Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  3. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  6. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  7. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  8. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  9. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  10. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  11. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  12. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  13. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  14. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  15. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“

"Der Modernismus ist mehr oder weniger bis in höchste Kreise in die Kirche eingedrungen"

17. August 2022 in Kommentar, 34 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Es geht innerkirchlichen modernistischen Kräften auch darum, einen treukatholischen Bischof zu stürzen" - Ein Kommentar der Wallfahrtsleitung des deutschen Marienwallfahrtsort Maria Vesperbild zu der medialen Aufregung rund um Kardinal Woelki


Maria Vesperbild (kath.net)

Die Augsburger Allgemeine vermittelt am 17. 8. 2022 in dem Artikel „Wo es für Woelki Beifall gibt“ den Eindruck, als ob Maria Vesperbild ein Ort ist, wo sich merkwürdige Antimodernisten treffen und sogar noch einem schlechten Bischof Beifall spenden. Wir verstehen, dass es für Unbedarfte so erscheint!

Wir sind nicht gegen die Errungenschaften der Moderne, aber wir sind gegen den Modernismus. Und damit sind wir in bester Gesellschaft! Denn der Modernismus wurde von der Katholischen Kirche schon längst als Irrlehre entlarvt und verurteilt. Was ist der Modernismus? Er ist die Ideologie der radikalen Aufklärer des 18. und 19. Jahrhunderts – also ein uralter Hut in moderner Form. Verkürzt gesagt lehrt der Modernismus, dass wir überhaupt nicht mit der Hilfe Gottes oder Mariens rechnen dürfen. Es gibt keine Gebetserhörungen und Wunder! Die Kirche ist eine rein menschliche Organisation! Wir müssen die Welt und die Kirche selbst in die Hand nehmen und so gestalten, wie wir es für richtig halten.


Die Klimaschutzaktivistin Luise Neubauer verkündete daher z. B. im Berliner Dom: „Gott wird uns nicht retten. Das werden wir tun. Weil wir es wagen, die Schwere der Krisenbewältigung anzunehmen. Weil wir verstanden haben!“ 

Der Modernismus ist mehr oder weniger bis in höchste Kreise in die Kirche eingedrungen. Typisch war z. B., dass man angesichts der Corona-Epidemie sogar innerhalb der Kirche kaum auf die Hilfe Gottes, sondern vielmehr auf rein weltliche Maßnahmen setzte.

Viele Gläubige erkennen oder spüren, dass es in der Auseinandersetzung gegen Woelki nicht bloß um seine Fehler geht. Es geht innerkirchlichen modernistischen Kräften auch darum, einen treukatholischen Bischof zu stürzen. Die Gläubigen haben also mehrmals starken Beifall geklatscht, weil sie Kardinal Woelki im Kampf für den Glauben bestärken wollten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  3. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  4. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  5. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  6. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  7. Bischof Hansen/Oslo kündigt Diözesansynode an – Keine Abstimmung über die kirchliche Lehre
  8. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  9. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  10. Präfekt des Dikasteriums für die Gesetzestexte: Kirchenrecht soll dem Heil der Seelen dienen
  11. Ein Fall für den Staatsfunk: Wie Georg Restle Verschwörungsmythen als „Haltung“ verkauft
  12. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!
  13. Expertin fordert nach Aufsichtsversäumnissen in den Provinzen nun nationalen Sterbehilfe-Watchdog
  14. Bistum Limburg: Franziskaner verlassen nach mehr als 150 Jahren Kloster Marienthal
  15. Frankreich: Massenansturm auf Kartenreservierungen für die Papst Leo-Reise!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz