Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  4. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  5. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  6. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  7. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  8. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  9. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  10. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  11. Ein Moment zum Schämen
  12. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  13. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt
  14. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!
  15. Ein Akt der Demut?

Christus verkündigen, weil er der einzige Retter der Welt ist

10. September 2011 in Jugend, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Jugendkatechese von Pater Karl Wallner auf dem Kongress „Freude am Glauben“.


Karlsruhe (kath.net/pl) Als Mönche im schwarzweißen Habit im McDonald´s essen zu gehen, sei „ein gutes Apostolat“, sagte Pater Karl Wallner OCist. In seiner Jugendkatechese beim Kongress „Freude am Glauben“ holte der Theologieprofessor und Mönch aus Heiligenkreuz seine jugendlichen Zuhörer mit griffigen Vergleichen aus ihrem Alltagsleben ab.

Wie man mit einem Besuch bei McDonald´s stärke, so sei dies auch bei der Heiligen Messe, erläuterte er beispielsweise. Auch die Heilige Messe sei ein „Drive In“, vergleichbar dem „Drive In“ bei McDonalds, bei dem man sich stärke. Die Heilige Messe habe ebenso den Zweck, „uns zu stärken für das Leben draußen".

Alle Sakramente hätten ihr Schwergewicht darin, "dass sie uns Kraft geben für unser tägliches Leben. Wir haben heute die Mentalität, wenn ich in die Kirche gehe, dann ist das etwas in sich“. Dies sei durchaus auch wichtig, denn wir sind dort „in der Gegenwart Gottes“. Aber: „Der Schwerpunkt dieser Feier, wo ich mit dem Wort Gottes gesättigt werde, und wo ich dann mit dem Sakrament leibhaft mich mit Christus verbinde“ sei „eine Stärkung für draußen“.


Am Schluss der Messe heiße es „ite, missa est“, „Geht, ihr habt eine Sendung!“. Auf wienerisch, so erzählte der Dogmatikprofessor, sage er immer: „Geht’s endlich, schaut´s, dass´ weiterkommt!“ Davon komme das Wort Messe: vom letzten Wort, das der Priester bei der Messe sage. „Missa“, „missio“ ist die Sendung, „ite“, „geht“, ist ein Befehl.

Bloße Struktur allein habe die Kirche noch nie gerettet, erläuterte der Zisterziensermönch. „Es kommt immer auf die innere Einstellung an“, auf die Herzensbildung, auf die Frömmigkeit, auf die Gläubigkeit. Dabei könnten Gruppen und Gremien durchaus wichtig sein, denn „wenn die richtigen Leute drin sind, funktioniert alles“. „Wir sind heute eine Kirche geworden, die sich oft verbunkert, sich in der Sakristei versteckt und dann darauf schimpft, dass es in der Welt so schlecht ist. Man muss wirklich ‚gehen‘, das ist der Wille und der Auftrag des Herrn.“ „Wir müssen Christus verkündigen, weil er der einzige Retter der Welt ist.“

Der Ordensmann ging auch auf den Mut zum Glaubenszeugnis ein. Doch zum Glaubenszeugnis seien Christen nicht erst aufgefordert, wenn sie das Ordenskleid tragen. „Wie ich mit 17 Jahren gläubig geworden bin, da war mir klar, ich muss jetzt Farbe bekennen. …Da gab es eine Situation, wo mir das besonders klar geworden ist, wo ich dann am Anfang immer einen hochroten Kopf hatte“. Pater Wallner schildert, wie er als Schuljunge immer mit einer Cligque mitgegangen sei und auf dem Schulweg an einer Kirche vorbeigegangen sei. Er habe sich vorgenommen, „jedesmal, wenn ich dort vorbei gehe, mache ich ein Kreuzzeichen“. „Es ist dann immer leichter geworden, sich zu deklarieren. Wir schämen uns heute, in der Öffentlichkeit unseren Glauben zu zeigen.“ Die Scham, die Menschenfurcht, sei „ein großes Gift“, erläuterte Pater Wallner weiter. Dort, wo die Jugendlichen gefragt werden, was sie gemacht haben, da könnten sie ruhig mal sagen: „Ja, ich war auf so einem katholischen Kongress“. Man solle Farbe bekennen, jeder so, wie er kann.

Foto Pater Karl Wallner: (c) kath.net/Lorleberg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Forum Deutscher Kath

  1. Papst kann die Lehre nicht ändern
  2. Sonst kann jeder tun, was ihm entspricht
  3. Gibt es einen Gott? Die nicht enden wollende Frage der Theodizee
  4. Forum Deutscher Katholiken: Die Römische Instruktion „hat unsere volle Unterstützung!“
  5. Was sie anprangert, möchte sie selber: Macht!
  6. Der Startschuss muss kein lauter Knall sein
  7. „Eine herbe Enttäuschung“
  8. „In Kirche erleben wir einen seit Jahren gewachsenen Glaubensabfall“
  9. Gott will mit uns leben in allen Dingen
  10. Derzeitige Wirren erinnern an Arianische Wirren des 4. Jahrhunderts






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  4. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  5. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  6. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  7. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  8. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  9. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  10. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!
  11. Besuch einer LGBTQ-Gemeinde
  12. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  13. Die Schwarze Madonna von Rocamadour. Ein jahrhundertealtes Marienheiligtum
  14. Überraschendes Blutwunder in Neapel bei Papstbesuch
  15. 'Der Papst sollte diese wöchentlichen Presse-Mehrkämpfe unterlassen'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz