Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  4. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  5. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  8. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  12. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  13. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

US-Bischof Burbidge: Pelosis Exkommunikation gilt auch in seiner Diözese Arlington

30. Mai 2022 in Prolife, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Burbidge stellte fest, dass die Anweisung Cordileones nicht „nur auf ein einzelnes geografisches Gebiet“ beschränkt sei. sondern auch in seiner Diözese gelte – Pesoli wurde wegen notorischem öffentlichen Engagement für legale Abtreibung exkommunizier


Arlington (kath.net/pl) Bischof Michael Burbidge kündigte an, dass die Diözese Arlington (US-Bundesstaat Virginia) das Verbot der Heiligen Kommunion für die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi (Link), respektieren wird. Das berichtete „LifeSiteNews“. Er stellte fest, dass die Anweisung Cordileones nicht „nur auf ein einzelnes geografisches Gebiet“ beschränkt sei, sondern auch in seiner Diözese gelte. „Ich würde die Entscheidung von Erzbischof Cordileone respektieren und mit dieser Entscheidung hier in der Diözese Arlington übereinstimmen, falls diese Situation [hier bei uns] eintreten sollte“, erläuterte Burbidge. Vergangene Woche hatte Pelosis zuständiger Diözesanbischof, Erzbischof Salvatore Cordileone aus San Francisco, verfügt und öffentlich gemacht, dass die hochrangige Politikerin der Demokraten von den Priestern seines Bistums keine Hl. Eucharistie mehr empfangen darf, kath.net hat bereits berichtet (Link).


Der Bischof von Arlington sagte weiter: „Sprecherin Pelosi ist Jahr für Jahr für Jahr aktiv für die Abtreibung. Dass  der Erzbischof jetzt diese Entscheidung trifft, zeigt, dass er getan hat, was er konnte, aber das Gefühl hatte, dass sie nicht den Wunsch hatte, sich der Lehre der Kirche anzuschließen.“

Bischof Burbidge berichtete bei dieser Gelegenheit außerdem, dass er nichtöffentlich auch andere Personen, „die der Kirche ständig ein Ärgernis waren, indem sie [vorgeben] persönliche praktizierende Katholiken zu sein, während sie sich gleichzeitig öffentlich für Abtreibung oder andere inhärente moralische Übel einsetzen“, davon abgehalten hat, die Hl. Kommunion in der Diözese Arlington zu empfangen.

Bischof Burbidge erläuterte seine Position, nachdem Bischof Robert Vasa von der Diözese Santa Rosa festgestellt hatte, dass er das Verbot von Erzbischof Cordileone in seiner Diözese umsetzen werde. Die Diözese Santa Rosa grenzt direkt an die Erzdiözese San Francisco, in seiner Diözese besitzt Pelosi ein Weingut.

Weitere US-Ortsbischöfe haben sich inzwischen öffentlich der Entscheidung Cordileones angeschlossen, darunter Erzbischof Samuel Aquila von Denver und Erzbischof Joseph Naumann von Kansas City.

Bischof Joseph Strickland hatte am Dienstag auch angekündigt, dass der Sprecher des Repräsentantenhauses in der Diözese Tyler, Texas, nicht die Hl. Eucharistie empfangen darf.

Doch es gibt bei den US-Bischöfen auch andere Stimmen und Praktiken. So konnte sich Pelosi bereits der Anweisung von Erzbischof Cordileone widersetzen, indem sie am Sonntag in der von Jesuiten geführten katholischen Kirche Holy Trinity in Washington, D.C., die Kommunion empfangen durfte. Es handelt sich hier um jene Kirche, in der auch Joe Biden die Hl. Messe besucht und wo er trotz seines starken, konkreten Eintretens für Abtreibung weiterhin die Hl. Kommunion gereicht bekommt.

Zu einem Skandal in der katholischen Kirche hatte es vergangene Woche geführt, dass ein Diözesanpressesprecher eine brisante E-Mail versehentlich an den „Washington Examiner“ gesandt hatte. Darin informierte der Pressesprecher, dass Kardinal Wilton Gregory von der Erzdiözese Washington „die Priester der [Erzdiözese] nicht angewiesen hat, Pelosi trotz des Verbots die Kommunion zu verweigern“.

Archivfoto: Papst Franziskus und Bischof Burbidge

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  3. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  4. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  5. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  6. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  9. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  10. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  11. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  14. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  15. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz