Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  2. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  3. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  4. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  5. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  6. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  7. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  8. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  9. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  10. Viel Lärm um nichts?
  11. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  12. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  13. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  14. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  15. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium

Betet, betet für Österreich! Jeden Tag einen Rosenkranz!!!

29. November 2021 in Österreich, 53 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Größte Kundgebung aller Zeiten in Graz gegen eine totalitär auftretende österreichische Regierung, die Ungeimpfte weiter ausgrenzt - Salzburger Dechant Steinwender kritisiert Schallenberg & Co und ruft zum großen Rosenkranz-Gebet für Österreich auf


Salzburg (kath.net/rn)

Die dramatischen Entwicklungen in Österreich durch eine von vielen Menschen als immer mehr als totalitär auftretende Regierung, die Ungeimpfte seit Wochen vom sozialen Leben aussperrt und diese zu einer Zwangsimpfung verpflichten möchte, hat den bekannten Salzburger Dechant Ignaz Steinwender am Wochenende zu eine großen Gebetsaufruf veranlasst. Auch am vergangenen Wochenende hatten in Österreich wiederum zehntausende Menschen gegen die Regierung und die geplante Impfpflicht demonstriert. In Graz, der zweitgrößten Stadt Österreichs, kam es mit mindestens 30.000 Menschen, zu der größten Kundgebung aller Zeiten. Auch in Klagenfurt (mehr als 10.000) und St. Pölten (mehr als 5000) versammelten sich tausende Menschen. Verschiedenste kathnet-Leser, die an den Demos teilnahmen, berichteten vom friedlichen Charakter der Kundgebung. Auch in den Tagen davor kam es in kleineren Städten zu Demonstrationen. In sozialen Netzwerken wird inzwischen ein Warnstreik der Ungeimpften in Österreich am 1. Dezember aufgerufen.

Doch zurück zu Ignaz Steinwender. Der Salzburger Dechant hatte am Wochenende bei FPÖ.TV in einem Interview mit Marie-Christine Giuliani, der bekannten und beliebten Ex-ORF-Mitarbeiterin, Kritik an der österreichischen Regierung und der Ausgrenzung von Ungeimpften geübt und das Problem angesprochen , dass Sündenböcke gesucht und bewusst auserwählt werden. "Es ist keine Frage, Ausgegrenzte müssen geschützt werden." Viele Maßnahmen der Regierung seien unverhältnismäßig und kontraproduktiv. "Die meisten Maßnahmen sind immunschwächend. Das ist ein großes Problem." Das Problem sei auch der Gewissendruck, der auch Familien erfasst.


Der Glaube mache laut dem Dechant auch immun gegen Angstmache. Das Grundproblem sei derzeit auch, dass man das Sterben verdränge. Man sei äußerlich oberflächlich geworden. "Man hat Gott irgendwie aus dem Blickfeld verloren und das auch, was dem Menschen göttlich macht. Wenn man das Sterben verdrängt, dann lebt man am Leben vorbei." Steinwender erinnert in dem Zusammenhang auch an die Beicht als den Ort, wo Schuld weggenommen werde.

Abschließend übt Steinwender nochmals Kritik am österreichischen Bundeskanzler Alexander Schallenberg und seiner Meldung, dass es für Nicht-Geimpfte Weihnachten ungemütlich werden: "Bei dieser Wortmeldung ist es mir kalt über den Rücken gegangen! Eigentlich müsste er sofort zurücktreten! Wenn das vor 30 Jahren passiert wäre, dann hätte der Bundespräsident und kritische Medien darauf hingewirkt."

 

 

Der Aufruf des Dechants im WORTLAUT:


Liebe Gläubige! In der letzten Zeit haben mich viele Menschen angerufen die in Not sind und die Not anderer sehen. Es gibt gegenwärtig viel Druck, Spaltung bis hinein in die Familien. Oft wurde ich gebeten: Macht ihr Priester endlich einen Aufruf zum Gebet! So möchte ich heute diesem vielfachen brennenden Anliegen nachkommen. Ich bin kein Petrus Pavlicek, möchte aber auf Grund der Dringlichkeit meine Kompetenzen überschreiten und österreichweit diese Aufruf machen.

Unser Heimatland Österreich hat eine große Geschichte und hatte auch eine große Bedeutung in der Geschichte der Kirche. Gegenwärtig hat man den Eindruck, dass Österreich „erwählt“ ist für eine Vorreiterrolle auf einem gefährlichen Weg. Deshalb möchte ich jetzt zum Gebet aufrufen und dies in einen einfachen Satz kleiden: „Betet, betet für Österreich! Jeden Tag einen Rosenkranz“!!! Ich bin überzeugt: Jeder Rosenkranz ist ein Geschenk für den Beter selbst, für seine Umgebung und für Österreich. Gott wird bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten wenden!

 

TIPP: Schluss mit Facebook - Neustart beim sozialen Netzwerk MeWe -

Folgt kathnet: https://mewe.com/p/kathnet

Interesse an Politik? Täglich wichtige Übersicht https://mewe.com/p/politik

 

Videotipp / kathTube - Interview mit Pfr. Steinwender

 

Foto: (c) youtube

 

 

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gebet

  1. US-Bischof Malone betet mit seinen sieben Geschwistern wöchentlich Rosenkranz per Videokonferenz
  2. Der stumme Gott unserer Zeit
  3. Papst an Jugendliche: „Bete. Das ist die konkreteste Handlung“
  4. Die US-Bischofskonferenz lädt zur 14. Pro-Life-Novene ein
  5. Papst Leo: „Wer sagt, dass ich nicht gebetet habe? ... Vielleicht bete ich sogar jetzt“
  6. „I do a little prayer time and drink my coffee”
  7. ‚Gott hat uns nicht verlassen’
  8. Mexiko: 10 Millionen Pilger zum Guadalupe-Fest erwartet
  9. Ukrainische Soldaten: ‚Wir spüren Eure Gebetsunterstützung’
  10. Gebet bleibt wichtigstes Kommunikationsmittel







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  3. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  4. "Derselbe Polarstern"
  5. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  6. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  7. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  8. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  9. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  10. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  11. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  12. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  13. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  14. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
  15. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz