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"Ohne ihr heldenhaftes Handeln hätte es deutlich schlimmer kommen können"

29. August 2025 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
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Ums Gebet bittet der Schulleiter jener katholischen Schule in Minneapolis, wo ein Amokläufer zwei Kinder erschoss und zahlreiche Menschen verletzte.


Minneapolis (kath.net) „Innerhalb von Sekunden nach Beginn dieser Situation wurden unsere Lehrer zu Helden.“ Das sagte der Direktor der „Annunciation Catholic School“, Matt DeBoer, bei einer Pressekonferenz im Anschluss an die tragischen Ereignisse in seiner Schule, wo ein Amokläufer während eines Schulgottesdienstes zwei Kinder erschoss und zahlreiche Personen verletzte.

„Die Kinder duckten sich, Erwachsene schützten Kinder, ältere Kinder schützten jüngere Kinder, und wie wir bereits gehört haben, hätte es ohne ihr heldenhaftes Handeln deutlich schlimmer kommen können“, sagte der Schulleiter laut Bericht von „Aleteia“ mit sichtlich emotionaler Stimme. „Das war ein Albtraum, aber wir bezeichnen unsere Mitarbeiter als Dreamteam.“


Die Schulgemeinschaft habe „heute zwei Engel verloren“, sagte er und bat die Menschen, für die Schüler zu beten, die noch im Krankenhaus liegen. Neben den beiden getöteten Kindern wurden 17 Menschen verletzt, 14 von ihnen sind im Alter von 6 bis 15 Jahren. Drei weitere waren Gemeindemitglieder im Alter von über 80 Jahren. Das Schuljahr hatte am Montag begonnen.

DeBoer erklärte, das Thema dieses Schuljahres sei aus Jeremia entnommen: „Eine Zukunft voller Hoffnung.“ Es sei nun eine Herausforderung, diese Hoffnung zu finden. Aber er gehe davon aus, dass seine Schulgemeinschaft stark bleibe und sich Veränderungen ergeben werden. „Wir können die Vergangenheit nicht ändern, aber wir können etwas für die Zukunft tun“, sagte er.

„Es gibt ein afrikanisches Sprichwort, das besagt: ‚Wenn du betest, bewege deine Füße.‘ Deshalb bitte ich Sie: beten Sie bitte. Aber belassen Sie es nicht bei Worten. Lassen Sie uns etwas bewegen und diese Gemeinschaft, diese Kinder, diese Familien, diese Lehrer unterstützen. Nie wieder.“


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