Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  4. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  5. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  6. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  7. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  8. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  9. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  10. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  11. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  12. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  13. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  14. Schweiz: Bischöfe beten für Opfer der Brandkatastrophe in Skiort
  15. Bischöfliche Spökenkiekerei zum Jahreswechsel

"Patriarch Wirill" bezeichnet Russland als "Insel der Freiheit"

25. Oktober 2022 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Laut Interfax sprach er diesmal von einer Mission von Russland, der Menschheit zu helfen, die Apokalypse abzuwenden. Zu den Verbrechen russischer Soldaten in der Ukraine schweigt der Patriarch weiterhin


Moskau (kath.net)

Der umstrittene russisch-orthodoxe Patriarch Kirill hat nach 8 Monaten Angriffskrieg auf die Ukraine erneut mit wirren Gedanken für Aufsehen gesorgt und jetzt sogar Russland als "Insel der Freiheit" bezeichnet. Laut Interfax sprach er dann von "Verwischung der Grenzen zwischen Gut und Böse" und von einer Mission von Russland, der Menschheit zu helfen, die Apokalypse abzuwenden. Wörtlich meinte er: "Und solange unser Vaterland eine Insel der Freiheit sein wird, wird es auch für den Rest der Welt einen Hoffnungsschimmer geben, den Lauf der Geschichte zu ändern und das globale apokalyptische Ende abzuwenden (...)." Dem schädlichen westlichen Einfluss stellte der Moskauer Patriarch das angeblich positive Beispiel Russlands entgegen, "ein moderner Staat mit fortschrittlicher Wissenschaft, Technologie und Bildung, der von einem Präsidenten geleitet wird, der laut dem Patriarchen angeblich offen seinen Glauben bezeuge. Nachweise für diese Behauptungen brachte Kirill dafür nicht. In Russland werden seit Jahren Menschen grundlos durch Pseudogerichte eingesperrt und auch verschleppt. Wer derzeit den Angriffskrieg als "Krieg" bezeichnet, muss mit bis zu 15 Jahre Gefängnis rechnen. Zu den vielen Verbrechen von russischen Soldaten in der Ukraine hat Kirill kein Wort gefunden.


Auch ein anderer Geistlicher aus der russisch-orthodoxer Kirche sorgt jetzt für Kopfschütteln. Michael Vasiliev meinte jetzt im russischen Sender SPAS zu den vielen Einberufungen in Russland durch Putin zu Müttern, dass es vorteilhaft sei, mehrere Kinder zu haben, weil dann der Verlust eines Kindes (durch den Krieg) nicht schmerzt. In Russland versuchen gerade laut Medienberichten nicht wenige Mütter zu verhindern, dass ihre Kinder in den Krieg geschickt werden. Für den Priester ist dies aber kein besonders Problem. Er behauptet in der Sendung: "Heutzutage werden Kinder, die nicht in der Armee gedient haben, nicht mehr mobilisiert. Außer vielleicht in einigen besonderen Fällen. Aber mir sind keine bekannt."


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  6. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  7. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  8. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  9. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  10. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  11. Ein Frühstück für den Verleugner
  12. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  13. „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“
  14. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  15. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz