Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  4. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  8. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  9. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  10. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  11. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  12. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  13. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  14. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Regierung Biden drängt Guatemala zum Rückzug aus Lebensschutz-Dokument

19. April 2024 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eine Gruppe von US-Senatoren hat Guatemalas Präsident Arévalo ermutigt, die ‚Genfer Konsenserklärung’ weiterhin zu unterstützen.


Washington D.C. (kath.net/C-Fam/jg)
Die US-Regierung unter Präsident Joe Biden übt Druck auf die Regierung von Guatemala aus, damit diese ihre Unterstützung der „Geneva Consensus Declaration on Promoting Women’s Health and Strengthening the Family“ (dt. „Genfer Konsenserklärung zur Förderung der Gesundheit von Frauen und zur Stärkung der Familie“) zurückzieht. Als Reaktion darauf hat Gruppe von US-Senatoren einen Brief an Bernardo Arévalo, den Präsidenten von Guatemala, geschickt, in dem die Politiker seine Regierung ermutigen, die Unterstützung der Erklärung beizubehalten.

Die Genfer Konsenserklärung wurde von der Regierung Trump initiiert und spricht sich für den Lebensschutz, die Förderung der Frauengesundheit und der Familie aus. (Siehe Link) Bis heute haben die Regierungen von 36 Staaten die Erklärung unterzeichnet. Die USA haben 2021 unter der Führung von Präsident Biden ihre Unterstützung zurückgezogen.


Unter anderem bestätigt die Genfer Erklärung, dass es kein internationales Recht auf Abtreibung gibt.

Die Regierung Biden sieht in der Erklärung ein Hindernis für die internationale Förderung der Abtreibung. Biden hat daher die Unterstützung der USA zurückgezogen, bald nachdem er sein Amt angetreten hat. Seine Regierung hat andere Staaten, darunter Burkina Faso und Benin, dazu gedrängt, die Genfer Konsenserklärung nicht mehr zu unterstützen.

Die US-Regierung sollte andere Länder nicht bedrohen, verleiten oder unter Druck setzen, damit diese die „historische Koalition“ verlassen, sagt Valerie Huber. Das sei ein Missbrauch des Einflusses der USA, fördere eine antiamerikanische Stimmung in Ländern, die Verbündete sein sollten und sei respektlos gegenüber dem Recht anderer Länder, zu bestimmten Themen eine andere Meinung zu haben als die USA, die in dieser Frage gespalten seien. Huber war Beraterin der Regierung Trump und hat die Genfer Konsenserklärung entwickelt.

Sie betont, dass die Regierung von Guatemala erhebliche Fortschritte bei der Gesundheit gemacht hat, seit sie die Genfer Konsenserklärung unterzeichnet hat. Es gebe aber noch viel zu tun, räumt sie ein.

Guatemala ist der regionale Spitzenreiter in der Unterstützung der Genfer Erklärung. Der frühere Präsident Alejandro Giammattei hat das Land zum „Lebensschutzzentrum von Lateinamerika“ gemacht.

Die Regierung Biden hat die Wahl von Arévalo unterstützt. Sie hat sichergestellt, dass er vereidigt wird, unter anderem dadurch, dass sie Personen in der Regierung und im Parlament Guatemalas sanktioniert hat, die behauptet haben, der Sieg Arévalos sei durch Wahlbetrug zustande gekommen.

Lebensschützer sagten gegenüber C-Fam, sie seien der Ansicht, dass die Regierung Biden ihren Einfluss auf Guatemala dazu nützen wolle, die Abtreibung zu legalisieren. Arévalo ist im Januar vereidigt worden. Er wurde Ende März im Weißen Haus sowohl von Präsident Biden als auch von Vizepräsidentin Kamala Harris empfangen. Dabei wurden mehrere Projekte angekündigt, darunter Hilfszusagen in Höhe von 170 Millionen US-Dollar.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  2. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  3. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  4. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  5. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  6. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  7. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois

Abtreibung

  1. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  2. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  3. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  4. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  5. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  6. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  7. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg
  3. Diözese Linz: In der Hälfte der Klassenzimmer in der Stadt Wels fehlten die Kreuze
  4. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  5. Ukrainischer Bischof: "Es gibt so unglaublich viel Leid"
  6. Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamisten
  7. Rom: "Krippe von Bethlehem" zu sehen
  8. Der Heilige und das Tier
  9. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  10. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  11. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  12. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  13. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  14. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  15. Überraschung im Vatikan - Kardinal Tagle ist neuer Dekan des Kardinalskollegiums

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz