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Deutschland hebt das Werbeverbot für Abtreibungen auf

10. März 2022 in Prolife, 7 Lesermeinungen
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Lebensschützer befürchten weitere Aufweichung des Bewusstseins für die Problematik, dass bei einer Abtreibung ein ungeborenes Kind aktiv getötet wird


Berlin (kath.net/pl) Werbung für Abtreibung ist künftig jenen Ärzten erlaubt, die willens sind, das Leben eines ungeborenen Kindes aktiv zu beenden. In der Diktion der Pressemitteilung der Deutschen Bundesregierung liest sich das so: „Das Kabinett hat die Aufhebung des Werbeverbotes für Abtreibungen beschlossen.  Ärztinnen und Ärzte dürfen künftig öffentlich darüber informieren, dass und mit welcher Methode sie Abtreibungen durchführen. Schwangere sollen so einfacher als bisher Ärzte für eine Abtreibung finden können.“ Jedoch bleibe „irreführende oder abstoßende Werbung für alle Arten von Schwangerschaftsabbrüchen … weiter verboten. Damit wird sichergestellt, dass die Aufhebung des Werbeverbots nicht zu Lücken im grundrechtlich gebotenen Schutzkonzept für das ungeborene Leben führt“, behauptet die deutsche Bundesregierung in der Pressemitteilung weiter. Rückwirkend werden anderslautende strafgerichtliche Urteile ab Oktober 1990 aufgehoben.


Lebensschützer befürchten, dass der Zugang zur Abtreibung dadurch noch stärker erleichtert wird, das Bewusstsein für die Problematik der Tötung ungeborener Kinder noch weiter schwindet, aber vor allem dies erst ein Etappensieg für die weiteren Pläne zum Ausbau der Legalisierung der Abtreibung sein könnte.

 


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Lesermeinungen

 KatzeLisa 10. März 2022 
 

Ein Unding

Wie kann man Werbung für eine Maßnahme machen, die laut Strafgesetzbuch grundsätzlich strafbar ist und nur unter bestimmten Kriterien nicht bestraft wird?
Schrittweise wird auch der Paragraph 218 aufgeweicht werden, während man mit den Corona-Maßnahmen einen unglaublichen Hype um die Gesundheit der vulnerablen Bevölkerung, sprich der alten und multimorbiden Menschen, macht.


1
 
 Derfromme 10. März 2022 
 

Man sollte das Thema Abtreibung

jeden Sonntag in die Fürbitten aufnehmen.


1
 
 Schimmelreiter 10. März 2022 

Heuchelei

Was für eine unglaubliche Heuchelei! Es sind die gleichen Parteien, die mit dem Satz "Für Tod und Sterben macht man keine Werbung" der Bundeswehr untersagen, in den Schulen die Betätigungsmöglichkeiten vorzustellen, um jungen Menschen auch diese Perspektive zu eröffnen. Putin ante portas! Im Gerangel um Corona-Maßnahmen wird immer wieder von den vulnerablen Gruppen gesprochen, aber die verwundbarste Gruppe von allen lautstark ignoriert. Vielleicht sollten die Ärzte dann den Zusatz bringen "Mit diesem Angebot verletze ich wissentlich und willentlich den Eid des Hippokrates", ähnlich wie die Warnhinweise auf Zigarettenschachteln. Man kann gar nciht so viel futtern, wie man brechen möchte.


0
 
 Guera2014 10. März 2022 
 

Münchner Marsch fürs Leben am 19.03.2022

Deshalb jetzt erst recht: schon in wenigen Tagen kann jeder sein Zeugnis für den Lebensschutz abgeben: am Samstag, 19.03.2022 findet ab 13 Uhr der Münchner Marsch fürs Leben auf dem Königsplatz statt. Machen wir München zu einer Weltstadt mit Herz - auch für die Ungeborenen!

www.marschfuersleben.de


3
 
 Charlene 10. März 2022 

"Abstoßend" darf die Werbung nicht sein

"Auftragsmöder", um Papst Franziskus zu zitieren, dürfen ab sofort für das Morden werben. Nur bitte nicht "abstoßend".

"Abstoßend" ist die Wahrheit der Abtreibung.

Und die Wahrheit der Abtreibung ist, dass Menschenkinder im Mutterleib bei lebendigem Leib zerstückelt werden. Diese "abstoßende" Wahrheit darf nach Maßgabe des "Gesetzes" nicht aufgezeigt werden.

Es könnte sich sonst ganz natürliches, unwillkürliches Mitleid einstellen. Menschen verspüren das Grauen, wenn sie erbarmungslosen Mord mit eigenen Augen sehen. Keiner will ertragen, wenn Menschenwürde zertrampelt und bespuckt wird. Jedenfalls gilt das für jeden, der sein Herz noch nicht versteinert hat.

"Abstoßend", ja ekelerregend ist diese Tabuisierung. Der deutsche "Gesetzgeber" erhebt die Lüge zum verpflichtenden "Recht". Wegschauen und Vertuschen werden zur "Bürgerpflicht".

Wir selbst laden Satan ein, auf Straßen und Plätzen Europas Teufelstänze aufzuführen. Welche Schande, welche Erniedrigung, welche Scham.


8
 
 kleingläubiger 10. März 2022 
 

Deutschland scheint sich die Strafe Gottes richtig herbeizusehnen.


8
 
 petrafel 10. März 2022 
 

Lebensschutzorganisationen sollten nun "Werbung" mit der Wahrheit machen.

Da nun leider "Werbung" für Abtreibungen erlaubt ist, sollten Lebensschutzoranisationen die Möglichkeit nutzen, über die Wahrheit aufzuklären, nämlich wie Abtreibungen tatsächlich vonstatten gehen und was dabei geschieht. Wobei vermutlich die Wahrheit kurzerhand unter "irreführend" und "abstoßend" eingestuft und verboten werden wird. Aber einen Versuch könnte es wert sein.


8
 

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