Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  3. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  4. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  5. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  6. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  7. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  8. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  9. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  10. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  11. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  12. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  13. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  14. Papst Leo: „So können wir als Christen das Alter leben: gebrechlich, aber zugleich berufen“
  15. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur

Du bist mein geliebter Schatz, ich schütze dich!

24. Juni 2022 in Jugend, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Und Gott spricht zum Glück nicht nur zu den Genies, sondern auch zu mir. Genau so, wie ich es verstehe und auch aufnehmen kann. Genau so, wie es mein Herz am meisten berührt - Die Jugendkolumne von kath.net von Lucia Zimmermann


Salzburg (kath.net)

Heute soll es um den Hl. Geist gehen und wie er mir hilft, durch die Bibel Kraft, Ermutigung und Rat von Gott zu empfangen. Theologische Auslegungen und Bibelexegese finde ich unglaublich spannend und bereichernd, aber in meiner täglichen Gebetszeit brauche ich etwas, das ich auch ohne die Hilfe theologischer Genies, umsetzen kann. Darum ist mir diese - vom Hl. Geist geleitete Art des Bibellesens - zu einem besonderen Schatz im Leben geworden. Und Gott spricht zum Glück nicht nur zu den Genies, sondern auch zu mir. Genau so, wie ich es verstehe und auch aufnehmen kann. Genau so, wie es mein Herz am meisten berührt. Seit über fünf Jahren mache ich jeden Morgen die Erfahrung, dass Gott mit mir spricht und auf alles antwortet, was ich denke, rede und bete.

Ich lese an einem Tag immer fortlaufend an vier verschiedenen Stellen in der Bibel. Im Alten Testament, in den Psalmen, in den Sprüchen (bzw. danach weiter bis zum Neuen Testament) und im Neuen Testament. Ganz praktisch sieht das beispielsweise so aus: Genesis Kapitel 1, Sprüche Kapitel 1, Psalm Kapitel 1, Matthäus Kapitel 1. Wobei ich nicht immer ein ganzes Kapitel lese, sondern nur solange, bis mich etwas anspricht. Das kann ein Wort sein, ein Satz, ein Name, eine Zahl etc. Es geht hierbei nicht um Vernunft, sondern um einen Herzensimpuls. Vor dem Lesen bitte ich immer den Hl. Geist, mich zu erfüllen und mir zu helfen, Gottes Stimme zu hören und zu empfangen, was er für mich vorbereitet hat. Manchmal bete ich auch zwischendurch noch öfters zum Hl. Geist, wenn ich mir unsicher bin. Wirklich wichtig ist, nicht vorrangig mit dem Verstand, sondern mit dem Herzen zu lesen. Es macht nicht viel Sinn, mit der Frage „Wie soll ich nur mein Haus abbezahlen?“ im Buch Levitikus drei Seiten über die Beschaffenheit eines Kerzenleuchters im Offenbahrungszelt zu lesen. Wenn du mit dem Verstand fragst, wird es schwierig. Frag den Hl. Geist und irgendetwas wird dich auch dort anspringen.


Was mich berührt, schreibe ich auf. Am Ende habe ich also vier „Worte“ von Gott. Manchmal ergeben sie keinen Sinn, aber das macht nichts. Denn der beste Teil kommt erst noch. Der beste, aber auch der kniffligste Teil, vor dem sich die meisten, einschließlich mir, gerne drücken.

Der letzte Schritt ist ein Brief von Gott an mich. Keine Angst, das ist kein seitenlanger Brief, nur zwei oder drei Zeilen. Aber diese drei Zeilen werden deinen Alltag verändern, das verspreche ich dir! Aus den vier Teilen, die ich aus der Bibel gesammelt habe, schreibe ich also diesen Brief. Manchmal sitze ich da und frag mich, wie das jemals einen Sinn ergeben soll. Aber dann fange ich einfach an mit „Liebe Lucia,…“ und schon sprudelt es hervor und lässt mich am Ende erfrischt und dankbar staunen.

Besonders häufig ist der Gedanke: „Ich habe die Botschaft auch so schon begriffen.“ ein Hindernis, den letzten, aber wichtigsten Schritt umzusetzen. Bitte tu es trotzdem! Wenigstens einmal. Es ist ein Unterschied wie rohes Fleisch und knuspriges Schnitzel, wie harte Körner und duftende Brötchen, wie saure Trauben und belebender Wein. Sei nicht zu faul für den letzten Schritt. Es lohnt sich!

Abschließend noch ein Beispiel von mir zur Veranschaulichung von einem Tag, an dem ich nach einen Gespräch ziemlich große Ängste hatte. In meiner Bibelzeit hat mich als Erstes der Name „Ammiel“ angesprochen. Also habe ich nachgeschlagen und herausgefunden, dass er mehrere Bedeutungen hat, unter anderem „Beschützer ist Gott“. Danach hatte ich die Stelle „ich wehrte sie ab im Namen des Herrn“. Als Drittes den Namen „Jakob“, der „Gott schützt“  bedeutet (das wusste ich vorher auch nicht) und als letztes „Geliebte“.

Mein Brief an mich lautete: „Liebe Lucia, du brauchst keine Angst vor … zu haben, denn ich, der allmächtige Gott, bin dein Beschützer. Wenn die Gedanken und Ängste kommen, glaub ihnen nicht. Wehre sie ab in meinem Namen. Es sind nur Lügen, die dich hindern wollen, mutig das Richtige zu tun. Du bist mein geliebter Schatz, ich schütze dich.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jugendkolumne

  1. Wovor beugst du das Knie?
  2. Dein Glaube und die Herrlichkeit Gottes
  3. Wenn Gott dich ruft: Bist du da?
  4. Brennt dein Herz noch für Gott?
  5. Der Friede, den Gott dir nachwirft
  6. Ruhelos in der Welt, doch ruhig in Christus
  7. Jesu Kreuzesopfer und dein Bekenntnis
  8. Gnade in jedem Augenblick
  9. Die Sehnsucht Christi nach dir
  10. Gerufen, das Blut Christi zu lieben






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  5. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  6. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  7. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  8. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  9. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  10. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  11. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  12. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  13. Birkenstock springt auf "Nun Girl Summer"-Trend auf: Animierte Filz-Nonne in Birkenstock-Sandalen
  14. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  15. Irrtümer über den Jakobsweg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz