Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Segnen geht anders
  2. Kardinal Müller: „Die sogenannte Interkommunion zementiert die Kirchenspaltung“
  3. US-Berater Fauci meint: Geistliche sollen Gläubige von Covid-Impfung überzeugen
  4. Vatikan für Zurückhaltung in US-Debatte um Kommunionempfang
  5. Die Krise: ein Weckruf an die Menschheit
  6. 1521 – 2021: zur Klärung der Begriffe. Schisma und Häresie
  7. Franziskus von "konservativen Kräften" gefangen?
  8. "Bischof" darf nicht zum Schimpfwort werden!
  9. Juden-Haß und Islam-Verharmlosung 
  10. Die Glaubenskongregation ist Stellvertretungsorgan des Papstes
  11. Was steckt eigentlich hinter dem ›Gender-Sternchen‹?
  12. Frankreichs Bildungsminister verbietet Gendern an Schulen
  13. China: Kein Zugang mehr zu Bibel-Apps und christlichen WeChat-Accounts
  14. USA unter Biden steigen aus Lebens- und Familienschutzerklärung aus
  15. Maria 1.0 ruft deutsche Bischöfe zur Einheit mit Rom auf

Sobotka weist Kritik an Gebetsfeier im Parlament zurück

13. Dezember 2020 in Österreich, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nationalratspräsident im "Kurier"-Interview: "Wenn Beten schon ein Problem ist, dann haben wir keine Probleme".


Wien (kath.net/ KAP)

Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka hat die vielfache Kritik an der jüngsten Gebetsfeier im Parlament einmal mehr zurückgewiesen. "Wenn Beten schon ein Problem ist oder das Problem ist, dann haben wir wirklich keine Probleme", so Sobotka im "Kurier"-Interview (Freitag). Ein Gebetsfrühstück gebe es seit den 1980er-Jahren in Österreich. Seit vier Jahren werde es von den Abgeordneten in großem Stil mit 200 Gästen gemacht. "Ich habe die Veranstaltung unterstützt und werde das auch weiterhin tun", kündigte Sobotka an.


Die Abgeordneten stellten das Programm zusammen und würden auch die Gäste einladen, hielt der Nationalratspräsident fest: "Das, was ich dort von den sogenannten Keynote-Speakern gehört habe, hat nicht rückständig gewirkt, sondern hat eine klare Perspektive gegeben. In dieser ganz besonderen Zeit wollten sie Menschen Hoffnung geben. Ich glaube, man muss ein bisschen mehr Toleranz zeigen."

Keynote-Speaker waren zuletzt die frühere steirische Landeshauptfrau und jetzige Obfrau der Unabhängigen Opferschutzkommission, Waltraud Klasnic, sowie der Jugendleiter der Erzdiözese Salzburg und Gründer der Loretto-Gemeinschaft, Georg Mayr-Melnhof.

Die Gebetsfeier am Abend von Mariä Empfängnis, an der im Parlament selbst Corona-bedingt nur ganz wenige Personen teilnahmen, die aber im Internet übertragen wurde und von jedermann mitverfolgt werden konnte, stand unter dem Motto "Zeichen der Hoffnung in der Krise". Eingeladen dazu hatten Nationalratspräsident Sobotka, Bundesratspräsidentin Andrea Eder-Gitschthaler und das Komitee des Nationalen Parlamentarischen Gebetsfrühstücks.

Nach kurzen Lesungen von Abgeordneten folgten eingespielte Videos von Religionsvertretern, die Gebete sprachen oder Gebetsanliegen formulierten. Darunter waren u.a. Kardinal Christoph Schönborn, der evangelische Bischof Michael Chalupka, der orthodoxe Metropolit Arsenios (Kardamakis) und Oberrabbiner Jaron Engelmayer. Auf Kritik stieß, dass kein Vertreter des Islams vorgesehen war.

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 J. Rückert 13. Dezember 2020 
 

Nur meine Vielfalt ist gut

Wenn eine Gruppe Abgeordneter Gebetsteppiche ausrollte oder Suren rezitierte, käme Kritik von anderer Seite und Lob von wieder anderer.
Vielfalt nur dann, wenn sie meine Vielfalt spiegelt.


0

0
 
 lesa 13. Dezember 2020 

Religiöses Potenzial vorhanden!

Die "spirituellen Beiträge" der Politiker waren gehaltvoll, sehr interessant.


3

0
 
 Winrod 13. Dezember 2020 
 

"Wenn Beten schon ein Problem ist,

dann haben wir keine Probleme" - oder Probleme in Überfülle.


2

0
 
 priska 13. Dezember 2020 
 

Nationalpräsident Sobotka..

Ich tue mich mit dieser Person sehr schwer, er ist mir nicht Sympathisch, da er im Parlament nicht gerecht mit seinen Abgeordneten ist ,die Farbe der Partei spielt eine große Rolle für ihn...Doch muss ich ihm recht geben wegen dem beten, dass keine Islamischen Vertreter dabei waren finde ich aber gut! Diese wären so und so nicht gekommen, da wir Christen nach dem Coran so und so Ungläubige sind..Deshalb ist diese Kritik nicht angebracht.


4

1
 
 leodorn 13. Dezember 2020 
 

Nachdenken hilft

Nicht Beten ist das Problem, etwas anderes ist das Problem. Was mag es sein?
LD


2

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gebet

  1. Mittagsgebet mit Mailands Erzbischof vom höchsten Büroturm Italiens
  2. "Österreich betet gemeinsam" von 13. Mai bis Pfingstmontag
  3. Mehr als 150.000 Menschen bei 'Deutschland betet'
  4. Angebote von „Kirche in Not“ zum Josefsjahr
  5. USA: ‚Jericho Marches’ für ehrliche und gerechte Wahl
  6. Biograf: Polnische Babysitterin lehrte den Seligen Carlo Acutis beten
  7. Gebetsmarsch in Washington DC am 26. September
  8. Beten im Dialekt?
  9. „Deutschland betet gemeinsam“ – kath.net ruft zum Mitbeten auf!
  10. Bete für Österreich!








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net-Gewinnspiel 2021: Gewinnen Sie eine ROMREISE!
  2. „Alle Reformen der Kirche werden kein Heil bringen!“
  3. Segnen geht anders
  4. Osterspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre Hilfe!
  5. Maria 1.0 ruft deutsche Bischöfe zur Einheit mit Rom auf
  6. "Kraft apostolischer Vollmacht errichte ich den laikalen Dienst des Katecheten"
  7. 1521 – 2021: zur Klärung der Begriffe. Schisma und Häresie
  8. Franziskus von "konservativen Kräften" gefangen?
  9. Was steckt eigentlich hinter dem ›Gender-Sternchen‹?
  10. Kardinal Müller: „Die sogenannte Interkommunion zementiert die Kirchenspaltung“
  11. "Biedern Sie sich nicht der Welt und ihren falschen Wegen an!"
  12. Sonst kann jeder tun, was ihm entspricht
  13. Erzbischof Gänswein weiht Priester in Altötting
  14. Die Glaubenskongregation ist Stellvertretungsorgan des Papstes
  15. "Bischof" darf nicht zum Schimpfwort werden!

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz