Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. „Das Ende von Maria 2.0“
  12. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  13. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  14. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  15. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“

Die Verklärung: das Licht der unendlichen Liebe - Die synodale Kirche umsetzen

16. März 2025 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus aus der Gemelli-Klinik: Wie viel Licht erstrahlt in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen! Wie viel liebevolle Zuwendung erhellt die Räume, die Flure, die Behandlungszimmer, die Orte, an denen die bescheidensten Dienste geleistet werden!


Rom (kath.net) Angelus am zweiten Fastensonntag: „Während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichtes und sein Gewand wurde leuchtend weiß. Und siehe, es redeten zwei Männer mit ihm. Es waren Mose und Elija; sie erschienen in Herrlichkeit und sprachen von seinem Ende, das er in Jerusalem erfüllen sollte“.

Papst Franziskus ließ auch für diesen Sonntag eine Kurzkatechese vorbereiten. Der Gesundheitszustand des Papstes ist nach wie vor prekär, wenn im Moment auch stationär. Da Franziskus in dieser Zeit seiner Erkrankung, die seit mehr als einem Monat andauert, es ablehnt, in der Öffentlichkeit sichtbar zu sein, gab der Pressesaal des Heiligen Stuhls den Text zur Verbreitung frei.

„Beten wir für die Kirche, die aufgerufen ist, die Unterscheidung, die in der jüngsten Synodenversammlung getroffen wurde, in konkrete Entscheidungen umzusetzen. Ich danke dem Generalsekretariat der Synode, das in den nächsten drei Jahren die Ortskirchen auf diesem Weg begleiten wird.“


Im Folgenden eine Übersetzung der vom Vatikan vorbereiteten Worte des Papstes:

Liebe Brüder und Schwestern, einen schönen Sonntag!

Heute, am zweiten Fastensonntag, spricht das Evangelium von der Verklärung Jesu (Lk 9,28–36). Er steigt mit Petrus, Jakobus und Johannes auf einen Berg, versenkt sich ins Gebet und wird strahlend vor Licht. Damit zeigt er den Jüngern, was hinter seinen Taten verborgen ist: das Licht seiner unendlichen Liebe.

Diese Gedanken teile ich mit euch, während ich selbst eine Zeit der Prüfung durchmache, und ich vereine mich mit so vielen kranken Brüdern und Schwestern – in diesem Moment ebenso gebrechlich wie ich. Unser Leib ist schwach, aber nichts kann uns daran hindern zu lieben, zu beten, uns hinzugeben und füreinander leuchtende Zeichen der Hoffnung zu sein. Wie viel Licht erstrahlt in diesem Sinne in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen! Wie viel liebevolle Zuwendung erhellt die Räume, die Flure, die Behandlungszimmer, die Orte, an denen die bescheidensten Dienste geleistet werden! Deshalb lade ich euch heute ein, mit mir den Herrn zu preisen, der uns niemals verlässt und uns in Zeiten des Leids Menschen an die Seite stellt, die einen Strahl seiner Liebe widerspiegeln.

Ich danke euch allen für eure Gebete und danke auch denen, die mir mit so viel Hingabe beistehen. Ich weiß, dass viele Kinder für mich beten; einige von ihnen sind heute als Zeichen ihrer Nähe hier zum „Gemelli“ gekommen. Danke, liebe Kinder! Der Papst hat euch lieb und freut sich immer darauf, euch zu begegnen.

Lasst uns weiterhin für den Frieden beten, besonders für die Länder, die vom Krieg verwundet sind: für das gemarterte Ukraine, für Palästina, Israel, Libanon, Myanmar, Sudan und die Demokratische Republik Kongo.

Und beten wir für die Kirche, die aufgerufen ist, die Unterscheidung, die in der jüngsten Synodenversammlung verwirklicht wurde, in konkrete Entscheidungen umzusetzen. Ich danke dem Generalsekretariat der Synode, das in den nächsten drei Jahren die Ortskirchen auf diesem Weg begleiten wird.

Möge die Jungfrau Maria uns behüten und uns helfen, wie sie Überbringer des Lichts und des Friedens Christi zu sein.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  3. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  4. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  5. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  6. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  7. Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
  8. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  9. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  10. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  11. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  12. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  13. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  14. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  15. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz