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Chinesisches Regime verhaftet katholischen Bischof

6. November 2021 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
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Offiziell befindet sich Peter Shao Zhumin auf Erholung.


Wenzhou (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Die chinesischen Behörden haben Peter Shao Zhumin, den katholischen Bischof von Wenzhou, verhaftet. Nach offiziellen Angaben befindet er sich derzeit „auf Erholung“.

Zhumin ist am 25. Oktober verhaftet worden, berichtet AsiaNews unter Berufung auf lokale Quellen in China. Der 58jährige wurde 2011 zum Weihbischof-Koadjutor des im Osten Chinas gelegenen Bistums Yongjia/Wenzhou ernannt. 2016 folgte er dem verstorbenen Bischof Vincent Zhu Wei-Fang nach.


Es ist dies nicht die erste Verhaftung des Bischofs, sondern mindestens die sechste. 2017 war Zhumin für mehrere Wochen verschwunden. Er lehnt die regierungstreue chinesische katholische patriotische Vereinigung ab. Diese wiederum erkennt ihn nicht als Bischof an. Zhumin kommt aus der chinesischen Untergrundkirche.

Laut AsiaNews werden auch Laien, die den Bischof unterstützen, von den Behörden verfolgt. Im März wurde ein 56jähriger Mann zu einer Geldstrafe in Höhe von ungefähr 27.000 Euro verurteilt, weil er seine private Kapelle, die sich in seinem Wohnhaus befindet,  Bischof Zhumin für eine Messfeier zur Verfügung gestellt hat.

Der Vatikan hat 2018 einen geheimen Vertrag mit der Volksrepublik China abgeschlossen und 2020 erneuert. Trotzdem werden Katholiken in China immer wieder verfolgt.

 


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