Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ein unvermeidliches Schisma?
  2. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  3. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  4. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  5. „Die große Würde des Priestertums besteht …“
  6. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  7. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  8. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  9. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien
  10. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  11. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  12. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  13. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  14. Ein Sämann ging hinaus, um zu säen – Eine Hoffnungsgeschichte für uns
  15. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?

Kardinal Burke zu Bidens aggressiver Abtreibungspolitik: Exkommunikation überlegen

11. April 2021 in Prolife, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der US-Präsident vertrete nicht nur bei der Abtreibung Positionen, die im Widerspruch zum katholischen Glauben stehen, sondern auch in der Familienpolitik und der Religionsfreiheit.


Washington D.C. (kath.net/LifeSiteNews/jg)

An Katholiken die Abtreibungen befürworten und im öffentlichen Leben stehen wie US-Präsident Joe Biden, sollte die Kommunion auf keinen Fall gespendet werden. Die Kirche sollte auch erwägen, ob jemand, der auf offene und aggressive Weise ein Verbrechen wie Abtreibung fördere, nicht wegen Apostasie exkommuniziert werden sollte, sagte Kardinal Raymond Burke.

Biden behaupte ein Katholik zu sein, sein hartnäckiges Eintreten für die Abtreibung zeige, dass er im Stand der Apostasie, also vom Glauben abgefallen sei, sagte Burke in einem Interview mit Thomas McKenna von Catholic Action for Faith and Family. Abtreibung widerspreche einem wesentlichen Grundsatz der katholischen Morallehre: dem Schutz und der Förderung des menschlichen Lebens. Die Art und Weise wie Biden die Abtreibung fördere führe hingegen von Christus und vom Glauben weg, betonte der Kardinal.


Der US-Präsident vertrete nicht nur in der Abtreibungsfrage Positionen, die der Lehre der Kirche widersprechen. In der Frage der „Integrität der Familie“ und der Religionsfreiheit sei Bidens Haltung nicht mit dem katholischen Glauben vereinbar, sagte Burke.

Er sehe zwei Schritte, die deshalb seitens der Kirche unternommen werden sollten. Zum ersten sollte Biden und andere katholische Politiker, die vergleichbare Positionen vertreten, die Kommunion nicht erhalten. Wer die Kommunion im Stand der schweren Sünde empfange, begehe ein Sakrileg. Politiker wie Biden sollten daher nicht zur Kommunion gehen. Sollten sie es trotzdem tun, habe der Priester die Pflicht, die Eucharistie zu verweigern, um ein Sakrileg zu verhindern. Es gehe hier nicht in erster Linie um eine Strafe, sondern verhindere eine weitere schwere Sünde.

Damit werde auch ein Skandal für andere Gläubige verhindert, die sonst miterleben müssten, wie jemand der offensichtlich Glaubenswahrheiten verleugnet, die Kommunion empfangen darf.

Hinsichtlich der Apostasie wäre die kanonische Strafe die Exkommunikation, sagte Burke. Die Kirche sollte überlegen, ob sie angesichts der hartnäckigen Haltung Bidens bei den genannten Themen, insbesondere der Abtreibung, diese nicht offen verhängen sollte, schlug Burke vor.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Oberster Gerichtshof der USA bestätigt Regelungen zum Schutz von Frauen im Sport
  2. US-Außenminister Rubio: Die UNO hat ihre Mission verloren
  3. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Zehn Gebote in den Klassenzimmern
  4. Keine Strafen für Baseball-Spieler wegen Bibelversen auf Kappen mit Regenbogen
  5. US-Justizministerium unterstützt katholischen Orden im Kampf gegen Transgender-Gesetz in New York

Abtreibung

  1. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  2. ‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt
  3. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen
  4. Erbprinz Alois von Liechtenstein kündigt Veto gegen mögliche Fristenregelung an
  5. Gallup Umfrage: Mehr Amerikaner sehen Abtreibungen als moralisch nicht akzeptabel

Politik

  1. Bremer Grünenpolitikerin Görgü-Philipp posiert mit Holocaust-Koffer – Rücktritt nach Eklat!
  2. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  3. Interne Grünen-Mail nach Berlin-Blackout: „NICHT Täter*innen/Ermittlungen in den Mittelpunkt ziehen“
  4. Das große CDU-Chaos ODER wenn ein angebliches Plagiat schlimmer als Abtreibung im 9. Monat ist!
  5. Erfolg für den Lebensschutz – Kein Geld für Planned Parenthood aus US-Bundesbudget






Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. Ein unvermeidliches Schisma?
  9. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  10. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  11. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  12. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  13. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  14. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“
  15. Leipzig: Christliches Café schließt nach 26 Angriffen von Linkextremisten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz