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Johannes Paul II. endgültig im Petersdom beigesetzt

3. Mai 2011 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
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Zeremonie wurde vom Erzpriester der Basilika, Kardinal Comastri, geleitet. UPDATE: Erste Videoeindrücke von der Umbettung und der neuen Grablege!


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Sarg mit den sterblichen Überresten von Papst Johannes Paul II. ist am Montagabend in der St.-Sebastians-Kapelle des Petersdoms endgültig beigesetzt worden. Zum Abschluss der Seligsprechungsfeierlichkeiten wurde der dreifache Sarg in einer kurzen Zeremonie unter dem Altar der zweiten Kapelle im rechten Seitenschiff der Vatikan-Basilika bestattet. Zuvor waren mehrere Hunderttausend Gläubige an dem vor dem Papstaltar aufgestellten Katafalk defiliert.

Die Bestattung wurde nach Angaben des vatikanischen Presseamtes durch Angestellte der vatikanischen Dombauhütte vorgenommen. Geleitet wurde die Zeremonie vom Erzpriester der Basilika, Kardinal Angelo Comastri.

Nachdem der Sarg in den Platz unter dem Altar eingefügt war, wurde er mit einer großen Marmorplatte verschlossen. Sie trägt die Aufschrift "Beatus Ioannes Paulus PP. II" (Seliger Papst Johannes Paul II.).

An der Zeremonie nahmen mehrere Kurienkardinäle teil. Auch die beiden früheren Privatsekretäre des neuen Seligen, der Krakauer Erzbischof Kardinal Stanislaw Dziwisz und der Lemberger lateinische Erzbischof Mieczyslaw Mokrzycki, beteten Abschnitte der Liturgie.

Anwesend waren auch der Postulator des Seligsprechungsverfahrens, der in Rom tätige polnische Prälat Slobomir Oder, und die Haushälterin und Krankenschwester von Johannes Paul II., die polnische Ordensfrau Tobiana.


Erste Videoeindrücke von der Umbettung und der neuen Grablege auf kathTube:




kathTube: Foto von der ersten Heiligen Messe am Grab des neuen Seligen



Copyright 2011 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
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Lesermeinungen

 Radieserl 3. Mai 2011 

...ein schönes Plätzschen...

hat er jetzt, unser JP2.

:-)


0
 
 Radieserl 3. Mai 2011 

@ Harlekin

Nicht alle Heiligen sind als unverwesliche Leichname geblieben.

Es ist auch keine Bedingung zur Heiligkeit, als eine nach Rosen duftene Leiche der Nachwelt erhalten zu bleiben. Dies bleibt nur wenigen vorbehaltenn und das auch nur als ein, sagen wir mal, besonderes Zeichen der Gnade Gottes

Bedingung zur Heiligkeit jedoch die Unverweslichkeit nicht.

Auch wenn von JP2 nur ein paar Knochen übrig bleiben, gibt es für die Kirche keinen Zweifel an seiner Heiligkeit. Das Leben des Heiligen ist ausschlaggebend und ein Wunder durch seine Fürsprache.

Beides ist bei JP2 gegeben. Daher auch die Seligsprechung. Und die, auch wenn einige deutsche, von Kritikasterneurosen geplagte Kopfmenschen das Gegenteil behaupten, keineswegs zu \"früh\".

Gott kennt keine menschliche Zeitrechnung.
Seine Kirche auch nicht.


0
 
 Mysterium Ineffabile 3. Mai 2011 

der Grund

ist ganz einfach: der Sarg wurde nicht geöffnet, da seit dem Hinscheiden erst 6 Jahre vergangen sind. Eine Öffnung des Sarges hätte somit eine wahrscheinliche Schädigung des Leichnams mit sich gebracht.


0
 
 Harlekin 3. Mai 2011 
 

Eine Frage ...

Johannes XXIII der große Konzilsvater wurde als Leichnam ausgestellt. Warum wurde beim seligen Johannes Paul secondo darauf verzichtet ?? War der Leichnam nicht unversehrt ?? Sollte das ein Zeichen sein für eine etwaige zu schnelle Seligsprechung ?? Kann mir darauf jemand eine Antwort geben ??


0
 

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