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Wieviel verbindliche Voraussetzung für die Zulassung zur Konfirmation?

15. Mai 2012 in Schweiz, 1 Lesermeinung
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Die evangelische Landeskirche des Kanton Thurgau debattiert heftig darüber, ob zukünftige Konfirmanden zu mehr Religionsunterricht verpflichtet werden sollen.


Frauenfeld (kath.net) In der Evangelischen Landeskirche des Kanton Thurgau wird heftig darüber gestritten, ob die Regeln für die Zulassung zur Konfirmation verschärft werden sollen. Schon bisher verlangte die Landeskirche, dass zukünftige Konfirmanden den Religionsunterricht in der Sekundarstufe besucht haben müssen. Nun könnte es zur Ausweitung auf die Primarstufe kommen. Das berichtete das „Tagblatt“.


Der Synodalpräsident Urs Steiger sagte, er habe Verständnis dafür, dass es Gemeinden gebe, die striktere Regeln in der Hand haben wollen, denn offensichtlich bekomme der Religionsunterricht Konkurrenz von anderen Betätigungen. Der Frauenfelder Pfarrer Hansruedi Vetsch, einer der Befürworter der strikteren Regeln, beobachtete eine Zunahme des Charakters der Freiwilligkeit beim Religionsunterricht und sprach sich deshalb für Konsequenzen für jene aus, die dem Unterricht fernbleiben. Auch «wer beim FC im Training fehlt, muss mit einer Matchsperre am Samstag rechnen», sagte Vetsch. Dies erspare auch den Eltern Diskussionen mit ihren Kindern.


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