Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  2. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  10. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  11. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  12. „Wir werden erwartet“
  13. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  14. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  15. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!

US-Präsident Biden offenbar für Abtreibung auf Verlangen bis zur Geburt

10. Februar 2024 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In einer widersprüchlichen Rede behauptete Biden zuerst, Abtreibung auf Verlangen abzulehnen, was er anschließend forderte. Hillary Clintons Wahlkampfmanager John Podesta ist Bidens neuer Sondergesandter für das Klima.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Bei einer Rede in Las Vegas hat US-Präsident Biden zunächst gesagt, er sei gegen Abtreibung auf Verlangen, dann aber de facto eine Regelung nach dem Abtreibungsurteil „Roe v. Wade“ für alle drei Trimester gefordert.

Biden sprach über die negativen Folgen, die eine Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten haben würde. Er ging dabei auch auf die Lebensschutzpolitik von Trump ein. Wenn die Republikaner im Kongress ein nationales Abtreibungsverbot beschließen, würde er als Präsident sein Veto dagegen einlegen, kündigte er an. Sollte er wiedergewählt werden, würde er sich für eine USA-weite Regelung nach dem Abtreibungsurteil „Roe v. Wade“ einsetzen.

Das würde bedeuten, dass Abtreibung auf Verlangen legal wäre. Einschränkungen oder Verbote von Abtreibungen dürften frühestens zu einem Zeitpunkt eingeführt werden, zu dem das Baby außerhalb des Mutterleibs lebensfähig ist.


Biden wies dann die Behauptung zurück, er setze sich für Abtreibung auf Verlangen ein. Das sei nicht wahr, das sei nicht Teil der Regelung nach „Roe v. Wade“. Dort sei von „drei Trimestern“ die Rede, sagte Biden.

In den sozialen Medien erntete Biden nach dieser Rede viel Kritik. Wenn er Abtreibung in allen drei Trimestern einer Schwangerschaft nach „Roe v. Wade“ legalisieren wolle, dann sei das die Maximalforderung nach Abtreibung auf Verlangen, kommentierte ein Nutzer auf X.

Eine neue Studie hat bestätigt, dass seit der deutlichen Einschränkung der Abtreibungsmöglichkeiten im Bundesstaat Texas bereits im September 2021 dort mehr Babys geboren werden. Das erste Abtreibungsverbot wurde noch vor der Aufhebung des Urteils „Roe v. Wade“ erlassen. In Texas kann man daher die Wirkung von Abtreibungsverboten über einen längeren Zeitraum beobachten, als andere US-Bundesstaaten.

Eine Studie der Universität Houston hat gezeigt, dass bereits im Jahr 2022 um 16.147 Geburten mehr zu verzeichnen waren als im Jahr 2021. Unter Berücksichtigung der demographischen Veränderung bedeutet das eine Zunahme der Geburtenrate um 2 Prozent in Texas.

In den ersten vier Monaten des Jahres 2023 gab es nur 17 legale Abtreibungen in Texas. Alle wurden wegen medizinischer Notfälle durchgeführt.


John Podesta neuer Sondergesandter für das Klima


Am 5. Februar hat Präsident Biden bekannt gegeben, dass John Podesta an Stelle von John Kerry die Position des Sondergesandten für das Klima übernehmen wird. Podesta war Stabschef unter Präsident Bill Clinton (1993-2001), Berater von Barack Obama und Wahlkampfleiter von Hillary Clintons Präsidentschaftswahlkampf 2016. Davor war er Leiter der einflussreichen linken Denkfabrik Center for American Progress (CAP). Podesta setzt sich für eine radikale Klimaschutzpolitik ein, unterstützt legale Abtreibungen auf Verlangen, gleichgeschlechtliche „Ehen“ und die Transgender-Ideologie.

2016 wurde bekannt, dass Podesta offenbar Organisationen geschaffen und unterstützt hat, welche die katholische Kirche in den USA von innen her verändern sollen. (Siehe Link)

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Karmelitinnen in Pennsylvania bauen von Hand ein Kloster für 1.000 Jahre
  2. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  3. USA: Kontenschließungen von Banken bei Lebensschutz- und konservativen Gruppen
  4. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  5. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November

Abtreibung

  1. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  2. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  3. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  4. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  5. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung

Politik

  1. Bremer Grünenpolitikerin Görgü-Philipp posiert mit Holocaust-Koffer – Rücktritt nach Eklat!
  2. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  3. Interne Grünen-Mail nach Berlin-Blackout: „NICHT Täter*innen/Ermittlungen in den Mittelpunkt ziehen“
  4. Das große CDU-Chaos ODER wenn ein angebliches Plagiat schlimmer als Abtreibung im 9. Monat ist!
  5. Erfolg für den Lebensschutz – Kein Geld für Planned Parenthood aus US-Bundesbudget







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. 'Junge Menschen sehnen sich danach, mit etwas Zeitlosem verbunden zu sein'
  3. Jesus begegnen im Stift Kremsmünster
  4. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  5. Medienpolitik: Bald verpflichtende Quote für öffentlich-rechtliche Inhalte in sozialen Netzwerken?
  6. Medjugorje: Erster Mariologie-Kongress mit Beteiligung des Vatikans
  7. Norwegen: Daniel (18) hielt Gott für einen Mythos – heute geht er jeden Sonntag in die Kirche
  8. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  9. Nicht Anpassung, sondern Verwandlung. Was die Kultur dem Christentum verdankt
  10. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  11. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  12. Neue Vatikan-Kommunikationschefin Montserrat Alvarado gibt Einblick in ihre Ideen
  13. „Alles wieder in den Urzustand versetzen“: Das Oxford Oratory wird wieder einen Hochaltar errichten
  14. Wenn das Scrollen in die Gnade eintaucht
  15. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz