Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  5. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  6. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  7. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  8. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  9. Gottes Wirken vollzieht sich im Verborgenen
  10. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  11. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  12. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  13. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  14. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  15. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò

Zehn Möglichkeiten, um frei zu werden

6. August 2011 in Deutschland, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz auf dem Forum Altötting


Altötting (kath.net/pm) „Wo der Geist des Herrn ist, da herrscht Freiheit“, betonte die emeritierte Professorin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz in ihrem Vortrag, am Donnerstag, 4. August, während des 16. Internationalen Forums Altötting. Die Religionsphilosophin, die in Dresden für volle Hörsäle sorgte, sprach zum Thema „Freiheit, Wahrheit, Sehnsucht“ und gewährte mit Fragenstellungen wie „Lebe ich oder werde ich gelebt?“ oder „Bin ich an der Quelle meines Daseins?“ Einblicke in ihre christlich-philosophische Reflexionen.

Was ist Freiheit?

Viele Menschen heute lebten in einer Unfreiheit des Daseins. Sie hätten das Gefühl, gelebt zu werden und nicht selbst über ihr Leben zu bestimmen. Gerl-Falkovitz weist auf zehn Möglichkeiten hin, um frei zu werden: die Zehn Gebote. „Wer die Gebote des Herrn hält, weil es die Gebote des Herrn sind, ist nicht frei. Wer aber die Gebote des Herrn hält, weil er sie verstanden hat, ist frei“, sagt sie.


Es gehe darum, authentisch zu leben und sich nicht von anderen bestimmen zu lassen. Letztlich gehe es um die Freiheit, zu dem zu werden, der man sei und nicht zu dem, der man nicht sei. Sie verweist dabei auf die transsexuellen Entwicklungen der heutigen Zeit.

Basierend auf dem christlichen Gottesbild, nachdem jeder einzigartig erschaffen ist, sagt sie: „Ich bin nicht sinnlos da, nicht zufällig, auch wenn viele Zufälle zu meinem Dasein beigetragen haben.“

Was ist Wahrheit?

Die Wahrheit ist, dass wir durch den Willen Gottes entstanden sind. Es ist Gott, der über sich sagt „Ich bin die Wahrheit und das Leben“ und unser Dasein begründet hat. Diese ihre Überlegungen seien nicht bewiesen. Es sei auch nicht beweisbar, was das Christentum sagt. Das Christentum ist eine Antwort auf unsere Sehnsucht, so Falkovitz, „unsere Sehnsucht, gemeint sein zu wollen“, und zwar in unserer Einzigartigkeit und Individualität.

Erst am Ende unseres Lebens werde sich unser Leben in seiner Ganzheitlichkeit erfüllen, wenn wir zur Hochzeit geladen sind. „Wir werden ganz sein; wir werden einen Leib haben, der uns ganz macht und uns gänzlich meint“, schließt die Professorin ihren Vortrag. Weitere Hauptredner auf dem Forum Altötting sind Pastor Eckard Krause und Weihbischof Stefan Zekorn.

Foto: © Forum Altötting 2011


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Glaube

  1. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  2. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"
  3. „Die Generation Z, die in Manhattan zur Messe kommt, sucht keine alternative Clubszene“
  4. Katholische Influencer öffnen neue Zugänge zum Glauben für die junge Generation
  5. Kardinal Nichols: „Das kostbarste Geschenk, das der Kirche anvertraut ist: das heilige Messopfer“
  6. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  7. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“
  8. US-Vizepräsident Vance kündigt Buch über seinen persönlichen Rückweg zum katholischen Glauben an
  9. Spanische Bischofskonferenz beleuchtet Verhältnis von Verstand und Emotion im persönlichen Glauben
  10. „Broken Mary“ - Papst segnet die außergewöhnliche Marienstatue „Unsere Mutter der Beschädigten“






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  5. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  6. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  7. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  8. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  9. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  10. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
  11. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  12. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  13. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  14. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  15. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz