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13. Februar 2021 in Familie, 3 Lesermeinungen
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Die Theologie des Leibes als Blog - Von C. Klaus - Fünfter Blog-Beitrag


Wien (kath.net)

In der sexuellen Vereinigung, die ein Ausdruck der höchsten Liebe ist, in der man sich selbst dem Partner schenkt und ihn als Geschenk annimmt, werden wir zum Abbild der Liebe Gottes. Als Ausdruck einer solchen Liebe ist die sexuelle Vereinigung etwas Heiliges. Kein Wunder, dass Satan gerade da ansetzt um die Menschen zu versuchen. Denn er möchte ja auf keinen Fall, dass der Mensch zum Abbild Gottes wird. Sex ohne Liebe, bei dem der sexuelle Partner für die eigene Lust als Objekt benutzt wird und so seine Würde als Subjekt verliert, Pornographie und die Trennung von der sexuellen Vereinigung und der Fortpflanzung bis hin zur Kindstötung bei der Abtreibung sind einige Beispiele für die Auswirkungen dieser Versuchung durch Satan.


Wenn die Sexualität so gelebt wird, wie es im Plan des Schöpfers vorgesehen ist, wird sie in unserer Gesellschaft zu dem, was den Gläubigen am meisten vom Ungläubigen unterscheidet. Wenn wir nach den Geboten Gottes leben, müssen wir in der heutigen Gesellschaft ziemlich gegen den Strom schwimmen. Aber nur so können wir das Gute, das Wahre und das Schöne, für das wir bestimmt sind, verwirklichen.

Die Theologie des Leibes ist mit einem hohen Gebirge vergleichbar, das die Bergsteiger in die unmittelbare Nachbarschaft Gottes bringt. Der Aufstieg kostet viel Zeit und Mühe. Aber wäre das ein Grund, das Gebirge abzutragen und niedriger zu machen? Dann gäbe es keinen Gipfelsieg mit der herrlichen Aussicht.

Das Hauptproblem des Denkens unserer Zeit in Bezug auf Liebe und Sexualität besteht in der Trennung des Leibes von der Person, der Sexualität von der Liebe, der Lust von der Treue und der Fortpflanzung von der Sexualität. Wird der Leib nicht als Teil der Person betrachtet, dann wird er zu einer Sache, die man manipulieren kann. Das Denken unserer Zeit wird durch die Vorstellung beherrscht, dass der Mensch nur die Naturgesetze durchschauen muss, um das Recht zu haben, die materielle Schöpfung nach seinem Belieben zu manipulieren. Dieses Denken wird auch auf den Leib übertragen, was sich in der Verwendung von Verhütungsmitteln, der Reproduktionsmedizin und dem Gebrauch von menschlichen Embryonen für Forschungszwecke zeigt. Wenn aber die christliche Ethik über Bord geworfen wird, wird die Schöpfungsordnung zerstört. Denn nicht alles was naturwissenschaftlich gesehen machbar ist, ist ethisch gesehen erlaubt. Der Mensch ist nicht der Herr über die Materie und nicht Herr über Leben und Tod. Nur der Schöpfer des Lebens und der Materie ist deren Herr.


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