Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bistum Trier entlässt AFD-Landtagsabgeordneten Schaufert aus einem Kirchengremium
  2. Schweiz: Bischof Bonnemain bei Beerdigung von Bischof Huonder
  3. Kardinal Müller: "Sie sind wie die SA!"
  4. Das Leben des Menschen ist schutzwürdig oder doch nicht?
  5. Ablehnung von Fiducia supplicans: Afrikas Bischöfe haben ‚für die ganze Kirche’ gesprochen
  6. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  7. Erzbistum Hamburg verliert 2023 Millionen Euro durch Mitgliederschwund
  8. Eine kleine Nachbetrachtung zu einer Konferenz in Brüssel
  9. Großes Interesse an Taylor Swift-Gottesdienst in Heidelberg
  10. Höchstgericht entscheidet über Bibel-Tweet von Ex-Ministerin Räsänen
  11. ,Ich habe Pornographie gemacht – jetzt mache ich Rosenkränze!‘
  12. Mehrheit der Deutschen fürchtet Islamisierung Europas
  13. Vatikan: Religionsfreiheit durch Urteil gegen Kardinal bedroht
  14. Meloni: Leihmutterschaft ist ,unmenschliche Praxis‘
  15. Das Mediennetzwerk Pontifex, gegründet 2005 als "Generation Benedikt", beendet seine Tätigkeit

,Haltet euch fern von allen Formen okkulter Praktiken!‘

13. November 2023 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ouija-Bretter sind keineswegs harmlose Brettspiele, sondern öffnen die Türen für den Bösen, warnt der amerikanische Exorzist Dan Reehil.


Linz (kath.net / pk) Ouija-Bretter und andere Versuche, sich mit den Toten zu unterhalten, sind spirituell gefährliche Praktiken, die keineswegs verharmlost werden sollten.  Das sagte Pater Dan Reehil im Gespräch mit „Fox News Digital“. Rehill ist Priester in der US-amerikanischen Diözese Nashville.

2018 machte er eine Exorzismus-Ausbildung am Ateneo Pontificio Regina Apostolorum in Rom und wurde im selben Jahr zum Exorzisten seiner Diözese ernannt. „Wir vergessen zu oft, dass es auf dieser Welt viel mehr gibt, als man auf den ersten Blick sieht", betonte Reehil. „Engel, Dämonen, Geister und Seelen existieren und sie können einen Einfluss auf unser Leben haben.“

Ein Exorzismus sei „eine besondere Form des Gebets, dass die Kirche gegen die Macht des Teufels benutzt“. Die katholische Kirche unterscheide zwischen zwei Formen von Exorzismen, den „kleinen“ und den „großen“, erklärte Reehil.


„Ein großer Exorzismus wird nur für jemanden durchgeführt, der nachweislich von einem oder mehreren Dämonen besessen ist, und darf nur von einem Priester durchgeführt werden, dem der Bischof dies ausdrücklich gestattet hat“, sagte Reehil. Grundsätzlich werde in der Dämonologie unterschieden zwischen drei Stufen dämonischen Eindringens – die Versuchung, die Besessenheit (auch Oppression oder Unterdrückung genannt) sowie die Besessenheit.

Die erste Stufe – nämlich die Versuchung – erlebe jeder Mensch. Die zweite Stufe, also die Besessenheit, werde sichtbar, wenn Menschen „körperlich, spirituell, geistig oder emotional“ gequält würden durch Dämonen. Sie werde gelegentlich sichtbar bei einem Menschen, zeige sich aber nicht durchgehend.

Menschen, die okkulte Praktiken ausüben, öffnen oft unbeabsichtigt die Türen, durch die solche Dämonen eindringen können. „Die Verwendung eines Ouija-Bretts lädt einen Dämon in dein Leben ein, unabhängig davon, ob die Person dies beabsichtigt oder nicht“, erläuterte der Exorzist.

Das Ouija-Brett entstand im 19. Jahrhundert als Gesellschaftsspiel und wurde als „sprechendes Brett“  bezeichnet. Zu dieser Zeit waren Séancen und andere spirituelle Praktiken sehr beliebte Aktivitäten. Heute wird das Ouija-Brett vom Unternehmen Hasbro hergestellt, das das Produkt als Brettspiel  vermarktet, mit dem mit der „Geisterwelt“ kommuniziert werden kann.

Reehil hält das für problematisch. „Obwohl es als Spiel beworben wird, ist es weit davon entfernt, eines zu sein.“ Es sei vielmehr eine Form der Weissagung, verbunden mit „tiefgreifenden spirituellen Konsequenzen, die außerhalb unserer Kontrolle liegen“. In der Bibel werde eine eindeutige ablehnende Haltung zu Wahrsagerei und okkulte Praktiken kommuniziert, betonte Reehil.

Er persönlich habe ein halbes Dutzend Fälle von dämonischer Unterdrückung gesehen, die durch Ouija-Bretter ausgelöst wurden. „Sobald die Befreiungsgebete gebetet waren und die Teilnehmer auf jegliche Kooperation mit den Dämonen verzichteten, hörte die dämonische Aktivität auf“, berichtete er. Sein Appell: „Haltet euch fern von allen Formen okkulter Praktiken – und bleibt in Gottes Nähe.“  

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Stefaniewillswissen 13. November 2023 
 

@kleingläubiger

Hiervor zu warnen, setzt auch voraus, dass man von der Existenz des Teufels ausgeht, woran es meist fehlen dürfte bei Veranwortlichen in der Kirche. Sie haben außerdem zu viel zu tun mit den Themen, die auch in populären Medien zu finden sind. Frau
Dr. Strauß klärt in ihrem Youtube-Kanal "magstrauss" verständlich und glaubwürdig über Esoterik auf. Ich hoffe, sie erreicht damit viele Leute, die generell bereit wären, es mal auszuprobieren und hält sie davon ab.


2
 
 kleingläubiger 13. November 2023 
 

Ich habe schon einige Male erlebt, wie, vor allem Frauen, allerlei Zaubersprüche und okkulten Blödsinn ausprobiert haben, um dies oder jenes zu erreichen. Das wird heute oft bedenkenlos benutzt wie ein Werkzeug. Über etwaige seelische Schäden erfährt man leider fast nirgendwo. Die Kirchen, die darüber aufklären sollten, befassen sich leider kaum noch damit.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  2. KOMMEN SIE MIT! EINMALIGE REISE - 13. Oktober 2024 in Fatima + Andalusien!
  3. Kardinal Müller: "Sie sind wie die SA!"
  4. Eine kleine Nachbetrachtung zu einer Konferenz in Brüssel
  5. Schweiz: Bischof Bonnemain bei Beerdigung von Bischof Huonder
  6. ,Ich habe Pornographie gemacht – jetzt mache ich Rosenkränze!‘
  7. Der Teufel sitzt im Detail
  8. Ablehnung von Fiducia supplicans: Afrikas Bischöfe haben ‚für die ganze Kirche’ gesprochen
  9. Das Mediennetzwerk Pontifex, gegründet 2005 als "Generation Benedikt", beendet seine Tätigkeit
  10. "Ich verzeihe dir, du bist mein Sohn. Ich liebe dich und werde immer für dich beten"
  11. Der Mann mit Ticketnummer 2387393
  12. Frankreich: „Inzwischen bedeutet Katholizismus, seinen Glauben erklären zu können“
  13. Taylor sei mit Euch
  14. Bistum Trier entlässt AFD-Landtagsabgeordneten Schaufert aus einem Kirchengremium
  15. Großes Interesse an Taylor Swift-Gottesdienst in Heidelberg

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz