Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  2. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  3. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  4. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  5. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  6. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  7. Homosexuellenapostolat Courage International kritisiert Synodenbericht
  8. Vom Benehmen mit Majestäten
  9. Ein Jahr Papst Leo XIV.
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  11. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  12. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
  13. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  14. „Klimaschützer“ fliegen am häufigsten
  15. "Wir haben Maria neue Hände gegeben"

Lebensschutz ist jung, fröhlich, bunt und international

20. März 2022 in Prolife, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Rund 2000 Menschen demonstrierten in München für den Lebensschutz, der Würde und Schönheit jeden Lebens, von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod.


München (kath.net/ PM)

Der 2. Münchner Marsch fürs Leben am 19. März war ein herausragender Erfolg, ein wichtiges Signal für den Lebensschutz in Deutschland und ein eindringliches Zeichen an die Politik. Rund 2000 Teilnehmer am Marsch (nach Polizeiangaben) setzten sich offen für den Wert, die Würde und die Schönheit jedes Lebens, auch des ungeborenen, alten und kranken, ein.

Der von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte Gesetzentwurf zur Abschaffung des Werbeverbots für Abtreibungen ist nur ein erster Schritt der gesetzlichen Bestrebungen, Abtreibungen aus dem Strafgesetzbuch zu streichen und somit das Töten ungeborener Kinder als „normale“ Gesundheitsleistung zu behandeln. Diese aktuellen Entwicklungen waren eine Haupttriebfeder dafür, daß so viele Menschen auf den Münchner Königsplatz kamen. Diesen Menschen ist es nicht egal, ob ein Kind leben darf oder nicht, und sie nehmen es nicht hin, daß das Töten der Unschuldigsten auf eine Stufe gestellt werden soll mit der Behandlung eines Leistenbruchs.


Einmal mehr zeigte sich zudem: Lebensschutz ist jung, fröhlich, bunt und international. Teresa Habsburg aus Österreich mit ihren 24 Jahren und Anna Bonetti aus Italien mit 23 Jahren lieferten eindrucksvolle Zeugnisse für das Recht auf Leben eines jeden Menschen.

Ländergrüße der Märsche für das Leben in Argentinien, Italien, Kroatien, Spanien, Kolumbien und Österreich beweisen, daß der Lebensschutz eine weltweite Bewegung von Menschen ist, die der herrschenden Kultur des Todes eine Kultur des Lebens entgegensetzen will, in der das Leben jedes Menschen, auch des ungeborenen und des alten, vollumfänglich bejaht wird.

Im Mittelpunkt muß dabei aber immer die christliche Nächstenliebe stehen, die die Schwangere und ihr Umfeld ernst nimmt, ohne die Grausamkeit der Abtreibung zu vertuschen. Müttern und Vätern im Schwangerschaftskonflikt ist mit echter Hilfe, Liebe und Barmherzigkeit zu begegnen, um ihnen zu helfen, ein Ja zum Leben ihres Kindes zu sprechen.

Gestärkt und getragen wurden die Teilnehmer durch die verlesenen Grußworte des Apostolischen Nuntius Erzbischof Nikola Eterović: „Ich danke Euch für Euer Zeugnis“ und des Bischofs von Passau, Dr. Stefan Oster: „Der unbedingte Schutz des menschlichen Lebens ist ein zentrales Anliegen unseres Glaubens.“

Der nächste Münchner Marsch fürs Leben findet am 25. März 2023 statt.

 

Bild: Teilnehmer des Münchner Marsches für das Leben 2022 © Stimme der Stillen e.V.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  3. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  4. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  5. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  6. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  7. Überraschendes Blutwunder in Neapel bei Papstbesuch
  8. 'Der Papst sollte diese wöchentlichen Presse-Mehrkämpfe unterlassen'
  9. Die Erzdiözese Wien hat ein Problem: Toni Faber, seine 'Freundin' und seine 100m2 Penthouse-Wohnung
  10. Wenn die Wahrheit unglaubwürdig ist: Bankmitarbeiterin beendete Telefonat mit Papst Leo
  11. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  12. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  13. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  14. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
  15. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz