen Leben - als Opfer für uns.
Leider müssen oft die Kinder ihre Eltern zum Sonntagsgottesdienst ermuntern, weil sie eben den Kontakt zu Jesus ersehnen, was viele Eltern nicht nachempfinden können...
Beten wir für unsere Familien und ihren Gottesbezug.


2
 

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