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Erzbischof Robert Zollitsch: Wir verdanken Johannes Paul II. viel

15. Jänner 2011 in Aktuelles, 11 Lesermeinungen
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Johannes Paul II. hat eindrucksvoll aus der christlichen Hoffnung gelebt und weit über den Raum der katholischen Kirche hinaus Anerkennung, Respekt und Zuneigung erfahren.


Freiburg (kath.net/pef)
Freiburg (pef). Die Entscheidung, Papst Johannes Paul II. (1978-2005) selig zu sprechen, hat auch in Freiburg große Freude ausgelöst. Erzbischof Dr. Robert Zollitsch sagte am Freitag (14.01.): „Johannes Paul II. hat eindrucksvoll aus der christlichen Hoffnung gelebt und weit über den Raum der katholischen Kirche hinaus Anerkennung, Respekt und Zuneigung erfahren. Die rasche Seligsprechung zeigt, dass er durch seinen weltweit hörbaren Ruf der Heiligkeit auch über seinen Tod hinaus in der Erinnerung vieler weiter lebt. Wir in Deutschland sind Papst Johannes Paul II. besonders dankbar für all das, was er persönlich bewirkt hat, um die Einheit Europas und unseres Landes in Frieden und Freiheit voranzubringen. Wir wissen uns in dieser Stunde besonders mit den Menschen in seinem Heimatland Polen verbunden und freuen uns sehr, dass Papst Benedikt XVI. der Seligsprechung bereits zugestimmt hat.“

Zudem habe Johannes Paul II. konsequent für eine „Kultur des Lebens“ gekämpft, „in der die von Gott geschenkte Würde und die Grundrechte jedes einzelnen Menschen respektiert werden – von der Zeugung bis zum Tod.“ Zollitsch erklärte: „Es gibt wenige, die sich mit solcher Leidenschaft für die von Gott geschenkte Würde des Menschen, für die Freiheit und die Menschenrechte einsetzten wie er“. Johannes Paul II. sei ein „bewundernswerter Mann des Gebetes“ gewesen, dessen Tod viele Millionen Menschen tief berührt und motiviert habe, für diesen Papst zu beten. „Die Entscheidung aus Rom für die Seligsprechung am Sonntag nach Ostern, dem von Papst Johannes Paul II. eingeführten Barmherzigkeitssonntag, erinnert in besonderer Weise an sein Grundanliegen, die Botschaft der Liebe und Barmherzigkeit Jesu Christi in die Welt zu tragen“, heißt es in einer vom Erzbistum Freiburg verbreiteten Erklärung.


Mit Kath.Net zur Seligsprechung nach Rom. Alle Infos unter: http://www.kath.net/detail.php?id=29732

Kathpedia: Johannes Paul II.

Freude im Forum

Freude auf Facebook

Der kathtube-Bestseller-Film über Johannes Paul II:



Mega-Film über Johannes Paul II. auf KathTube



In dieser Seitenkapelle soll Johannes Paul II. verehrt werden:



Johannes Paul II. beim großen Jugendtreffen in Rom im Jahr 2000



Benedikt XVI. besucht das Grab von Johannes Paul II



Eine schöne Biographie von ROMEREPORTS:




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Lesermeinungen

 Mysterium Ineffabile 16. Jänner 2011 

@ Pöttax

Ja, Pöttax, da haben Sie ganz recht und jedes Ihrer Worte kann nur unterschrieben werden. Vergleicht man dann Ihre Aussagen mit dem, was sich Daniel Deckers (wieder einmal) erlaubt hat, dann wird der Unterschied zwischen Größe im Denken und kleinkarierter Nabelschau noch deutlicher. Vielen Dank für Ihre Erinnerung!


1
 
 Claudia Caecilia 16. Jänner 2011 
 

@Karlmaria

Was haben Sie bloß für ein Problem?
Es ist sehr tröstlich, dass Gott nicht so kleinkariert ist wie Sie.
Natürlich gibt es Normen, aber es ist nicht Ihre Aufgabe sich ständig darum zu kümmern.
\"Noch konkreter fällt diese Aufgabe den Hirten zu...\"

Irgendwie tun Sie mir aber auch leid mit Ihrer ständigen Angst und den Problemen mit der Sexualität.

Seien Sie gewiß, dass Gott uns liebt, obwohl wir sündige Menschen sind.
Ich meine keinen \"Kuschelgott\", aber den Vater Jesu Christi, der für uns am Kreuz aus unendlicher Liebe gestorben ist.
ER lädt uns ein, SEINEN Leib zu empfangen und dafür können wir nicht dankbar genug sein.


3
 
 GvdBasis 16. Jänner 2011 

Kein Papst davor hat sich der Jugend so angenommen wie er

Johannes Paul II. war vermutlich der erste Papst überhaupt, der auf die Idee gekommen ist, in der Öffentlichkeit das Wort direkt und ausdrücklich an die Jugend zu richten, abgestimmt auf deren Situation.


0
 
 C.S.Lewis 16. Jänner 2011 

@Radieserl

Danke für deine Segenswünsche.


0
 
 Radieserl 16. Jänner 2011 

@ C.S. Lewis

herzlichen Dank für Dein Zeugnis.

ich war ausser Totronoto bei allen WJT\'s dabei und kann nur sagen, dass gerade die Treffen JP2s mit der Jugend viele Berufungen hervorgerufen haben.
Sei es zur Ehe, sei es zum Priester, sei es zum Ordensleben.

Ich wünsche Dir für Deine vermutlich junge Ehe Gottes reichen Segen und viel Gnade!


1
 
 Palmsonntag 15. Jänner 2011 
 

“Santo subito” - Daniel Deckers in der FAZ

Unter dieser Überschrift lesen wir heute den Leitartikel des Kirchenjournalisten der FAZ auf der ersten Seite. Am Ende führt Daniel Deckers aus:

... “Doch hätte man es für die Welt nicht auf die Macht der bildmäßigen Erinnerung vertrauen und für die Kirchen bei der Heiligsprechung durch das Volk belassen können? Nicht nach der Logik und der Praxis der Selig- und Heiligsprechungen, die während des Pontifikats Johannes Paul II. eine neue Wendung nahmen. Daß Päpste ihre Vorgänger mittlerweile nacheinander zur Ehre der Altäre erheben, entwertet den auf Besonderheit zielenden Akt und hebt auch die Einzelperson nicht mehr hervor. Der Schatten, der auf Johannes Paul II. Fällt, trifft das Amt, nicht die Person.”

Was soll ich dazu sagen? -
Armes Deutschland! So werden wir im Ausland wahrgenommen.
Aber mir scheint, daß Daniel Deckers von seinem Anti-Rom-Kurs nicht abweichen will und keine Gelegenheit ausläßt, seine Giftpfeile insbesonders auch gegen den gegenwärtigen Papst Benedikt abzuschießen. - Warum bloß hält die FAZ an diesem Kirchenjournalisten fest?


2
 
 C.S.Lewis 15. Jänner 2011 

Auch ich verdanke Johannes Paul II viel

Beim Weltjugendtag in Toronto hat er - äußerlich alt und gebrechlich, innerlich aber voller Begeisterung für Jesus - meinen inneren Widerstand gebrochen und mein Herz für Jesus und seine Kirche gewonnen.
Am 2. April 2005 war sein Todestag und mein Hochzeitstag und ich bin sicher, dass er ein besonderer Fürsprecher für meine Ehe sein wird.


3
 
 Pöttax 15. Jänner 2011 
 

Was heißt „viel verdanken“? Bitte genauer, Eminenz!

Denn:
Ohne dem vierzigjährigen Widerstand der katholischen Bevölkerung Polens, die Solidarisierung von Millionen Polen mit der Solidarnosc-Bewegung, mit dem ermordeten Priester Popieluszko, ohne den Widerstand der katholischen Kirche Polens, ohne dem politischen Papst Johannes Paul II. und dessen ständig wiederholte Einforderung der Menschenrechte, ohne dem Zuhören-und Erkennenkönnen von Michael Gorbatschow wäre es nie zu einem Zusammenbruch des Kommunismus gekommen. Dem „Wunder von Berlin“ ist das „Wunder von Warschau“ vorausgegangen (H.G. Kuttner, in: DT, 1.12.2009, S.12) Dass zu diesen Entwicklungen die Bürger der DDR, darunter an der Spitze Pastoren aus der Evangelisch-lutherischen Kirche und Zehntausende evangelischer Christen, das Ihre beigetragen haben und stolz darauf sein können, ist unbestritten und in den Medien zum 20. Jahrestag des Mauerfalls angemessen gewürdigt worden. Über den Anteil des katholischen Polen am Prozess der Befreiung fiel kein Wort. Das war keine Nachlässigkeit, sondern selektive Wahrnehmung. Der Verdienst des Protestantismus am Geschehen sollte nicht durch einen Anteil polnischer Katholiken geschmälert werden, vor allem nicht durch diesen „hinterwäldlerischen Papst“ (Rudolf Augstein, Spiegel 21, 1999).
In der Sendung „ZDF heute“ am Abend des 9. Novembers 2009 fasste angesichts der feiernden Menschen vor dem Brandenburger Tor Peter Frey vor laufender Kamera gegenüber dem zum katholischen Glauben konvertierten Nachrichtensprecher Steffen Seibert die Situation mit Stolz und Häme zusammen: „Deutschland ist größer und protestantischer geworden!“ So möchten Protestanten das wiedervereinigte Deutschland sehen: groß und protestantisch. Dass es auch säkularer und atheistischer geworden ist, scheint bestenfalls Katholiken auf Kath.net.zu stören. Daher ist die Seligsprechung des weltgeschichtlich herausragenden Polen Johannes Paul II. auch ein Zeichen gegen den herrschenden kleinkarierten, preußisch-berliner Zeitgeist in Deutschland.


4
 
 roxana 15. Jänner 2011 
 

Danke

Diesen Worten kann ich aus ganzem Herzen zustimmen und ich bin sehr dankbar, diese Worte von Erzbischof Zollitsch zu hören. Ich freue mich so sehr über die Seligsprechung Johannes Pauls II dass es sehr schmerzhaft wäre, irgendwelche Sticheleien oder Seitenhiebe hören zu müssen. Deshalb hatte ich Bedenken, diesen Artikel zu lesen, aber jetzt fühle ich mich auch mit Erzbischof Zollitsch in der Freude verbunden. Das was er über Johannes Paul II sagt, könnte man genauso gut über Benedikt XVI sagen. Wenn wir uns alle in seiner Heimat genauso mit ihm verbunden fühlen könnten wie die Polen mit Johannes Paul II !
Lieber Herr Erzbischof, könnten Sie in Zukunft durch Ihre öffentlichen Worte nicht auch ein bisschen dazu beitragen?


3
 
 Karlmaria 15. Jänner 2011 

Schön, dass Erzbischof Zollitsch Seine Heiligkeit Papst Johannes Paul2 so schätzt

Nur verstehe ich dann nicht, wieso die Lehre von Seiner Heiligkeit Papst Johannes Paul2 von Erzbischof Zollitsch nicht gelehrt und ungesetzt wird.
Es ist dringend nötig, dass wieder gelehrt wird, wer die Kommunion empfangen darf. Entsprechend dem Punkt 42 der unten angehängten Enzyklika von 2003:
ENZYKLIKA
ECCLESIA DE EUCHARISTIA
von Papst Johannes Paul II.
an die Bischöfe,
an die Priester und Diakone,
an die gottgeweihten Personen
und an alle Christgläubigen
über die Eucharistie
in ihrer Beziehung zur Kirche
17. April 2003

42. Jeder Gläubige hat die Aufgabe, die kirchliche Gemeinschaft zu
bewahren und zu fördern, besonders im sorgsamen Umgang mit der
Eucharistie, dem Sakrament der Einheit der Kirche. Noch konkreter
fällt diese Aufgabe den Hirten der Kirche zu, die gemäß ihrer eigenen
Stellung und ihrem kirchlichen Amt eine besondere Verantwortung
haben. Die Kirche hat deshalb Normen erlassen, die den häufigen und
fruchtbaren Zutritt der Gläubigen zum Tisch des Herrn fördern und
die objektiven Bedingungen festlegen, unter denen von der Spendung
der Kommunion abgesehen werden muss. Das sorgfältige Bemühen
um die treue Beachtung dieser Bestimmungen ist beredter Ausdruck
der Liebe zur Eucharistie und zur Kirche.


3
 
 chronotech 15. Jänner 2011 

Warum ???????? Erst jetzt??????

H. Herr Erzbischof, warum haben Sie diese Worte nicht damals ausgesprochen, als der Papst JP II. in Deutschland so brutal und primitiv kritisiert und beleidigt wurde? Leider auch durch die Exzellenzen.... Schade! Oder \"besser später als nie\"?


2
 

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