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Deutsche Bischofskonferenz begrüßt 'Jahr des Glaubens'

17. Oktober 2011 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
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DBK-Vorsitzender Zollitsch: „Wir werden in der Bischofskonferenz diese Initiative des Papstes aufgreifen“.


Bonn (kath.net/dbk) „Das von Papst Benedikt XVI. für das kommende Jahr ausgerufene ‚Jahr des Glaubens’ ist eine gute Chance, neue Impulse der Neuevangelisierung in unserem Land zu setzen. Wir werden in der Bischofskonferenz diese Initiative des Papstes aufgreifen.“ Diese Auffassung hat heute der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, in Rom vertreten. Er verwies auf bereits viele bestehende Aktivitäten der Kirche in Deutschland. „Es gibt ein gutes Fundament, auf das wir bauen können: Pfarrgemeinden, Verbände und geistliche Gemeinschaften bieten gute Möglichkeiten. Die Vorbereitungen zur nächsten Bischofssynode in Rom und verschiedene Glaubensangebote im Internet sind weitere Elemente“, so Zollitsch.


Mit dem Jahr des Glaubens setze der Papst da an, worauf er während seines Deutschlandbesuchs immer wieder verwiesen habe: „Es geht dem Papst um die Vermittlung des Glaubens in der heutigen Zeit. Dieser Glaube trägt und stärkt. Wer glaubt, ist nie allein, so hat es der Papst selbst ausgedrückt“, sagte Zollitsch. Es gehe darum, wie der Glaube in den Gemeinden aber auch in der Gesellschaft vertieft werden könne. Während der Deutschlandreise habe Benedikt XVI. daran unermüdlich erinnert. „Durch die Reise des Heiligen Vaters sind wir ja von ihm ganz besonders daran erinnert worden, worum es ihm geht, nämlich um den christlichen Glauben und um den Kern des Evangeliums: Der Mensch findet seine letzte Erfüllung bei Gott. Der Glaube an Jesus Christus befreit aus der Enge bloß innerweltlicher Bezüge. Er ist die Antwort auf die existenziellen Fragen nach dem Woher und Wohin des menschlichen Lebens. Gerade das hat der Papst an vielen Stellen während der Reise betont, wenn er auf das Motto des Besuchs Bezug nahm: ‚Wo Gott ist, da ist Zukunft’“, so Erzbischof Zollitsch.

Bereits am Wochenende hatte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz an einem Kongress des neu gegründeten Päpstlichen Rates für die Neuevangelisierung in Rom teilgenommen. „Ich freue mich über das viele Gute, was schon existiert. Es muss jetzt darum gehen, möglichst zahlreiche Gläubige von dieser Neuevangelisierung zu überzeugen. Dazu wird auch der Gesprächsprozess der Deutschen Bischofskonferenz beitragen“, so Zollitsch. Er wertete den Kongress als gute geistliche Vorbereitung für die im kommenden Jahr stattfindende Weltbischofssynode zur Neuevangelisierung.

Papst Benedikt XVI. hatte gestern ein „Jahr des Glaubens“ angekündigt. Es soll im kommenden Jahr am 11. Oktober 2012 beginnen, dem 50. Jahrestag der Eröffnung des II. Vatikanischen Konzils. Das Jahr des Glaubens endet am Christkönigsfest 2013 (24. November 2013).


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Lesermeinungen

  18. Oktober 2011 
 

Worte von Papst Benedikt XVI.

Dringend notwendig ist auch im Zusammen-
hang mit diesem Jahr des Glaubens, dass die
Worte und die Intentionen von Papst
Benedikt XVI. nicht immer wieder von den
Medien u. a. verdreht und auch in anderer
Form wiedergegeben werden.
Wir kath. Christen sollten auf die Wegweis-
ungen von Papst Benedikt XVI. vertrauen.
H. Kraft


0
 
  18. Oktober 2011 
 

Das Jahr des Glaubens 2012/20113

Gut wäre es, wenn dieses Jahr des
Glaubens in allen Pfarreien durchgeführt
wird.
Da geht es doch um mehr, als wieder als
ein von der DBK abgesegnetes Jahr.
Es geht auch um einen lebendigen Glauben
und nicht nur um schemenhafte Dar-
stellungen.
Europa steht sozusagen am Scheideweg.
Es ist die Straße der Neuevangelisierung,
die helfen kann, dass dieses Jahr des
Glaubens auch mit Leben erfüllt wird.
H. Kraft


0
 
 ireneus 17. Oktober 2011 
 

Neubeginn

Ja, aber 40 Jahre nach Konzil sollten wir schon einen dauernden Fest des Gaubens erleben un nich ein Neubeginn


0
 
  17. Oktober 2011 
 

Zöllitschts Mission?

Um die Initiative des Papstes aufgreifen \"zu können\", sollten Sie,Herr Bischof, eigentlich als erst den D. WEINBERG viel sauberer hacken und dann den \"Dialogprozess\" in den größeren MÜLLSACK stecken! @ st.michael - Vorallem \"Türklopfkirche - Missionäre\" sind Gott sehr gefällig ...Und sie bringen reiche Frucht!!


1
 
 Smaragdos 17. Oktober 2011 
 

\"Es muss jetzt darum gehen, möglichst zahlreiche Gläubige von dieser Neuevangelisierung zu überzeugen.\"

Sie haben es erfasst, Herr Erzbischof! Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei BDKJ und Konsorten. Auf die Neuen Gemeinschaften können Sie sich aber jetzt schon stützen.


3
 
 st.michael 17. Oktober 2011 
 

EBZ

Super Zitat: \"Durch die Reise des hl.Vaters sind wir erinnert worden worum es ihm geht.......\"
Besser hätte man es nicht ausdrücken können, worin der Unterschied zum Verbandskatholiztismus a la Zollitsch in Deutschland vs. Rom steht.
Aber keine Angst, sein Kumpel aus Mainz steht schon bereit mit der Relativierung nach dem Motto: \"Er hats nicht so gemeint, für uns gilt das nicht, es kann alles so bleiben wie es ist, wir kommen zu wichtigen Dingen wie Zölibat, Frauenordination, Ökumene..............!
Wir sind doch die \"Türklopfkirche\" !
Am besten schweigen und \"entweltlichen\"


4
 

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