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Zollitsch verteidigt erneut die Kirchensteuer

7. Oktober 2011 in Deutschland, 69 Lesermeinungen
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Zollitsch zum Abschluss der Herbstvollversammlung der deutschen Bischöfe: "Grotesk, wenn gewisse Kreise schon jetzt genau kontrollieren wollen, ob sich die deutschen Bischöfe an das halten, was der Heilige Vater gesagt hat"


Fulda (kath.net/KAP) Die deutschen Bischöfe wollen den Dialogprozess, den die Kirche in der Folge des Missbrauchsskandals ins Leben gerufen hatte, in drei Themenkomplexen voranbringen: in der gemeinsamen Verantwortung aller Getauften in der Kirche, in einem barmherzigen Umgang mit gebrochenen Biografien und in einer besseren Kommunikationsfähigkeit: Das betonte der Vorsitzende der Bischofskonferenz (DBK), Erzbischof Robert Zollitsch, am Freitag in Fulda in der Abschlusspressekonferenz der DBK-Herbstvollversammlung. Der von der DBK auf den Weg gebrachte Dialogprozess soll bis 2015 dauern. Das kommende Jahr will die DBK dabei unter das Thema der dienenden, karitativ tätigen Kirche stellen. Dazu soll es vom 14. bis 15. September 2012 einen Kongress geben.

Zum Papstbesuch, der ebenfalls ein wichtiges Thema der Beratungen der Bischöfe darstellte, sagte Zollitsch, er sei Ermutigung für weitere Schritte in der Ökumene und im innerkirchlichen Dialogprozess. Der Papst habe einen "geistlichen Rahmen aufgezeigt", jetzt müsse die Kirche in Deutschland ihre Hausaufgaben machen. Der Freiburger Erzbischof wies erneut die Vermutung zurück, der Papst habe die Abschaffung des Kirchensteuersystems oder der Staatsdotationen gefordert. Zuletzt hatten allerdings Personen aus dem Umfeld von Papst Benedikt XVI. wie beispielsweise Kardinal Koch gegenüber KATH.NET bestätigt, dass der Papst auch die Kirchensteuer gemeint hatte.

Der Erzbischof kritisierte dann innerkirchliche Kreise, die schon jetzt "genau kontrollieren wollen, ob sich die deutschen Bischöfe an das halten, was der Heilige Vater gesagt hat". Das sei "teilweise grotesk". "Der Papst hat uns ermutigt, den Weg fortzusetzen und den Gesprächsprozess auch als geistliches Ereignis zu gestalten", sagte Zollitsch. Zu Recht warne Benedikt XVI. vor zu vielen Strukturen. Sie müssten sich am Ziel der Glaubensverkündigung bewähren.


Zollitsch warnte auch vor deutschen Alleingängen: "Im Gesprächsprozess werden keine Beschlüsse gefasst. Das habe ich immer klar betont. Auch der Papst kann bei seiner Reise nach Deutschland nicht Erwartungen einer Änderung der kirchlichen Lehre erfüllen." Viele Fragen seien nur weltkirchlich zu klären. Das schließe jedoch nicht aus, "dass wir versuchen, sie vertieft zu klären, auch im Gespräch mit Rom".

Mit Blick auf die Ökumene betonte der DBK-Vorsitzende, dass beide Kirchen in Deutschland jetzt konkrete Ziele vereinbaren müssten, insbesondere mit Blick auf den 500. Jahrestag der Reformation 2017. "Der Papst hat sich in Erfurt auf den Reformator Luther zu bewegt und ihn anerkannt", sagte Zollitsch. Das Plädoyer, das Gemeinsame zu sehen und nicht das Trennende, sei ein wichtiger Impuls für die Ökumene.

In der Debatte um die Papstforderung nach einer "Entweltlichung" der Kirche und einem Verzicht auf Privilegien betonte der Erzbischof, das Kirchenoberhaupt habe keineswegs formuliert, "dass er von der Kirche in Deutschland eine grundstürzend neue Verfassung erwartet". Ihm gehe es vielmehr um die richtige Verbindung des Dienstes der Kirche in der Welt und christlicher Kritik und Distanz gegenüber der modernen Welt. Die Kirche solle zu mehr Einfachheit und Eindeutigkeit finden und sich nicht auf falsche Stützen verlassen.

Zugleich betonte der Freiburger Erzbischof, dass sich die Kirche einer Debatte um Staatsleistungen, die vor allem als Entschädigung für Enteignungen von Kirchengütern im 19. Jahrhundert gezahlt werden, nicht entgegenstelle: "Die Kirche wird sich Lösungen nicht verschließen, wenn diese ausgewogen sind." Nach Schätzungen belaufen sich die jährlichen Dotationen an beide Kirche auf rund 450 Millionen Euro, davon 190 Millionen für die katholische Kirche.

Wichtige Personalentscheidungen

Bei der Vollversammlung in Fulda wählten die Bischöfe auch die Vorsitzenden, Mitglieder und Berater ihrer 14 Kommissionen. Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller (63) bleibt demnach Vorsitzender der Ökumene-Kommission der Bischöfe und damit maßgeblich für die Gestaltung des Lutherjahres 2017 von katholischer Seite verantwortlich. Als Medienbischof wurde der
Rottenburg-Stuttgarter Bischof Gebhard Fürst (62) bestätigt. Vorsitzender der Kommission Weltkirche und damit "Außenminister" der Bischofskonferenz bleibt der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick (62).

Vorsitzender der Glaubenskommission ist weiterhin der Mainzer Kardinal Karl Lehmann (75), Vorsitzender der Pastoralkommission der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode (60). An der Spitze der Liturgiekommission steht erneut der Kölner Kardinal Joachim Meisner (77), der Münchner Kardinal Reinhard Marx (58) ist weiter Vorsitzender der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen.

Neu ist der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst (51) als Nachfolger des verstorbenen Berliner Kardinals Georg Sterzinsky in der Position des Familienbischofs. Neuer Jugendbischof ist der Speyerer Bischof Karl-Heinz Wiesemann (51. Zum neuen Caritas-Bischof ist der im Juli ernannte Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelki
(55) gewählt worden; er tritt in diesem Amt an die Stelle des Dresdner Bischofs Joachim Reinelt (74).

Schon zuvor war bekannt geworden, dass der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle (69) neuer stellvertretender Vorsitzender der Bischofskonferenz ist. Die Bischöfe wählten ihn zum Nachfolger des Aachener Bischofs Heinrich Mussinghoff (70), der nach 12 Jahren nicht mehr für dieses Amt kandidierten konnte.


Copyright 2011 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich


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Lesermeinungen

 Veronika30 13. Oktober 2011 
 

Soll er doch reden!

Also da sehe ich alle Gläubigen schon einmal als mitbestimmend an! Langsam muss man in Deutschland kontrollieren, was die Kirchenfunktionäre machen. Besitzstandswahrer im Glauben finde ich ja in Ordnung, aber Besitzstandswahrer aufgrund des eigenen, grosszügigen Einkommens finde ich ...


1
 
 Gandalf 11. Oktober 2011 

@Anna Katharina: Das ist doch eine merkwürdige Argumentation. Was helfen denn die schönsten Kirchengebäude, wenn keiner mehr drin ist? Die Kirche in Deutschland geht Bankrott, wenn der Glaube verloren geht und nicht wenn ein paar Gebäude event. geschlossen oder nicht mehr restauriert werden.


2
 
  11. Oktober 2011 
 

Ohne Kirchensteuer...

...werden wir bald keine Erneuerungsgerüste mehr an unseren Kirchtürmen sehen; aber baufällige Kirchen-Ruinen und schließlich den Bankrott der Kirche in Deutschland - von ihren Gegnern lange herbeigesehnt.


0
 
 Abendsonne 9. Oktober 2011 
 

Wir müssen raus aus dem Zwangssystem

Mit einem Staat, der Pro Familia gewähren lässt, darf es keine Kooperation geben.

Pro Familia ist Teufelswerk.


2
 
 Siebtel 8. Oktober 2011 
 

Wenn ausgerechnet Herr Zollitsch meint,

der Papst habe die Abschaffung des Kirchensteuersystems oder der Staatsdotationen nicht gefordert,

dann besteht kein Zweifel, dass Kardinal Koch Recht hat, dass nämlich der Papst die Abschaffung der Kirchensteuer gemeint hatte.


4
 
 Dottrina 8. Oktober 2011 
 

Lieber

@Kajo, ich denke, die genannten Herren verstehen unseren Papst sehr wohl, alldieweil WOLLEN sie ihn nicht wirklich verstehen bzw. interpretieren etwas hinein, was ihnen gerade paßt. Den altbackenen Herrschaften geht sozusagen der \"A... auf Grundeis\", denn immer mehr Katholiken erkennen, wes Geistes Kind diese Herrschaften alle sind. Und unser Papst spricht - wenn auch lieb - Klartext. Und dafür sollten ihm alle dankbar sein. Ich bin es! Danke, wunderbarster Papst!


3
 
 Silvio 8. Oktober 2011 
 

\"Der von der DBK auf den Weg gebrachte Dialogprozess soll bis 2015 dauern........\" So, so, also noch MINDESTENS vier Jahre dieselbe Leier mit Zöllibat, Missbrauch, Sex, Frauen, Homo, Scheidung, Wisiki ecetera ecetera.
O Herr hör unserern Ruf, verschon, verschon, wenn uns die Elemente (ZDK, Spiegel, Küng, Geißler, Wisiki usw....) drohn.


2
 
 Kajo 8. Oktober 2011 
 

Erzbischof Zollitsch

und Friedemann Bach: ein Herz und eine Seele. Nur leider verstehen beide nicht was der Papst will: für ihn ist ein Stück Ökumene das gemeinsame Beten! Mehr hinein zu interpretieren ist nicht im Sinne des Papstes, siehe Kardinal Koch. Nur weil Herr Erzbischof Zollitsch beim Papstbesuch als Vorsitzender der DBK funktionierte ihn als besonderen Vertrauten und Freund des Papstes zu bezeichnen, ist doch weit hergeholt. Freunde des Papstes sind der Kardinal Meisner und Kardinal Brandmüller.


3
 
 GloriaInExcelsisDeo 8. Oktober 2011 
 

Fortsetzung...

Der Heilige Vater hat das allerdings recht eindeutig formuliert (sinngemäß): Wenn die deutsche Kirche den Weg der Glaubensverkündigung ernsthaft und in der Gemeinschaft mit dem Papst sowie der Einheit mit der katholischen Lehre geht, dann wird sie auch weiterhin ein fruchtbarer Teil der Weltkirche sein.

Im Umkehrschluss bedeutet dass: Wenn die deutsche Kirche ihren schismatischen Weg weitergeht, dann wird sie eben kein fruchtbarer Teil der Weltkirche mehr sein.


3
 
 GloriaInExcelsisDeo 8. Oktober 2011 
 

Die deutschen Bischöfe, allen voran Kardinal Lehmann und Zollitsch, beweisen erneut, dass sie die eindeutigen Mahnungen des Heiligen Vaters nicht verstehen wollen und versuchen mit allen Mitteln, diese umzudeuten, um weiter ihre finanziellen Pfründe abgreifen zu können.

Diese Herren sollten sich an die Bibel halten: Man kann nicht gleichzeitig Gott und dem Mammon dienen.

Und dass dann auch tatsächlich noch an diesen dekadenten liberalen Forderungen festgehalten wird und man ernsthaft meint, damit in Rom \"an die Tür klopfen\" zu können, zeigt einmal mehr die Vermessenheit einiger deutscher Bischöfe.

Das ist diese unsägliche seit Jahrhunderten bestehende und sich durch alle gesellschaftlichen, politischen und religiösen Einrichtungen ziehende Anmaßung, dass am deutschen Wesen die Welt genesen muss.

Der Heilige Vater hat das allerdings recht eindeutig formuliert (sinngemäß): Wenn die deutsche Kirche den Weg der Glaubensverkündigung ernsthaft und in der Geme


3
 
 jabberwocky 8. Oktober 2011 

@Nummer 10: Fiktive andere Möglichkeit des Gesprächsverlaufs

Atheistin: Dann soll er sie bestrafen! Er muss das durchsetzen, sonst ist das nicht glaubwürdig.

Katholik: Was soll er tun?
Deutschland den Krieg erklären und mit vatikanischen Soldaten die Ordinariate besetzen?
Die deutsche Apparatekirche in die Toilette werfen und abziehen?
Auf den Reset-Knopf drücken und den ursprünglichen Zustand wiederherstellen?

Im Abendmahlssaal saß der Jünger, den Jesus liebte (Johannes) am gleichen Tisch wie der Verräter Judas.
Das ist bis heute so geblieben.

Doch der verratene und gekreuzigte Herr ist nicht im Grab geblieben. Er ist auferstanden und er lebt.
So wie die Kirche auch. Trotz allem. Halleluja!


3
 
 Nummer 10 8. Oktober 2011 

sinngemäße Widergabe:Gespräch mit einer Atheistin

Katholik: Der Papst sieht genauso wie Jesus Reichtum als Hindernis in der glaubwürdigen Verkündigung Jesu. Er hat sich deutlich für eine Entweltlichung ausgesprochen und die Säkularisation vergangener Jahrhunderte als Läuterung der Kirche betrachtet.
Atheistin: Warum sagt er es nur und tut es nicht? Sieh doch die Kirche in Deutschland an!
Katholik: Leider werden die Herausgaben des Papstes oft nicht umgesetzt (z. B. keine Exkommunikation bei Verweigerung der Kirchensteuer, Patene, Liturgie-Formulierungen etc.).
Atheistin: Dann soll er sie bestrafen! Er muss das durchsetzen, sonst ist das nicht glaubwürdig.
Katholik: Der Papst ist barmherzig und gibt den deutschen Bischöfen Zeit, doch noch einzuschwenken.
Atheistin: Wenn es wird nicht umgesetzt wird: Der Papst sagt das folglich nur so, und will das gar nicht wirklich umsetzen.


2
 
 Kathole 8. Oktober 2011 
 

@jabberwocky

Ja, beim seligen Papst Johannes Paul II. (dem Großen), machten es sich die deutschen Bischöfe und deren Sprachrohre sehr leicht, indem sie, ihn scheinheilig quasi entschuldigend, auf dessen angebliche mangelnde Kenntnis der deutschen ortskirchlichen Situation hinwiesen, da er ja im komunistischen Ostblock von den Vorgängen im Westen abgeschottet gewesen sei und sie nicht kenne und verstehe.

Mit einem mitleidig-vertsändnisvollen Lächeln für den rückständigen Ostblock-Polen tat man alle seine Ermahnungen an die deutsche Ortskirche einfach als gegenstandslos ab. Schöne farbenprächtige Gruppenfotos mit ihm waren willkommen, ansonsten ignorierte man ihn vollständig.

Das eigene Handeln und Denken war hingegen vom Hochmut der deutschen Theologie und der Milliardeneinnahmen durch die Kirchensteuer bestimmt. Was konnte Rom dagegen schon ausrichten.

Bei Papst Benedikt tut man sich da schon deutlich schwerer, ist er doch ein herausragender deutscher Theologe.


3
 
 jabberwocky 8. Oktober 2011 

Grotesk

Und ich finde es grotesk, dass der Gehorsam dem Heiligen Vater gegenüber überhaupt zur Diskussion steht, in vielerlei Hinsicht. Papst Johannes Paul der Große hat der deutschen Kirche vor ca. 30 Jahren ähnliches ins Stammbuch geschrieben als jetzt Papst Benedikt.
Geschehen ist wenig bis nichts.
DAS ist grotesk.
Da hat die deutsche Kirche einen Heiligen zu Gast, und die deutschen Kirchenapparatschiks deuten seine Worte um, schwächen sie ab, lassen sie ins Leere laufen und verweigern damit letztlich den liebenden Gehorsam.
Grotesk, wie gesagt.


5
 
 Kathole 8. Oktober 2011 
 

@Willigis

Das Feld, wo der durch staatliche Privilegien finanzierte Apparat den allergrößten Schaden anrichtet, ist bei Kindern und vor allem Jugendlichen.

In der Lebensmitte haben sich die Meisten doch schon weitestgehend auf ein gutbürgerliches Leben festgelegt, in welchem der Kirche mitunter noch die Funktion eines Brauchtumsvereins, zeremoniellen Dienstleisters und Freizeitanbieters eingeräumt wird. Wenn man dann in \"katholischen\" Altherrenvereinen oder Frauenkreisen gerne Hans Küng liest oder feministisch-esoterische Rituale pflegt, so ist der Schaden begrenzt.

Wenn jedoch in den Herzen der Jugendlichen, die eine Zeit der Offenheit für alles Neue und der Suche nach etwas Authentischem durchleben, von offiziellen Beauftragten der Kirche in Religionsunterricht, verbandlichen Jugendgruppen und Ministrantenrunden der Glaube \"für immer\" (vorbehaltlich einer wundersamen Bekehrung) systematisch ausgelöscht und vergiftet wid, wird die Zukunft der Ortskirche zerstört.


2
 
 Kathole 8. Oktober 2011 
 

@Diak

Danke für die ergänzende osteuropäische Sicht!

Ich hatte vor allem die Situation im \"Kontinent der Hoffnung\" (dank Einwanderung zunehmend auch in den USA) vor Augen, aber auch in Südeuropa und den ehemaligen spanischen Kolonien Asiens und Afrikas.

In Osteuropa hat der \"Eiserne Vorhang\" offenbar die Ortskirchen vor den stürmischen innerkirchlichen Entwicklungen der Nachkonzilszeit, sowohl in positiver wie in negativer Hinsicht, bewahrt und die alten volkskirchlichen Strukturen, unter der Zwangshaube der kommunistischen Regimes teilweise im Untergrund, weitgehend intakt konserviert.


2
 
 kaiserin 8. Oktober 2011 
 

Exzellenz!

Durch Ihr Wirken wird die deutsche Kirche nur noch geistig DEKADENTER!


4
 
 Kathole 8. Oktober 2011 
 

@Willigis:

Mit dem BDKJ meine ich selbstverständlich auch seine Mitgliedsvereine, ohne den er nicht existieren könnte. Im städtischen Bereich dominiert die KJG, im ländlichen die KLJB. Die Akzente zwischen beiden unterscheiden meinen erfahrungen nach hauptsächlich darin, daß bei der KJG die rotgrüne Ideologie und Anti-Papst-Hetze etwas mehr im Vordergrund steht, bei der KLJB hingegen die auf dem Lande üblichere Sauferei mit der gelegentlichen Unterstützung ortsüblicher Brauchtumsveranstaltungen, sei es der politischen oder der kirchlichen Gemeinde.

Gemeinsam ist beiden die Freizeitgestaltung ohne jeden Glaubensbezug aber mit üppigen Zuschüssen der Diözesen aus Kirchensteuermitteln. Mein ehemaliger Pfarrer hatte hingegen intensive und lange Kämpfe mit dem Freiburger Ordinariat zu bestehen, als er diözesane Zuschüsse beantragte, um die Reise von Jugendlichen seiner Pfarrei zu den WJT\'s zu ermöglichen. Immer wieder wurde er mit den scheinheiligsten Vorwänden zur Ablehnung abgespeist.


3
 
 Diak 8. Oktober 2011 

@Kathole

Ihre Einschätzung stimmt mit der Wahrheit, wie ich sie vernehme, nur zum Teil überein. Ich kenne zum Beispiel die Situation der Kirche in Osteuropa. Dort gibt es auch dem Geist untaugliche Strukturen, die munter überlebt haben, nicht weil sie mit Finanzen überdüngt worden wären und bei Weitem nicht, weil sie Rom opponiert hätten. Ähnlich, wie in unserer Volkskirche in Deutschland, beharrt man dort nur noch auf status quo, so lange es geht. Wenn dann eine nur noch volkstümlich ausgerichtete Kirche von romfeindlichen Quasi-Reformern dem Zeitgeist zum Fraß geworfen wird, ist es für sie ein leichtes Spiel. Was wir in beiden Hinsichten brauchen, sind Missionare, die mal kämpferisch, mal aufklärerisch die Kirche auf Christi Spur lenken. Dieses braucht in der Tat kein üppiges Mittel.


1
 
 Willigis 8. Oktober 2011 
 

@ Kathole

Im BDKJ sind 650.000 Gläubige organisiert, meinen Sie denn im Ernst, dass das ohne Kirchensteuer einfach so verschwindet? Der BDKJ ist doch bloß ein Dachverband, die ihn tragenden Organisationen sind von seiner Existenz nicht abhängig.

Der Rest ist leider etwas unkonkret, Sie müssten schon sagen, welche Einrichtungen Sie meinen. Grundsätzlich aber ist zu sagen, dass ich mit der Argumentation: \"Die Kirchensteuer fördert geistlose Strukturen, also weg mit ihr\" nichts anfangen kann. Denn dieses Faktum - so es denn eines ist - ist ja kein Naturgesetz. Die Kirchensteuer könnte auch auf andere Art und Weise eingesetzt werden.


2
 
 anninici 8. Oktober 2011 
 

Es tut mir leid , aber ich habe den Eindruck dieser

Bischof versteht die Sprache des Papstes nicht, obwohl beide eigentlch deutsch sprechen. Wie ist es sonst möglich , daß in wesentlichen Punkten der EB den Sinn
der Worte des Pastes verdreht dar stellt?


4
 
 Guiseppe 8. Oktober 2011 
 

Grotesk ist Erzbischof Zollitsch Verhalten

\"Teilweise Grotesk, wenn gewisse Kreise schon jetzt genau kontrollieren wollen, ob sich die deutschen Bischöfe an das halten, was der Heilige Vater gesagt hat\", meint Erzbischof Zollitsch verwundert, obwohl gerade er mit seinen Aussagen vor und nach dem Papstbesuch Anlass dafür gibt, genauer hinzuschauen, wie / ob unsere Bischöfe sich als Hirten verhalten. Zu offensichtlich ist, dass die Botschaften und Aufrufe des Hl. Vaters von Bischöfen bereits verdreht und relativiert wurden, als der Papst noch in Freiburg war.

Oh Herr, öffne ihnen die Augen!


4
 
 Kathole 8. Oktober 2011 
 

@Willigis, zu Ihrer These: \"(Geistlose Strukturen) behindern nicht den Glauben vor Ort\" (Teil1)

Das größte Problem mit den geistlich toten Strukturen in den deutschen Ortskirchen ist ja nicht, daß sie einfach nichts für das Reich Gottes tun. Das gab es auch anderswo in der Weltkirche, nur haben die sich dort meist sehr schnell aufgelöst, etwa vor 30 bis 40 Jahren. Den Unterschied der deutschen zur weltkirchlichen Situation sehe ich in den folgenden 2 deutschen Besonderheiten:

1.) Maßlose finanzielle Überdüngung der geistlich toten Strukturen dank üppiger Kirchensteuereinnahmen (und Dotationen), dadurch künstliche Erhaltung des institutionellen Daseins.

2.) Kirchenamtliche Privilegierung der geistlich toten Strukturen bis hin zur Verleihung eines Quasi-Monopol-Status (z.B. BDKJ) in den Diözesen.

Das Hauptproblem dieser geistlich toten Strukturen (Verbände, Akademien, Ordinariate, usw.) ist aber, daß sie, über ihre geistliche Inaktivität hinaus, jede Konkurrenz durch wirklich geistliche und romtreue Kräfte aktiv bekämpfen.


3
 
 Claudia Caecilia 7. Oktober 2011 
 

Erschreckend

Es kann doch nicht wahr sein, dass die Bischöfe ausgerechnet Den Hildesheimer Bischof als stellvertretenden Vorsitzenden gewählt haben.
EB Zollitsch und B Trelle passen aber irgendwie zusammen und das ist alles sehr erschreckend.


4
 
 Bodmann 7. Oktober 2011 
 

revolutionär

Hat jemand von den vehementen Verfechtern der Abschaffung der Kirchensteuer eigentlich schon mal überlegt. daß der Impuls des Papstes bezüglich Entweltlichung der Kirche nicht nur die organisierte Struktur der Kirche( es ist natürlich leicht, hier Idealzustände einzufordern,wenn sie keine Konsequenzen persönlich erfordern), sondern uns alle betrifft ?Wer ist denn im persönlichen Bereich bereit, auf Annehmlichkeiten ,wie Eigentum, Haus ,Urlaub, Auto , freiwillig im Siine der Armut Jesu zu verzichten? Die gleiche Frage gilt natürlich an die Adresse der ganzen Kirche weltweit, einschließlich des Vaticans.


2
 
 Kathole 7. Oktober 2011 
 

Offene Frage an FDK, DpP, Pro Ecclesia, kath.net et alii

Wäre die richtige Antwort auf diese \"Predigt\" von Erzbischof Zollitsch nicht die jährliche medienwirksame Verleihung des Ehrentitels oder Preises \"Defensor Pecuniae\" für denjenigen Kirchenmann, der auch noch nach der Freiburger Konzerthausrede von Papst Benedikt XVI. am eifrigsten oder originellsten die staatlich garantierten finanziellen Privilegien der deutschen Ortskirche verteidigt und jeden Bezug derselben auf Staatszahlungen (Dotationen) und Kirchensteuer bestreitet?

Die Idee dazu kam mir übrigens durch den inspirierenden Kommentar von @Malleus_Haereticorum. Das nur zur Quellenangabe für den Ehrentitel, nicht daß ich mich des Plagiats schuldig mache.

Ich als Freiburger Diözesane hätte da übrigens so einen ganz geheimen Kandidaten \"in pectore\", den ich aber jetzt nicht nennen möchte. ;-)


4
 
 Cyrill23 7. Oktober 2011 
 

Sorry, aber der Papst hat nichts von einer Abschaffung der Kirchensteuer in Freiburg gesagt. Wenn das sein Willen wäre, hätte er es sicherlich explizit gesagt. Also kann hier nicht davon gesprochen werden, das EB Zollitsch etwas uminterpretiert. A propos Entweltlichung, die Diskussionskultur hier könnte mach auch entweltlichen... viele Beiträge hier sind beleidigung und diffamierend. Die Bischöfe sind \"Nieten\", in einer anderen Diskussion schrieb jemand \"Kardinal Lehmann sabbelt\" - wie \"christlich\" sich hier doch manche gebärden!


2
 
 H.Kraft 7. Oktober 2011 
 

Kirchensteuer in Deutschland

Mit der Kirchensteuer brauchen wir nicht
unbedingt Gotteshäuser renovieren, nur um
die Bausubstanz zu erhalten. Viele Kirchen
stehen heute leer und die Gottesdienstbe-
sucher werden immer weniger, weil eben
sich die Kirche nach außen hin sehr
schlecht zeigt. Es geht nicht um ein tolles
Kirchenbild, sondern Papst Benedikt XVi.
wollte mit seinem Besuch in Deutschland
sozusagen manche Wege aufzeigen, die einmal zum Umdenken in manchen
Positionen führen. Will die Kirche lebendig
bleiben, so muss sie einmal auch die Laien
innerhalb der Kirche anerkennen. Auch sollte
der Geist vom 2. Vat. Konzils wieder mehr
an Gewicht gewinnen.
Ein großes Anliegen von Benedikt XVi. ist die
Neuevangelisierung in Europa und dies bedarf
noch vieler Anstrenungen.
H. Kraft


1
 
 H.Kraft 7. Oktober 2011 
 

Kirchensteuer - Erzbischof Zollitsch

Auch die Bischöfe und Erzbischof Zollitsch sollten sich in ihrer Einstellung zur Kirchen-
steuer flexibler verhalten.
Gott selber wollte mit Geldwechseln usw. nichts zu tun haben. Er warf sie damals aus
dem Tempel hinaus.
Unsere kath. Kirche hängt eben an diesen
alten Pfründen aus der Vergangenheit nach
und damit muss aufgräumt werden, wenn
nicht langsam die Kirche ihre restliche Glaub-
würdigkeit verspielen will.
Zu einer wirklich echten und den Menschen
zugewandten Seelsorge bedarf es keiner
Kirchensteuer, sondern den Geist und die
Liebe Gottes zum Menschen.
H. Kraft


2
 
 H.Kraft 7. Oktober 2011 
 

Kirchensteuer

Richtig wäre, dass die Kirchensteuer von
einem staatlichen Einzug in Deutschland
herausgetrennt werden würde.
Die Verquickung mit dem deutschen Staat ist
damit zu groß.
Kirche und Staat sollten auch in Deutschland
besser unabhängig voneinander agieren
können. Auch soll die Kirchensteuer nicht
erpressbar sein. Viele verbinden ja auch
ihren Kirchenaustritt damit, weil sie eben
keine Kirchensteuer bindend mehr bezahlen
wollen und auch von der kath. Kirche ge-
rade durch den Missbrauch schwer ent-
täuscht sind. Man kann aber nicht die
Kirchensteuer und die Zugehörigkeit zur
kath. Kirche voneinander abhängig machen
und auch zusammen verbinden. Dies ist doch
ein Unsinn. Entweder glaube ich an Gott, oder
an den Mammon, das Geld.
Und da gehört eben längst auch eine Einigig-
ung her.
H. Kraft


2
 
 kaiserin 7. Oktober 2011 
 

Telegramm

...Nur noch die Sinnflut. Dekadenten Bischöfe sind AM WERK. Urget verdoppeltes ROSENKRANZGEBET, SUBITO ! Hölle tanzt Samba mit Zollitsch. Deutsche Kirche wackelt mit. Stop


1
 
 Karlmaria 7. Oktober 2011 

in einem barmherzigen Umgang mit gebrochenen Biografien

Kein Mensch wird wohl lehren wollen, dass irgend jemand mit irgendjemandem unbarmherzig umgehen soll! Insofern ist das schon ein sehr suggestiver Titel. Bei den Wiederverheirateten Geschiedenen geht es um etwas ganz anderes, nämlich ob die Kirche im Auftrag Gottes die Täter los sprechen kann. Wenn das Bischöfliche Lehramt zusammen mit dem Petrusnachfolger dem die Schlüsselgewalt gegeben ist entscheidet dass es geht, ist es gut. Nur geht es nicht, sich um diese Entscheidung zusammen mit Petrus herumzudrücken, denn das mit dem barmherzigen Umgang der Menschen untereinander verfehlt die eigentliche Thematik völlig. Und ist zudem sehr suggestiv und nimmt die Antwort eigentlich schon vorweg: Natürlich sollen wir barmherzig miteinander umgehen.


3
 
 Athina 7. Oktober 2011 

Thema: Grotesk

\"Im Gesprächsprozess werden keine Beschlüsse gefasst.\"
Auf dem Meer kann man theoretisch auch unendlich lang schwimmen.


1
 
 Willigis 7. Oktober 2011 
 

@ M.Schn-Fl

Ich würde nicht bestreiten, dass die Verwaltungen Wasserköpfe sind. Aber das ist ein technokratisches Problem, das behindert nicht den Glauben in den Gemeinden vor Ort. Zudem ist das eben nur ein ganz kleiner Teil dessen, was von der Kirchensteuer lebt.

Und sicher haben Sie recht: Mit Leuten, die nicht wollen, können sie diesen Geist nicht zurückbringen. Nur ist es in meinen Augen eben falsch, wenn man glaubt, dass diese Leute alle nur vom Geld der Kirche leben wollen. Die progressiven Flügel schätzen das Ehrenamt auch hoch ein. PGRs zB verdienen doch gar nichts.

@ Johann Baptist:
Mit dem Argument können Sie mich nicht überzeugen. Die Quantität spricht in dem Fall nicht gegen Qualität. Die Kirche hat immer von ihren Universitäten profitiert, man schaue sicht nur das Mittelalter an.


2
 
 Veritatis Splendor 7. Oktober 2011 

2017 = echtes 100 jähriges Fatimajubiläum

bei \"gebrochenen Biografien\" fällt mir spontan… Luther ein :-) Klar sind wir barmherzig...aber Feiern, Jubiläum + Anbiederei, nein danke! Machen die selbstbewussten Protestanten ja auch nicht.
-
Rom + Gott haben so oder so an dem deutschen Kirchensteuer/Apostasie-mechanismus kein Gefallen. Und mit wegfallenden Steuer-Privilegien, fallen auch möglicherweise viele Probleme selbständig von der geistig armen deutschen Kirche ab.
-
Sehr wohl bevorzugt der Papst das italienische Modell. Wen hofft man denn mit den umständlichen Erklärungen für dumm zu verkaufen? Also bitte Mgr!


2
 
 Leo Christi 7. Oktober 2011 

Bischöfe unter Druck?

\"Grotesk, wenn gewisse Kreise schon jetzt genau kontrollieren wollen, ob sich die deutschen Bischöfe an das halten, was der Heilige Vater gesagt hat\" . Welche Kreise EB Zollitsch wohl gemeint hat? Sicherlich nicht das ZdK! Aber was ist daran grotesk? Schließlich haben Katholiken seit der Königsteiner Erklärung nach Humanae Vitae immer wieder erleben müssen, dass man in Deutschland Sonderwege zu gehen versucht.


2
 
 Habakuk 7. Oktober 2011 
 

Chance verpaßt

Wie soll sich unsere deutsche katholische Kirche - die bereits am Ende des internationalen bandwagons liegt- jemals erneuern, wenn unsere Bischöfe am status quo festhalten? Wer kann denn besser als unser Hl. Vater sagen wo\'s langgeht? Weg vom Mammon, weg von Politstrukturen wie ZdK und Abgrenzung von politischen Parteien, weg vom Dialog und Diplomatie und zurück zur Wahrheit des Katechismus. Auch weg von der Beamten- und Pensionsmentalität der Priester. Zurück zum lebendigen Glauben und der Frömmigkeit, danach sehnen sich die Christen, die immer mehr zu Pilgern werden, da sie dies in Deutschland vermissen. Sollte dies nicht die Herzen unserer Bischöfe bewegen?
Habakuk


2
 
 Rhenania 7. Oktober 2011 
 

Bis 2017

wird sich einiges in der \"deutschen\" Kirche geändert haben. Warten wir ab, ob dann nicht eher 100 Jahre Fatima gefeiert wird.


3
 
 Der Gärtner 7. Oktober 2011 

@Kurti
Zitat: \"Wieso kommt Bischof Zollizsch zu so einer Aussage?\" Zitatende
Die Antwort ist ganz einfach. Da war der Wunsch der Vater des Gedankens.
Um eine bessere Kommunikationsfähigkeit zu gewährleisten hätte die DBK gut daran getan, einen neuen Vorsitzenden zu wählen. Bei jeder Aussage des jetzigen Vorsitzenden ist man doch immer im Zweifel, ob er nichts verstanden hat oder einfach nicht verstehen will.
Wahrscheinlich muß kath.net die Papstreden anläßlich des Deutschlandbesuchs noch bis zum Jahr 2015 unter jedem relevanten Artikel verlinken.


3
 
 Victor 7. Oktober 2011 
 

Bruch mit Rom

Der sog. Mißbrauchsskandal wird, wie es aussieht, instrumentalisiert. Über zahlreiche andere Mißbräuche herrscht jedoch Schweigen im Walde: allerorten unwürdiger, blasphemischer Empfang sowie unwürdige Austeilung der hl. Hostie. Vielerorts keine Beichtmöglichkeiten; wenig Wissen über Glaubensinhalte usw.
Papst Benedikt will diesen \"Mannheimer Dialog\" mitnichten.
Weiterhin sprach der Papst zwar durchaus wohlwollend vom Menschen Luther, aber nicht so wohlwollend von der \"EKD\". Der Papst forderte die Protestanten indirekt auf, sich zu bekehren hin zum römisch-Katholischen. Wie sonst kann es je eine gemeinsame Eucharistiefeier geben!
Was kann es Gemeinsames geben mit einer Gemeinschaft, für die 1500 Jahre Christenheit belanglos sind?
Die Äußerungen von EB Zollitsch zeigen, daß man in Teilen der DBK offenbar früher oder später auf den Bruch mit \"Rom\" zusteuert, so irgendwie schon.


5
 
 140968 7. Oktober 2011 

Der kostbare Schatz geht den Bach hinunter.

Da habe ich lachen müssen.

Realitätsverlust oder Mangel an gutem Willen - beides nicht gerade ein notwendiges Attribut für einen DBK-Vorsitzenden. Beziehe mich auf die Aussagen zu Luther und den Dialogprozeß.

Herr Jesus Christus,
Sohn des Vaters,
sende JETZT Deinen Geist über die Erde.
lass den Heiligen Geist wohnen,
in den Herzen aller Völker,
damit sie bewahrt bleiben mögen,
vor Verfall, Unheil und Krieg.
möge die Frau ALLER Völker,
die selige Jungfrau Maria,
unsere Fürsprecherin sein.
Amen.

Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, wird aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit, Heil birgt sie in ihren Flügeln.

Totus tuus


3
 
 Kurti 7. Oktober 2011 
 

Luther nicht anerkannt

Der Papst hat Luther nicht anerkannt. Wieso kommt Bischof Zollizsch zu so einer Aussage?
Der Papst hat lediglich seine Frage \"wie bekomme ich einen gnädigen Gott\" als richtig und auch heute noch wichtig angesehen. Damit hat er doch nicht den ganzen Luther anerkannt. Wie dumm oder falsch orientiert muss man denn sein, das zu schlußfolgern aus der Rede des Papstes.
Zudem sind die heutigen EKD-Protestanten weit von Luther entfernt, denn sie machen sie neue Lehren, die ein Luther nie akzeptiert hätte.


3
 
 JohannBaptist 7. Oktober 2011 
 

@Willigis

Die Aussage \"wir brauchen mehr Bildungseinrichtungen\" pervertiert die Situation. Der Satz klingt sehr nach Linksgrün.
Weniger wäre besser. Wir brauchen Qualität statt Quantität.


3
 
 placeat tibi 7. Oktober 2011 
 

@M- Schn-Fl

Zunächt verzeihen Sie bitte, daß ich bei Ihrem Nick immer an \"Schneeflocke\" denken muß, was nichts mit Ihren Posts zu tun hat :-)
Es ist sehr wesentlich, was Sie @willigis antworten. Sie beziehen sich auf das Evangelium, daß mahnt, man könne nicht Diener zweier Herren sein, und das erscheint gerade als Wellenkamm der Debatte hier - zu Recht.
Man kann den Hl. Geist überhaupt nicht \"wiederherstellen\", das klingt nach technokratischem Akt oder Hokuspukus,man kann ihn nur anbeten und anrufen, bitten, einen selbst und die Kirche zu führen. Und wenn er uns gnädig ist, schafft er durch sich die passenden Formen. Niemals aber kann man eine Struktur \"mit Geist füllen\".
Wir stoßen uns glaube ich letztlich an einer Sprache, leider auch der manches Bischofs, die vorgaukelt, die \"Neuevangelisierung\" sei ein \"machbarer Verwaltungsakt\".
Als erstes muß das Junktim K - Steuer = Kirchenzugehörigkeit fallen. Egal ob die Steuer sinnvoll ist oder nicht. Die Koppelun


4
 
 Psalm1 7. Oktober 2011 
 

@ Willigis

\"... Wenn dergleichen der Fall ist, dann muss dieser Geist wieder hergestellt werden ...\"

Und wie soll dieser Geist wieder hergestellt werden?


2
 
 M.Schn-Fl 7. Oktober 2011 
 

@Willigis. - Meine letzte Antwort an Sie

Sie können den Geist in den Institutionen nur wieder herstellen bei Leuten, die das auch wollen. Aber bei Leuten, die eine andere Kirche wollen, die den Ohren schmeichelt und den Menschen den Willen tut oder die religös vollig indifferent sind und die Kirche nur als einenn nützlichen Arbeitgeber betrachten, können Sie das nicht.


3
 
 M.Schn-Fl 7. Oktober 2011 
 

@Willigis

Ich verstehe gut Ihr berechtigtes Anliegen. Aber der satte Reichtum hat noch nie der Kirche gut getan. Wir haben einfach in den ausufernden Verwaltungen und Institutionen der Kirche zu viele Menschen, \"die von der Kirche leben aber nicht für die Kirche\" (Otto von Habsburg)
Und das muss aufhören, denn damit zerstört sich die Kirche selbst.
\"Ihr könnt nicht Gott und dem Mammon dienen\", hat der Herr gesagt. Aber genau diesen Spagat wollen die Bischöfe fortsetzen.


1
 
 Malleus_Haereticorum 7. Oktober 2011 
 

Verteidiger des (Kirchen) Geldes statt Verteidiger des Glaubens?

Bischof Zöllitsch sollte lieber den katholischen Glauben verteidigen statt das liebe Geld. Aber dass er das Kreuzesopfer nicht mehr Sühneopfer nennt, sondern ein Solidaritätsopfer, wie in einem Interview gesagt ist ja bekannt. Und dass er Menschen in Ehebruch d.h. die in einer Sünde leben zur Kommunion zulassen will auch.
Den Zöllibat für Priester brauche ich ja nicht zu erwähnen......
Defensor pecuniae statt Defensor Fidei?


3
 
 Willigis 7. Oktober 2011 
 

Fortsetzung

Ich halte auch nichts davon, Einrichtungen zu schließen, weil dort kein katholischer Geist mehr herrscht. Wenn dergleichen der Fall ist, dann muss dieser Geist wieder hergestellt werden. Wir Katholiken sind Ärzte, keine Totengräber.

Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Bildungseinrichtungen, man sieht es jeden Tag.


3
 
 Bonna 7. Oktober 2011 
 

Ökumenismus, der verdiente Untergang der derzeitigen deutschen Nationalkirche

\"...Mit Blick auf die Ökumene betonte der DBK-Vorsitzende, dass beide Kirchen in Deutschland jetzt konkrete Ziele vereinbaren müssten, insbesondere mit Blick auf den 500. Jahrestag der Reformation 2017. \"Der Papst hat sich in Erfurt auf den Reformator Luther zu bewegt und ihn anerkannt\", sagte Zollitsch....\"

Hab ich da was nicht mitbekommen? Anerkennung? Als was? Als Ketzer? Ja, sind die denn alle verrückt geworden?


3
 
 argus 7. Oktober 2011 
 

Sprachregelung

Die Ansprachen des Papstes sind nicht wiederzuerkennen in dieser politischen Sprachregelung!Der kostbare Schatz geht den Bach hinunter.Es mutet wirklich wie eine Satire an.


2
 
 M.Schn-Fl 7. Oktober 2011 
 

Korrektur

.... kann und wird sich die Kirche NICHT aus den sozialen Einrichtungen verabschieden.


2
 
 Calimero 7. Oktober 2011 
 

Kirchensteuer

Text:
\"Zollitsch verteidigt erneut die Kirchensteuer\"

Gibt es denn einen deutschen Bischof der die Kirchensteuer auch nur ansatzweise in Frage stellt?
Z.B. Meisner, Müller, Woelki oder Tebartz-van Elst, um nur mal die \"unverdächtigen\" zu nennen?


1
 
 dora 7. Oktober 2011 
 

@M.Schn-Fl

Volle zustimmung


3
 
 M.Schn-Fl 7. Oktober 2011 
 

Es liegt nun an uns, den katholischen Laien,

den Bischöfen behilflich zu sein, die Freiburger Rede des Papstes besser zu verstehen, in dem wir in aller Öffentlichkeit und der Politk gegenüber klar machen, dass wir DIESEN kirchlichen Laden einer sich selbst säkularisierenden Ordinariatkirche nicht mehr finanziell unterstützen wollen; dass wir der Zerstörung der Kirche durch aus dem Ruder gelaufene, nicht mehr kontrollierbaren Einrichtungen der Kirche nicht weiter tatenlos zusehen wollen, indem wir schweigend unsere Geldbörse zücken.
Wi müssen den Politikern und den Bischöfen klar machen, dass ca. 50 akademische Ausbildungsstätten in Sachen Theologie mangels Masse nicht mehr gebraucht werden und so der Steuerzahler ERHEBLICH entlastet werden kann.
Wir müssen den Bischöfen einfach die finanziellen Quellen trocken legen für krichliche Institutionen, die gezielt und nach Plan den Glauben der Kirche zerstören.


3
 
 st.michael 7. Oktober 2011 
 

@Friedemann Bach - Gute Satire

Habe laut gelacht, wer hat Ihnen denn diesen Blödsinn diktiert ?
Karl L. ?
Das glauben Sie doch nicht selbst oder ?


6
 
 Willigis 7. Oktober 2011 
 

Die Auslegung...

...des Erzbischofs ist nicht zu beanstanden. Der Papst hat nicht verlangt, dass die Kirche auf die Kirchensteuer verzichten soll. Das ist bei allem Respekt auch nicht so einfach, wie sichd as einige hier offenbar vorschlagen. Die Kirche kann nicht von heute auf morgen die finanzielle Unterstützung tausender Kindergärten und Schulen einstellen, genauso wenig wie existierende Baulasten nicht einfach ungeschehen gemacht werden können. Die Kirchensteuer ist doch nicht dazu da, dass sich die Bischöfe einen lauen Lenz machen können, das Kapital wird auch eingesetzt. Daraus kann die Kirche nicht einfach aussteigen.

Die Interpretations Zollitschs ist zulässig, auch wenn das einigen nicht gefallen mag. Bei denen ist der Wunsch der Vater des Gedankens, aber der Wunsch ist eben nicht deckungsgleich mit dem, was der Papst gesagt hat.


2
 
 paulus! 7. Oktober 2011 
 

Frage?

\"Gestaltung des Lutherjahres 2017 von Seiten der katholischen Kirche\".

Was feiern wir denn da? Reformation?
=
Es wird gefeiert, dass sich die Protestanten von der Kirche abgespalten haben und ihre eigene \"Kirche\" \"aufgemacht haben.

Wir kann ich den Gedenktag einer Spaltung von katholischer Seite her begehen?

Ein NO GO !


4
 
 Bene16 7. Oktober 2011 
 

Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Hier noch zwei „herrliche“ Sätze aus dem Pressebericht des Vorsitzenden der DBK:

„Der Besuch des Heiligen Vaters hat die Einheit der Kirche gezeigt und gestärkt. Der Papst fühlt sich getragen durch die deutschen Bischöfe.“

Toll: die deutschen Bischöfe (unter)stützen den Papst nicht nur, nein sie TRAGEN ihn. Aber vielleicht handelt es sich hier bloß um einen kleinen Druckfehler. Gemeint war wohl: „Der Papst wird durch die deutschen Bischöfe gerade noch ERtragen“.
Dass durch den Besuch von Papst Benedikt die Gespaltenheit der Kirche deutlich zutage trat und seine Botschaft für gewisse Kreise UN-erträglich war, getraut man sich zum Glück doch noch nicht offiziell zu schreiben.


7
 
 Friedemann Bach 7. Oktober 2011 
 

Danke, Herr Erzbischof

Danke, lieber Herr Erzbischof, dass Sie den Hl. Vater vor Fehlinterpretationen auch mancher hier im Forum schützen.

Wenn es etwas aus Sicht des Hl. Vaters in Deutschland zu ändern gebe, dann wäre ja wohl EB Zollitsch der erste Ansprechpartner für den Papst.

Wie gut EB Zollitsch und der Papst dabei zusammenarbeiten, wurde uns beim Papstbesuch täglich präsentiert. Hier herrscht wirklich Vertrauen.

Hier wollen manche päpstlicher als der Papst sein.


2
 
 borromeo 7. Oktober 2011 

\"Gebrochene Biografien\"

Zitat: \"[...] in einem barmherzigen Umgang mit gebrochenen Biografien\"

Dieses Schlagwort höre ich in letzter Zeit ständig, es ist anscheinend zu einer Art Aushängeschild derer geworden, die die Sakramentenspendung aufweichen wollen.

Dazu habe ich so meine Gedanken:
1. Welche Biografie eines Menschen ist eigentlich nicht \"gebrochen\"? Es wird doch immer von \"Engführung in der katholischen Lehre\" etc. gesprochen. Wenn das nicht eine Engführung auf ein ganz bestimmtes Thema ist, um ein spezielles Ziel durchzusetzen! Ein Menschenleben ohne Brüche kenne ich nicht.
2. Wird hier dem Papst wegen seiner klaren Lehre nicht offen Unbarmherzigkeit vorgehalten?
3. Natürlich muß die Kirche Barmherzigkeit üben. Aber diese Eigenschaft für Partikularinteressen instrumentalisieren? Nein!

Es ist immer dasselbe: Mit immer neuen Schlagworten wird suggeriert, beeinflußt, Meinung gemacht. Liebe Bischöfe: Verkündet das Evangelium und den Glauben der Kirche! Ansons


4
 
 st.michael 7. Oktober 2011 
 

@Thomas71 - Lutherjahr

Bravo, das habe ich genauso empfunden, jeder noch so kleinen Gelegenheit wird nachgelaufen, um sich woanders anzubiedern.
Das nennt man dann Ökumene, gräßlich !
Luther und seine Folgen waren eine Geißel für die Menschheit, über das man besser schweigen sollte, statt diesen Unhold auch noch zu feiern.
Ich wiederhole mich, aber wir haben derart viele phantastische Heilige in unserer Kirche, schweigen wir lieber drüber!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Die Wahrheit ist doch, die Bischöfe denken doch größtenteils gar nciht mehr katholisch.
Schnell weg mit der verfettenden Kirchensteuer.


5
 
 Sternenklar 7. Oktober 2011 

Ich glaube da gab es ein Geheimplan aber?

Es sieht fast so aus, das Papst Benedikt ein grosser Strich durch eine teuflische Rechnung gemacht hat! Und plötzlich tauchen \"Gläubige\" auf, welche kontrollieren, ob katholisch drinn ist wo katholisch draufsteht! Jawohl wir sind hier!!
Ade Generation 68 - schaut, dass ihr die Kurve kriegt! Die neue Generation ist da, und zwar überzeugt, jung und tapfer. Natürlich sind wir verrückt in euren Augen, denn wir wollen heilig werden!! Ja, ihr kämpftet für freien Sex und bekamen ihn bis zum Überdruss, wir kämpfen für die Wahrheit und wollen volle Heiligkeit und bis in alle Ewigkeit! Und tschüss..


2
 
 DerSuchende 7. Oktober 2011 

Was treiben sie für ein Spiel, Herr Erzbischof?

Lieber Erzbischof,
man wird das Gefühl nicht los, sie wollen uns entweder veräppeln oder sie verstehen absichtlich einiges verkehrt?
Zitat:,, Der Papst hat sich in Erfurt auf den Reformator Luther zu bewegt und ihn anerkannt‘‘ Soweit ich ihn verstehe hat Papst Benedikt ,, das Ringen um Gott und den Glauben‘‘ von Luther gewürdigt, nicht mehr aber auch nicht weniger. Sie lieber Herr Erzbischof erzählen uns da einen ganz schönen Schmarrn. Fragt sich nur mit welcher Absicht. Momentan macht das Verhalten einiger Deutscher Bischöfe und Gruppierungen einfach nur traurig. Ich bete darum, dass es mich nicht wütend macht!


7
 
 sttn 7. Oktober 2011 
 

Das ist doch super!

Ich finde die Reaktion von Bischof Zollitsch gut. Man merkt das den lauen Bischöfe langsam so richtig eingeheizt wird.

Leute, wir müssen so weiter machen. Es wirkt immer mehr. Wichtig ist das wir auch weiterhin Rom miteilen was wir davon denken das manche unserer Bischöfe nicht ganz so katholisch sind wie sie es eigentlich sein sollten.


4
 
 GMM 7. Oktober 2011 

Aha.

Der Papst hat den Reformator Luther a n e r k a n n t. Das ist allerdings eine Neuigkeit.


6
 
 st.michael 7. Oktober 2011 
 

EBZ & Co.

Alles andere hätte mich überrascht.
Analog zum Bestseller \"Nieten in Nadelstreifen\" müßte man ein Buch über \"Nieten in deutschen Bischofstalaren\" schreiben.
Das wäre sicher ein über 1000 Seiten starkes Buch.
Unser Problem hierzulande ist nicht, ein mehr oder weniger an KS sondern, ein immer Weniger an Glauben.
Darum liebe Freunde ein Frage: \"Was tut Ihr eigentlich für mehr Glauben ? \"
Würde man dieser Frage genauso intensiv nachgehen wie der des Mammons, wir hätten bestimmt eine bessere Situation.
Die Herren mit den Trauermienen sehen immer wie Insolvenzverwalter aus.
Bankrotteure !


5
 
 Vergilius 7. Oktober 2011 
 

herr bischof findet das groteskt

schlechtes gewissen und keinen genierer.


4
 
 Thomas71 7. Oktober 2011 
 

Alles gehört; nichts verstanden! Entweder ist er teilweise ertaubt, oder er will die Worte des Papstes mutwillig uminterpretieren. Fassungslos macht mich auch immer wieder, wenn ich von den Vorbereitungen auf das Luther-Jahr lese! Was gibt es da eigentlich zu feiern? Die Glaubens- und Kirchenspaltung, die Häresie, der Antimemitismus und Papst-Hass von Luther??? Wie lange müssen wir unsere Hirten noch ertragen?


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