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Die Verklärung: das Licht der unendlichen Liebe - Die synodale Kirche umsetzen

16. März 2025 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
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Franziskus aus der Gemelli-Klinik: Wie viel Licht erstrahlt in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen! Wie viel liebevolle Zuwendung erhellt die Räume, die Flure, die Behandlungszimmer, die Orte, an denen die bescheidensten Dienste geleistet werden!


Rom (kath.net) Angelus am zweiten Fastensonntag: „Während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichtes und sein Gewand wurde leuchtend weiß. Und siehe, es redeten zwei Männer mit ihm. Es waren Mose und Elija; sie erschienen in Herrlichkeit und sprachen von seinem Ende, das er in Jerusalem erfüllen sollte“.

Papst Franziskus ließ auch für diesen Sonntag eine Kurzkatechese vorbereiten. Der Gesundheitszustand des Papstes ist nach wie vor prekär, wenn im Moment auch stationär. Da Franziskus in dieser Zeit seiner Erkrankung, die seit mehr als einem Monat andauert, es ablehnt, in der Öffentlichkeit sichtbar zu sein, gab der Pressesaal des Heiligen Stuhls den Text zur Verbreitung frei.

„Beten wir für die Kirche, die aufgerufen ist, die Unterscheidung, die in der jüngsten Synodenversammlung getroffen wurde, in konkrete Entscheidungen umzusetzen. Ich danke dem Generalsekretariat der Synode, das in den nächsten drei Jahren die Ortskirchen auf diesem Weg begleiten wird.“


Im Folgenden eine Übersetzung der vom Vatikan vorbereiteten Worte des Papstes:

Liebe Brüder und Schwestern, einen schönen Sonntag!

Heute, am zweiten Fastensonntag, spricht das Evangelium von der Verklärung Jesu (Lk 9,28–36). Er steigt mit Petrus, Jakobus und Johannes auf einen Berg, versenkt sich ins Gebet und wird strahlend vor Licht. Damit zeigt er den Jüngern, was hinter seinen Taten verborgen ist: das Licht seiner unendlichen Liebe.

Diese Gedanken teile ich mit euch, während ich selbst eine Zeit der Prüfung durchmache, und ich vereine mich mit so vielen kranken Brüdern und Schwestern – in diesem Moment ebenso gebrechlich wie ich. Unser Leib ist schwach, aber nichts kann uns daran hindern zu lieben, zu beten, uns hinzugeben und füreinander leuchtende Zeichen der Hoffnung zu sein. Wie viel Licht erstrahlt in diesem Sinne in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen! Wie viel liebevolle Zuwendung erhellt die Räume, die Flure, die Behandlungszimmer, die Orte, an denen die bescheidensten Dienste geleistet werden! Deshalb lade ich euch heute ein, mit mir den Herrn zu preisen, der uns niemals verlässt und uns in Zeiten des Leids Menschen an die Seite stellt, die einen Strahl seiner Liebe widerspiegeln.

Ich danke euch allen für eure Gebete und danke auch denen, die mir mit so viel Hingabe beistehen. Ich weiß, dass viele Kinder für mich beten; einige von ihnen sind heute als Zeichen ihrer Nähe hier zum „Gemelli“ gekommen. Danke, liebe Kinder! Der Papst hat euch lieb und freut sich immer darauf, euch zu begegnen.

Lasst uns weiterhin für den Frieden beten, besonders für die Länder, die vom Krieg verwundet sind: für das gemarterte Ukraine, für Palästina, Israel, Libanon, Myanmar, Sudan und die Demokratische Republik Kongo.

Und beten wir für die Kirche, die aufgerufen ist, die Unterscheidung, die in der jüngsten Synodenversammlung verwirklicht wurde, in konkrete Entscheidungen umzusetzen. Ich danke dem Generalsekretariat der Synode, das in den nächsten drei Jahren die Ortskirchen auf diesem Weg begleiten wird.

Möge die Jungfrau Maria uns behüten und uns helfen, wie sie Überbringer des Lichts und des Friedens Christi zu sein.

 


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