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Erzbischof Léonard: Die Lehre der Kirche ist in wesentlichen Punkten bedroht

20. Februar 2023 in Weltkirche, 8 Lesermeinungen
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Die Kultur der westlichen Länder sei vom Relativismus geprägt. Es sei daher unvermeidlich, dass auch das Christentum in diesen Ländern darunter leidet.


Brüssel (kath.net/jg)
Die Lehre der Kirche zu Themen wie Zölibat, Frauenordination und Segnung homosexueller Paare sei bedroht, sagte Erzbischof André-Joseph Léonard, der emeritierte Erzbischof von Brüssel-Mecheln in einem Interview mit dem National Catholic Register. (Siehe Link am Ende des Artikels)

Die Bedrohung sei in einer Pastoral bereits akut, die von wesentlichen Inhalten des katholischen Glaubens, wie dem Männern vorbehaltenen Priestertum, dem hohen Wert des priesterlichen Zölibats und der Ergänzung von Mann und Frau in der Ehe, abweiche. Er fürchte, dass viele der Anträge die in der Synode über die Synodalität diese Wirklichkeiten aushöhlen wollen, sagte Léonard.


Der emeritierte Erzbischof ging auch auf die Situation der Kirche in den westlichen Ländern ein. Die Kultur dieser Länder sei vom Relativismus beherrscht. Es sei daher unvermeidlich, dass auch das Christentum darunter leide. Weihnachten, „das Wunder der Inkarnation“, werde auf verschneite Landschaften, Nadelbäume, „einen lächerlichen Weihnachtsmann“ und bestimmte Speisen reduziert. Weihnachten sei der Geburtstag von Jesus, aber bei offiziellen Veranstaltungen werde tunlichst vermieden, den Namen des Geburtstagskindes auch nur auszusprechen, kritisierte Erzbischof Léonard. Ostern, „das wichtigste Ereignis in der menschlichen Geschichte“, werde auf Schokoladeeier reduziert. Die Covid-19-Pandemie sei als Vorwand genommen worden, aus der heiligen Messe eine Fernsehshow zu machen, die keine Anfahrt brauche und die Kommunion des Leibes Christi zur Nebensache gemacht habe. Fast alle katholischen Einrichtungen würden sich mit „Werten des Christentums oder des Evangeliums“ definieren, aber den Namen Jesus Christus vermeiden. Alle diese Gesellschaften würden einer neuen Evangelisierung bedürfen, betonte der Erzbischof.


Link zum Interview mit Erzbischof André-Joseph Léonard im National Catholic Register (englisch): Belgian Archbishop: The Fundamental Teachings of the Church Are Currently Under Threat

 


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Lesermeinungen

 SalvatoreMio 20. Februar 2023 
 

Es tun sich stets tiefere Abgründe auf ...

@joh14,6: was Sie hier offenbaren, erschreckt zutiefst! "lifesitenews" spricht von Brüssel als einer heidnischen Stadt. Und die das Christentum beleben wollten, hat man praktisch vertrieben: nicht die "Heiden" taten es, sondern ein Bischof im Dienst des Guten Hirten.


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 joh14,6 20. Februar 2023 
 

Sehr schade, daß Gute Hirten emeritiert werden.

Mit Bischof de Kezel wurde für Brüssel ein Nachfolger eingesetzt, den Kardinal Danneels eigentlich schon 2010 wollte, als Papst Benedikt EB Leonard ernannte.
"Erzbischof Léonard investierte seine ganze Energie in die Wiederbelebung des Glaubens im sich rasch säkularisierenden Brüssel. Er gründete die Bruderschaft der Heiligen Apostel, eine öffentliche Vereinigung der geistlichen Gläubigen, und vertraute ihr die Ausbildung von Priestern der Bruderschaft an und schenkte ihr zwei Pfarreien in Brüssel. Es erwies sich als großer Erfolg, bis es von de Kesel unterdrückt wurde...
De Kesel..hat nun ohne hinreichende Begründung und trotz massiver Proteste der Gläubigen die Monastic Fraternity of Jerusalem rausgeschmissen.."(2017)

www.lifesitenews.com/blogs/new-archbishop-of-brussels-continues-to-mutilate-his-diocese/


2
 
 Uwe Lay 20. Februar 2023 
 

Leben wir in Zeiten des Relativismus?

Wird das Christentum denn nicht viel mehr als durch einen Relativismus durch den Dogmatismus etwa der Genderideologie,des Feminismus und der Homolobby bedroht? Vor kurzem durfte in den Niederlanden das Theaterstück: "Warten auf Godot" von Beckett nicht aufgeführt werden, weil in dem Stück keine weibliche Hauptrolle vorgesehen ist. Was hat dies Typische unserer Zeit mit dem Relativismus zu tuen? Ist nicht das Dogmatischte der Gegenwart die politische Korrektheit?
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


2
 
 Herbstlicht 20. Februar 2023 
 

sagen, was ist!

Es bedürfte mehr solcher Stimmen!
Es bedürfte mehr solcher Mahner, die den Finger in die Wunde legen und sagen, was doch so offensichtlich ist.
Doch es gilt: Man muss diese Situation auch sehen wollen.
Erzbischof Léonard sieht sie und benennt sie.
Dafür möchte ich ihm herzlich danken!


3
 
 lesa 20. Februar 2023 

DAnke für diese treffende Stellungnahme!
Liebe@salvatoreMio: Volle Zustimmung


3
 
 Chris2 20. Februar 2023 
 

Richtig. Aber die Pastoral ist nur das Symptom,

denn der Glaube selbst ist vielfach längst verdunstet. Und was einen nicht mehr interessiert, darüber streitet man auch nicht. Es fällt daher meist nur in der Pastoral auf, weil die "Andersgläubigen" dort nach Macht streben. Was fehlt, fällt eben weniger auf, als öffentlicher Aktivismus. Wer bei einem Marienlied denkt, "Mein Gott, sind die hier aber Mittelalter", fällt eben weniger auf, als jemand, der z.B. Fürbitten für Kirchenpolitik missbraucht oder mit Schildern oder Flaggen in Kirchen seine Landnahme ausdrückt...


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 Seeker2000 20. Februar 2023 
 

Kurz und prägnant auf den Punkt gebracht!

"Die Covid-19-Pandemie sei als Vorwand genommen worden, aus der heiligen Messe eine Fernsehshow zu machen, die keine Anfahrt brauche und die Kommunion des Leibes Christi zur Nebensache gemacht habe."

Klarer und besser hätte man es nicht sagen können. Danke!


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 SalvatoreMio 20. Februar 2023 
 

Klarer Durchblick!

Dem Herrn Erzbischof Leonard sei aufrichtig gedankt. Jedes seiner Worte ist wahr. Wie seit langem nicht mehr ist der christliche Glaube bedroht! Und das Üble daran: die Verdrehungen geschehen angeblich im Namen des "liebenden und barmherzigen Gottes". Wir müssen standhaft bleiben und kämpfen, wo es möglich ist, da die meisten Bischöfe bei uns dem "Weltsinn" und der "Meinung der Masse" verfallen sind, um diese nicht zu vergraulen. - Wir stehen absolut am Scheideweg!


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