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Die Fragen gläubiger Katholiken und der Dialogprozess

4. April 2011 in Deutschland, 21 Lesermeinungen
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„Forum Deutscher Katholiken“ sieht Chancen im richtig verstandenen Dialogprozess: wenn er zur Rückkehr zur „Botschaft Jesu Christi und zur Lehre der Kirche führt“ – Außerdem fordert das Forum die Bischöfe zur Zulassung des YOUCAT als Lehrmittel auf.


Fulda (kath.net/pm) Der von den Bischöfen initiierte Dialogprozess könne zu einer „Chance für die innere Erneuerung der Kirche“ werden, sagt das „Forum Deutscher Katholiken“ in der „Fuldaer Erklärung“. Dazu sei es aber nötig, die drängenden Fragen der gläubigen und kirchenverbundenen Katholiken in den Mittelpunkt des Dialoges zu stellen.

Die „Fuldaer Erklärung“ des „Forum Deutscher Katholiken“ und der mit ihm verbundenen Gemeinschaften sowie der „Antrag an die Diözesanbischöfe: Youcat für den Religionsunterricht“ im Wortlaut:

Fuldaer Erklärung

Die in Fulda versammelten Vertreter des „Forum Deutscher Katholiken“ und die mit ihm verbundenen Gemeinschaften begrüßen das Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 18. März 2011. Das Urteil erkennt an, dass „die Kultur der Menschenrechte nicht in einen Gegensatz zu den religiösen Fundamenten der europäischen Kultur“ gebracht werden dürfe, zu der das Christentum einen wesentlichen Beitrag geleistet hat. Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes verschafft uns eine Atempause. Denn wir müssen uns fragen, ob die Selbstsäkularisierung der Kirche nicht eine wesentliche Ursache der Säkularisierung dieser Welt ist.


Der von den deutschen Bischöfen beschlossene Dialogprozess ist nur dann eine Chance für die innere Erneuerung der Kirche in Deutschland, wenn er zu einem Umdenken und zur Rückkehr zur unverfälschten und ganzen Botschaft Jesu Christi und zur Lehre der Kirche führt.

Die katholische Kirche in Deutschland kann wieder Tritt fassen, wenn im Mittelpunkt des Dialogprozesses die drängenden Fragen stehen, die den gläubigen und kirchenverbundenen Katholiken seit langem am Herzen liegen, nämlich
- die würdige Feier der Eucharistie nach der Ordnung der Kirche und die eucharistische Anbetung
- die Ausbildung der Priesteramtskandidaten, Religionslehrer, Pastoralassistenten und Gemeindereferenten gemäß der Lehre der Kirche
- die Neuordnung des schulischen Religionsunterrichtes
- die Wiederbelebung des Bußsakramentes
nicht aber jene Fragen, die seit Jahrzehnten beraten, geklärt und entschieden sind.

Eine Kirche, die sich in Christus erneuert, wird die Kraft zurückgewinnen, auch das gesellschaftliche und politische Leben im Geist Christi neu zugestalten, und dies wäre auch im Interesse einer humanen Gesellschaft. Eine Kirche hingegen,die sich unkritisch der so genannten „Lebenswirklichkeit“ anpasst, unterwirft sich eben dieser „Lebenswirklichkeit“ als Norm, statt sie zu prüfen und ihr in Christus Heil und Heilung zu bringen; sie gibt sich damit selber auf und macht sich überflüssig. Denn was ist die so genannte „Lebenswirklichkeit“ anderes als der oft irregeleitete Zeitgeist? Durch Anpassung würde die Kirche die Mahnung des Apostelsmißachten: „Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen könnt, was der Wille Gottes ist (Röm 12,2)

Wir deutschen Katholiken freuen uns, zusammen mit den Bischöfen, auf den Besuch des Heiligen Vaters in unserem Vaterland. Er wird uns im Glauben bestärken und Brücken bauen zu allen Menschen guten Willens.


Antrag an die Diözesanbischöfe: Youcat für den Religionsunterricht

Der neue Jugendkatechismus „Youcat“ stellt eine ausgezeichnete Möglichkeit dar, die Botschaft Jesu Christi und die Lehre der Kirche jungen Menschen nahe zu bringen. „Youcat“ wurde zusammen mit Jugendlichen erarbeitet, er spricht ihre Sprache, er kennt ihre Fragen und ihre Erwartungen an die Kirche.

Damit alle Jugendlichen „Youcat“ kennen und sich damit intensiv beschäftigen können, bitten wir, die Vertreter des Forums Deutscher Katholiken und die mit ihn verbundenen Gemeinschaften, unsere Bischöfe, den neuen Jugendkatechismus als Lehrmittel für den Religionsunterricht zu genehmigen.


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Lesermeinungen

 M.Schn-Fl 5. April 2011 
 

@Wildrosenöl

Ich hoffe doch sehr, dass Sie meinen letzten Beitrag nicht ganz auf sich bezogen haben. Ihren Ansichten stimme ich im Grossen und Ganzen zu und schätze Ihre Kommentare sehr.
Ihren letzten Satz würde ich aus meiner Sicht etwas umformulieren.
Die Petition Pro Ecclesia war nicht ein guter Anfang sondern das gute Ergebnis von jahrelanger mühsamer Arbeit vor und hinter den Kulissen.


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 NoJansen 5. April 2011 

Danke [email protected] M. Schn-Fl für Ihren Beitrag:
\"Alle, die hier der Meinung sind, das FDK würde nur reden, sind herzlich eingeladen vom 9.-11 Spetember zum Kongresss \"Freude am Glauben\" nach Karlsruhe zu kömmen, um dort zu erleben, dass das Forum keineswegs ein Dialogclub ist, sondern inzwischen eine Grösse in der katholischen Landschaft Deutschlands mit der nicht nur die Bischöfe sondern auch die Öffentlichkeit rechnet. Auch wenn da manches nach dem Motto geht: Viel Feind, viel Ehr.
Gerade Sie @Kathole, hoffe ich dort zu treffen. Kommen Sie und alle, die hier skeptisch sind wenigstens am Samstag den 10.9.2011 um 14:00 Uhr zur öffentlichen Kundgebung: \"Deutschland pro Papa\" mit Weihbischof Laun. Ex-Ministerpräsident Münch, Michael Hesemann und Sabine Beschmann.\"
Wenn auch dieser Termin im Vorfeld des Papstbesuches für jemand wie mich, der eine weite Anreise hat, nicht ganz glücklich ist, werde ich mich bemühen teilzunehmen, weil ich das Anliegen des FDK vorbehaltlos unterstütze.
Auch wenn das hier scheinbar nicht von allen für sinnvoll gehalten wird, mitmachen finde ich immer noch besser als Nichtstun!


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 Wildrosenöl 4. April 2011 
 

Wer hat YOUCAT kleingeredet???

Nur weil YOUCAT in der Hand von Religionslehrern, die von Memorandisti-Theologen ausgebildet worden sind, missbraucht werden kann, wird doch nicht die Bedeutung von YOUCAT gemindert. Gläubige Katecheten, gläubige Ehrenamtliche können das Werk nicht oft genug in die Hand nehmen und mit Jugendlichen damit arbeiten.

Ich fürchte jetzt, dass sich die elende Situation des schulischen Religionsunterrichts noch immer nicht genug herumgesprochen hat. Der Religionslehrer, der in seinem offiziellen Reli-Buch liest und lehrt, dass Jeus nur ein ganz besonderer Mensch mit einer besonders innigen Gottesbeziehung war, und das so auch während des Studiums gelernt hat und davon überzeugt ist, wird in der Regel YOUCAT als fundamentalistisch zurückweisen. Na ja, die eine oder andere Bekehrung will ich nicht völlig ausschließen...
Den Sätzen von @ Kathole zum YOUCAT würde ich gern widersprechen.Kann ich aber nicht. Denn die Realität ist so, auch wenn sie mir nicht gefällt.

Warum teilweise empfindlich auf ganz vorsichtige, konstruktive Kritik am FDK reagiert wird, erschließt sich mir nicht.

Ich denke, @ Mysterium Ineffabile hat mit dem Begriff \"Kampagneunfähigkeit\" den Nagel auf den Kopf getroffen. Darin sehe ich die Schwäche der \"Ultramontanen\", darin ist uns z.B. das ZdK haushoch überlegen.

Deswegen werde ich nicht, @ M.Schn-Fl. morgens im Bett liegen bleiben (außer im Krankheitsfall). Ich hoffe, dass wir es noch lernen. Wir werden Kampagnefähigkeit lernen müssen! Die Petition Pro Ecclesia war ein vielversprechender Anfang!


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 M.Schn-Fl 4. April 2011 
 

@Echo Romeo

Diesmal Karlsruhe und nicht Fulda.
Herzliche Grüsse


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 Kephas_de 4. April 2011 

Youcat in der Jugendarbeit

Ich werde gleich noch mit Verantwortlichen für die Jugendarbeit sprechen, damit zumindest in unserer Pfarrei einige Exemplare für die Jugendarbeit angeschafft werden. Doch zusätzlich brauchen wir immer noch Zeugen! Wenn wir vorher unsere Dübel mit einem Handbohrer in die Wand gezwungen haben, ist uns jetzt ein Hochleistungs-Multifunktions-Schlagbohrer gegeben. Aber der ersetzt nicht den Handwerker.
Für jetzt freue ich mich über das gute Werkzeug … und das soll nicht kleingeredet werden.
(@ M. Schn.-Fl.) Und zum anderen nehme ich Ihre Einladung nach Fulda gerne an. Wir brauchen die gegenseitige Bestärkung und die gemeinsame Stimme.


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 M.Schn-Fl 4. April 2011 
 

Wer Gefahren vermeiden will,

sollte lieber morgens im Bett bleiben. Nichts für ungut @Wildrosenöl.
Es ist von grosser Wichtigkeit und sollte nicht kleinmütig geredet werden, dasss Youcat in die Schulen kommt. Ich benutze Youcat auch kräftig für die Erwachsenenkatechese. Ich finde, dass dieser Katechismus ein ganz grosser Wurf ist.

Zum Forum Deutscher Katholiken ist noch zu sagen, dass vor 10 Jahren nie jemand daran gedacht hätte, dass einmal die Kardinäle Ratzinger, Meisner und Cordes sowie die Bischöfe Algermissen und Müller zum Kuratorium gehören würde.Das Wirken dieser Kardinäle und Bischöfe spricht ja für sich . Kardinal Ratzinger ist natürlich nach seiner Wahl zum Papst aus dem Kuratorium ausgeschieden.
Dafür kam als Römer Kardinal Cordes.

Alle, die hier der Meinung sind, das FDK würde nur reden, sind herzlich eingeladen vom 9.-11 Spetember zum Kongresss \"Freude am Glauben\" nach Karlsruhe zu kömmen, um dort zu erleben, dass das Forum keineswegs ein Dialogclub ist, sondern inzwischen eine Grösse in der katholischen Landschaft Deutschlands mit der nicht nur die Bischöfe sondern auch die Öffentlichkeit rechnet. Auch wenn da manches nach dem Motto geht: Viel Feind, viel Ehr.
Gerade Sie @Kathole, hoffe ich dort zu treffen. Kommen Sie und alle, die hier skeptisch sind wenigstens am Samstag den 10.9.2011 um 14:00 Uhr zur öffentlichen Kundgebung: \"Deutschland pro Papa\" mit Weihbischof Laun. Ex-Ministerpräsident Münch, Michael Hesemann und Sabine Beschmann.
Es sind auch alle zur Mitarbeit in dem Stück des Weinbergs des Herrn eingeladen, dass FDK heisst.
Christus, liebe Freunde, braucht geduldige und treue Mitarbeitder, die sich nicht zu schade sind und die Geduld haben, jahrelang Steinen zu klopfen, bis sie erleben dürfen, dass Gott aus diesen Steinen dem Abraham Kinder erweckt.


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 Kathole 4. April 2011 
 

Wo der Papst ignoriert wird, kann auch das FDK kaum etwas ausrichten

Das Problem unterschiedlicher Wahrnehmung der Wirksamkeit des FDK hängt vielleicht auch mit dem geographischen Standort des jeweiligen Kommentators zusammen. Hier im Südwesten sind die Diözesanleitungen, also (Erz)Bischof, Ordinariat und Domkapitel einträchtig mit den Diözesanräten und Verbandsspitzen wild entschlossen, das von langer Hand geplante Ding mit dem Tarnnamen \"Dialogprozeß\" durchzuziehen, koste es, was es wolle.

Auch das Gerede vom offenen Ausgang des Dialogs ist letzlich nur ein Tarnbegriff für ein in den Grundzügen von Anfang an feststehendes Ergebnis, dessen \"Offenheit\" nur besagen will, daß es auf keinen Fall in einer Bestätigung kirchlicher Lehre und Disziplin bestehen darf. Verhandelbar im Sinne realpolitischer Konsenserwägungen ist allenfalls das exakte Ausmaß der Veränderung kirchlicher Lehre und Disziplin, die in der Abschlußerklärung gefordert werden und dann mit allen Mitteln öffentlichen, politischen und finanziellen Drucks durchgesetzt werden soll. Davon läßt man sich auch von keinem Papstbesuch abbringen, und wenn schon nicht vom Papst höchstpersönlich, dann erst recht nicht vom \"Forum Deutscher Katholiken\", egal wie fundiert dieses argumentieren mag.

Diese Kräfte sind nur zu stoppen, indem man ihnen das Konto sperrt und die Führung absetzt und ersetzt. Beide Maßnahmen sind ohne Kündigung von Reichskonkordat und Badischem Länderkonkordat allerdings kaum nachhaltig durchführbar. Deshalb sind sich diese Cliquen auch so sicher in ihrer Machtposition, daß sie selbst den Papst wie einen zahnlosen Tiger oder einen rührigen Patenonkel behandeln, der zwar die bestellten Geschenke mitbringen und fürs Familienalbum posieren, sich aber nicht weiter in die \"Familienangelegenheiten\" einmischen darf.

Andernorts kann die Existenz und das Wirken des FDK hingegen eine wichtige Stärkung und Ermutigung für einen Bischof sein, der eigentliche das Richtige will, aber vielleicht nicht alle Qualitäten eines unermüdlichen Einzelkämpfers besitzt. Ebenso stärkt die Existenz wahrnehmbarer Kräfte an der Basis, die nicht auf Lehmann-Kurs getrimmt sind, die Stellung solcher Bischöfe in der DBK, wo es kaum brüderlicher als in einer Schlangengrube zugehen dürfte.


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 Mysterium Ineffabile 4. April 2011 

@ Wildrosenöl

Wie immer muss ich Ihnen völlig zustimmen. Ich halte diese Erklärung, zwar für \"nett\", aber unproduktiv, vor allem wird dadurch wieder die \"Kampagneunfähigkeit\" bestimmter Gruppen bewiesen. Erklärungen reichen nicht mehr. Es braucht weit mehr.


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 Wildrosenöl 4. April 2011 
 

Das Forum Deutscher Katholiken

sollte lieber nicht vorschlagen, YOUCAT in den Religionsunterricht einzuführen. Denn die Gefahr, dass glaubensferne RU-Lehrer und Lehrerinnen dieses gute Buch durch falsche Argumente schlechtreden, ist groß.

Nicht zufällig schreibt Papst Benedikt XVI. im Vorwort: \"Studiert ihn in der Stille Eurer Zimmer, lest ihn zu zweit, bildet Lerngruppen und Netzwerke, tauscht Euch im Internet aus...\"

Weil ich u.a. angesprochen wurde: Ich würde niemals behaupten, die Arbeit des Forums Deutscher Katholiken sei insgesamt wirkungslos geblieben. Das wäre anmaßend und dumm.

Ich bin allerdings überzeugt, dass in der Situation, in der wir uns gegenwärtig befinden, Erklärungen allein ihre Wirkung verfehlen.

Einzelne Bischöfe sind sicher dankbar, dass es das Forum Deutscher Katholiken gibt und sie werden sich auch gern anregen lassen.

Etliche reagieren leider durch Ignorieren, genau wie die Petition Pro Ecclesia von ihnen totgeschwiegen wird. Leider.


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 girsberg74 4. April 2011 
 

Nach vorne blicken!

Die kritische Sicht auf „Dialoge“, – und was unter diesem Schlagwort schon alles ins Schlechte manipuliert worden ist -, darf nicht dazu führen, dass mit einer wegwerfenden Handbewegung in Defätismus gemacht wird.
Da die Bischöfe als Gesamtheit sich auf dieses Gleis eines Dialogs haben drängen lassen, so sollte man wenigstens anerkennen, dass das Forum Deutscher Katholiken Wege aufgezeigt hat, wie die Kirche dabei auf das richtige Gleis kommen kann.
Natürlich kenne auch ich Leute, die in der Öffentlichkeit gut ankommen wollen und dafür Wichtiges im Ungefähren lassen, diese kriegen dann halt in der Ewigkeit ein paar zehntausend Jahre länger. Das Richtige gesagt wurde ihnen jedenfalls.
Dem Forum Deutscher Katholiken sei für die „Fuldaer Erklärung“ gedankt.


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 Incomódo 4. April 2011 

Helft mir beim Nachdenken

Ich bin gegen den angekündigten Dialog mit den bekannten Evergreens katholischer Berufslaien. Aber hinsichtlich der Kommunikation innerhalb der Kirche und zwischen ihr und dem Umfeld sehe ich Handlungsbedarf. Und so stellen mich nun die „Fuldaer Erklärung“ und einige Reaktionen darauf auf eine geistige Probe. Ich wiederhole nun leider das schon von Kathole genutzte Zitat:
„„Youcat“ wurde zusammen mit Jugendlichen erarbeitet, er spricht ihre Sprache, er kennt ihre Fragen und ihre Erwartungen an die Kirche.“ Ist dieser Jugendkatechismus misslungen oder nicht? Und dann frage ich mich doch, warum man nicht auch mit Erwachsenen einen „Dialog“ führen soll, um „ihre Sprache, ,,, ihre Fragen und ihre Erwartungen an die Kirche“ kennen zu lernen - vielleicht nur, damit es nicht zwei Sprachen gibt, eine für junge und eine für alte Christen? Oder gibt es zwei Kategorien (alter) Christen, deren eine die andere für weniger christlich als sich selbst hält - oder irgendwie so halt? Vielleicht wäre ja ein „Dialog“ allein deswegen angezeigt, damit sich die auseinander driftenden Gruppen überhaupt wieder verstehen lernen?
Und an M.Schn-Fl vielen Dank für den Querverweis zum Hirtenbrief von Bischof Zdarsa, dessen Gedanken ich hier im Zusammenhang mit unserer Kommunikation hervorheben möchte: „Wir müssen eine Sprache sprechen, die die Menschen verstehen, ohne dass wir damit den Inhalt unseres Glaubens verkürzen und verfälschen. Eine Sprache, mit der wir unsere Mitmenschen von der Wahrheit unseres Glaubens überzeugen und für Jesus Christus gewinnen können.
(Vor einer Reaktion bitte meinen Nickname lesen, er bedeutet zu deutsch nicht blöd, sondern unbequem.)


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 alpha 4. April 2011 
 

Der YOUCAT ist super !

Der Youcat ist ausgeprochen genial - hat mich letzte Woche in einer Buchhandlung \"angesprungen\". Finde den Vorschlag YOUCAT im Reli-Unterricht genial - bzw. wundere mich, dass hier noch eine Zulassung erforderlich ist.


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 Kathole 4. April 2011 
 

YOUCAT

ZITAT: \"„Youcat“ wurde zusammen mit Jugendlichen erarbeitet, er spricht ihre Sprache, er kennt ihre Fragen und ihre Erwartungen an die Kirche.\" ZITAT-Ende

Der „Youcat“ wurde aber NICHT zusammen mit den Berufsjugendlichen des BDKJ erarbeitet, die im Reich der DBK einen Alleinvertretungsanspruch auf die kirchliche Jugendarbeit erheben und von den Hirten immer noch zugestanden bekommen, er spricht NICHT deren 68er-Funktionärssprache, er kennt NICHT deren gebetsmühlenartig wiederholte Fragen und Erwartungen an die Kirche.\"

Somikt erfüllt der „Youcat“ NICHT die DBK-Anforderungen an kirchliche Jugendarbeit: zeitgeistig, desktruktiv und papstkritisch zu sein.


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 M.Schn-Fl 4. April 2011 
 

Forum Deutscher Katholiken

@[email protected]@Wildrosenöl

Die Erklärungen und Resolutionen des Forums Deutscher Katholiken bleiben keinesweg wirkungslos., auch wenn sich das Ihnen nicht sofort erschliesst. Viele Bischöfe haben sich ins Gespräch mit dem Forum begeben, nachdem bei der Gründung vor 10 Jahren die Ablehnung einhellig war und es sogar dahingehend einen Beschluss der DBK gab, aus dem aber sofort einige Bischöfe austraten.
Das Forum ist inzwischen viel weiter gekommen, als man in der Öffentlichkeit wahrnimmt.
Lesen Sie bitte sorgfältig den Fasten-Hirtenbrief von Bischof Zdarsa und vielleicht meinen Kommentar dazu.
Dass heute eine ganze Reihe von deutschen Bischöfen so reden und handeln ist nicht zuletzt auch auf die geduldige stete Arbeit des Forums Deutscher Katholiken zurückzuführen.
Seien Sie also bitte nicht zu ungeduldig und nicht zu pessimistisch; \"denn die Geduld ist die Vollendung der Liebe.\" (Hl. Kirchenvater Ambrosius von Mailand)


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 Wildrosenöl 4. April 2011 
 

Das Wort Dialog,

als \"Heilmittel\" für die Glaubens- und Kirchenkrise, ruft bei mir nur noch allergische
Reaktionen hervor.

Wann wird dem Forum Deutscher Katholiken klar, dass öffentliche Erklärungen, mögen sie noch so zutreffend sein, bei den Bischöfen in ihrer großen Mehrheit nichts bewirken?
Würde man mal darüber nachdenken, dass z.B.die Weigerung, Kirchensteuern an die \"Körperschaft öffentlichen Rechts \" zu entrichten, die Bischöfe aufschrecken würde, wäre schon viel gewonnen. Solange wir das ZdK, die Akademien, die aufgeblähten Ordinariatsstrukturen, die Kirchenpresse treu und brav finanzieren, ändert sich nichts.

Die Botschaften des Forums Deutscher Katholiken sind richtig, die bisherigen Strategien wirkungslos!


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 Siebtel 4. April 2011 
 

Dialog und Wahrheit

Die marxistische \"Konsenstheorie der Wahrheit\" tritt an die Stelle der Wahrheit.

Bei den guten alten Christen hieß es noch: \"Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben\" - damit war Jesus Christus gemeint.


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 giorgioFM 4. April 2011 
 

Selbstsäkularisierung der Kirche und Antwort des zweiten Vatikanischen Konzils

diesem schleichenden Prozess haben die Konzilsväter 1963 klar geantwortet:
Für Erwachsene wurde wieder ein mehrstufiges Katechumenat einzuführt (OICA) und der Ritus der Kindertaufe so überarbeit, dass die Aufgabe der Eltern und Paten besser zum Ausdruck kommt: ihre Pflicht, dem Kind Vorbild im christlichen Glauben zu sein und es darin zu erziehen.
Leider wurde in den letzten 4 Jahrzehnten auf pastoraler Ebenen kaum entsprochen.

In Deutschland werden leider oft Erwachsene getauft, ohne Rücksicht auf das 1972 eingeführte OICA. Mit der Folge tiefer Glaubenskrisen der Neofiten.

Die Verantwortung der Erziehung im Glauben bei der Kindertaufe wurde im KKK (1231) von 1997 ergänzt um die persöhnliche Verantwortung aller Getauften, \"....Die Kindertaufe erfordert naturgemäß einen Katechumenat nach der Taufe......\", da man die schwäche der pastoralen Praxis der 60er, 70er, 80er und 90er Jahre klar erkannt hat.

Es wird Zeit all dies in eine wirksame Pastoral umzusetzen, wie es Beispielweise der Neokatechumnale Weg in den Pfarreien schon tut.


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 Aegidius 4. April 2011 
 

Diese Wort wird natürlich kein Gehör finden. Der sogenannte Dialog soll ja nicht der Vertiefung und Erneuerung des Glaubens dienen, Sonden der Protestantisierung oder zumindest der Absapaltung der deutschen Nationalkatholiscthen Kirche von Rom dienen. Daher doch auch gleich die Festlegung auf die pubertären \"Heiden Eisen\" durch einige Bischöfe, Jesuiten und graue Eminenzen.
Ander Kirche orientiere Diskussionsbeiträge wie die des Forums Deutscher Katholiken oder der Petition pro Ecclesia sind da doch störend und werden bestimmt nicht berücksichtigt. Oder wäre in Erinnerung, daß der deutsche Episkopat in der Vergangenheit Diskussionsbeiträge oder Mahnrufe von Erzbischof Dyba, Kardinal Meisner, Bischof Mixa ernstgenommen hätte? Daß Mainstreambischöfe Bischof Müller im Streit mit den Berufslaien beigesprungen wären? Daß man wohlwollend aufmerksam auf die Petrusbruderschaft, die Institute vom Guten Hirten und Philipp Neri od die Servi Jesu et Mariä gehört hätte - von der Piusbrudschaft ganz zu schweigen.
Dieses ganze dümmliche Dialoggefasel ist ein einziger Etikettenschwindel, ein durchsichtiges und bösartiges Betrugsmanöver hinter harmlosem, grinsendem Gesichtsausdruck. Wenn die Blogoezese und das Forum Deutscher Katholiken die Herren Dialogisierer mit ihren eigenen Waffen schägt und ihnen die Maske vom Gesicht reißt, kannes mir nur recht sein. Bei einigen erkennt man jaschon die Angst, daß da doch etwas anderes herauskommen könnte,wenn man den Dialog fair und von den Betroffenen führen läßt. Deshalb wohl auch die Aufrufe aus Stuttgart und Freiburg, auch vom designierten MP von BW, bevorzugt mit Fernstehenden zu sprechen, um dem \"Fundamentalismus\" zu wehren.


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 Siebtel 4. April 2011 
 

Diskurstheorien

„Forum Deutscher Katholiken“ sieht Chancen im richtig verstandenen Dialogprozess

Auch der Marxist Jürgen Habermas hatte alle Hoffnungen der Welt in den \"richtig verstandenen Dialogprozess\" gelegt.

Die Erlösung der Menschheit läßt noch auf sich warten. Der Dialog als Heilsmittel steht voll in der Tradition der 68er.


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 Karlmaria 4. April 2011 

Dort wo es keine Beichte gibt, darf auch der Leib Christi nicht ausgeteilt werden

Höchstens an diejenigen, die irgendwo anders gebeichtet haben.


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 Johann Martin 4. April 2011 
 

Hoffentlich

findet dieses sehr gute Wort gläubiger Katholiken bei den Bischöfen Gehör.


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