Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  4. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  5. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  6. So fühlt sich Nachhausekommen an
  7. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  8. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  9. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  10. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  11. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  12. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  13. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  14. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds
  15. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne

US-Präsident Biden offenbar für Abtreibung auf Verlangen bis zur Geburt

10. Februar 2024 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In einer widersprüchlichen Rede behauptete Biden zuerst, Abtreibung auf Verlangen abzulehnen, was er anschließend forderte. Hillary Clintons Wahlkampfmanager John Podesta ist Bidens neuer Sondergesandter für das Klima.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Bei einer Rede in Las Vegas hat US-Präsident Biden zunächst gesagt, er sei gegen Abtreibung auf Verlangen, dann aber de facto eine Regelung nach dem Abtreibungsurteil „Roe v. Wade“ für alle drei Trimester gefordert.

Biden sprach über die negativen Folgen, die eine Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten haben würde. Er ging dabei auch auf die Lebensschutzpolitik von Trump ein. Wenn die Republikaner im Kongress ein nationales Abtreibungsverbot beschließen, würde er als Präsident sein Veto dagegen einlegen, kündigte er an. Sollte er wiedergewählt werden, würde er sich für eine USA-weite Regelung nach dem Abtreibungsurteil „Roe v. Wade“ einsetzen.

Das würde bedeuten, dass Abtreibung auf Verlangen legal wäre. Einschränkungen oder Verbote von Abtreibungen dürften frühestens zu einem Zeitpunkt eingeführt werden, zu dem das Baby außerhalb des Mutterleibs lebensfähig ist.


Biden wies dann die Behauptung zurück, er setze sich für Abtreibung auf Verlangen ein. Das sei nicht wahr, das sei nicht Teil der Regelung nach „Roe v. Wade“. Dort sei von „drei Trimestern“ die Rede, sagte Biden.

In den sozialen Medien erntete Biden nach dieser Rede viel Kritik. Wenn er Abtreibung in allen drei Trimestern einer Schwangerschaft nach „Roe v. Wade“ legalisieren wolle, dann sei das die Maximalforderung nach Abtreibung auf Verlangen, kommentierte ein Nutzer auf X.

Eine neue Studie hat bestätigt, dass seit der deutlichen Einschränkung der Abtreibungsmöglichkeiten im Bundesstaat Texas bereits im September 2021 dort mehr Babys geboren werden. Das erste Abtreibungsverbot wurde noch vor der Aufhebung des Urteils „Roe v. Wade“ erlassen. In Texas kann man daher die Wirkung von Abtreibungsverboten über einen längeren Zeitraum beobachten, als andere US-Bundesstaaten.

Eine Studie der Universität Houston hat gezeigt, dass bereits im Jahr 2022 um 16.147 Geburten mehr zu verzeichnen waren als im Jahr 2021. Unter Berücksichtigung der demographischen Veränderung bedeutet das eine Zunahme der Geburtenrate um 2 Prozent in Texas.

In den ersten vier Monaten des Jahres 2023 gab es nur 17 legale Abtreibungen in Texas. Alle wurden wegen medizinischer Notfälle durchgeführt.


John Podesta neuer Sondergesandter für das Klima


Am 5. Februar hat Präsident Biden bekannt gegeben, dass John Podesta an Stelle von John Kerry die Position des Sondergesandten für das Klima übernehmen wird. Podesta war Stabschef unter Präsident Bill Clinton (1993-2001), Berater von Barack Obama und Wahlkampfleiter von Hillary Clintons Präsidentschaftswahlkampf 2016. Davor war er Leiter der einflussreichen linken Denkfabrik Center for American Progress (CAP). Podesta setzt sich für eine radikale Klimaschutzpolitik ein, unterstützt legale Abtreibungen auf Verlangen, gleichgeschlechtliche „Ehen“ und die Transgender-Ideologie.

2016 wurde bekannt, dass Podesta offenbar Organisationen geschaffen und unterstützt hat, welche die katholische Kirche in den USA von innen her verändern sollen. (Siehe Link)

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 11. Februar 2024 
 

In den letzten Tagen

Merkel mit Kohl (sic!) und Macron mit Mitterrand (vor fast 30 Jahren verstorben) verwechselt und (Dank an @antony) offenbar auch Ägypten und Mexiko. Die schweren kognitiven Aussetzer am Wahltag damals waren also doch nicht nur ein stressbedingter Einzelfall.
Hätte nicht gedacht, dass man es Donald Trump so einfach machen würde...


0
 
 antony 10. Februar 2024 

Biden redet zunehmend Kauderwelsch.

Abgesehen von dem Durcheinander in o.g. Rede hat er die Tage Al Sisi (Präsident von Ägypten) in einer Rede zur Situation im Gazastreifen als „Präsident von Mexiko“ bezeichnet.
Wenn Biden wiedergewählt wird, muss man ihm einen Aufpasser zur Seite stellen. Vermutlich werden jetzt schon einige Leute hinter den Kulissen bereit stehen, falls die Situation entgleitet. Ich vermute, ganz ernsthaft, dass man ihn vor seinen Auftritten irgendwie dopt.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Die US-Bischofskonferenz lädt zur 14. Pro-Life-Novene ein
  2. Bischof Barron lobt Vorgehen des US-Gesundheitsministeriums gegen ‚Geschlechtsanpassung‘
  3. US-Präsident Trump: ‚Religion kommt nach Amerika zurück‘
  4. Vatikan hebt Pfarraufhebungen in US-Diözese Buffalo auf
  5. US-Studie zeigt: Republikaner sind religiöser als Demokraten

Abtreibung

  1. Nun läutet auch in Italien die erste Glocke „Stimme der ungeborenen Kinder“
  2. Menschenrecht auf Abtreibung?
  3. CDL: „EU-Parlament entscheidet ein weiteres Mal gegen das Recht auf Leben“
  4. Katholische Bischöfe zeigen sich besorgt vor Abtreibungs-Abstimmungen des EU-Parlaments
  5. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden

Politik

  1. Interne Grünen-Mail nach Berlin-Blackout: „NICHT Täter*innen/Ermittlungen in den Mittelpunkt ziehen“
  2. Das große CDU-Chaos ODER wenn ein angebliches Plagiat schlimmer als Abtreibung im 9. Monat ist!
  3. Erfolg für den Lebensschutz – Kein Geld für Planned Parenthood aus US-Bundesbudget
  4. US-Repräsentantenhaus untersucht möglichen Missbrauch von Steuergeld durch Planned Parenthood
  5. Transgender-Debatte: Grüne Politikerin El-Nagashi verlässt die Partei






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  6. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  7. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  8. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  9. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  10. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  11. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  12. Papst Leo XIV: Meinungsfreiheit auch im Westen beschränkt
  13. Gott schütze Venezuela!
  14. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  15. So fühlt sich Nachhausekommen an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz