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Christlicher Homeschool-Familie droht Abschiebung aus den USA4. Oktober 2023 in Chronik, 6 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Die Familie ist vor 15 Jahren in die USA gekommen um der Verfolgung der deutschen Behörden zu entgehen.
Washington D.C. (kath.net/jg)
Einer deutschen Familie, die seit 15 Jahren in den USA lebt, droht die Abschiebung, berichtet Fox News. Die christliche Familie Romeike ist 2008 in die USA gekommen, weil die Eltern die fünf Kinder zu Hause unterrichtet haben. Das ist in Deutschland verboten und die Familie hatte bereits Geldstrafen erhalten.
Die Familie beantragte Asyl, weil sie sich wegen des Verbots des Hausunterrichts verfolgt sahen. Der Asylantrag wurde zwar 2013 abgelehnt, da die Gerichte in den USA das Vorgehen der deutschen Behörden nicht als „Verfolgung“ einstuften. Die Familie konnte aber trotzdem in den USA bleiben. (Siehe Link) Sie lebt jetzt im Bundesstaat Tennessee. 
Jetzt soll die Familie abgeschoben werden. Uwe Romeike, dem Vater der Familie, ist der Grund aber nicht bekannt. „Sie haben uns nichts gesagt. Wir wissen wirklich nicht warum (das passiert). Wir wundern uns selbst, weil wir es nicht verstehen können“, sagte er Fox News.
Da der Hausunterricht in Deutschland weiterhin verboten ist, wäre die Familie erneut der Verfolgung durch die deutschen Behörden ausgesetzt. Das sieht auch Kevin Boden, der Anwalt der Familie Romeike, so. Er habe mit Familien in Deutschland gesprochen, die damit konfrontiert seien.
Die Familie Romeike habe die letzten 15 Jahre legal in den USA gelebt. Die Regierung Biden und die Bundesbehörden könnten dafür sorgen, dass dies so bleibe, appellierte Boden an die Verantwortlichen.
Fox News nach eigenen Angaben bei der Einwanderungsbehörde ICE (Immigration and Customs Enforcement) in dem Fall der Familie Romeike angefragt, aber keine Antwort erhalten.
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Lesermeinungen| | Marcus, der mit dem C 5. Oktober 2023 | | | | @Theobald: Humbug! Das Gesetz von 1919 verpflichtet den Staat zu einer Versorgung mit Schulen, es regelt aber nicht die alternativlose Pflicht diese zu besuchen. Die kam erst mit dem Gesetz über die Schulpflicht im Deutschen Reich (Reichsschulpflichtgesetz) vom 6. Juli 1938!
Im unten verlinkten Wikipedia-Artikel lesen Sie, daß die Reformeiferer ausgebremst wurden und per Rechtsgutachten der Reichsregierung die Regelungen von 1906 (Kaiserreich) des Volksschulerhaltungsgesetz wieder als geltendes Recht vorschrieb und die radikalen Änderungen in Preußen zurückgenommen werden mußten. Die alternativlose Schulpflicht zwecks Indoktrination stammt aus dem Reichschulpflichtgesetz von 6.07.1938, geändert am 16.5.1941! de.wikipedia.org/wiki/Weimarer_Schulkompromiss |  0
| | | | | Theobald 5. Oktober 2023 | | | | @Marcus... Völliger Schwachsinn!
Die Schulpflicht stammt von 1919, nicht von den Nazis, was an dieser Stelle aber auch schon tausend mal geschrieben wurde.
Und dass eine geduldete (also AUSREISEPFLICHTIGE!) Familie nach 15 Jahren auch ausreisen muss, weil alle Kinder die Mindestschullaufbahn absolviert haben (müssen), ist nur logisch. Duldungsgrund erloschen. Basta. |  0
| | | | | chorbisch 5. Oktober 2023 | | | | @ Marcus, der mit dem C, Fortsetzung Daß es über die Familie Berichte gegeben hat, mag ja sein. Trotzdem macht sie das nicht zu "Verfolgten" oder gar "Märtyrern".
Bei den Fällen, an die ich mich erinnere, handelte es sich um kleine, sektenartige Gruppen, die sich völlig von der Umwelt abschlossen und den Kindern oft jeden Kontakt mit der Außenwelt verboten hatten.
Ist das christlich?
Mir ist schon klar, daß die Lehrpläne Dinge enthalten, die der Lehre der Kirche oder ganz allgemein christlichen Werten widersprechen. Aber auch hier sehe ich die Verpflichtung der Eltern, in Gesprächen mit den Kindern die Dinge gerade zu rücken. Und wenn das eine oder andere Kind dann nicht mehr, wie gewohnt, gehorsam die Augen senkt, sondern weiter nachfragt, gehört es auch zum Elterndasein, solche Konflikte zu bewältigen.
Ich wiederhole: Der Erziehungsprimat der Eltern umfasst meiner Meinung nach nicht den Rechtsanspruch, daß den Kindern im Unterricht keine Aussagen zugemutet werden dürften, die den Werten der Eltern widersprechen. |  0
| | | | | Marcus, der mit dem C 5. Oktober 2023 | | | | @chorbisch "zur Zeit nicht erlaubt"? Interessante Formulierung! Der Privatunterricht bzw. das Homeschooling wurde von den Nazis verboten, damit niemand der staatlichen Indoktrination entgeht. Der Haß auf Privatschulen, heutzutage noch in linken Kreisen sehr verbreitet, wenn man die eigenen Kinder nicht gerade hinschickt, stammt aus der gleichen Motivlage. Unser aktueller Bundeskanzler hat als JuSo-Chef von der "Lufthoheit über den Kinderbetten" gesprochen, die zu erringen sei, als Gegengewicht zu dem grundgesetzlich verankerten Erziehungsprimat der Eltern. Im übrigen hat es zu der Auswanderung und Nichtabschiebung vor Jahren durchaus Berichterstattung gegeben! |  1
| | | | | chorbisch 4. Oktober 2023 | | | | @ Marcus, der mit dem C Solange keine Begründung bekannt ist, warum die Familie jetzt das Land verlassen soll, sollten wir uns mit Spekulationen darüber sehr zurückhalten.
Ich kann auch die Bewertung im Artikel nicht teilen, daß der Familie in Deutschland "Verfolgung" drohe. Hier ist Homeschooling zur Zeit nicht erlaubt und wer gegen geltendes Recht verstößt, muß mit Strafen rechnen.
Man kann natürlich der Ansicht sein, ein Verbot von Homeschooling sei unsinnig und schränke die persönliche Freiheit und das Elternrecht ein. Aber dann muß man versuchen, das Gesetz zu ändern.
Aber ich halte es für falsch, jeden, dem die Gesetze in Deutschland mißfallen und der sie daher ignoriert, gleich zum "Verfolgten" zu machen. |  1
| | | | | Marcus, der mit dem C 4. Oktober 2023 | | | | Der Verdacht liegt nahe, ... daß sie abgeschoben werden sollen, weil sie gläubige und keine lauen Christen sind. Man bedenke dabei die fragwürdige FBI Ermittlungen in Kreisen der traditionellen Messe, die mit einem Pamphlet eines linken Thinktanks begründet wurde, die traditionelle Katholiken mit Kukluxern und rechten Milizen in Zusammenhang brachten. |  1
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