Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  9. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  10. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  11. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  12. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  13. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  14. Fast der gleiche Glaube?
  15. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg

Erzbischof Léonard: Die Lehre der Kirche ist in wesentlichen Punkten bedroht

20. Februar 2023 in Weltkirche, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Kultur der westlichen Länder sei vom Relativismus geprägt. Es sei daher unvermeidlich, dass auch das Christentum in diesen Ländern darunter leidet.


Brüssel (kath.net/jg)
Die Lehre der Kirche zu Themen wie Zölibat, Frauenordination und Segnung homosexueller Paare sei bedroht, sagte Erzbischof André-Joseph Léonard, der emeritierte Erzbischof von Brüssel-Mecheln in einem Interview mit dem National Catholic Register. (Siehe Link am Ende des Artikels)

Die Bedrohung sei in einer Pastoral bereits akut, die von wesentlichen Inhalten des katholischen Glaubens, wie dem Männern vorbehaltenen Priestertum, dem hohen Wert des priesterlichen Zölibats und der Ergänzung von Mann und Frau in der Ehe, abweiche. Er fürchte, dass viele der Anträge die in der Synode über die Synodalität diese Wirklichkeiten aushöhlen wollen, sagte Léonard.


Der emeritierte Erzbischof ging auch auf die Situation der Kirche in den westlichen Ländern ein. Die Kultur dieser Länder sei vom Relativismus beherrscht. Es sei daher unvermeidlich, dass auch das Christentum darunter leide. Weihnachten, „das Wunder der Inkarnation“, werde auf verschneite Landschaften, Nadelbäume, „einen lächerlichen Weihnachtsmann“ und bestimmte Speisen reduziert. Weihnachten sei der Geburtstag von Jesus, aber bei offiziellen Veranstaltungen werde tunlichst vermieden, den Namen des Geburtstagskindes auch nur auszusprechen, kritisierte Erzbischof Léonard. Ostern, „das wichtigste Ereignis in der menschlichen Geschichte“, werde auf Schokoladeeier reduziert. Die Covid-19-Pandemie sei als Vorwand genommen worden, aus der heiligen Messe eine Fernsehshow zu machen, die keine Anfahrt brauche und die Kommunion des Leibes Christi zur Nebensache gemacht habe. Fast alle katholischen Einrichtungen würden sich mit „Werten des Christentums oder des Evangeliums“ definieren, aber den Namen Jesus Christus vermeiden. Alle diese Gesellschaften würden einer neuen Evangelisierung bedürfen, betonte der Erzbischof.


Link zum Interview mit Erzbischof André-Joseph Léonard im National Catholic Register (englisch): Belgian Archbishop: The Fundamental Teachings of the Church Are Currently Under Threat

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Glaube

  1. Über das Dämonische
  2. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  3. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"
  4. „Die Generation Z, die in Manhattan zur Messe kommt, sucht keine alternative Clubszene“
  5. Katholische Influencer öffnen neue Zugänge zum Glauben für die junge Generation
  6. Kardinal Nichols: „Das kostbarste Geschenk, das der Kirche anvertraut ist: das heilige Messopfer“
  7. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  8. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“
  9. US-Vizepräsident Vance kündigt Buch über seinen persönlichen Rückweg zum katholischen Glauben an
  10. Spanische Bischofskonferenz beleuchtet Verhältnis von Verstand und Emotion im persönlichen Glauben







Top-15

meist-gelesen

  1. Kirche im ‚Status der Initiation‘: nach der Taufe beginnt der Weg
  2. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  3. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  4. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  5. Fast der gleiche Glaube?
  6. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  7. Slowakei: Papst Leo XIV. grüßt die Teilnehmer des Nationalen Marsches für das Leben in Bratislava
  8. Kardinal Koch zu Israel und Gaza: Ehrlich miteinander sprechen
  9. Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
  10. Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
  11. Papst: In der Seelsorge auf das Wesentliche konzentrieren
  12. Bruder von Leo XIV.: Papst hilft bei der Steuererklärung
  13. Bischof an Jugend: "Licht des neuen Afrikas liegt in euch"
  14. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  15. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz