Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  5. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  6. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  7. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  8. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  9. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  10. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  11. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  12. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  13. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?
  14. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  15. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»

Frankreich: „Inzwischen bedeutet Katholizismus, seinen Glauben erklären zu können“

18. April 2024 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Französische Katholiken bereiten sich darauf vor, ihren Glauben auch vor Muslimen zu verteidigen


Paris (kath.net/pl) In französischen Banlieus (städtische Vororte) führt die Präsenz der Muslime dazu, dass die dort ansässigen Katholiken offen über ihren christlichen Glauben sprechen und sich sogar darauf vorbereiten, ihn gegenüber ihren muslimischen Nachbarn zu verteidigen. Diese Katholiken in den Banlieus sind allerdings keine geborenen Franzosen, sondern haben Migrationshintergrund. In diesen von Muslimen dominierten Stadtvierteln entstehen dynamische und meist junge Gemeinschaften, die Zeugnis für Christus ablegen. Das berichtet „Vatican News“ in seiner polnischsprachigen Ausgabe anhand eines entsprechenden Beitrags in der katholischen Wochenzeitung „Famille Chrétienne“.

„Famille Chrétienne beschrieb dieses Phänomen am Beispiel der Stadt Trappes bei Paris, so das polnische „Vatican News“ weiter. Wörtlich schildert „Vatican News“: „Einige islamische Terroristen kommen von dort. Vor zehn Jahren wollten sich bis zu 60 junge Menschen dem Islamischen Staat in Syrien anschließen. In der Stadt mit 32.000 Einwohnern sind 70 Prozent der Bewohner Muslime. Aber es gibt dort auch Katholiken, die sich um die Saint-Georges-Kirche sammeln, die an diesem Ort seit 1003 existiert. Sonntags ist die Kirche überfüllt, das Durchschnittsalter liegt bei etwa dreißig Jahren. Zu Ostern wurden zwölf Katechumenen – Jugendliche und Erwachsene – getauft. ‚Unsere jungen Leute haben keine Komplexe. Sie schämen sich nicht, ihren Freunden zu sagen, dass sie katholisch sind. Sie tragen (sichtbar] Rosenkränze, Bruderschafts-Sweatshirts oder T-Shirts mit der Aufschrift Ich liebe Jesus!‘, sagt Schwester Germaine, eine Ordensfrau aus Mali, die die Jugendarbeit leitet. Anfangs hatte sie Angst davor, in einem solchen Umfeld zu arbeiten, weil sie, wie sie sagt, in ihrer Heimat bereits viel unter den Islamisten gelitten hatte. Sie vertraute jedoch Gott und sagte: ‚Benutze mich, damit ich ohne Angst auf diejenigen schauen kann, die mir Angst machen.‘ Wie der Pfarrer erklärt, kommt der starke Glaube junger Menschen nicht von ungefähr. Dies ist ihren Eltern zu verdanken, merkt Pfr. Etienne Guillet an.


Einige der örtlichen Katholiken haben Ex-Christen unter sich, die die Mehrheitsreligion angenommen haben. Am häufigsten geschieht dies unter dem Einfluss eines muslimischen Partners. Und Anhänger des Islam sind in religiösen Angelegenheiten in der Regel besser informiert, daher müssen sich Christen weiterbilden. Ein regionaler Pfarrer nahm kürzlich an einem Wochenendkurs teil mit dem Thema: Wie man in einer muslimischen Umgebung Christ wird. „Es waren 70 junge Leute aus unserer Diözese dabei, darunter etwa 20 aus Trappes. Sie haben muslimische Freunde. Sie fühlen sich machtlos, einige theologische Fragen zu beantworten. Inzwischen bedeutet Katholizismus, seinen Glauben erklären zu können“, sagt der Pfarrer aus Trappes. Er betont, dass seine Gemeindemitglieder keine Vorurteile gegenüber dem Islam haben, aber sie möchten, dass ihre muslimischen Freunde Christus kennen.

Link zum Originalbeitrag in „Vatican News“: Wiara na francuskich przedmieściach, katolicy wobec islamu


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  6. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  7. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  8. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  9. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  10. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  11. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  12. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  13. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  14. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  15. Fünfmal Mary: Eine US-Familie und ihre ungewöhnliche Namenstradition

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz