Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  3. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  4. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  5. Der stumme Gott unserer Zeit
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. Realitätsverlust im Bistum Chur
  8. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  9. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  10. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  11. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
  12. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  13. Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen
  14. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  15. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung

US-Außenministerium verurteilt Prozess gegen Päivi Räsänen wegen Bibelzitat

16. September 2025 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der finnischen Abgeordneten wird ‚Hassrede‘ vorgeworfen, weil sie im Zusammenhang mit einer Homosexuellen-Parade die Bibel zitiert hat.


Washington D.C. (kath.net/jg)
Das US-Außenministerium hat am 10. September zur Gerichtsverhandlung der finnischen Politikerin Päivi Räsänen Stellung genommen und die strafrechtliche Verfolgung verurteilt.

„In einer Demokratie sollte niemand vor Gericht gestellt werden, weil er friedlich seine Ansichten geteilt hat. Der Fall der finnischen Abgeordneten Päivi Räsänen, in dem sie der Hassrede beschuldigt wird, weil sie einen Bibelvers geteilt hat, hat keine Grundlage, wie zwei Gerichte einstimmig festgestellt haben“, schrieb das Bureau of Democracy, Human Rights and Labor (DRL), eine Abteilung des US-Außenministeriums, auf X.


Das DRL schloss seinen Beitrag mit einem Zitat aus dem Matthäus-Evangelium: „Selig seid ihr, wenn man euch schmäht und verfolgt und alles Böse über euch redet um meinetwillen.“ (Mt 5,11)

Kurz zuvor hatte der Oberste Gerichtshof Finnlands das Datum für eine mündliche Anhörung von Päivi Räsänen und der evangelisch-lutherische Bischof Juhana Pohjola bekannt gegeben. Der finnischen Abgeordneten und dem Bischof wird ‚Hassrede‘ vorgeworfen, weil sie im Zusammenhang mit Homosexalität die Bibel zitiert haben. Beide sind zuvor zweimal von Gerichten niedrigerer Instanz vom Vorwurf der „Hassrede“ freigesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft erkannte die Urteile nicht an und ging in die jeweils nächste Instanz. Jetzt liegt der Fall vor dem Obersten Gerichtshof. (Siehe Link)

„Ich bin dankbar, dass das US-Außenministerium von meinem Fall Notiz genommen und seine Unterstützung bekundet hat. In einer freien Gesellschaft sollte es niemals ein Verbrechen sein, einen Bibelvers zu teilen oder Ansichten, die im Glauben verwurzelt sind, zu äußern“, antwortete Räsänen. Die Last der juristischen Auseinandersetzung der letzten Jahre sei eine Herausforderung gewesen, doch sei sie zuversichtlich, dass sich die Gerechtigkeit durchsetzen werde, nicht nur für sie, sondern für das Grundrecht auf Redefreiheit in Finnland, fügte sie hinzu.

 

© Foto Päivi Räsänen: ADF International

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Meinungsfreiheit

  1. Christliche Organisation ADF unterstützt X bei Berufung gegen DSA-Strafe
  2. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet
  3. Telegram-Gründer Pavel Durov: "Bleib wachsam, Spanien"
  4. Meinungsfreiheit auf katholisch
  5. Meinungsfreiheit in Gefahr
  6. „Vermeintliche Förderung der Meinungsfreiheit durch Einschränkung der Meinungsfreiheit“
  7. Katholischer Philosoph ausgeladen – ‚Erschießen werden wir ihn nicht ‘
  8. Asyl in den USA - Eine AfD-Influencerin fühlt sich in Deutschland verfolgt
  9. Frankreich: Gericht von Marseille gibt katholischen Filmemachern recht
  10. Kein Hassverbrechen: spanisches Gericht spricht zwei Priester und einen Journalisten frei






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  5. Realitätsverlust im Bistum Chur
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  8. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  9. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  10. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  11. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  12. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  13. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  14. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  15. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz