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Australien wirf Iran Steuerung von antisemitischen Terroranschlägen vor27. August 2025 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Premier Albanese: „Dies waren außergewöhnliche und gefährliche Akte der Aggression, die von einem fremden Staat auf australischem Boden orchestriert wurden“ – Australien hat iranischen Botschafter ausgewiesen und die iranische Botschaft geschlossen
Canberra (kath.net) Der Inlandsgeheimdienst ASIO habe bestätigt, dass die iranische Regierung hinter Attacken gegen die jüdische Gemeinde stehe, erklärte der australische Premierminister Anthony Albanese in einer Pressekonferenz. Betroffen waren unter anderem eine Synagoge in Melbourne und ein koscheres Restaurant in Sydney. Albanese erläuterte wörtlich: Das sagt Australiens Premier: „Dies waren außergewöhnliche und gefährliche Akte der Aggression, orchestriert von einer fremden Nation auf australischem Boden… Das waren Versuche, unser gesellschaftliches Miteinander zu untergraben und Zwietracht in unserer Gemeinschaft zu säen.“ Australien hat inzwischen den iranischen Botschafter ausgewiesen und die iranische Botschaft in Australien geschlossen. Darüber berichten deutschsprachige und internationale Medien. 
Diese Anschuldigungen seien völlig haltlos, behauptete Außenamtssprecher Ismail Baghai in Gegenreaktion vor Journalisten – Antisemitismus habe im Islam keinen Platz.
Aus Sicherheitsgründen wurden umgekehrt das Personal und der Botschaft der australischen Botschaft in Teheran in ein sicheres Drittland gebracht und sie werden nach Australien heimgerufen. Australische Staatsangehörige, die sich im Iran befinden, werden dazu aufgerufen, das Land zu verlassen.
Die „Welt“ ordnete die Vorgänge folgendermaßen ein: „Ob aus Angst vor wirtschaftlichen Nachteilen oder vor Racheakten – viele Staaten zögern, Irans Revolutionsgarden als Terrororganisation zu bezeichnen. Der australische Geheimdienstchef lieferte jetzt handfeste Beweise für Teheran als Auftraggeber zweier Anschläge. In Deutschland wird es seit Jahren diskutiert, Australien hat es jetzt getan: Die Labor-Regierung in Canberra hat die iranischen Revolutionsgarden offiziell als Terrororganisation eingestuft.“
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Lesermeinungen| | Versusdeum 1. September 2025 | | | | Tagespost, Welt & Co @girsberg74 Die Tagespost ist natürlich ideal, da sie über Glaube, Politik UND Gesellschaft informiert. Welt Online schätze ich, weil man sie nicht als "neues Medium" abtun kann (warum eigentlich?), sie sehr gute Journalisten hat (z.B. Ulf Poschardt oder Anna Schneider), sie sehr breit informiert und Lücken in der (dpa-) Berichterstattung durch die sortierten Leserkommentare geschlossen werden. Leider sind gerade die brisantesten Artikel (nicht zuletzt über Corona!) hinter der Bezahlschranke und der blinde Fleck ist die Religion - sieht man einmal von einzelnen kritischen Artikeln zu Verweltlichung und Politisierung der Kirche ab. |  0
| | | | | SalvatoreMio 28. August 2025 | | | | Die Bistumszeitung - der KiBo @girsberg74: meine Abbestellung erfolgte lange Zeit später, vielleicht um 2012, als die Debatten um aktive Sterbehilfe stärker wurden und der KiBo zu dem Thema schrieb, aber keineswegs eindeutig . Ich telefonierte wohl 1 Stunde mit dem Redaktionsleiter, der vehement behauptete, selbstverständlich sei das Bistum gegen aktive Sterbehilfe (äußerte dazu konkret aber eben gar nichts). Als bald darauf ein kleiner Artikel über ein Statement von Sänger Udo Jürgens erschien, der geäußert hatte, man habe ein Recht, sein Leben selbst zu beenden, da war für mich das Abonnement bei der Kirchenzeitung beendet. |  0
| | | | | girsberg74 27. August 2025 | | | | Ad @Versusdeum II Persönlich:
Die Bistumszeitung haben wir 1999 von einem auf den anderen Tag gekündigt, sie verriet de facto die Ungeborenen mit dem stillen Einverständnis des Bischofs.
Die Tageszeitung haben wir vor fünf Jahren abbestellt; sie vergoss ihr Wasser in Grundfragen gleichmäßig auf alle Mühlen, ließ vieles im Dämmerlicht des „Staatsinteresses“; einzig dass uns jetzt rechtzeitig die aktuellen Traueranzeigen fehlen, sind darin auf Freunde angewiesen.
Seit langem halten wir die DT, ich lese bei weitem nicht alles, doch fast immer die Leserbriefe, sammle die alten Exemplare, dich ich dann und wann nach der Sonntagsmesse verteile; werden gerne genommen.
Sonst sind meine Frau und ich auf alternativen Medien unterwegs, bringen uns dort ein, unterstützen nach Möglichkeit auch welche. |  0
| | | | | girsberg74 27. August 2025 | | | | Ad @Versusdeum I Lieber @Versusdeum, ich teile Ihre Gedanken bezüglich der „Welt“, die Welt alleine aber ist für die Lebensbewältigung im Quartier nicht ausreichend – und die meisten Menschen leben in einem solchen.
Neben der Tageszeitung hatte ich längere Zeit auch die „Welt“ abonniert, stellte aber bald fest, dass meine kommunalpolitischen Mitstreiter sich selbst für Hintergründe der eigenen Politik nicht übermäßig interessierten; ihnen reichte die Tageszeitung; „nur keine überflüssigen Probleme“, so ihre Haltung.
Das Hauptproblem mit zwei Zeitungen besteht selbst für trainierte Leser darin, dass der Zeitaufwand und die Verarbeitung der Information an Grenzen stößt – und die Familie und der Beruf auch Forderungen stellen.
Solches wird für viele Menschen schnell zu viel und sie ergeben sich der Konfektion der „Staatsmedien“. |  0
| | | | | Versusdeum 27. August 2025 | | | | Würden alle Deutschen Welt.de lesen, lieber @girsberg74, hätten wir längst eine andere Politik. Und das, obwohl die WELT trotz Anna Schneider und vielen anderen auch nicht immer alles aufdeckt (vor allem dann, wenn "dpa" daruntersteht und niemand das bearbeitet hat). Aber die WELT-Leser liefern praktisch immer noch fehlende Informationen nach, "die zum Verständnis der Tat notwendig sind" (irre: genau dieser Satz erlaubt lt. Pressekodex des Presserats eigentlich, die Herkunft oder (meist ganz bestimmte) Religion von Tätern gnädigerweise ausnahmsweise zu nennen, de facto wird diese aber in vielen alten Medien meistens gecancelt).
Neulich wurde mir übrigens klar, warum selbst SZ, Tagesschau & Co. ab und an überraschend die Täterherkunft nennen: Das ist das Zuckerl für ihre Leser / Zuseher, damit diese entgegen den verheerenden Zahlen des BKA ("Schutzsuchende" werden dort übrigens als "Zuwanderer" geframed) sagen können: Schau mal, so selten kommt es vor, dass Nichtdeutsche Gewalttaten begehen. |  1
| | | | | girsberg74 27. August 2025 | | | | Die "Welt" sagt es, auch für die deutsche Politik - und dies nicht nur im Umgang mit dem Iran. |  2
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