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„Wirklich nur pastorale Änderungen? Keine Änderungen an der Glaubenslehre?“

24. November 2023 in Weltkirche, 58 Lesermeinungen
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Polnischer Zisterzienserpater Strumiłowski: „Eine wachsende Zahl von Katholiken befürchtet, dass verschiedene Reformbemühungen der Kirche zu einer Änderung der Glaubenslehre führen könnten.“


Warschau (kath.net/pl) „Eine wachsende Zahl von Katholiken befürchtet, dass verschiedene Reformbemühungen der Kirche zu einer Änderung der Glaubenslehre führen könnten. Eine der umstrittensten Änderungen ist das Postulat, Menschen, die in nicht-sakramentalen Beziehungen leben, die Heilige Kommunion zu spenden, schreibt Opoka-Kolumnist, Pater Jan P. Strumiłowski OCist.“ Mit diesem Untertitel leitet die Website „Opoka“ einen Beitrag des Titels „Pastorale, nicht doktrinäre Veränderungen?“ ein. „Opoka“ ist von einer Stiftung der Polnischen Bischofskonferenz (KEP) finanziert und geleitet.

Pater Strumiłowski schreibt nennt als Änderungen: „Eine der Veränderungen bzw. eine ganze Reihe pastoraler Veränderungen sind verschiedene Arten liturgischer Experimente, die von der neuen Sensibilität der heutigen Menschen diktiert werden… Teile der Messe werden manchmal improvisiert. Der Stil der Feier selbst ändert sich, um die Offenheit des Zelebranten gegenüber der teilnehmenden Gemeinschaft besser zu würdigen. Der langfristige Charakter dieser Veränderungen lässt uns deutlich erkennen, dass sie eine Veränderung im Verständnis des Wesens der Messe bewirken. Katholiken scheinen zunehmend zu glauben, dass der Hauptzweck der Messe darin besteht, Gemeinschaft aufzubauen, oder dass die Messe bestenfalls ein Ort einer einzigartigen Begegnung mit Christus, dem Herrn, ist. Und natürlich sind auch solche Ziele oder Früchte der Messe darin vorhanden, allerdings sind sie nicht erstklassig. Denn tatsächlich kann eine Änderung der Form in manchen Fällen den Opfercharakter der Messe wirksam verschleiern.“


Er nennt als ein „weiteres Beispiel für pastorale Veränderungen könnte die Überbetonung von Fragen der Nächstenliebe sein, die dazu führt, dass das Evangelium als ein einzigartiges System behandelt wird, das lehrt, wie man gute Menschen ist.“ ‚Doch „die Reduzierung der Mission der Kirche auf wohltätige Aktivitäten verzerrt ihre übernatürliche Mission. Der Glaube ist kein Werkzeug zur Vervollkommnung der Moral, sondern er ist der Anfang der Erlösung. Denn in der Kirche geht es in erster Linie um die Versöhnung des Menschen mit Gott – und zwar nicht nur um die moralische, sondern um die existentielle Versöhnung, der das sakramentale Leben dienen soll. Daher nehmen in der Kirche neben dem Wort die Sakramente einen zentralen Platz ein.“

„Eine der umstrittensten Änderungen ist die Forderung nach der Möglichkeit, Menschen, die in nichtsakramentalen Beziehungen leben, die Heilige Kommunion zu spenden. Ich habe an anderer Stelle darüber geschrieben, warum dies eine falsche Annahme ist. Mal sehen, ob eine solche Änderung ohne Änderungen an der Doktrin möglich ist.“ Denn für eine Zulassung zivilrechtlich wiederverheirateter Geschiedener müsse sich
1.)    Die Lehre über schwere Sünden geändert haben
2.)    Die Lehre über das Ehesakrament
3.)    Oder die Lehre über die Eucharistie

 


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