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Regierung Biden drängt Guatemala zum Rückzug aus Lebensschutz-Dokument

19. April 2024 in Prolife, keine Lesermeinung
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Eine Gruppe von US-Senatoren hat Guatemalas Präsident Arévalo ermutigt, die ‚Genfer Konsenserklärung’ weiterhin zu unterstützen.


Washington D.C. (kath.net/C-Fam/jg)
Die US-Regierung unter Präsident Joe Biden übt Druck auf die Regierung von Guatemala aus, damit diese ihre Unterstützung der „Geneva Consensus Declaration on Promoting Women’s Health and Strengthening the Family“ (dt. „Genfer Konsenserklärung zur Förderung der Gesundheit von Frauen und zur Stärkung der Familie“) zurückzieht. Als Reaktion darauf hat Gruppe von US-Senatoren einen Brief an Bernardo Arévalo, den Präsidenten von Guatemala, geschickt, in dem die Politiker seine Regierung ermutigen, die Unterstützung der Erklärung beizubehalten.

Die Genfer Konsenserklärung wurde von der Regierung Trump initiiert und spricht sich für den Lebensschutz, die Förderung der Frauengesundheit und der Familie aus. (Siehe Link) Bis heute haben die Regierungen von 36 Staaten die Erklärung unterzeichnet. Die USA haben 2021 unter der Führung von Präsident Biden ihre Unterstützung zurückgezogen.


Unter anderem bestätigt die Genfer Erklärung, dass es kein internationales Recht auf Abtreibung gibt.

Die Regierung Biden sieht in der Erklärung ein Hindernis für die internationale Förderung der Abtreibung. Biden hat daher die Unterstützung der USA zurückgezogen, bald nachdem er sein Amt angetreten hat. Seine Regierung hat andere Staaten, darunter Burkina Faso und Benin, dazu gedrängt, die Genfer Konsenserklärung nicht mehr zu unterstützen.

Die US-Regierung sollte andere Länder nicht bedrohen, verleiten oder unter Druck setzen, damit diese die „historische Koalition“ verlassen, sagt Valerie Huber. Das sei ein Missbrauch des Einflusses der USA, fördere eine antiamerikanische Stimmung in Ländern, die Verbündete sein sollten und sei respektlos gegenüber dem Recht anderer Länder, zu bestimmten Themen eine andere Meinung zu haben als die USA, die in dieser Frage gespalten seien. Huber war Beraterin der Regierung Trump und hat die Genfer Konsenserklärung entwickelt.

Sie betont, dass die Regierung von Guatemala erhebliche Fortschritte bei der Gesundheit gemacht hat, seit sie die Genfer Konsenserklärung unterzeichnet hat. Es gebe aber noch viel zu tun, räumt sie ein.

Guatemala ist der regionale Spitzenreiter in der Unterstützung der Genfer Erklärung. Der frühere Präsident Alejandro Giammattei hat das Land zum „Lebensschutzzentrum von Lateinamerika“ gemacht.

Die Regierung Biden hat die Wahl von Arévalo unterstützt. Sie hat sichergestellt, dass er vereidigt wird, unter anderem dadurch, dass sie Personen in der Regierung und im Parlament Guatemalas sanktioniert hat, die behauptet haben, der Sieg Arévalos sei durch Wahlbetrug zustande gekommen.

Lebensschützer sagten gegenüber C-Fam, sie seien der Ansicht, dass die Regierung Biden ihren Einfluss auf Guatemala dazu nützen wolle, die Abtreibung zu legalisieren. Arévalo ist im Januar vereidigt worden. Er wurde Ende März im Weißen Haus sowohl von Präsident Biden als auch von Vizepräsidentin Kamala Harris empfangen. Dabei wurden mehrere Projekte angekündigt, darunter Hilfszusagen in Höhe von 170 Millionen US-Dollar.

 


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