SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
- "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
- Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
- Denn sie wissen nicht, was sie fordern
- "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
- ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
- "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
- INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
- US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
- Zwei Formen - ein Ritus
- Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
- Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
- Glaube & Sex vs. Vernunft & Geld?
- "Angriffe auf Christen werden in Deutschland ignoriert"
- Euthanasie trotz dreimaligem Senatsveto
| 
Die Heilung der Maria Zita Gradowska2. Oktober 2004 in Aktuelles, keine Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Hintergründe über das Wunder, das durch Kaiser Karl bewirkt wurde - Von Martin Kugler
Niemand wird nur wegen eines Wunders seliggesprochen. Im Verfahren zur Seligsprechung muss zunächst die Heiligmäßigkeit des Lebens erwiesen werden. Erst wenn diese festgestellt ist, wird ein Wunder, das auf die Fürsprache der betreffenden Person geschah, aufs genaueste geprüft. Im Falle Kaiser Karls ging es dabei um die Heilung der Maria Zita Gradowska, einer aus Polen stammenden Ordensfrau, die in Brasilien tätig war. Es ging dabei nicht um die bloße Heilung von Krampfadern (der Ausdruck alleine bietet sich für halblustig-spöttische Bemerkungen ja geradezu an...) Schwester Maria Zita litt bereits in jungen Jahren unter starken Schmerzen in den Beinen. Seit 1944 kam es zu inneren Blutungen und drei Jahre später zum ersten offenen Geschwür. Eine Operation schloss das Geschwür, verminderte aber weder Ödeme noch Schmerzen. Es traten weitere offene Geschwüre auf. Eines davon galt als inoperabel und schloss sich auf keine Therapie hin. Schwester Maria Zita war schließlich ans Bett gefesselt. Eine Mitschwester riet ihr, sich um die Fürbitte Kaiser Karls I. von Österreich, zu bemühen. Das wollte Schwester Maria Zita aber nicht, da sie den Habsburgern eher ablehnend gegenüberstand. Im Dezember 1960, als Schwester Maria Zita trotz Beruhigungsmittel wieder einmal nicht einschlafen konnte, entschloss sie sich doch zu einer kurzen, ängstlichen Fürbitte an Kaiser Karl und versprach, am nächsten Tag eine Novene zu beginnen. Der Schmerz hörte auf, die Schwester schlief ein. Am folgenden Tag erwachte Maria Zita Gradowska ohne Schmerzen. Die vorher offene Wunde war trocken verschorft. Die Schwester konnte aufstehen, in die Kapelle gehen und dort zum Gebet niederknien. Die Wundkruste fiel wenig später ab. Das Geschwür war völlig abgeheilt, die Schmerzen waren und blieben bis zu Tode Maria Zitas im Jahre 1989 (im Alter von 95 Jahren!) verschwunden. Es traten keine weiteren Probleme des venösen Kreislaufs mehr auf und Schwester Maria Zita konnte ungehindert ihrer Arbeit nachgehen.Es gibt auch in Seligsprechungsverfahren nicht sehr viele Fälle derart offensichtlicher, sichtbarer Wunderheilungen. 
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuHeilige- Schutzpatron der Schwimmer – die erstaunliche Geschichte des heiligen Adjutor von Vernon
- Die Bekehrung der beiden Gefängniswärter des Apostels Petrus in Rom
- Spaniens Mikel Merino feiert WM-Siegestreffer mit Gruß an den hl. Fermín
- USA: Schülerin bemalt in Großprojekt ihre katholische Schule mit lebensgroßen Heiligenfiguren
- „Von den Möglichkeiten, die wir heute haben, konnten Ansgar und Bonifatius nur träumen“
- Episode über Carlo Acutis als TV-Debüt von Scorseses Tochter
- Papst Leo XIV.: „Von den Berufungen ist die Ehe eine der edelsten und höchsten“
- Wird die PlayStation von Carlo Acutis die erste Gaming-Reliquie in der Kirchengeschichte?
- Vatikan: Carlo Acutis ist glaubwürdiges Vorbild für Jugendliche
- "Wenn ich keine Hoffnung im Herrn hätte, was würden wir in dieser Welt tun?"
| 





Top-15meist-gelesen- Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
- „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
- Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Denn sie wissen nicht, was sie fordern
- "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
- ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
- Glaube & Sex vs. Vernunft & Geld?
- "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
- US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
- "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
- Pornografie, NoFap und die Rückkehr der Selbstbeherrschung
- Zwei Formen - ein Ritus
- Rubio rechnet mit Linken ab: „Sie wissen nicht, wie man etwas schafft, also zerstören sie es“
- Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
|