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Papst Leo XIV. unterstützte als Bischof den „Marsch für das Leben“ und ist pro-life

9. Mai 2025 in Aktuelles, 11 Lesermeinungen
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„New York Post“: „In den sozialen Medien hat Prevost seine starke Unterstützung für die Anti-Abtreibungs-Haltung der katholischen Kirche zum Ausdruck gebracht“


Vatikan-Washington DC (kath.net) Aus dem Konklave 2025 ist der US-amerikanische Kardinal Robert Prevost als Papst Leo XIV. herausgekommen. Nun stellen sich viele die Frage, wo sich der weltweit bisher eher unbekannte Prevost in den drängenden aktuelle Fragen wohl positionieren wird. Eines ist schon mal sicher: Die Lebensschützer jubeln. Denn, so schreibt die „New York Post“, „In den sozialen Medien hat Prevost seine starke Unterstützung für die Anti-Abtreibungs-Haltung der katholischen Kirche zum Ausdruck gebracht.“ Mehrfach hat Kardinal Prevost auf seinem Twitterauftritt aktiv pro-life-Positionen vertreten, so veröffentlichte Prevost bsp. „2015 ein Foto von der ‚March for Life‘-Kundgebung in Chiclayo und forderte seine Anhänger auf: ‚Lasst uns das menschliche Leben jederzeit verteidigen!‘.“ Die „New York Post“ schreibt weiter: „Prevost retweetete außerdem einen Artikel der Catholic News Agency aus dem Jahr 2017 über den New Yorker Erzbischof Timothy Kardinal Dolan, der Abtreibung bei einer Messe im Vorfeld der „March for Life“-Kundgebung in Washington, D.C. verurteilte.“

Ebenso gilt Prevost als Kritiker der Sterbehilfe. Des weiteren hatte er sich immer wieder gegen die Todesstrafe ausgesprochen.

Auch gegenüber der Gender-Ideologie scheint Prevost zurückhaltend zu sein. Die „New York Post“ schreibt wörtlich: „Während Franziskus Reportern bekanntlich sagte: ‚Wer bin ich, über Homosexuelle zu urteilen?‘ und sagte, Homosexuelle müssten 'in die Gesellschaft integriert werden', könnte Leo XIV. [gegenüber einer Gender-Kultur] weniger entgegenkommend sein.“ Die Zeitung zitiert aus einer Ansprache an Bischöfe im Jahr 2012, dort „warf Prevost den Medien und der Popkultur vor, ‚Sympathie für Glaubenssätze und Praktiken zu fördern, die im Widerspruch zum Evangelium stehen‘ … Zu diesen Glaubenssätzen und Praktiken, die Prevost nannte, gehörten der ‚homosexuelle Lebensstil‘ und ‚alternative Familien, bestehend aus gleichgeschlechtlichen Partnern und ihren Adoptivkindern‘. Als Bischof von Chiclayo im Nordwesten Perus lehnte Prevost eine Regierungsinitiative zur Förderung des Gender-Ideologie-Unterrichts an Schulen ab. ‚Die Förderung der Gender-Ideologie ist verwirrend, weil sie versucht, Geschlechter zu schaffen, die es nicht gibt‘, vertrat er damals gegenüber lokalen Medien.“


Umweltschutz war Prevost bisher ein Anliegen, die Herrschaft über die Natur dürfe „nicht tyrannisch“ sein, die Beziehung des Menschen zur Umwelt müsse vielmehr eine „Beziehung der Gegenseitigkeit“ sein.

Prevost gilt als langjähriger Wähler und Sympathisant der US-Partei „Republikaner“, scheint aber – so zumindest die Darstellung der „New York Times“ – US-Präsident Donald Trump und Vizepräsident Vance gegenüber auch kritisch gegenüberzustehen, beispielsweise in der Frage der Migration.

Zurück zum Thema Prolife: Aktuell sind noch einige der Retweets des neuen Papstes aus seiner Zeit als Bischof abrufbar. So teile er beispielsweise ein Bild, bei dem das Wort „Abortion“ [Abtreibung] durch die Korrektur zweier Buchstaben auf „Adoption“ korrigiert wurde. Im Begleittext steht dazu: „Es gibt immer eine bessere Lösung als die Gewalt…“. Außerdem teilte Prevost eine Artikel, der US-Kardinal Timothy Dolan zitiert: „Abtreibung untergräbt die Menschenrechte eines jeden.“ Desweiteren teilte er nach dem US-Wahlkampf 2016 einen Beitrag mit dem Titel, die US-Präsidentschaftskandidatin Hillary „Clinton ignorierte die Lebensschützer auf eigene Gefahr, sagen die Demokraten“.

Außerdem findet sich ein Retweet, mit dem Bischof Prevost seinerzeit die spanischsprachige Übersetzung vom Buch von Papst Benedikt XVI. und Peter Seewald, "Letzte Gespräche", unterstützte.
 


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