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Nach Attentat in US-Kirche: „Nach solcher Gewalt in Kirche zurückzukehren, erfordert immensen Mut“

29. August 2025 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
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Junge Mutter und Katechetin Cerith Gardener: „Die Angst flüstert, dass es sicherer ist, fernzubleiben und den Gottesdienst privat und verborgen zu halten. Doch jedes Sich-Versammeln für die Eucharistiefeier weist diese Angst stillschweigend zurück.“


Minnesota (kath.net/pl) „Nach solcher Gewalttat in die Kirche zurückzukehren, erfordert immensen Mut. Die Angst flüstert, dass es sicherer ist, fernzubleiben und den Gottesdienst privat und verborgen zu halten. Doch jedes Sich-Versammeln für die Eucharistiefeier weist diese Angst stillschweigend zurück.“ Das schreibt Cerith Gardener, junge Mutter von vier Kindern, Katechetin und Mitarbeiterin bei der englischsprachigen Ausgabe des katholischen Nachrichtenportals „Aleteia“. Und dies sei auch „die Überzeugung der ersten Christen“ gewesen, „die ihr Leben riskierten, um unter Verfolgung die Messe zu feiern. Sie wussten, dass keine Gefahr die Gnade der Eucharistie aufwiegen konnte. Ihr Beispiel spricht zur Kirche heute: Selbst im Angesicht der Tragödie ist die Liebe stärker als der Tod.“ Deshalb setze die betroffene katholische Pfarrei in Minnesota „und die Kirche insgesamt – ihre tiefgreifendste Arbeit fort: zu beten, zu heilen und zu hoffen“.


Sie verstehe es, dass man bestürzt frage: „Wie konnte solche Gewalt an einem so heiligen Ort geschehen? Eine Kirche sollte der Ort sein, an dem Kinder am sichersten sind, wo Eltern Frieden finden, wo jeder sein Herz ohne Angst Gott zuwenden kann. Dieses Sicherheitsgefühl ist tief erschüttert, … nicht nur in Minneapolis.“

Gardener betont, dass die Frage „ganz natürlich“: „Wenn nicht einmal die Kirche sicher ist, wohin können wir dann gehen? Diese Frage stellen sich sicherlich viele unserer Brüder und Schwestern jeden Sonntag in Ländern, in denen die Kirche verfolgt wird und Terrorismus häufig vorkommt. Die Nachrichten der letzten Jahre haben uns oft die schrecklichen Berichte über Gemeinden gebracht, die genau während des Gebets überfallen wurden (zum Beispiel erst letzten Monat in der Demokratischen Republik Kongo). Priester wurden während der Messe getötet, von St. Oscar Romero bis Pater Hamel im Jahr 2016.“

Und gerade wenn Trauer überwältigend erscheine, „fragen sich viele: Wo ist Gott in all dem? Die Antwort der Kirche ist klar: Er ist hier, am deutlichsten in der Messe. In der Eucharistie finden Katholiken einzigartigen Trost“, denn Gott stehe dem Leiden nicht fern. „Er kommt nahe, nimmt Anteil an menschlichem Schmerz und schenkt Frieden, den Worte nicht vollständig ausdrücken können. Für die Trauernden hat dies besondere Bedeutung. In jeder Messe ist die Kirche auf Erden mit den Heiligen und denen, die vor uns gegangen sind, vereint. In diesem Mysterium sind die beiden Kinder nicht weit weg. Die Messe hält sie in Christus nahe und gibt ihren Familien die Gewissheit, dass die Liebe nicht durch den Tod zerbricht.“

In Minnesota war von einer antisemitisch eingestellten Person bewusst durch Kirchenfenster in das Innere einer katholischen Kirche geschossen worden, in der gerade die katholische Schule der Pfarrei einen Schulgottesdienst feierte. Zwei Kinder starben, weitere 17 wurden verletzt.


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