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US-Präsident Biden offenbar für Abtreibung auf Verlangen bis zur Geburt

10. Februar 2024 in Prolife, 2 Lesermeinungen
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In einer widersprüchlichen Rede behauptete Biden zuerst, Abtreibung auf Verlangen abzulehnen, was er anschließend forderte. Hillary Clintons Wahlkampfmanager John Podesta ist Bidens neuer Sondergesandter für das Klima.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Bei einer Rede in Las Vegas hat US-Präsident Biden zunächst gesagt, er sei gegen Abtreibung auf Verlangen, dann aber de facto eine Regelung nach dem Abtreibungsurteil „Roe v. Wade“ für alle drei Trimester gefordert.

Biden sprach über die negativen Folgen, die eine Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten haben würde. Er ging dabei auch auf die Lebensschutzpolitik von Trump ein. Wenn die Republikaner im Kongress ein nationales Abtreibungsverbot beschließen, würde er als Präsident sein Veto dagegen einlegen, kündigte er an. Sollte er wiedergewählt werden, würde er sich für eine USA-weite Regelung nach dem Abtreibungsurteil „Roe v. Wade“ einsetzen.

Das würde bedeuten, dass Abtreibung auf Verlangen legal wäre. Einschränkungen oder Verbote von Abtreibungen dürften frühestens zu einem Zeitpunkt eingeführt werden, zu dem das Baby außerhalb des Mutterleibs lebensfähig ist.


Biden wies dann die Behauptung zurück, er setze sich für Abtreibung auf Verlangen ein. Das sei nicht wahr, das sei nicht Teil der Regelung nach „Roe v. Wade“. Dort sei von „drei Trimestern“ die Rede, sagte Biden.

In den sozialen Medien erntete Biden nach dieser Rede viel Kritik. Wenn er Abtreibung in allen drei Trimestern einer Schwangerschaft nach „Roe v. Wade“ legalisieren wolle, dann sei das die Maximalforderung nach Abtreibung auf Verlangen, kommentierte ein Nutzer auf X.

Eine neue Studie hat bestätigt, dass seit der deutlichen Einschränkung der Abtreibungsmöglichkeiten im Bundesstaat Texas bereits im September 2021 dort mehr Babys geboren werden. Das erste Abtreibungsverbot wurde noch vor der Aufhebung des Urteils „Roe v. Wade“ erlassen. In Texas kann man daher die Wirkung von Abtreibungsverboten über einen längeren Zeitraum beobachten, als andere US-Bundesstaaten.

Eine Studie der Universität Houston hat gezeigt, dass bereits im Jahr 2022 um 16.147 Geburten mehr zu verzeichnen waren als im Jahr 2021. Unter Berücksichtigung der demographischen Veränderung bedeutet das eine Zunahme der Geburtenrate um 2 Prozent in Texas.

In den ersten vier Monaten des Jahres 2023 gab es nur 17 legale Abtreibungen in Texas. Alle wurden wegen medizinischer Notfälle durchgeführt.


John Podesta neuer Sondergesandter für das Klima


Am 5. Februar hat Präsident Biden bekannt gegeben, dass John Podesta an Stelle von John Kerry die Position des Sondergesandten für das Klima übernehmen wird. Podesta war Stabschef unter Präsident Bill Clinton (1993-2001), Berater von Barack Obama und Wahlkampfleiter von Hillary Clintons Präsidentschaftswahlkampf 2016. Davor war er Leiter der einflussreichen linken Denkfabrik Center for American Progress (CAP). Podesta setzt sich für eine radikale Klimaschutzpolitik ein, unterstützt legale Abtreibungen auf Verlangen, gleichgeschlechtliche „Ehen“ und die Transgender-Ideologie.

2016 wurde bekannt, dass Podesta offenbar Organisationen geschaffen und unterstützt hat, welche die katholische Kirche in den USA von innen her verändern sollen. (Siehe Link)

 


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